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Honorar ab 01.01.16

Leistungen und Kostenpauschalen der Labormedizin

Die Vergütung labormedizinischer Leistungen wird seit dem Quartal 4/2012 maßgeblich durch Vorgaben der Bundesebene bestimmt. Die seit dem Quartal 1/2014 geltenden Regelungen werden ab 1. Januar 2016 unverändert im HVM  fortgeführt.

Überblick über die Vergütungsgrundsätze

  • Innerhalb der MGV wird ein fester versorgungsbereichsübergreifender "Topf" für Laborleistungen gebildet.
  • Die Konsiliar- und Grundpauschalen für "Labormediziner" (GOP 12210 und 12220 EBM) werden mit einer festen Quote von 144,58 Prozent vergütet.
  • Der Wirtschaftlichkeitsbonus (GOP 32001 EBM) wird ohne Quotierung – gegebenenfalls nach EBM-Begrenzung – zu den Preisen der B€GO vergütet.
  • Die Laborpauschalen der GOP 32025, 32026, 32027, 32035 bis 32039, 32097 und 32150 EBM werden ohne Quotierung zu den Preisen der B€GO vergütet.
  • Die sonstigen Laborpauschalen des Allgemeinlabors (Abschnitt 32.2 EBM) werden mit einer bundeseinheitlichen Quote "Q" vergütet, die von der KBV bundeseinheitlich vorgegeben wird. Ab Quartal 4/2013 gilt eine Mindestquote von 91,58 Prozent.
  • Dieselbe Laborquote gilt grundsätzlich auch für die Vergütung der Laborpauschalen des Speziallabors (Abschnitt 32.3 EBM - ab 01.07.2016 ohne Unterabschnitt 32.3.14).
  • Ab 01.01.2014 gelten für bestimmte Arztgruppen ("Nicht-Laborärzte") für die Laboratoriumsuntersuchungen des Speziallabors (Abschnitt 32.3 EBM - ab 01.07.2016 ohne Unterabschnitt 32.3.14) fallwertbezogene Labor-Budgets. Näheres hierzu können Sie unserem unten angefügten Rundschreiben entnehmen.

Bundeseinheitliche Abstaffelungsquote "Q" für Laboruntersuchungen (Abs. 32.2/32.3 EBM)

Quartal"Q"gemäß Teil E der Vorgaben der KBV gemäß
§ 87b Abs. 4 SGB V mit Stand
1/201691,58%vom 01.06.2015
2/201691,58%vom 01.06.2015
3/201691,58%vom 23.05.2016
4/201691,58%vom 23.05.2016

 

Information zum Labor-Budget für "Nicht-Laborärzte"

Labor-Budget: KVB-Serviceschreiben vom 02.12.13 

Erklärung zur Erfüllung der Anforderungen

Labor-Budget: Erklärung zur RiLi BÄK Ärzte und MVZ

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