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COVID-19: Informationen für Ärzte

Corona-Topthema 1

(29.05.2020, 17:30 Uhr)

++ COVID-19 Screening vor Krankenhauseinweisung oder belegärztlicher Behandlung ++

In Ziffer 9 der Allgemeinverfügung vom 08.05.2020 werden die organisatorischen Maßnahmen im Krankenhaus beschrieben. Das Krankenhaus ist danach verpflichtet, soweit es Patienten stationär behandelt, zusätzlich zu den Hygienemaßnahmen und den Vorgaben des RKI besondere Maßgaben zu erfüllen. Dazu zählt die Durchführung eines präklinischen, vorzugswürdig unmittelbar mit der Aufnahme des Patienten stattfindenden Screenings auf COVID- 19 (Ziffer 9.1 der Allgemeinverfügung). Bereits aus der Formulierung „unmittelbar mit der Aufnahme“ lässt sich ableiten, dass das Krankenhaus das Screening durchzuführen hat. Aus Ziffer 9.2. der Allgemeinverfügung wird ferner deutlich, dass möglichst keine Zeit zwischen der Abstrich-Entnahme und der Aufnahme ins Krankenhaus vergehen sollten. Nach der Regelung in Ziffer 9.2. ist es vorzugswürdig, wenn der Patient bei der Aufnahme ins Krankenhaus getestet wird und anschließend bis zum Vorliegen des Testergebnisses (dort) isoliert wird.

Aus den vorgenannten Regelungen wird deutlich, dass die Staatsministerien davon ausgehen, dass das Screening möglichst kurz vor oder parallel mit der stationären Aufnahme des Patienten in das Krankhaus durch das Krankenhaus selbst durchgeführt wird und anschließend die Isolierung am besten auch im Krankenhaus stattfindet.

Dies erscheint vor dem verfolgten Ziel, die Infektionsgefahren bestmöglich zu minimieren, als die sinnvolle und damit auch erforderliche Vorgehensweise. Denn die Durchführung eines Abstrichs durch einen Vertragsarzt einige Tag vor Aufnahme in das Krankenhaus, verbunden mit dem Zeitbedarf bis zum Vorliegen eines Testergebnisses würde unweigerlich dazu führen, dass sich die Gefahr einer unerkannten Infektion in dieser Zeitspanne wieder erhöht.

Dies gilt auch für die belegärztliche Behandlung. Die Allgemeinverfügung unterscheidet nicht zwischen vollstationärer und belegärztlicher Behandlung im Krankenhaus und weist insofern die Testung auch hier dem Krankenhaus zu. Allerdings ist dabei zu prüfen, ob die individuellen Belegarztverträge zwischen Krankenhausträger und Belegarzt evtl. Kostenregelungen zu Lasten des Belegarztes enthalten.

Davon unabhängig kann die Testabnahme auf COVID-19 im Rahmen eines Screenings - also ohne Krankheitssymptome - nach aktueller Rechtslage nicht durch einen Vertragsarzt/Belegarzt zu Lasten der GKV abgerechnet werden, weil der EBM derzeit keine Untersuchung auf COVID -19 ohne kurative Anhaltspunkte (Krankheitssymptome) vorsieht. Führt der Vertragsarzt ein Screening (Test ohne Krankheitssymptome) durch, ist dieses nicht über die GKV abrechenbar, sondern privat zu liquidieren. Auch kann aus diesem Grund vom Belegarzt keine vertragsärztliche Laborüberweisung zur Testung auf SARS-CoV-2-Infektion ausgestellt werden.


alle KVB-News zum Thema Corona

Coronavirus – Allgemeine Informationen für Ärzte

Gemeinsames Konzept zum Betrieb von Schwerpunktpraxen

Gemeinsames Konzept des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege, des Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration und der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns zur Einrichtung und Betrieb von Schwerpunktpraxen

FAQ zur Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration sowie des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 26.03.2020, Az. D4-2484-2-7 und Az. G35-G8060-2020/26-16 (Stand: 11.04.2020)

COVID-19: Abrechnung und Vergütung der Tätigkeit in Schwerpunktpraxen (KVB-Serviceschreiben vom 15.04.2020)

Muster-Hygieneplan inkl. Reinigungs- und Desinfektionsplan für Corona-Ambulanz (Stand: 16.04.2020)

Notfallplan Corona-Pandemie

"Aufrechterhaltung der Arztversorgung während des festgestellten Katastrophenfalls" (Bayerisches Ministerialblatt, 27. März 2020)

FAQ zum Notfallplan Corona-Pandemie

Sicherheit im Bereitschaftsdienst-Fahrdienst
Abstandsregelung auch im Bereitschaftsdienst-Fahrzeug
Abrechnung

Informationen zur Abrechnung bei Corona (Stand: 20.05.2020)

COVID-19: Abrechnung und Vergütung der Tätigkeit im Corona-Fahrdienst sowie in lokalen COVID-19 Testzentren  (KVB-Serviceschreiben vom 20.04.2020)

Zum Vorgehen bei Verdachtsfällen

RKI-Ablaufschema bei Verdachtsfällen

RKI-Kriterien zur Testung und Meldung

KVB-Info: Vom Test bis zur Genesung (Stand: 02.04.2020)

Merkblätter und Aushänge für die Praxen

RKI-Hinweise zum beispielhaften An- und Ablegen von PSA für Fachpersonal

Priorisierung der Untersuchung auf SARS-CoV-2 (Stand 30.03.2020)

Betreuung von Patienten in Alten- und Pflegeheimen

"Lächeln statt Händeschütteln"

116117, Maskenpflicht und Mindestabstand

Psychotherapeutische Behandlung
Informationen zur psychotherapeutischen Behandlung während der Corona-Pandemie - wird derzeit überarbeitet
Handhygiene unter "Corona-Bedingungen"

Händedesinfektion unter den Bedingungen der SARS-CoV-2-Epidemie

Aktuelle Empfehlungen relevanter Institutionen

Robert Koch-Institut (RKI)

KBV

LGL

Informationen zu spezifischen Fragen

Umgang bei Verdacht und Schutzmaßnahmen

Kontaktaufnahme des Patienten mit dem Arzt (Letzte Änderung 06.04.2020)

Das StMGP hat die Bevölkerung dazu aufgerufen, sich bei begründetem Verdacht zunächst telefonisch an den Hausarzt zu wenden.

Zur Entlastung der Praxen können Patienten über die Rufnummer 116117 den Ärztlichen Bereitschaftsdienst den Ärztlichen Bereitschaftsdienst kontaktieren. Bei entsprechender Notwendigkeit wird z.B. ein diensthabender Arzt den Patienten in seinem häuslichen Umfeld aufsuchen und den entsprechenden Abstrich für den Labortest durchführen. Der Patient und sein behandelnder Hausarzt werden über das Testergebnis informiert (bei Nachweis einer Corona-Infektion unter Einbindung des zuständigen Gesundheitsamtes).

Eine weitere Möglichkeit ist die Überweisung des Patienten an eine sog. Schwerpunktpraxis (Fieberambulanz) oder ein zentrales Abstrichzentrum für den jeweiligen Landkreis oder eine kreisfreie Stadt. Hierzu veranlasst der Hausarzt nach telefonischen Austausch mit dem Patienten eine Terminvereinbarung, die dem Patienten mitgeteilt wird.

 

 

Einbindung des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes (letzte Änderung 09.03.2020)

Für Bürger mit einschlägigen Symptomen ist die 116117 rund um die Uhr erreichbar. Verweisen Sie Patienten auch auf diese Nummer.

Der Fahrdienst des Bereitschaftsdienstes unterstützt Sie insbesondere bei der Durchführung der Hausbesuche rund um die Uhr (das heißt 24/7), entnimmt bei Bedarf Proben für die Labordiagnostik und transportiert die Abstriche in nahegelegene Labors. Ein Austausch mit dem behandelnden Hausarzt findet ebenfalls statt.

Testungen werden nur dann durchgeführt, wenn die nach RKI-Ablaufschema erforderliche Schutzausrüstung den Ärzten im Fahrdienst zur Verfügung steht. Aktuell sind alle im Einsatz befindlichen Fahrzeuge des KVB-Bereitschaftsdienstes entsprechend ausgestattet.

Fahrer verbleibt bis auf Weiteres im BSD-Auto
Die Begleitung des diensthabenden Arztes durch den Fahrer des BSD-Autos wird beim Besuch von Patienten bis auf Weiteres ausgesetzt. Wir senken so das Infektionsrisiko und den Verbrauch von Infektionsschutzmaterial.

Untersuchung im häuslichen Umfeld des Patienten

Patienten mit Corona-Verdacht sollten zunächst im häuslichen Umfeld versorgt werden, um die Übertragung auf andere Patienten in der Praxis zu vermeiden. Hygienemaßnahmen und Schutz erfolgt analog zur Behandlung in der eigenen Praxis.

Verdachtsabklärung und Maßnahmen - Orientierungshilfe des RKI für Ärzte

Begründeter Verdachtsfall (Letzte Änderung 25.03.2020)

Ein begründeter Verdachtsfall besteht bei Personen, die folgende klinisch-epidemiologische Kriterien erfüllen:

  • Akute respiratorische Symptome jeder Schwere + Kontakt zu bestätigtem COVID-19-Fall bis max. 14 Tage vor Erkrankungsbeginn
  • Klinische oder radiologische Hinweise auf eine virale Pneumonie + Zusammenhang mit einer Häufung von Pneumonien in Pflegeeinrichtung oder Krankenhaus

Flussschema des RKI zur Verdachtsabklärung

Vorbereitung der Praxis auf Verdachtsfälle (Letzte Änderung 26.03.2020)

Patient kommt in die Praxis (Letzte Änderung 26.03.2020)

Zwei Fallkonstruktionen bestimmen das Vorgehen in der Praxis:

  • Patient ruft vorher an
  • Patient kommt unangemeldet

Verdacht auf eine SARS-COV-2-Infektion - So können Sie in der Praxis vorgehen

RKI-Ablaufschema bei Verdachtsfällen

Verdachtsabklärung und Maßnahmen - Orientierungshilfe des RKI für Ärzte

Praxispersonal: Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall (Letzte Änderung 03.04.2020)

Das RKI stellt eine Infografik bereit, die das flexiblere Vorgehen bei Personalmangel abbildet. Des Weiteren empfiehlt das RKI Praxen mit Personalmangel eine flexiblere Handhabung bei der sogenannten Kontaktpersonennachverfolgung.

mehr Informationen

Kontaktpersonennachverfolgung (RKI-Infografik)

Meldepflicht beim Gesundheitsamt

Eine neue Meldepflichtverordnung regelt seit 1. Februar 2020 die Pflichtmeldungen für den Arzt und das Labor. Weiterhin gilt eine Arzt-Meldepflicht gemäß § 6 Abs. 1, jetzt Nr. 1: Namentlich ist zu melden: Verdacht einer Erkrankung, die Erkrankung sowie der Tod in Bezug auf eine SARS-CoV-2-Infektion.

mehr Informationen zur Meldepflicht

Gesundheitsamt-Suche nach PLZ

Meldeformular (Meldepflicht gemäß IfSG)

Entscheidungshilfe für den Rettungsdienst zur Patientenzuweisung (Letzte Änderung 04.05.2020)

Schutzausrüstung für Praxen und Praxisteams (Letzte Änderung 18.05.2020)

Schutzausrüstung: Weitere Materialien aus Eigenbeschaffung eingetroffen; flächendeckende Belieferung an alle priorisierten Fachgruppen mit direktem Patientenkontakt; ab sofort mit DHL

Nach Wochen der Mangelverwaltung versetzt das durch die KVB eigenbeschaffte Material uns in die Lage, alle Vertragsarztpraxen der priorisierten Fachgruppen mit direktem Patientenkontakt mit der dringend benötigten Schutzausrüstung auszustatten. Die Verteilung der Schutzausrüstung erfolgt dabei weiterhin nach einem definierten, gleichförmigen Schlüssel.

Die Lieferung richtet sich grundsätzlich an die Hauptbetriebsstätte. Der Lieferumfang der Sendung berücksichtigt dabei die Anzahl und Größe der dazugehörigen Praxen. Ab dem 4. Mai 2020 übernimmt der Logistikdienstleister DHL die Belieferung der Vertragsarztpraxen in Bayern. Dies bietet für Sie den Vorteil, dass – sollte einmal niemand in der Praxis angetroffen werden – das Paket in einer DHL-Filiale hinterlegt werden kann.

Wir arbeiten ungebrochen mit Hochdruck national und international an der Beschaffung von Schutzausrüstung und Zubehör für unsere Mitglieder. Auf den durch uns aufgebauten Beschaffungswegen konnten wir bis heute ca. 1,8 Millionen FFP2-Masken durch Eigenbeschaffungen erwerben, im gleichen Zeitraum haben wir durch Lieferungen vom Bund ca. 530.000 FFP2-Masken erhalten.

Nach wie vor unterliegt Schutzausrüstung weltweit einer immensen Nachfrage. Deshalb ist es unsere vordringliche Aufgabe, kontinuierlich eine zufriedenstellende, flächendeckende Versorgung aller knapp 18.000 Praxen in Bayern zu ermöglich. Wir werden uns deshalb beim Thema Schutzausrüstung auch künftig nicht allein auf Bund oder Länder verlassen, sondern die Eigenbeschaffung mit hoher Priorität weiter vorantreiben.

Verordnungen

Arzneimittelverordnungen (Letzte Änderung 30.04.2020)

Um eine kontinuierliche, ausreichende und wirtschaftliche Versorgung der Patienten, die zwingend Arzneimittel benötigen, zu gewährleisten, ist bei der Verordnung von Arzneimitteln Folgendes zu beachten.

Coronavirus - Verordnung von Arzneimitteln

Bei der Verordnung von Arzneimitteln im Entlassmanagement hat der GBA die Begrenzung auf eine N1-Packung ausgesetzt.

Coronavirus - Entlassmanagement

Heilmittelverordnungen (Letzte Änderung 08.05.2020)

Hilfsmittel-, Verbandmittel- und Blutzuckerteststreifen-Verordnungen (Letzte Änderung 09.04.2020)

Wegen des gestiegenen Bedarfs für nicht persönliche Arzt-Patienten-Kontakte werden Portokosten für den Postversand bestimmter Rezepte vorübergehend erstattet. Die Regelung ist bis 30. Juni 2020 befristet.

Coronavirus - Verordnung von Hilfs-, Verbandmittel und Blutzuckerteststreifen

Sonderregelung AU-Bescheinigung vorerst weiter gültig (Letzte Änderung 14.05.2020)

Patienten mit einer leichten Erkrankung der oberen Atemwege dürfen nun doch weiterhin per Telefon krankgeschrieben werden, unter Berücksichtigung folgender Rahmenbedingungen:

  • Das Ausstellen einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nach telefonischer Anamnese ist für bis zu sieben Kalendertage möglich.
  • Bei anhaltender Krankheit kann die AU telefonisch um weitere sieben Tage verlängert werden.
  • Die Ausnahmeregelung gilt vorerst bis 31. Mai 2020.
  • Die Regelung gilt weiterhin auch für Patienten, die in den letzten sechs Quartalen nicht in der Praxis waren.
  • Die Kosten für den Versand der Bescheinigung werden wie gehabt von den Krankenkassen übernommen (90 Cent für das Porto, GOP 40122).

Verordnung von Paracetamol-haltigen Arzneimitteln (Letzte Änderung 02.04.2020)

Wegen aktueller mengenbeschränkter Belieferung bei Paracetamol-haltigen Arzneimitteln sollen Ärzte verschreibungspflichtige Arzneimittel nur nach Prüfung therapeutischer Alternativen und in notwendiger Packungsgröße verordnen.

Paracetamol-haltige Arzneimittel - Mengenbeschränkte Belieferung

Wann ist eine AU auszustellen? Was ist bei der Anordnung von Quarantäne oder einem Beschäftigungsverbot zu tun? (Letzte Änderung 19.03.2020)

Die Ausstellung einer vertragsärztlichen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung auf Muster 1 richtet sich nach der AU-RL des G-BA und hat dann zu erfolgen, wenn eine Krankheit ursächlich für die Nichtarbeitsfähigkeit ist. Rechtsfolge ist hier die Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber nach dem EntGFZG bzw. die Krankengeldzahlung an den Versicherten durch die Krankenkasse nach §§ 44 ff SGB V.

Ein Beschäftigungsverbot oder die Anordnung von Quarantäne wird vom Gesundheitsamt auf der Grundlage des InFSchG angeordnet. D.h., es liegt keine Erkrankung mit der Folge der Arbeitsunfähigkeit vor. Vielmehr beruht das Nichtarbeitenkönnen  bzw. Nichtarbeitendürfen  auf Gründen des Schutzes anderer vor (möglichen) Ansteckungsgefahren. Hier darf das Muster 1 (oder 21) nicht verwendet werden.

Das Gesundheitsamt kann dafür eine formlose (ärztliche) Bescheinigung ausstellen. Rechtsfolge ist hier die Erstattung von Schadensersatz durch das Bundesland gegenüber dem Anordnungsadressaten (Patient) bzw. Erstattung der verauslagten Kosten an den Arbeitgeber bei geleisteter Lohnfortzahlung.

AU-Bescheinigung bei Quarantäne (Stand 12.03.2020)

Praxisbetrieb und Rechtliches

Anspruch auf Entschädigung bei untersagter Tätigkeit/Quarantäne (Letzte Änderung 18.03.2020)

Laut KBV haben Ärzte und Psychotherapeuten Anspruch auf Entschädigung, wenn der Praxisbetrieb aus infektionsschutzrechtlichen Gründen untersagt wird (Paragraf 56 Infektionsschutzgesetz). Anspruch haben sowohl Praxisinhaber als auch angestellte Mitarbeiter.

Hinweise und zuständige Behörden

Infektionsschutz; Beantragung einer Entschädigung bei Tätigkeitsverbot

Hilfe bei besonderen Belastungs- und Stressreaktionen (Letzte Änderung 27.03.2020)

Hilfsangebot ("HELPLINE") des Münchner Vereins PSU Akut e.V. für Mitarbeiter im bayerischen Gesundheitswesen bei besonderen Belastungs- und Stressreaktionen infolge der Coronakrise

täglich 08:00-21:00 Uhr

089 54558440

Mail schreiben

zur Website

Infoblatt "HELPLINE für Mitarbeiter"

Maskenpflicht und Mindestabstand in Praxen (Letzte Änderung 26.05.2020)

Das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat die Vierte Infektionsschutzmaßnahmenverordnung veröffentlicht.

Für Arzt- und Psychotherapeuten-Praxen sind insbesondere Regelungen zum Einhalten von Maskenpflicht und Mindestabstand zu beachten. § 12 der Verordnung regelt für die Praxen (inkl. Zahnarztpraxen sowie alle sonstigen Praxen, in denen medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen erbracht werden):

  • Es ist sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Patienten eingehalten werden kann.
  • Für das Praxispersonal, die Patienten und ggf. ihre Begleitpersonen gilt Maskenpflicht. Ausnahmen von der Tragepflicht sind gemäß § 1 Absatz 2 der Verordnung für Kinder bis zum sechsten Geburtstag, aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen sowie zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung vorgesehen.
  • Für die Patienten ist prinzipiell eine "Mund-Nasen-Bedeckung" (sog. Alltagsmaske wie z.B. im ÖPNV zu tragen) ausreichend. Eine chirurgische Maske ist nicht erforderlich. Der Patient muss für die Maske selbst sorgen.
  • Für Praxispersonal ist eine geeignete medizinische Maske zu empfehlen (OP-Maske bzw. bei Bedarf FFP2-Maske). Der Betreiber der Praxis hat sicherzustellen, dass sein Personal der Maskenpflicht nachkommt.
  • Die Maskenpflicht entfällt, soweit die "Art der Leistung" sie nicht zulässt. Insofern sind Ärzte und Psychotherapeuten dazu aufgerufen, für ihre Praxis zu prüfen, inwieweit ihre spezifische ärztliche bzw. psychotherapeutische Behandlung das Tragen einer Maske durch den Patienten ausschließt. In diesem Fall ist die Maskenpflicht nicht einzuhalten.

Privater Erwerb von Schutzkleidung (Letzte Änderung 09.04.2020)

Der weltweit massive Mangel an Schutzausrüstung macht eine Belieferung aller knapp 18.000 Praxen in Bayern leider weiterhin extrem schwierig. Viele von Ihnen und Ihren Kolleginnen und Kollegen haben deshalb begonnen, auf eigenes unternehmerisches Risiko Schutzausrüstung für ihre Praxen selbst zu beschaffen.

Auch wenn die Praxen grundsätzlich zu einer ausreichenden Ausstattung mit Hygiene- und Schutzmaterialien verpflichtet sind, wissen wir um die Schwierigkeiten, die die aktuelle Coronakrise mit sich bringt.

Wir werden uns daher bei den Kassen für eine Berücksichtigung dieser außerplanmäßigen Kostenbelastung durch persönlich beschaffte Schutzausrüstung einsetzen. Vor diesem Hintergrund bitten wir Sie in jedem Fall vorsorglich darum, entsprechenden Rechnungen zu sammeln.

Kurzarbeitergeld und Schutzschirm für Praxen (Letzte Änderung 12.05.2020)

Die interne Weisung der Bundesagentur für Arbeit zum Thema Kurzarbeitergeld für Vertragsarztpraxen sorgt sowohl bei uns als KVB als auch bei Ihnen in Ihren Praxen in der letzten Woche für Irritationen. Nach einer Intervention der Kassenärztlichen Bundesvereinigung beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales und beim Bundesministerium für Gesundheit hat die Bundesagentur für Arbeit Ihre Rechtsauffassung zum Kurzarbeitergeld geändert.

Daraus ergibt sich, dass das Kurzarbeitergeld nach der neuen Rechtsauffassung als Sozialleistung zur Stabilisierung von Beschäftigungsverhältnissen hinsichtlich der Anspruchsvoraussetzungen jetzt doch für Arztpraxen möglich ist und nicht mit dem Schutzschirm vergleichbar ist. Eine Anrechnung auf den Schutzschirm ist daher rechtlich nicht möglich (Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Weisung 202005005 vom 07.05.2020 - Kurzarbeitergeld an Leistungserbringer im Gesundheitswesen). Für den geplanten Schutzschirm befinden wir uns auch weiterhin in Gesprächen mit den Vertretern der Krankenkassen, um zeitnah eine Lösung herbeizuführen. Sobald es hierzu neue Informationen gibt, werden wir Sie zeitnah informieren. Für Sie als Praxisinhaber ergeben sich somit zwei gesetzliche Absicherungsvarianten:

Kurzarbeit

Um kurzfristig die Personalkosten Ihrer versicherungspflichtig beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu decken, besteht für Sie die Möglichkeit, Kurzarbeitergeld bei der Bundesagentur für Arbeit zu beantragen. Bei Vorliegen der Voraussetzungen (individuelle Prüfung) nach §§ 95ff. SGB III besteht somit ein Anspruch auf Kurzarbeitergeld. Dafür muss insbesondere ein Arbeitsausfall mit Entgeltausfall aus wirtschaftlichen Gründen oder wegen eines unabwendbaren Ereignisses vorliegen. Für die Prüfung der arztindividuellen Voraussetzungen ist die jeweilige Arbeitsagentur zuständig.

Informationen der Bundesagentur für Arbeit zum Kurzarbeitergeld  
 

Gesetzlicher Schutzschirm

Die vorhandenen und geplanten Schutzschirmregelungen für das Gesundheitswesen folgen dem Vergütungssystem der gesetzlichen Krankenversicherung im SGB V. Ziel des Gesetzes ist es, die ambulante Versorgung der Bevölkerung während der Corona-Pandemie auch bei reduzierter Inanspruchnahme durch Patienten zu sichern und langfristig drohende Praxisschließungen abzuwenden. Erfüllt Ihre Praxis die Voraussetzungen für den geplanten Schutzschirm, ist eine Ausgleichszahlung möglich. Diese beinhaltet, neben der MGV, auch eine Ausgleichszahlungen der EGV wie  z.B. Früherkennungsuntersuchungen sowie ambulante Operationen.

Weitere Informationen der KBV

Substituierende Ärzte: Umgang mit der Sars-CoV-2/Covid-19-Pandemie und Substitutionstherapie

Suchtmedizinisch qualifizierte Ärzte können in einem Notfall, der durch die Corona Krise entstanden ist, befristet bis zum 30.06.2020 von ihrem genehmigten Patientenkontingent abweichen.

Die Richtlinie Methoden vertragsärztlicher Versorgung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) sieht in Anlage I Nr. 2 (Substitutionsgestützte Behandlung Opioidabhängiger), § 10 Abs. 4 vor, dass die Anzahl der vertragsärztlich durchzuführenden Substitutionsbehandlungen je Arzt begrenzt ist. In der Regel soll ein Arzt nicht mehr als 50 Opioidabhängige gleichzeitig substituieren. In geeigneten Fällen kann die zuständige KV aber den Genehmigungsumfang zur Sicherstellung der Versorgung erweitern. Dieses Kontingent soll nach den bundesweiten Vorgaben des G-BA regelmäßig eingehalten werden.

Die aktuelle Situation erfordert, dass Suchtmediziner mit Qualifikation zur substitutionsgestützten Behandlung Opioidabhängiger als Ausnahmeregelung im Zusammenhang mit der Corona Krise befristet bis zum 30.06.2020 von ihrer im Bescheid festgesetzten Patientenhöchstzahl abweichen können, wenn dies zur Sicherstellung opioidabhängiger Menschen erforderlich ist.

Diese Regelung betrifft nicht Ärzte ohne suchtmedizinische Qualifikation, die im Konsiliarverfahren substituieren. Ein suchtmedizinisch nicht qualifizierter Arzt darf nach den Vorgaben der BtMVV (vgl. § 5 Absatz 4 Satz 2 BtMVV) gleichzeitig höchstens zehn Patienten mit Substitutionsmitteln behandeln.

 

KVB-Serviceschreiben zur Coronakrise (Letzte Änderung 15.05.2020)

13.05.2020

Allgemeinverfügung Isolation von Kontaktpersonen der Kategorie I und von Verdachtspersonen

Allgemeinverfügung

Ergänzende Informationen des StMGP

Formular "COVID-10-Vollzug des Infektionsschutzgesetzes (Isolation von Kontakt-/Verdachtspersonen)"


04.05.2020

Auswirkungen durch den Covid-19 Katastrophenfall: Änderungen im Fahrdienst des Bereitschaftsdienstes

KVB-Serviceschreiben zur Entscheidungshilfe für den Rettungsdienst

Verdacht auf COVID-19: Entscheidungshilfe für den Rettungsdienst zur Patientenzuweisung in ambulante oder stationäre Behandlung


20.04.2020

COVID-19: Abrechnung und Vergütung der Tätigkeit im Corona-Fahrdienst sowie in lokalen COVID-19 Testzentren (Aktualisiertes Schreiben vom 02.04.2020)


15.04.20
Covid-19: Abrechnung und Vergütung der Tätigkeit in Schwerpunktpraxen


14.04.20

DMP: Ausnahmeregelung für Dokumentationen und Schulungen wegen der Covid-19-Pandemie
Anlage (Quartalsübersicht)


Coronavirus: Änderungen bestehender Regelungen

  • Befristete Regelung zur Telefonsprechstunde
  • Umstellung von fallbezogenen auf tagbezogene Kennzeichnung 88240

Ärztliche und psychologische Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten und FÄ für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Neurologen, Nervenärzte, Psychiater, Kinder- und Jugendpsychiater und Neurochirurgen
Hausärzte und Kinder- und Jugendmediziner (einschließlich Genehmigung Schmerztherapie)
Fachärzte mit der Genehmigung Schmerztherapie
Fachärzte (ohne N-/P-Fächer und Schmerztherapeuten)


09.04.2020

Covid-19: Abrechnung und Vergütung der Tätigkeit in Schwerpunktpraxen - aktualisiert am 15.04.20


03.04.2020

Coronavirus: Covid-19 Testzentren - Präzisierung unseres Schreibens vom 31.03.2020 bezüglich RKI-Kriterien - aktuelle Koordinatorenliste auf KVB-Website

Meldevorgehen bei Verdacht auf SARS-CoV-2 und Hinweise zur Abstrichentnahme


02.04.2020

Covid-19: Abrechnung und Vergütung der Tätigkeit im Corona-Fahrdienst sowie in den lokalen Covid-19-Testzentren


01.04.2020

Corona-Pandemie: Änderungen des Sozialgesetzbuches mit Wirkung für das Honorar

Coronavirus: Befristete Sonderregelung zur Telefonsprechstunde


31.03.2020

Coronavirus: Konzept zur Etablierung lokaler Covid-19-Testzentren in den bayerischen Landkreisen und kreisfreien Städten - Vorgehensweise für überweisende Hausärzte, Kinder- und Jugendärzte, HNO-Ärzte und Pneumologen


30.03.2020

Bekanntmachung der Bayerischen Staatsregierung:: "Notfallplan Corona-Pandemie zur Aufrechterhaltung der Arztversorgung"


25.03.2020

COVID-19: Patientenbetreuung in Alten- und Pflegeheimen während der Corona-Pandemie

KVB-Infoblatt "Betreuung von Patienten in Alten- und Pflegeheimen"


18.03.2020

Coronavirus - Videosprechstunde und finanzielle Hilfen gem. Infektionsschutzgesetz

Coronavirus Abfrage Praxisschließung

Meldeformular


16.03.2020

Coronavirus: Unterstützung der Regelversorgung durch Abstrichnahme in Abstrichstationen

Fax-Formular "Abfrage zur Abstrichnahme in Abstrichstationen"

Coronavirus (Covid-19) - Aktuelle Informationen zur Abrechnung


12.03.2020

Aktuelle Informationen zum Coronavirus


28.02.2020

Coronavirus (Covid-19) - Informationen zur aktuellen Situation

Kontakt

Die Servicetelefonie erreichen Sie unter:

089 57093 - 40 600

Unsere telefonischen Beratungszeiten sind:

Montag bis Donnerstag von 07:30-17:30 Uhr

Freitag von 07:30-16:00 Uhr

COVID-19-Testzentren

KoordinatorenlisteAccess Key

(Stand 14.05.2020)

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