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Bedarfsplanung

Wissenswertes zur Bedarfsplanung

Versorgungsebenen und regionale Beplanung der Arztgruppen

Die verschiedenen Arztgruppen werden je nach ihrem Spezialisierungsgrad in unterschiedlich großen Planungsbereichen beplant, um eine feingliedrigere Planung dort möglich zu machen, wo sie besonders benötigt wird. Damit soll eine angemessene Erreichbarkeit in der ambulanten Gesundheitsversorgung sichergestellt werden.

Dazu werden die Arztgruppen der Bedarfsplanung in vier Versorgungsebenen eingeteilt:

  • die hausärztliche Versorgung
  • die allgemeine fachärztliche Versorgung
  • die spezialisierte fachärztliche Versorgung
  • die gesonderte fachärztliche Versorgung

Entsprechend der vier Versorgungsebenen werden die hausärztliche Versorgung sowie allgemeine, spezialisierte und gesonderte fachärztliche Versorgung auf verschiedenen räumlichen Ebenen – den sogenannten Planungsbereichen – beplant.

Die Planungsbereiche

Mit dem Ziel einer wohnortnäheren Versorgung werden für die hausärztliche Bedarfsplanung Mittelbereiche als Planungsbereiche herangezogen. Ein Mittelbereich ist, vereinfacht gesagt, der Einzugsbereich für gehobene Dienstleistungen um eine Mittelstadt.

Gemäß der Raumplanung der Bundesländer gibt es in Bayern 137 Mittelbereiche. Allerdings sind diese Mittelbereiche von ihrer Größe und Ausdehnung sehr unterschiedlich, so dass eine kleinräumigere Beplanung der hausärztlichen Versorgung nicht in allen Regionen erreicht wird. Die KVB hat daher alle Mittelbereiche daraufhin geprüft, ob diese einer Teilung in kleinere Planungsbereiche bedürfen. Im Ergebnis wurden aus den ursprünglich 137 Mittelbereichen durch sukzessive Teilung seit 2013 insgesamt 204 hausärztliche Planungsbereiche geschaffen (Stand 01.12.2016).

Die Planungsbereiche für die allgemeine fachärztliche Versorgung basieren auf den Stadt- und Landkreisen beziehungsweise den Kreisregionen mit insgesamt 79 Planungsbereichen in Bayern, die einem vom fünf Kreistypen zugeordnet werden. Die fünf Kreistypen bilden ab, inwieweit der Planungsbereich auch die umliegenden Planungsbereiche versorgt bzw. selbst von diesen mitversorgt wird.

Man unterscheidet nach Kreistyp ǀ "stark mitversorgend", Kreistyp ǀǀ "mitversorgend und mitversorgt", Kreistyp ǀǀǀ "stark mitversorgt", Kreistyp ǀV "mitversorgt" und Kreistyp V "eigenversorgt".

Die spezialisierte fachärztliche Versorgung wird auf Basis der Raumordnungsregionen beplant. Diese rangieren größenmäßig zwischen den Landkreisen und den Regierungsbezirken. In Bayern gibt es 18 Raumordnungsregionen.

Verhältniszahlen und Morbiditätsfaktor

Je Planungsbereich kann in der jeweiligen Arztgruppe eine bestimmte Anzahl an Ärzten bzw. Psychotherapeuten tätig werden. Den Maßstab für die Bestimmung der Anzahl der Ärzte und Psychotherapeuten bilden dabei die sogenannten Verhältniszahlen, die das als angemessen bewertete Verhältnis von Einwohnerzahl pro Arzt bzw. Psychotherapeut ausdrücken.

Grundlage sind die durch den Gemeinsamen Bundesausschuss festgelegten Basis-Verhältniszahlen, die dieser mittels eines Morbiditätsfaktors angepasst hat, um die sogenannten Allgemeinen Verhältniszahlen zu erhalten. Die Allgemeinen Verhältniszahlen werden zukünftig alle zwei Jahre durch den Gemeinsamen Bundesausschuss aktualisiert, um der bundesweiten Entwicklung der Alters- und Geschlechtsstruktur und den entsprechenden Leistungsbedarfen Rechnung zu tragen.

Zur Berücksichtigung regionaler Abweichungen in der Morbiditätsstruktur wird je Arztgruppe und Planungsbereich die Allgemeine Verhältniszahl mittels eines planungsbereichsindividuellen regionalen Verteilungsfaktors angepasst. Auch die regionalen Verteilungsfaktoren werden zukünftig alle zwei Jahre durch den Gemeinsamen Bundesausschuss aktualisiert.

Übersicht über die Versorgungsgrade

Die Versorgungsgrade werden planungsbereichsbezogen in Prozent berechnet, indem der Ist-Zustand des Einwohner-Arzt-Verhältnisses mit dem Soll-Zustand des Einwohner-Arzt-Verhältnisses (also der lokalen Verhältniszahl) verglichen wird. Ein Planungsbereich mit einem Versorgungsgrad unter 110 Prozent ist teilentsperrt, das bedeutet, dass sich dort noch eine bestimmte Anzahl an Ärzten bzw. Psychotherapeuten niederlassen können.

Ab einem Versorgungsgrad von 110 Prozent wird der Planungsbereich gesperrt. Das bedeutet, dass sich Ärzte oder Psychotherapeuten nur dann in dem Planungsbereich niederlassen können, wenn dort ein Sitz in der entsprechenden Arztgruppe durch Aufgabe der Tätigkeit eines anderen Arztes oder Psychotherapeuten frei wird.

Quotenregelungen in der fachärztlichen Versorgung

Zur besseren Steuerung der Zusammensetzung wurden innerhalb bestimmter Arztgruppen verbindliche Quoten eingesetzt. Diese sollen sicherstellen, dass in den jeweiligen Arztgruppen ein Mindest- bzw. Höchstmaß der Ärzte mit bestimmten Fachgebieten, Facharzt- oder Schwerpunktkompetenzen vorliegt.

Innerhalb der Arztgruppe der Nervenärzte gilt eine Mindestquote für Fachärzte für Nervenheilkunde bzw. Ärzte mit doppelter Facharztweiterbildung in den Gebieten Neurologie und Psychiatrie sowie weitere Mindestquoten für Psychiater und Neurologen. Innerhalb der Arztgruppe der Fachinternisten wurde eine Mindestquote für Rheumatologen etabliert. Weitere Mindestquoten gelten innerhalb der Arztgruppe der Psychotherapeuten für ärztliche Psychotherapeuten und Psychosomatiker sowie für Psychotherapeuten, die ausschließlich Kinder und Jugendliche behandeln. Ordnet der Landesauschuss in einem Planungsbereich Zulassungsbeschränkungen in den jeweiligen Arztgruppen an, können bei Unterschreiten der Minimalquoten dennoch Ärzte bzw. Psychotherapeuten mit entsprechendem Fachgebiet zugelassen werden.

Innerhalb der Arztgruppe der Fachinternisten wurden zudem Höchstquoten festgelegt für Kardiologen, Gastroenterologen, Pneumologen und Nephrologen. Bei Überschreitung der Maximalquoten dürfen für die von der Quote betroffenen Ärzte keine Zulassungen bzw. Anstellungen erteilt werden, allerdings dürfen Bestandspraxen fachgleich nachbesetzt werden. Durch die Unterschreitung einer Maximalquote entstehen keine Zulassungsmöglichkeiten.

Die aktuelle Bedarfssituation in Bayern inklusive der Ausweisung von Quotensitzen ist in der Niederlassungssuche dargestellt.

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