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Honorar ab 01.01.13

Anträge zur Anpassung der Obergrenze

Mit dem neuen Honorarverteilungsmaßstab (HVM) ab 1. Januar 2013 bleibt die grundsätzliche Systematik aus RLV und QZV (= Obergrenze) zwar erhalten, es gibt jedoch wesentliche Änderungen. Die Antragsverfahren zur Anpassung der Obergrenze und die Härtefallregelung sind wie nachfolgend beschrieben möglich.

Fallzahl – Fallwert

Fallzahl RLV/QZV

Durch die grundsätzliche Verwendung der aktuellen Fallzahl sind Fallzahlanträge in der bisher bekannten Form nicht mehr erforderlich und im HVM daher auch nicht mehr vorgesehen. Nur wenn für Sie persönlich die Fallzahlzuwachsbegrenzung greift und für Sie damit die jeweilige Vorjahresfallzahl plus drei Prozent gilt, können folgende Tatbestände für eine mögliche Antragstellung in Betracht kommen

  • Vertretungen eines Arztes in eigener Berufsausübungsgemeinschaft (BAG) oder in der näheren Umgebung aufgrund von Urlaub und/oder Krankheit
  • Aufgabe einer Zulassung/Genehmigung in der eigenen BAG oder näheren Umgebung
  • Sicherstellung der ärztlichen Versorgung in einem für die Fachgruppe von Unterversorgung betroffenen/bedrohten Planungsbereich
  • Sonstiger, in der Person liegender Grund, der zu einer niedrigeren Fallzahl des Arztes im Vorjahresquartal geführt hat
  • Fallzahlübernahme des Praxisvorgängers

Fallwert RLV/QZV

Sind Besonderheiten im Einzelfall nicht über ein QZV abgebildet oder wird die Leistung nicht bereits außerhalb des RLV und der QZV vergütet, kann eine Anpassung der Fallwerte beantragt werden. Eine Fallwertanpassung kann erfolgen, wenn sich ein besonderer Versorgungsbedarf ergibt aus einem

  • besonderen Versorgungsauftrag
  • einer besonderen, für die Versorgung bedeutsamen fachlichen Spezialisierung

Frist

Anträge können bis spätestens einen Monat nach Bekanntgabe des Honorarbescheids des Quartals gestellt werden, auf das sich der Antrag bezieht.

Anträge

Eine Antragstellung ist nicht mehr möglich.

Härtefallregelung

Führt die Anwendung der Bestimmungen zu den RLV beziehungsweise QZV in Einzelfällen zu einer unzumutbaren Härte, kann auf Antrag aus Sicherstellungsgründen eine Anpassung der Obergrenze erfolgen, wenn die Härte durch Vorlage entsprechender Nachweise (z. B. Einnahmenüberschuss-Rechnung) belegt ist.

Frist

Ein Antrag auf Härtefall kann frühestens mit Bekanntgabe des jeweiligen Honorarbescheids gestellt werden. Die Antragsfrist endet einen Monat nach Bekanntgabe des Honorarbescheids. Ein Härtefallantrag gilt immer nur für ein Quartal.

Antrag

"Härtefallregelung" – Antrag auf Korrektur der Obergrenze

Durchführungsrichtlinien

Anpassung der Obergrenze mit Bezug auf Fallzahl und Fallwert

Fallzahl ab 1/2013

Fallwert ab 1/2013

Härtefall ab 1/2013

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Der Zugang zum Mitgliederportal und damit zu Anwendungen im Sicheren Netz der KVen (SNK) ist über KV-Ident Plus, KV-SafeNet oder die Telematikinfrastruktur (TI) möglich.

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