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Einladungsverfahren Darmkrebsfrüherkennung

Projekt-Information

Allgemeine Hintergründe

Am 31. Januar 2013 hat der Deutsche Bundestag das Krebsfrüherkennungs- und -registergesetz (KFRG) beschlossen, das am 9. April 2013 in Kraft getreten ist. Zukünftig sollen gesetzlich Krankenversicherte von einem bestimmten Alter an persönlich zur Früherkennung eingeladen werden.

Der Gesetzgeber hat damit den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) verpflichtet, die Ausgestaltung eines organisierten Früherkennungsprogramms für Darmkrebs auf Bundesebene innerhalb von zwei Jahren zu beschließen.

Die KVB hat sich mit der TK LV Bayern auf die Umsetzung eines regionalen "Pilotprojektes" im Vorfeld der bundesweiten Einführung verständigt. Das Projekt greift zentrale Punkte des KFRG auf und soll im Rahmen der wissenschaftlichen Evaluation wichtige Erkenntnisse für die Planungen des G-BA liefern.

Versicherten-Kommunikation

Die Entscheidung des informierten Versicherten soll durch zwei wesentliche Maßnahmen erreicht werden:

  1. Ein persönliches Schreiben und eine Informationsbroschüre werden an alle 50- und 55-jährigen TK-Versicherten verschickt.
  2. Das persönliche Beratungsgespräch in der Praxis.

Es wurden im Verlauf des Projekts sechs verschiedene Informationspakete (evidenzbasiertes oder marketing-orientiertes Anschreiben kombiniert mit einer von drei Informationsbroschüren) verwendet.

Informationsmaterial zum Herunterladen finden Sie hier. Access Key

Evaluation

Wissenschaftliche Fragen:

  • Welche Kombination aus Anschreiben und Broschüre ist den übrigen Varianten überlegen?
  • Welchen Effekt haben die unterschiedlichen Kombinationen auf die informierte Entscheidung und die Inanspruchnahme der ärztlichen Beratung?

Diese Fragen werden sowohl auf Basis einer Selbstauskunft (Befragung der Versicherten via Fragebogen) als auch auf Basis von Routinedaten (Abrechnungsdaten) untersucht.

Fortbildung

Unseren Ärzten steht seit 1. November 2014 die Online-Fortbildung "Beratung zur informierten Entscheidung bei der Darmkrebsfrüherkennung (DFE)" – kurz "Beratung zur informierten Entscheidung DFE" auf der Internet-Plattform CuraCampus zur Verfügung.

Die von der Bayerischen Landesärztekammer zertifizierte Fortbildung wurde von einem interdisziplinären Expertengremium für unsere bayerischen Ärzte entwickelt und zuletzt mit Einführung des immunologischen Stuhlbluttests (FIT) in der Regelversorgung ab 1. April 2017 auf den aktuellen medizinischen Versorgungsstandard angepasst.

Die Fortbildung besteht aus drei Teilen: Im ersten Teil sind aktuelle evidenzbasierte Informationen zum Thema Darmkrebsfrüherkennung aufbereitet und z. T. in Grafiken veranschaulicht. Diese Informationen stehen auch zum Speichern/ Drucken zur Verfügung, sodass die Grafiken bei Bedarf unterstützend im Rahmen eines Arzt-Patienten-Gesprächs eingesetzt werden können.

Im zweiten Teil der Fortbildung kann die Beratungskompetenz zur Begünstigung informierter Patientenentscheidungen aufgefrischt werden. In diesem Kapitel befindet sich auch ein Leitfaden mit Gesprächsetappen; auch dieser steht zum Speichern und Drucken zur Verfügung.

Im dritten Teil gibt es die Möglichkeit, interaktive Lernsequenzen zu durchlaufen. In kurzen Filmen werden typische Barrieren für eine Patientenbeteiligung nachgespielt und Lösungen angeboten, wie eine informierte Entscheidung in diesen Beispielfällen gelingen kann.

Anschließend haben unsere Ärzte die Möglichkeit, 10 Fragen zu den Fortbildungsinhalten zu beantworten. Zu jeder Frage gibt es fünf Antwortmöglichkeiten, von denen genau eine richtig ist. Wenn mindestens 7 der 10 Fragen richtig beantwortet werden, gibt es 2 CME-Fortbildungspunkte und es kann für die Darmkrebsberatung der anspruchsberechtigten TK-Versicherten ein zusätzliches Honorar in Höhe von 30 Euro abgerechnet werden.

Abrechnungs- und Teilnahmemodalitäten

Sie haben bereits an unserer Fortbildung "Beratung zur informierten Entscheidung DFE" teilgenommen, interessieren sich aber für die neue Stuhluntersuchungsmethode?

Informationsmaterial zum Herunterladen finden Sie hier. Access Key

Anbei finden Sie den Trailer zur Fortbildung:

Quelle: www.youtube.com

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Bedeutung für Sie als niedergelassener Arzt

  • Mit Ihrer Teilnahme bieten Sie eine gestärkte Vorsorge an und Sie haben die Möglichkeit, angemessene Honorare für Ihre Gesprächsleistungen abzurechnen.
  • Wir fokussieren uns erstmalig auf den für ein organisiertes Screening wichtigen Ansatz der sprechenden Medizin. Wir untersuchen, unter welchen Bedingungen und Aufwänden auf Seiten der niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen eine an der informierten Entscheidung ausgerichtete Beratung geleistet werden kann.

Das Projekt erfährt eine breite politische Unterstützung: Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege stellt Fördermittel für die wissenschaftliche Evaluation zur Verfügung. Staatsministerin Melanie Huml betont die Relevanz des Projekts: "Die bayerischen Erfahrungen können das Fundament für ein bundesweites, flächendeckendes Darmkrebs-Screening sein. Bayern übernimmt damit eine Vorreiterrolle zum Wohle der Patientinnen und Patienten."

Kontakt

Bei Fragen zum Thema "Einladungsverfahren Darmkrebsfrüherkennung" erreichen Sie unsere Service-Mitarbeiter unter:

089 57093-40010

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