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IT in der Praxis

E-Health-Gesetz

Das "Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen" - kurz E-Health-Gesetz - ist am 1. Januar 2016 in Kraft getreten. Ziel des Gesetzes ist es, Ärzten, Krankenhäusern und Apotheken die Möglichkeit zu geben, in sicherer, strukturierter und medienbruchfreier Weise medizinische Informationen ihrer Patienten zur Weiterbehandlung elektronisch zu übermitteln.

In Zukunft sollen Praxen, Krankenhäuser, Apotheken und weitere Akteure des Gesundheitssystems durch die Telematikinfrastruktur miteinander vernetzt sein. Anwendungsmöglichkeiten der elektronischen Gesundheitskarte und der Telemedizin sollen weiter ausgebaut werden.

Zeitplan E-Health-Gesetz

Telematikinfrastruktur

Der Begriff "Telematik" ist eine Kombination der Wörter "Telekommunikation" und "Informatik". Dabei geht es um die Vernetzung verschiedener IT-Systeme und die Möglichkeit, Informationen aus unterschiedlichen Quellen miteinander zu verknüpfen.

Die Telematikinfrastruktur vernetzt alle Akteure des Gesundheitswesens im Bereich der GKV und gewährleistet den sektoren- und systemübergreifenden sowie sicheren Austausch von Informationen. Sie ist ein geschlossenes Netz, zu dem nur registrierte Nutzer (Personen oder Institutionen) mit einem elektronischen Ausweis Zugang erhalten.

mehr Informationen zur TI

Versichertenstammdatenmanagement

Das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) hat die elektronische Prüfung des Versicherungsnachweises auf der eGK und Aktualisierung der Versichertenstammdaten zum Ziel.

Dabei wird mittels einer Online-Verbindung zwischen einer Praxis und der zuständigen Krankenkasse geprüft, ob die vom Patienten vorgelegte eGK gültig ist und aktuell eine Mitgliedschaft besteht. Sollte eine Adressänderung des Patienten bei der Krankenkasse vorliegen, wird die aktuelle Adresse auf die eGK geschrieben und kann so in das Praxisverwaltungssystem übernommen werden. Weitere Informationen zum VSDM finden Sie in der rechten Spalte im Kasten "KBV-Publikationen".

Laut E-Health-Gesetz müssen alle Vertragsärzte bis spätestens 1. Juli 2018 an die Telematikinfrastruktur (TI) angeschlossen sein und das VSDM durchführen. Andernfalls droht ihnen ein Vergütungsabzug in Höhe von einem Prozent des Honorars solange, bis sie die VSDM-Prüfung durchführen. Diese Frist wurde durch den Bundesrat am 3. November 2017 um ein halbes Jahr verlängert und auf den 1. Januar 2019 festgelegt.

Für den Zugang zur TI und zur Durchführung des Versichertenstammdatenabgleichs werden verschiedene technische Komponenten und Dienste in den Praxen benötigt.

weitere Informationen zur technischen Ausstattung

Medikationsplan

Seit 1. Oktober 2016 besteht für Patienten der Anspruch auf einen Medikationsplan. Ärzte müssen ihre Patienten über diesen Anspruch informieren.

mehr Informationen (Vergütung, Beispiele etc.)

Telemedizinische Anwendungen

Zur Förderung der Telemedizin werden seit 1. April 2017 Telekonsile bei der Befundung von Röntgenaufnahmen sowie die Online-Videosprechstunde mit Bestandspatienten in die vertragsärztliche Versorgung aufgenommen.

mehr Informationen über Telekonsile

mehr Informationen über die Videosprechstunde

Elektronischer Arztbrief

Seit 1. Januar 2017 werden elektronische Arztbriefe laut E-Health-Gesetz von den Krankenkassen finanziell gefördert.

Informationen zu Voraussetzungen und Förderung

Notfalldaten auf der eGK

Ab dem 1. Januar 2018 soll allen Versicherten die Möglichkeit eingeräumt werden, notfallrelevante Informationen (Diagnosen, Medikation, Allergien, Unverträglichkeiten etc.) auf ihre eGK eintragen zu lassen. Damit sind wichtige Informationen über bestehende Allergien oder Vorerkrankungen im Ernstfall schnell verfügbar. Alle Ärzte, die einen entsprechenden Notfalldatensatz erstellen bzw. aktualisieren, erhalten ab 2018 eine zusätzliche Vergütung. Der Bewertungsausschuss hat den EBM in dieser Hinsicht bis zum September 2017 anzupassen.

Hinweis: Die Versicherten müssen der Speicherung ihrer Notfalldaten zustimmen. Um die Daten in der Regelversorgung zu nutzen, müssen die Patienten ihr Einverständnis erteilen. Dieses Einverständnis sollte in der Praxis bzw. im Praxisverwaltungssystem dokumentiert werden. Soweit für die Notfallversorgung erforderlich, ist der Zugriff auf die Daten auch ohne Autorisierung der Versicherten zulässig.

Elektronische Patientenakte und Patientenfach

Ab dem 1. Januar 2019 haben die Versicherten Anspruch auf eine elektronische Patientenakte, in der wichtige elektronische Dokumente wie Arztbriefe, Medikationsplan, Notfalldatensatz, Impfausweis, etc. aufbewahrt werden können. Um auf diese Akte zugreifen zu können, wird ein elektonischer Arztausweis benötigt. Die Akte liegt nicht beim Arzt bzw. dem Krankenhaus, sondern in der Hand des Patienten.

Gleichzeitig sollen dem Versicherten die Inhalte seiner Patientenakte in ein sogenanntes Patientenfach "gespiegelt" werden, damit der Patient auch unabhängig von einem Arztbesuch zugreifen kann. Über die Daten der Akte hinaus soll der Patient auch die Möglichkeit erhalten, persönliche Gesundheitsdaten zu Ernährung, Bewegung etc. einzutragen.