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Aktuelle Kooperationen

Projekt zur Erfassung der Relevanz fortgeschrittener Adenome 

Partner

Medizinische Klinik und Poliklinik II des Klinikums der Universität München, Campus Großhadern

Institut für Medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie der medizinischen Fakultät der Universität München

Zeitraum

Mai 2009 bis Dezember 2010

Inhalte

Auswertung von rund 800.000 elektronisch dokumentierten Darmspiegelungen in Bayern, die von 2006 bis 2008 erbracht wurden, hinsichtlich der Untersuchung des alters-und geschlechtsabhängigen Risikos für das Vorliegen fortgeschrittener Adenome des Dickdarms als Indikatorläsion für das Risiko zur Entwicklung eine kolorektalen Karzinoms.

DiMelli: Studie zur Untersuchung von neu aufgetretenem Diabetes mellitus im Kindes- und Jugendalter  

Partner

Forschergruppe Diabetes, Technische Universität München

Zeitraum

2008 bis 2011 (Verlängerung bis 2020 möglich)

Inhalte

Die bayerische Kohortenstudie DiMelli untersucht die rapide steigenden Inzidenzen und möglichen Überlappungen der verschiedenen Diabetesphänotypen bei unter 20-Jährigen, die neu an Diabetes erkrankt sind. Für jeden teilnehmenden Patienten werden zentralisiert und standardisiert Insel-Autoantikörper (IAA, GADA, IA2, ZnT8A) sowie Zöliakie- und Schilddrüsenantikörper (TTG-A, TPO-A), Nüchtern-C-Peptid, Fettstoffwechsel und Diabetes-assoziierte Gene analysiert und das klinische Bild erfasst. Außerdem wird der Einfluss von Übergewicht, Hypertonie und sozioökonomischer Status untersucht.

 

DiMelli wird im Rahmen des deutschen Kompetenznetz Diabetes mellitus vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert (Förderkennzeichen 01GI0806).

DiMelli

EPI-TEK Studie 

Partner

Technische Universität München
Epigenomics AG

Zeitraum

Mai 2009 bis April 2012

Inhalte

Studie zur Entwicklung und Validierung blutbasierter Tumormarker.
Die Studie wird durch das Bundesministerium für Bildung
und Forschung gefördert.

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Studie "Räumliche Karzinomanalyse: regionaler Vergleich der Inzidenz kolorektaler Karzinome in Bayern im Zeitraum 2006-2008"

Partner

Institut für Krebsepidemiologie e.V. Universität Lübeck (IKE)

Krebsregister Bayern

Zeitraum

März bis Dezember 2009

Inhalte

Auswertung von rund 800.000 elektronisch dokumentierten Darmspiegelungen in Bayern, die von 2006 bis 2008 erbracht wurden, hinsichtlich der regionalen Inzidenz von Adenomen und Karzinomen.

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Evaluation der Qualitätsmaßnahme Elektronische Dokumentation des Ultraschalls in der Schwangerschaft 

Partner

Univ.-Prof. Dr. Günther E. Braun, Universität der
Bundeswehr München

Zeitraum

ab Juli 2009

Inhalte

Auswertung von rund 4.000 Datensätzen zur elektronischen Dokumentation des Ultraschalls in der  Schwangerschaft. Die eDoku ersetzt den Eintrag im Mutterpass und geht über die Kriterien der Mutterschaftsrichtlinie hinaus. Anschließend kann der Arzt der Patientin einen Informationsbrief ausdrucken, der die Untersuchungsergebnisse verständlich erklärt.

Evaluation der Qualitätsmaßnahme Koloskopie 

Partner

Institut für Medizinische Informationsverarbeitung Biometrie und Epidemiologie Ludwig- Maximilians- Universität München

Zeitraum

Oktober 2006 bis Juni 2007

Inhalte

Auswertung von rund 250.000 elektronisch dokumentierten Darmspiegelungen in Bayern, die im Jahre 2006 erbracht wurden, insbesondere hinsichtlich:

  • Prozessqualität
  • Akzeptanz bei der Bevölkerung
  • Komplikationsrate
  • Epidemiologie kolorektaler Adenome im internationalen Vergleich

Evaluation der Qualitätsmaßnahme Ambulante Operationen 

Partner

Ludwig-Maximilians-Universität München, Volkswirtschaftliche Fakultät, MC-Health
Projekt

Zeitraum

März bis Oktober 2009

Inhalte

Ziel ist die Schaffung einer aussagekräftigen Datenbasis
zur Versorgungsqualität von ambulanten Operationen. Der
Fokus der wissenschaftlichen Evaluation liegt auf zwei Aspekten: Patientenzufriedenheit und postoperativer Patientenverlauf. Der Aspekt der Patientenzufriedenheit wird anhand von erhobenen Daten des Qualitätssicherungsinstrumentes AQS1 der Firma medicaltex untersucht. Mit der Analyse des postoperativen Patientenverlaufes soll aufzeigt werden, welche ärztlichen „Wege“ Patienten nach der ambulanten Operation einschlugen: waren die Patienten nach der OP in weiterer ambulanter Behandlung? Wurden die Patienten stationär eingewiesen? Und wenn ja, erfolgten diese Ereignisse aufgrund von post-operativen Komplikationen oder aus anderen Gründen? Dabei wird erstmals auf eine ambulante und stationäre Datenbasis zurückgegriffen.

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Evaluation der Qualitätsmaßnahme Tonsillotomie

Partner

Prof. em. Dr. Hans Scherer

ehem. Direktor der Hals-Nasen-Ohrenklinik, Charité Campus Benjamin Franklin, Berlin

Zeitraum

Dezember 2010 bis Oktober 2011

Inhalte

Auswertung von Arzt- und Patientenfragebögen zu Tonsillotomien, die im Zeitraum Juli 2009 bis Dezember 2010 im Rahmen der Qualitätsmaßnahme erbracht wurden. Dabei werden insbesondere Indikationsstellung, Patientenzufriedenheit sowie postoperative Entwicklung der Symptome analysiert

Evaluation der Hygienemaßnahmen bei Endoskopen 

Partner

Max von Pettenkofer-Institut, Ludwig-
Maximilians-Universität München

Zeitraum

seit 2009

Inhalte

Bereits seit 2003 können bayerische Ärzte im Rahmen der Maßnahme Qualitätssicherung Hygiene in der Endoskopie (QSHE) ihre flexible Endoskope freiwillig hygienischmikrobiologischen untersuchen lassen. Ziel der wissenschaftlichen Evaluation ist die Langzeitanalyse der Befundergebnisse, also der Informationen zum hygienischen Zustand und zur hygienischen Aufbereitung der überprüften flexiblen Endoskope im gastroenterologischen Bereich.

Versorgung depressiver Patienten in Bayern 

Partner

Universität Leipzig, Klinik und Poliklinik für
Psychiatrie, Forschungsnetz psychische Gesundheit

Zeitraum

2008 bis 2009

Inhalte

Langzeitstudie anhand von Abrechnungsdaten über die
Determinanten ambulanter Versorgung depressiv
erkrankter Menschen in Bayern.

Studie über zerrissene Biographien

Jüdische Ärzte zwischen nationalsozialistischer Verfolgung, Emigration und Wiedergutmachung

Partner

Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften der Ludwig-Maximilians- Universität München

Zeitraum

seit 2007

Inhalte

Die Berufsgruppe der ärztlich tätigen jüdischen Deutschen war auf vielfältige Weise von der NS-Judenverfolgung betroffen. Die Studie befasst sich
mit den Folgen der nationalsozialistischen Machtübernahme für jüdische Ärzte in Bayern. Sie nimmt
zum einen die unmittelbar erfahrenen Beeinträchtigungen unter dem NS-Regime in den Blick und untersucht zum anderen, welche Auswirkungen die Verfolgung auf das Lebensganze entfaltete.

QS-PSY-BAY - Qualitätssicherung in der ambulanten Psychotherapie 

Partner

Universität Mannheim, Lehrstuhl für Psychologie II

Zeitraum

2007 bis 2011

Inhalte

Aufbau und Betrieb einer Datenstelle für die Pilotstudie QS-PSY-BAY. Konzeption und Weiterentwicklung der Feedbackbogen sowie wissenschaftliche Auswertungen und Veröffentlichung der Studiendaten.

Partner

Universitätsklinikum Jena, Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie

Zeitraum

2009 bis 2011

Inhalte

Evaluation der Studie QS-PSY-BAY
Wissenschaftliche Auswertung der Daten der Studie sowie Veröffentlichungen der Ergebnisse.

Gesundheitswetter 

Partner

Klinikum der Universität München, Medizinische Klinik
Pneumologie

Zeitraum

 seit April 2009

Inhalte

Die Abteilung Pneumologie der Medizinischen Klinik Innenstadt der LMU München führt in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen ein Projekt zum Thema Gesundheitswetter durch, das vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie gefördert wird. Im Rahmen dieses Projektes soll ein spezifischer Gesundheitsindex für pneumologische Erkrankungen entwickelt werden. Dieser soll auf der Grundlage von meteorologischen bzw. umweltspezifischen Parametern und medizinischen Daten berechnet werden. Zur Entwicklung dieses Gesundheitsindex sollen Routinedaten der KVB in anonymisierter Form genutzt werden, um die Inzidenz pneumologischer  Erkrankungen in Abhängigkeit meteorologischer  Parameter zu untersuchen.  Der Gesundheitsindex soll anschließend in Form eines online Dienstes zur Verfügung gestellt werden. Die IT-Infrastruktur wird hierzu im Rahmen des von der EU geförderten Projektes GENESIS entwickelt.