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Telekonsile bei der Befundung von Röntgenaufnahmen

Seit 1. April 2017 werden Telekonsile als zeitversetzte Zweitbefundungen zwischen Ärzten bei der Befundbeurteilung von Röntgen- und CT-Aufnahmen vergütet.

Dazu haben KBV und GKV-Spitzenverband in der "Vereinbarung über die Anforderungen an die technischen Verfahren zur telemedizinischen Erbringung der konsiliarischen Befundbeurteilung von Röntgenaufnahmen in der vertragsärztlichen Versorgung gemäß § 291g Absatz 1 Satz 1 SGB V" (Anlage 31a BMV-Ä) die technischen Voraussetzungen festgelegt.

Technische Anforderungen

Erstbefunder und Konsiliararzt (Zweitbefunder) müssen folgende Vorgaben erfüllen:

  • Die apparative Ausstattung der Bildaufnahme- und Bildwiedergabeeinrichtungen müssen die diagnostische Aussagekraft gewährleisten.
  • Zur Sicherstellung datenschutzkonformer Transportwege muss für die Kommunikation ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) verwendet werden.
  • Der digitale Überweisungsschein (Muster 6) ist zwingend zu verwenden. Die Beauftragung muss elektronisch erfolgen, da auch die Röntgenbilder elektronisch übermittelt werden.
  • Eine Nutzung des digitalen Muster 6 ist nur zulässig, wenn das eingesetzte Praxisverwaltungssystem eine entsprechende KBV-Zertifizierung hierfür hat.
  • Die elektronische Beauftragung und Zweitbefundung eines Telekonsils müssen mit dem elektronischen Heilberufsausweis qualifiziert elektronisch signiert werden.
  • Die Datenverarbeitung hat im Hinblick auf die Datensicherheit entsprechend den technischen und organisatorischen Vorgaben nach § 9 BDSG zu erfolgen. Die Empfehlungen zur ärztlichen Schweigepflicht, Datenschutz und Datenverarbeitung in der Arztpraxis der BÄK und KBV sind zu beachten.

Der Kommunikationsdienst muss folgende Anforderungen erfüllen:

  • Der Kommunikationsdienst muss gewährleisten, dass Anforderungen und Qualitätsstandards bei der digitalen Bildaufzeichnung auch nach der Übermittlung erfüllt werden (d.h. DICOM-Standard).
  • Absender und Empfänger müssen eindeutig identifizierbar sein.
  • Die digitale Nachricht muss einschließlich personenbezogener Dateien (Bild, Befund) entsprechend den Vorgaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik Ende-zu-Ende verschlüsselt sein (Technische Richtlinie 3116-1).
  • Perspektivisch muss der Dienst als sogenanntes "Sicheres Übermittlungsverfahren" von der gematik zugelassen und in der Telematikinfrastruktur (TI) erreichbar sein. 
  • Solange kein Dienst in der TI verfügbar ist, muss der verwendete Kommunikationsdienst die Anforderungen an Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit der personenbezogenen Daten gewährleisten und mittels einschlägigem Zertifikat erfolgreich nachweisen.