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Verteilung und Weitergabe von COVID-19-Impfstoff vor Ort

16.07.2021

Arztpraxen dürfen ab sofort nicht mehr benötigte Impfstoffe an andere in der Nähe tätige Ärzte weitergeben.

Möglich ist die Weitergabe an andere Vertragsärzte, an Privat- und Betriebsärzte sowie an Impfzentren und angegliederte mobile Impfteams, wenn diese in der Nähe tätig sind.

Die Regelung ist Teil der am 15. Juli 2021 in Kraft getretenen Allgemeinverfügung des Bundesgesundheitsministeriums zur Sicherstellung der flächendeckenden Verteilung von Impfstoffen gegen COVID-19. Sie soll verhindern, dass Impfstoffdosen verworfen werden müssen, etwa weil Patient:innen kurzfristig einen Impftermin absagen.

Bei der Weitergabe der Vakzine ist darauf zu achten, dass die Impfstoffe durchgehend zuverlässig und unter Einhaltung der Transportvorgaben, insbesondere für mRNA-Impfstoffe, transportiert werden. Ist ein Impfzentren der Abnehmer, erhält dieses nur den Impfstoff, da die Zentren gesondert mit Spritzen und Kanülen beliefert werden. (vgl. Allgemeinverfügung des BMG vom 12.07.2021).

Lockerungen gibt es auch bei der Verteilung der Impfstoffe durch die Apotheken: Diese können - nachdem sie alle Bestellungen erfüllt haben - noch vorhandene Impfstoffe Vertrags-, Privat- und Betriebsärzten oder Impfzentren anbieten, die Impfstoffdosen benötigen. Dabei ist es egal, ob die Ärzte ihre wöchentliche Impfstoffmenge von dieser oder von einer anderen Apotheke beziehen.