Kontaktdaten der KVB

Mitgliederberatung

Finden Sie einen Ansprechpartner oder vereinbaren Sie einen Termin.

Ihre Berater helfen Ihnen bei Fragen zu

Abrechnung

Praxisführung

Verordnung

Vermittlungsbörsen

KVB-Börse

Online-Service für die Vermittlung von Praxen und Stellen in Bayern.


Bereitschaftsdienst

Vertretervermittlung

Diensttauschbörse(DPP)

Starterpaket / Grundwissen

Informationen, rechtliche Grundlagen und Antragsformulare, die für den Neubeginn bzw. eine veränderte Praxistätigkeit benötigt werden.

Starterpaket

Bereitschaftsdienst

Den Ärztlichen Bereitschaftsdienst erreichen Sie kostenfrei unter

116 117

Weitere Informationen zum Ärztlichen Bereitschaftsdienst in Ihrer Region

Bereitschaftsdienste

Bereitschaftspraxen

Patienten-Infoline

Ihr Kontakt für Fragen zur Gesundheitsversorgung in Bayern:

089 54546-40420

Mo-Do: 09:00-17:00 Uhr
Fr:         09:00-13:00 Uhr

E-Mail schreiben

Psychotherapieplatz-Vermittlung

Informationen zur Therapieplatzvermittlung für psychotherapeutische Behandlungen

mehr erfahren

Arzt-/Psychotherapeutensuche

Mitgliederportal

IT in der Praxis

E-Health-Gesetz

Das "Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen" - kurz E-Health-Gesetz - ist am 1. Januar 2016 in Kraft getreten. Ziel des Gesetzes ist es, Ärzten, Krankenhäusern und Apotheken die Möglichkeit zu geben, in sicherer, strukturierter und medienbruchfreier Weise medizinische Informationen ihrer Patienten zur Weiterbehandlung elektronisch zu übermitteln.

In Zukunft sollen Praxen, Krankenhäuser, Apotheken und weitere Akteure des Gesundheitssystems durch die Telematikinfrastruktur miteinander vernetzt sein. Anwendungsmöglichkeiten der elektronischen Gesundheitskarte und der Telemedizin sollen weiter ausgebaut werden.

Zeitplan E-Health-Gesetz

Versichertenstammdatenmanagement

Das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) hat die elektronische Prüfung des Versicherungsnachweises auf der eGK und Aktualisierung der Versichertenstammdaten zum Ziel.

In den Testregionen Nordwest (Schleswig-Holstein, NRW und Rheinland-Pfalz) und Südost (Bayern und Sachsen) soll mit jeweils 500 Ärzten u. a. eine Erprobung des VSDM durchgeführt werden. Dabei wird mittels einer Online-Verbindung zwischen einer Praxis und der zuständigen Krankenkasse geprüft, ob die vom Patienten vorgelegte eGK gültig ist und aktuell eine Mitgliedschaft besteht. Sollte eine Adressänderung des Patienten bei der Krankenkasse vorliegen, wird die aktuelle Adresse auf die eGK geschrieben und kann so in das Praxisverwaltungssystem übernommen werden.

Nach erfolgreichem Probelauf müssen laut E-Health-Gesetz dann alle Vertragsärzte bis spätestens 1. Juli 2018 an die Telematikinfrastruktur angeschlossen sein und das VSDM durchführen. Andernfalls droht ihnen ein Vergütungsabzug in Höhe von einem Prozent des Honorars – solange sie die VSDM-Prüfung nicht durchführen.

In diesem Zusammenhang müssen sich alle Praxen mit der entsprechenden Technik ausstatten, vor allem mit einem Konnektor mit Online-Anschluss und einem neuen Kartenlesegerät. Für die erforderlichen Ausstattungs- und Betriebskosten erhalten die Praxen nutzungsbezogene Zuschläge. Die KBV und der GKV-Spitzenverband erarbeiten momentan eine entsprechende Finanzierungsvereinbarung.

Medikationsplan

Ab 1. Oktober 2016 besteht für Patienten der Anspruch auf einen Medikationsplan. Ärzte müssen ihre Patienten über diesen Anspruch informieren.

mehr Informationen (Vergütung, Beispiele etc.)

Telemedizinische Anwendungen

Zur Förderung der Telemedizin werden ab 1. April 2017 Telekonsile bei der Befundung von Röntgenaufnahmen und die Online-Videosprechstunde mit Bestandspatienten ab 1. Juli 2017 in die vertragsärztliche Versorgung aufgenommen.

Weitere Details folgen, sobald die entsprechenden Richtlinien und Vereinbarungen zwischen der KBV und dem GKV-Spitzenverband abgeschlossen wurden.

Elektronischer Arztbrief

Ab 1. Januar 2017 werden elektronische Arztbriefe laut E-Health-Gesetz von den Krankenkassen finanziell gefördert.

Informationen zu Voraussetzungen und Förderung

Notfalldaten auf der eGK

Ab dem 1. Januar 2018 soll allen Versicherten die Möglichkeit eingeräumt werden, notfallrelevante Informationen (Diagnosen, Medikation, Allergien, Unverträglichkeiten etc.) auf ihre eGK eintragen zu lassen. Damit sind wichtige Informationen über bestehende Allergien oder Vorerkrankungen im Ernstfall schnell verfügbar. Alle Ärzte, die einen entsprechenden Notfalldatensatz erstellen bzw. aktualisieren, erhalten ab 2018 eine zusätzliche Vergütung. Der Bewertungsausschuss hat den EBM in dieser Hinsicht bis zum September 2017 anzupassen.

Hinweis: Die Versicherten müssen der Speicherung ihrer Notfalldaten zustimmen. Um die Daten in der Regelversorgung zu nutzen, müssen die Patienten ihr Einverständnis erteilen. Dieses Einverständnis sollte in der Praxis bzw. im Praxisverwaltungssystem dokumentiert werden. Soweit für die Notfallversorgung erforderlich, ist der Zugriff auf die Daten auch ohne Autorisierung der Versicherten zulässig.

Elektronische Patientenakte und Patientenfach

Ab dem 1. Januar 2019 haben die Versicherten Anspruch auf eine elektronische Patientenakte, in der wichtige elektronische Dokumente wie Arztbriefe, Medikationsplan, Notfalldatensatz, Impfausweis, etc. aufbewahrt werden können. Um auf diese Akte zugreifen zu können, wird ein elektonischer Arztausweis benötigt. Die Akte liegt nicht beim Arzt bzw. dem Krankenhaus, sondern in der Hand des Patienten.

Gleichzeitig sollen dem Versicherten die Inhalte seiner Patientenakte in ein sogenanntes Patientenfach "gespiegelt" werden, damit der Patient auch unabhängig von einem Arztbesuch zugreifen kann. Über die Daten der Akte hinaus soll der Patient auch die Möglichkeit erhalten, persönliche Gesundheitsdaten zu Ernährung, Bewegung etc. einzutragen.

Kontakt

Berater für IT in der Praxis

089 57093-40050

089 57093-40051

E-Mail schreiben

Mo-Do: 07:30-17:30 Uhr

       Fr:07:30-14:00 Uhr