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Übersichten zu den aktuellen Vorgaben zu den Themen "Impfen" und "Testen" finden Sie in den nachfolgenden PDFs. Diese werden laufend zeitnah aktualisiert. Bitte achten Sie daher unbedingt auf die Versionsnummer am Ende der Dokumente.

  1. IMPFEN

    Impfübersicht "Corona" für Vertragsarzt-Praxen

  2. TESTEN

    Merkblatt zu Veranlassungen & Abrechnung von SARS-COV-2-Tests

"Corona"-Meldungen

22.09.2022

COVID-19-Erkrankungsrisiko: Verordnung von Evusheld®

Die Zulassung gilt für Personen ab 12 Jahren (40 kg) zur Präexpositionsprophylaxe bzw. zur Behandlung ohne zusätzlichen Sauerstoffbedarf.

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21.09.2022

STIKO: Corona-Auffrischimpfung für Personen ab 12 Jahren

Laut KBV empfiehlt die STIKO fürs Boostern ein an die Omikron-Variante angepasster bivalenter mRNA-Impfstoff.

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14.09.2022

Praxen können erstmals "BA.4/BA.5-Impfstoff" bestellen

Laut KBV will das BMG den neu zugelassenen COVID-19-Impfstoff zum Boostern in Kürze ausliefern lassen.

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13.09.2022

Gekürzte BA.1-Impfstoff-Lieferungen: BMG kündigt Nachlieferung an

Laut KBV sollen betroffene Arztpraxen die fehlenden Impfstoffdosen bis Freitag (16.09.2022) erhalten.

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02.09.2022

EMA gibt grünes Licht – Arztpraxen können BA.1-Impfstoff bestellen

Arztpraxen können die an die Omikron-Variante BA.1 angepassten COVID-19-Impfstoffe für Auffrischimpfungen bestellen.

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Impfungen in Praxen

Abrechnung und Dokumentation

Übersicht Impf-Abrechnung Vertragsarzt/Nicht-Vertragsarzt

Themenseite der KBV:

  • PraxisInfo: Corona-Schutzimpfung - Abrechnung und Dokumentation
  • COVID-19 Impfung: Übersicht zur Abrechnung
  • COVID-19: Impf-DokuPortal Anleitung (FAQ zum Impf-DokuPortal)
  • Impf-DokuPortal im SNK

KBV-Seite Abrechnung und Dokumentation (Anlagen werden regelmäßig aktualisiert)

Entsorgung dokumentieren

Dokumentation (Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, 24.06.2022)

  • In jedem Fall ist die Entsorgung lückenlos und hinsichtlich der vernichteten Menge plausibel und nachvollziehbar zu dokumentieren.
  • Hinsichtlich des Protokolls gibt es keine formalen Vorgaben. Die Dokumentation sollte im Vieraugenprinzip durchgeführt werden.  
  • Eine Verwendung nicht von nicht mehr verwendbarem Impfstoff oder der Zugriff Unbefugter darauf  sind in jedem Fall zu verhindern.

Umgang mit abgelaufenen Covid-19-Impfstoffen- Entsorgung (Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, 24.06.2022)

  • Zur Entsorgung von COVID-19-Impfstoffen wird auf die Bund/Länderempfehlung zu aktuellen Fragen der Abfallentsorgung (Stand: März 2021) verwiesen.
    • Danach ist für Vektor- und mRNA-Impfstoffe kein Erfordernis gegeben für "einen besonderen Umgang mit Impfstoffabfällen im Vergleich zu anderen nicht gefährlichen medizinischen Abfällen bzw. Arzneimittelabfällen. Dies trifft auch für die derzeit bekannten, noch in der Entwicklung befindlichen COVID-19-Impfstoffe zu […]." Für Vektor- und mRNA-Impfstoffe bestehen auch aus Sicht der Gentechnik keine besonderen Anforderungen an die Entsorgung.
    • Wir merken dazu ergänzend an, dass auch die Produktinformation zu Nuvaxovid unter Punkt 6.6 lediglich den Hinweis enthält "Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen".
    • Die o.g. Bund-/Länderempfehlung trifft zur Entsorgung nicht mehr verwendbarer, größerer Impfstoffchargen folgende Aussagen: "Sollte in Ausnahmefällen Impfstoff aus Gründen der Qualitätssicherung, wie beispielsweise bei der Unterbrechung von Kühlketten, nicht mehr genutzt werden können und in größeren Chargen zur Entsorgung anstehen, ist er wie Produktionsabfall zu behandeln und unter Beachtung der Verpackungsvorgaben der Entsorgungsanlage und zur Vermeidung einer missbräuchlichen Weiterverwendung als AS 18 01 09 dokumentiert einer geeigneten thermischen Behandlung zuzuführen."
  • Entsprechend ist zu verfahren, wenn Impfstoff aufgrund anderweitiger Ereignisse (z. B. Ablauf der Haltbarkeit aufgrund sinkender Nachfrage nach Impfstoffen) entsorgt werden muss.
  • Generell ist zu beachten, dass COVID-19 Impfstoffe, deren Anfall als Abfall nicht vermieden werden kann und die nicht verwendet werden können und daher beseitigt werden müssen, der Überlassungspflicht an den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger (vgl. Art. 3 (1) BayAbfG) unterliegen und nach Empfehlung der o.g. Hinweise thermisch behandelt werden sollten.
  • Die Entsorgung der in Rede stehenden Impfstoffe findet im Rahmen der Überlassungspflichten an die öffentlich rechtlichen Entsorgungsträger in Bayern (Landkreise, kreisfreie Städte) in den kommunal betriebenen bayerischen Müllverbrennungsanlagen statt (thermische Entsorgung).
  • Im Falle größerer Mengen Impfstoff-/ Flüssigkeitsmengen, die als Abfall anfallen, ist deren Entsorgung mit dem öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger vorab zu klären.
  • Eine Übersicht der bayerischen Müllverbrennungsanlagen ist in der in der Anlage beigefügte Broschüre ‚"Hausmüll in Bayern‘" des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU) zu finden.
  • Weitere Informationen sind zudem in der beigefügten Mitteilung der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) 18 "Vollzugshilfe zur Entsorgung von Abfällen aus Einrichtungen des Gesundheitsdienstes" sowie im Infoblatt des Landesamtes für Umwelt "Entsorgung von Corona-Impfabfällen aus Einrichtungen des Gesundheitsdienstes und Impfzentren" (Stand: 16.12.2020) beschrieben.
  • Bitte halten Sie sich auch aktuell informiert z.B. über die Homepage des LfU  https://www.lfu.bayern.de.
  • In der o.g. Bund-/Länderempfehlung heißt es zudem, dass "für gebrauchte Impfstoff-Durchstechflaschen […], die in mobilen oder stationären Impfzentren im Zusammenhang mit der Eindämmung von COVID-19 anfallen, […] davon auszugehen [ist], dass diese als nicht gefährliche Abfälle unter AS 18 01 04 eingestuft und gemeinsam mit Siedlungsabfällen entsorgt werden können."

Haftung bei Impfschäden

Risikominimierung bei der Verabreichung des mRNA basierten COVID-19-Impfstoffs
Die STIKO gibt in der 18. Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung folgenden aktuellen Hinweis zur Durchführung der Impfung:  "Die Impfung ist strikt intramuskulär (i. m.) und keinesfalls intradermal, subkutan oder intravaskulär (i. v.) zu verabreichen. Im Tiermodell kam es nach direkter intravenöser Injektion eines mRNA-Impfstoffs zum Auftreten von Perimyokarditis (klinisch und histopathologisch).* Wenngleich akzidentielle intravasale Injektionen bei einer i.m.-Impfstoffapplikation nur selten auftreten, ist bei COVID-19-Impfungen eine Aspiration bei i.m.-Applikation zur weiteren Erhöhung der Impfstoffsicherheit sinnvoll."

mehr Informationen


Mehr Rechtssicherheit bei Covid-19-Impfungen außerhalb der Zulassung: Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren können eine Auffrischimpfung gegen COVID-19 erhalten. Das hat Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach klargestellt und darauf hingewiesen, dass im Fall eines Impfschadens ein Versorgungsanspruch bestehe, soweit mit einem für diese Personengruppe "grundsätzlich zugelassenen mRNA-Impfstoff" geimpft werde. Eine STIKO-Empfehlung, die es derzeit ebenso nicht gibt wie einen für die Auffrischung Minderjähriger zugelassenen Impfstoff, ist keine Voraussetzung.

KBV-Praxisnachrichten "Lauterbach: Booster-Impfungen auch für ab 12-Jährige ..."


Zu Auswirkungen einer Auffrischimpfungen auf das Haftungsrecht gibt es folgende Information aus dem BMG (Stand: 09.08.2021):
Laut einer Stellungnahme des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) übernimmt der Bund potentielle Versorgungsansprüche der Patienten bei […]  möglichen Auffrischungsimpfungen, vorausgesetzt die ärztlichen Sorgfaltspflichten bei der Aufklärung und Verabreichung des Impfstoffs werden beachtet. Auch hier greife Paragraf 60 des Infektionsschutzgesetzes, betont das BMG.

mehr Informationen


Zu Auswirkungen einer heterologen Impffolge auf das Haftungsrecht gibt es folgende Information aus dem BMG (Stand: 07.07.2021):
Der Wechsel des COVID-19-Impfstoffs innerhalb einer Impfreihe (heterologe Impffolge) stellt grundsätzlich keine Anwendung außerhalb der Zulassung dar, wenn die Impfung innerhalb der in der Zulassung festgelegten Indikation (Impfung gegen COVID-19) und innerhalb der von der Zulassung umfassten Altersgruppe durchgeführt wird. Es gilt hier nichts anderes als in sonstigen Fällen, in denen eine Ärztin oder ein Arzt einer Patientin oder einem Patienten einen Wechsel eines Arzneimittels aus Gründen einer besseren Verträglichkeit oder Wirksamkeit empfiehlt. Die arzneimittelrechtliche Gefährdungshaftung und die Haftung für Impfschäden sind hiervon nicht berührt. Gleiches gilt für die Arzthaftung, vorausgesetzt die ärztlichen Sorgfaltspflichten bei der Aufklärung und Verabreichung des Impfstoffs werden beachtet.


Wer haftet für COVID-19-Impfschäden?

Hält der Arzt den ärztlichen Standard ein und gibt der Impfling in Kenntnis des Risikos, das sich später tatsächlich verwirklicht, seine Einwilligung (§ 630d BGB) in die Impfung ab, kann aus der fachgerechten  Impfung keine Haftung des Arztes für einen Impfschaden, der auf die Verwendung des Impfstoff zurückzuführen ist, hergeleitet werden.

mehr Informationen dazu


Entnahme zusätzlicher Impfdosen aus Mehrdosenbehältnissen

Bayern befürwortet zur weiteren Beschleunigung der Impfkampagne die Nutzung und Verimpfung entsprechender zusätzlicher Impfdosen, wenn der verantwortlich handelnde Arzt sicherstellt, dass die vom jeweiligen Hersteller geforderte Menge an Impfstoff vollständig und qualitätsgesichert (partikelfrei) aus einem Vial entnommen und verimpft werden kann. Eine Vermischung überschüssigen Impfstoffs aus mehreren Durchstechflaschen ist nicht zulässig.

Impfangebot für ukrainische Flüchtlinge

Am 31. März 2022 ist die 19. Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung erschienen. Darin empfiehlt die STIKO Personen, die mit einem nicht in der EU zugelassenen inaktivierten Ganzvirusimpfstoff (CoronaVac von Sinovac, Covilo von Sinopharm oder Covaxin von Bharat Biotech International Ltd.) oder mit dem Vektor-basierten Impfstoff Sputnik V von Gamelaya geimpft wurden, zur Optimierung ihres Impfschutzes eine Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff nach den bestehenden STIKO-Empfehlungen.
Bisher hat die STIKO empfohlen, dass alle im Ausland mit einem nicht in der EU zugelassenen Impfstoff geimpften Personen eine erneute Impfserie mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff erhalten sollen.

mehr Informationen


COVID 19-Infomaterial (BZgA) in ukrainischer Sprache


Informationen des StMGP zur Covid-19-Impfung auf Ukrainisch

Impfstoff-Bestellung (wöchentlich)

 

Impfstoffe

  • Der Bund stellt Impfstoffe von BioNTech/Pfizer, Moderna, Novavax, Johnson&Johnson und Valneva („Totimpfstoff“) bereit.

Aktuelles

  • Der an BA.4/BA.5 angepasste Impfstoff von BioNTech/Pfizer wurde zugelassen und kann bereits bis 20. September erstmals bestellt werden. Er ist für Auffrischimpfungen für Personen ab 12 Jahren zugelassen. Nach Auskunft des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) soll die Auslieferung des an BA.4 und BA.5. angepassten Impfstoffes spätestens ab 26. September beginnen. Erste Teillieferungen könnten bereits früher, d.h. ab Ende der 38. Kalenderwoche (19. bis 25. September) erfolgen.
  • Mit der Bestellung bis Dienstag, 6. September kann erstmals auch Valneva geordert werden.
  • Die an die BA.1-Variante angepassten Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna haben am 2. September eine Zulassung für Auffrischimpfungen (!) erhalten. Sie sind ab sofort bestellbar

Hinweise zur Impfstoffbestellung und -lieferung:

  • Die Bestellung erfolgt wöchentlich bis Dienstag 12 Uhr für die darauffolgende Woche.
  • Ihre Apotheke wird Sie am Donnerstag - knapp eine Woche vor Auslieferung des Impfstoffs an die Arztpraxen - darüber informieren, ob Ihnen die bestellte Menge für die jeweilige Woche in dem Umfang geliefert werden kann. So können Impftermine gegebenenfalls verlegt werden, sollte es doch einmal zu Kürzungen bei den Bestellmengen kommen.
  • Die Bestellung erfolgt pro Ärztin/Arzt (namentlich impfstoffspezifisch)
  •  Legen Sie bitte keine Impfstoffvorräte an.
  • BioNTech und Moderna informierten kurzfristig darüber, dass sowohl die Faltschachteln als auch die Durchstechflaschen der variantenangepassten COVID-19-Impfstoffe Produktbezeichnungen tragen, die nicht mit den Bezeichnungen aus der Fachinformation übereinstimmen, da mit der Herstellung der Impfstoffe bereits vor Erteilung der Zulassung durch die EMA begonnen wurde.

Produktbezeichnung Fachinformation

Etikett auf Vial und Faltschachtel

Comirnaty® 15/15 µg/Dosis (Original/Omicron BA.1)

COMIRNATY tozinameran/riltozinameran 15/15 mcg

Spikevax® 0,10 mg/ml (Original/Omicron BA.1)

spikevax 0,10 mg/mL 0 / O

Die Beschriftung der Vials ist außerdem durchgängig auf Englisch.

 

Bestellmengen

  • BioNTech/Pfizer (Comirnaty Orig./BA.4-5): Höchstbestellmenge 240 Dosen je Arzt/Ärztin
  • BioNTech/Pfizer (Comirnaty Orig./BA.1): Höchstbestellmenge 240 Dosen je Arzt/Ärztin
  • BioNTech/Pfizer (Comirnaty): Höchstbestellmenge 240 Dosen je Arzt/Ärztin
  • BioNTech/Pfizer (Comirnaty) für 5- bis 11-Jährige: keine Höchstbestellmenge
  • Moderna (Spikevax Orig./BA.1): Höchstbestellmenge 240 Dosen je Arzt/Ärztin
  • Moderna (Spikevax): keine Höchstbestellmenge
  • Novavax (Nuvaxovid): keine Höchstbestellmenge
  • Johnson&Johnson (Janssen): keine Höchstbestellmenge
  • Valneva (Valneva): keine Höchstbestellmenge Verordnung

Verordnung

  • Sie brauchen für die Bestellung von COVID-19-Impfstoffen nur ein Rezept (Muster 16) auszustellen. Eine Trennung nach Erst, Zweit- oder Auffrischimpfungen ist nicht nötig. Sie geben lediglich an, wie viele Dosen sie von welchem Impfstoff für die Woche benötigen.
  • Kostenträger ist das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS). Die IK 103609999 ist im Praxisverwaltungssystem hinterlegt.
  • Für die Bestellung des Kinder-Impfstoffs nutzen Sie dasselbe Rezept, auf dem sie auch den Impfstoff für Jugendliche und Erwachsene ordern, mit dem Zusatz "für Kinder (5-11 Jahre)". Beispiel: "30 Dosen Comirnaty plus Impfzubehör und 20 Dosen Comirnaty für Kinder (5-11 Jahre) plus Impfzubehör"
  • Wenn Sie Impfstoff für Auffrischimpfungen bestellen, schreiben Sie auf das Rezept (Formular 16): „XX Dosen Comirnaty Orig./BA.1 plus Impfzubehör“ bzw. „XX Dosen Moderna Orig./BA.1 plus Impfzubehör“ bzw. „XX Dosen Comirnaty Orig./BA.4-5 plus Impfzubehör“.

Auffrischimpfung

  • Zur Dokumentation der Auffrischimpfungen wurde das Impf-DokuPortal angepasst. Sie geben dort neben den Erst- und Abschlussimpfungen auch die Auffrischimpfungen des jeweiligen Tages an – wie bisher getrennt nach dem verwendeten Impfstoff sowie die Anzahl der unter 18-Jährigen und über 60-Jährigen. Die Daten werden dem Robert Koch-Institut zur Auswertung übermittelt. Dafür ist es wichtig, dass die Dokumentation täglich und vollständig erfolgt.
  • Die Pseudoziffern für die Abrechnung hat die KBV bereits festgelegt.

Zweitimpfungen

  • Zweitimpfungen können bei Praxisschließungen, etwa wegen Urlaub, in der Vertretungspraxis durchgeführt werden. Übernimmt die kollegiale Vertreterin oder der kollegiale Vertreter insbesondere Zweitimpfungen verwendet sie/er ein gesondertes Rezept, auf dem sie/er ausschließlich die Dosen für den Vertretungsfall aufführt. Sie/Er gibt zudem seine eigene Lebenslange Arztnummer (LANR) an sowie den Namen der Vertretungsärztin bzw. des Vertragsarztes, den sie/er vertritt.

Weitergabe von COVID-19 Impfstoffen

  • Praxen die Impfstoffe im Kühlschrank haben, die sie wegen der rückläufigen Nachfrage nicht benötigen, dürfen diese an Kolleginnen und Kollegen weiterreichen.

Hinweis zu den verfügbaren Impfstoffen:

BioNTech/Pfizer

  • Der neue Impfstoff Comirnaty Orig./BA.4-5 wird als Fertiglösung zur Verfügung gestellt und ist nur für die Auffrischimpfung zugelassen.
  • Der neue Impfstoff Comirnaty Orig./BA.1 wird als Fertiglösung zur Verfügung gestellt und ist nur für die Auffrischimpfung zugelassen.
  • Comirnaty, Konzentrat; violette Kappe - Lagerung, Vorbereitung und Verabreichung
    mehr Informationen
  • Die Farbe der Kappen von "Corminaty® 30 µg 12+ Jahre Konzentrat" produktionsbedingt aktuell leicht vom gewohnten Violett abweichen kann. Die Kappe ist in diesen Fällen pink statt violett. Dies hat keinen Einfluss auf die Qualität des Impfstoffs.
  • Comirnaty, Fertiglösung; graue Kappe - Lagerung, Vorbereitung und Verabreichung
    mehr Informationen
  • Comirnaty für 5- bis 11-jährige Kinder, Konzentrat; orange Kappe - Lagerung, Vorbereitung und Verabreichung
    mehr Informationen
  • mRNA-Impfstoff
  • BioNTech liefert neue Impfetiketten zu dem COVID-19-Impfstoff Comirnaty® aus. Die neuen Impfetiketten sind zum farblich so gestaltet, dass sie sich einfacher den unterschiedlichen Formulierungen (Comirnaty® 10µm Konzentrat für Kinder von 5-11 Jahre; Comirnaty® 30µm Konzentrat) zuordnen lassen. Zudem erhalten sie erweiterte Sicherheitsmerkmale, die das Überprüfen der Echtheit in Zukunft vereinfachen sollen. Unter praxis.comirnaty.de hat BioNTech Informationen und Handlungshilfen für Apotheken und Arztpraxen zusammengestellt. Der Zugriff ist nur Fachkreisen mittels DocCheck Login möglich.

Moderna

  • Spikevax – Lagerung, Vorbereitung und Verabreichung
    mehr Informationen
  • Der neue Impfstoff Spikevax Orig./BA.1 hat pro Vial fünf Impfstoffdosen und ist nur für die Auffrischimpfung zugelassen.
  • mRNA-Impfstoff
  • Der Impfstoff ist auch für Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren zugelassen. Es gibt keine gesonderte Formulierung. Kinder erhalten zur Grundimmunisierung die halbe Menge wie Erwachsene - also je Impfung 0,25 ml statt 0,5 ml. Eine Impfung von Personen unter 30 Jahren mit Spikevax wird von der Ständigen Impfkommission allerdings nicht empfohlen.

Johnson&Johnson

  • Janssen – Lagerung, Vorbereitung und Verabreichung
    mehr Informationen
  • Vektorimpfstoff
  • Das Pharmaunternehmen Johnson & Johnson ruft im April 2022 die Charge XD955 seines COVID-19-Impfstoffes zurück. Der Rückruf erfolgt, weil bei der Herstellung vorgegebene Standards nicht eingehalten wurden. Arztpraxen, die Dosen dieser Charge eventuell noch vorrätig haben, werden aufgefordert, diese zu vernichten und den Hersteller zu informieren.
    mehr Informationen

Novavax

  • Nuvavoxid - Lagerung, Vorbereitung und Verabreichung
    mehr Informationen
  • Für Personen ab 12 Jahren zur Grundimmunisierung zugelassen.
  • Proteinbasierter Impfstoff

Valneva

  • Valneva - Lagerung, Vorbereitung und Verabreichung
    mehr Informationen
  • Totimpfstoff
  • COVID-19-Impfstoff Valneva enthält keine Konservierungsstoffe. Zur Entnahme der Dosen aus der Mehrdosendurchstechflasche müssen aseptische Techniken angewendet werden. Aus mikrobiologischer Sicht muss der Impfstoff nach dem ersten Öffnen (erstes Durchstechen mit der Nadel) umgehend verwendet werden. Wird er nicht umgehend verwendet, ist der Anwender für die Dauer und Bedingungen der Aufbewahrung während des Gebrauchs verantwortlich.
  • Für Personen im Alter von 18 bis 50 Jahren zur Grundimmunisierung.
  • Valneva ist derzeit noch nicht in den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission zu COVID-19-Impfungen enthalten.

Impfstoffe und Zubehör

Themenseite der KBV

  • PraxisInfo: "Impfstoffe und Zubehör: Bestellung, Lieferung und Verabreichung"
  • Übersicht Impfzubehör
  • Steckbriefe zu den Impfstoffen
  • Materialien der Hersteller (ergänzend zu den Links in der PraxisInfo)

KBV-Seite Impfstoffe und Zubehör (Anlagen werden regelmäßig aktualisiert)


Serviceblatt des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller e.V. zur Covid-19-Impfung:

  • Medizinische Hotlines der Impfstoff-Hersteller
  • Meldung von Verdachtsfällen
  • Zulassungsinformationen

vfa-Seite zur Sicherheit der zugelassenen Covid-19-Impfstoffe (Serviceblatt zum Download ist dort eingebunden)

Impfzertifikate (Ausstellung, Technik)

Technischer Ablauf in der APP:

Digitale Covid-Impfzertifikate haben aus technischen Gründen ein Ablaufdatum. Ihre Gültigkeit läuft 365 Tage nach Zertifikatsausstellung automatisch ab. Das heißt, der QR-Code auf dem Impfzertifikat erscheint ab dann ungültig und kann nicht mehr gelesen werden. Hierüber erhalten die Nutzerinnen und Nutzer der App 28 Tage vor Ablauf eine Mitteilung. Darin wird ihnen angeboten, das Zertifikat zu aktualisieren. Wird noch keine Erneuerung angeboten, so ist das Zertifikat noch aktuell. Damit der Impfstatus trotzdem nachweisbar ist, müssen die entsprechenden Impfzertifikate aktualisiert werden. Das können Nutzerinnen und Nutzer mit nur wenigen Klicks selbst in der App vornehmen. Hierfür haben sie bis zu 90 Tage nach Ablauf der technischen Gültigkeit Zeit. Verlängert werden muss nur das aktuell verwendete Zertifikat. Zum Beispiel bei drei digitalen Impfzertifikaten wird lediglich das dritte und aktuellste Impfzertifikat erneuert.

Parallel oder übergangsweise besteht auch die Möglichkeit, das Zertifikat als PDF-Datei zu exportieren.

RKI (FAQ) - Fragen rund um den Impfnachweis


Die Generierung von Impfzertifikaten ist über zwei Wege möglich:

1.) über ein bereitgestelltes Praxisverwaltungssystem-Modul:

  • Erste PVS-Anbieter stellen das hierfür erforderliche PVS-Update bereits zur Verfügung.
  • Erfragen Sie direkt bei Ihrem PVS-Hersteller bzw. Systemhaus, ob und ab wann ein entsprechendes Modul bereitgestellt wird.

2.) über eine Webanwendung des RKI:

  • Die Anwendung ist aufrufbar unter https://www.impfnachweis.info. (Achtung: Der Aufruf funktioniert nur von einem Rechner, der an die Telematikinfrastruktur angebunden ist.)
  • Als Zugangsdaten nutzen Sie Ihre bekannte KVB-Benutzerkennung, die Sie auch für den Zugriff auf unser Mitgliederportal "Meine KVB" verwenden.
  • Nutzungsanleitung für die RKI-Anwendung
  • Eventuell sind vor einem ersten Aufruf Anpassungen an der Netzwerk-Route des IT-Systems bzw. des einzelnen Rechners erforderlich, die in der Regel einen Administrator-Zugang voraussetzen. Wenden Sie sich bei Fragen oder Unterstützungsbedarf an Ihren Systembetreuer bzw.IT-Fachmann.

Beide Anwendungsmöglichkeiten setzen die Anbindung des Praxisrechners/-netzwerks an die Telematikinfrastruktur voraus. Der Konnektor muss dabei die Update-Stufe PTV 3 (d.h. E-Health-Konnektor) enthalten.

Mehr Informationen (KVB-Serviceschreiben vom 10.06.2021)

KVB-Merkblatt "Erzeugung digitaler Impfzertifikate"

Ausstellung von Impfzertifikaten in Praxen soll in Kürze starten

Anlage "Übersicht zum Covid-19-Impfzertifikat und zur Vergütung"

Praxisorganisation und Aufklärung

Übersicht (Leistungen, Abrechnung, Vergütung, Dokumentation)

Unterschiede und Besonderheiten für Vertragsärzte, Impfzentren, niedergelassene Betriebsärzte und Privatärzte im Überblick

Impfübersicht "Corona"

Vollständiger Impfschutz und Genesenen-Nachweis

Testung

Abrechnung von Tests

Bestätigung "Negativer Testbefund" (Formulare)

Bürgertests

Die Coronavirus-Testverordnung (TestV) wurde mit Wirkung zum 30.06.2022 diesbezüglich aktualisiert.

Einen Anspruch auf einen POC-Antigen-Test nach § 4a TestV (Bürgertestung) haben ab dem 30.06.22 nur noch asymptomatische Personen bestimmten Fallgruppen, bspw. die zum Zeitpunkt der Testung:

  • das fünfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben,
  • aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht geimpft werden können,
  • an klinischen Studien zur Wirksamkeit von Impfstoffen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 teilnehmen,
  • aufgrund einer nachgewiesenen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 sich in Absonderung befinden
  • an dem Tag, eine Veranstaltung in einem Innenraum besuchen werden oder zu einer Person Kontakt haben werden, die das 60. Lebensjahr vollendet hat oder aufgrund einer Vorerkrankung oder Behinderung ein hohes Risiko aufweist, schwer an COVID-19 zu erkranken (mit Eigenanteil in Höhe von 3,00 € an den Leistungserbringer):
  • durch die Corona-Warn-App (CWA) eine Warnung mit der Statusanzeige erhöhtes Risiko erhalten haben (mit Eigenanteil in Höhe von 3,00 € an den Leistungserbringer),
  • mit einer mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Person in demselben Haushalt leben.

Der Anspruch auf Testung nach § 4a TestV besteht nur, wenn ein Nachweis über die Identität und für die jeweilige Variante bzw. eine Selbstauskunft zum Zweck der Testung vorgelegt und dokumentiert werden.

Coronavirus-Testverordnung

Die Coronavirus-Testverordnung (TestV) wurde mit Wirkung zum 30. Juni 2022 bzw. teilweise zum 1. Juli 2022 aktualisiert.

Einen Anspruch auf einen POC-Antigen-Test nach § 4a TestV (Bürgertestung) haben ab dem 30. Juni 2022 nur noch asymptomatische Personen bestimmten Fallgruppen (siehe Bürgertests). Überwachte Antigen-Tests zur Eigenanwendung unterfallen nicht mehr der TestV.

Darüber hinaus wurde die Vergütung der Leistungen mit Wirkung zum 1. Juli 2022 abgesenkt:

  • PCR- Test (§ 9 TestV): vorher 43,56 €, jetzt 32,39 €
  • Sachkosten PoC-Antigen-Test § 9 TestV: vorher 3,50, jetzt 2,50 €
  • PoC-Antigen-Test (§ 12 TestV): vorher 8 €, jetzt 7 €
  • PoC-Antigen-Test (§ 4a I Nr. 6 u.7, § 7 V Nr. 9): 4 Euro, da hier der Eigenanteil von 3 Euro berücksichtigt wird

Weitere Informationen

KBV

BMG

Testpflicht/-möglichkeiten für Praxispersonal

Die Pflicht zur Testung von Mitarbeiter ist - ungeachtet des Impf-/Genesenenstatus - mit der Änderung in § 28b IfSG zum 20. März 2022 entfallen.

Im Rahmen des einrichtungs- oder unternehmensbezogenen Testkonzepts besteht weiterhin die Möglichkeit nach der geltenden TestV noch bis zunächst 25. November 2022 bis zu 10 Antigen-Tests pro Monat/pro Mitarbeiter*in  (bzw. 2 Antigen-Tests pro Woche/pro Mitarbeiter*in) in eigener Verantwortung zu beschaffen, zu nutzen und abzurechnen.

Für die selbst beschafften PoC-Antigen-Tests und Antigen-Tests zur Eigenanwendung wird eine Pauschale von 2,50 Euro je Test erstattet. (§ 11 TestV)

Die notwendigen Dokumentationen für den Nachweis der Durchführung und Abrechnung gemäß der TestV sind bis zum 31. Dezember 2024 zu speichern bzw. aufzubewahren. (vgl. § 7 Abs. 5 TestV)

Dokumentationsbogen für laufende Testungen

Abrechnung PoC-Antigentests für Praxispersonal

Infektionsschutz (Schutzmaßnahmen)

Abstand, Hygiene, Lüften, Maske

Abstand

Abstand wahren, wo es eng wird; mind. 1,5 Meter

Hygiene

Richtiges Husten und Niesen in die Armbeuge sowie gründliches Händewaschen – mind. 30 Sekunden mit Wasser und Seife.

Händedesinfektion unter den Bedingungen der SARS-CoV-2-Epidemie

Lüften

Innenräume regelmäßig lüften.

(Alltag mit) Maske

Das Bayerische Kabinett hat die 16. BayIfSMV angepasst und bis zum 30. Juli 2022 verlängert. Damit gilt in Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und anderen vulnerablen Bereichen ab dem 2. Juli 2022 weiterhin die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske.


Muster-Hygieneplan inkl. Reinigungs- und Desinfektionsplan für Corona-Ambulanz

Betrieblicher Infektionsschutz (Arbeitsschutz)

Angesichts des beständigen Abklingens der Infektionszahlen wurde die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) des Bundesministeriums für Arbeit und Sozial (BMAS) über den 25. Mai 2022 hinaus nicht verlängert.

Regionale und betriebliche Infektionsausbrüche können jedoch weiterhin nicht ausgeschlossen werden. Arbeitgeber sollten gemäß dem BMAS das Infektionsgeschehen weiter beobachten und das betriebliche Hygienekonzept an das Infektionsgeschehen anpassen.

Als Hilfestellung für Basisschutzmaßnahmen haben RKI, KBV und BGW Leitfäden zum Arbeitsschutzstandard und betrieblichen Hygienekonzepten für ärztliche Praxen veröffentlicht.

Anleitung zum Umgang mit Corona in der Arztpraxis

Handlungsempfehlungen BAuA

Handlungsempfehlung BMAS

Handlungsempfehlung BGW

Organisatorische und personelle Maßnahmen für Einrichtungen des Gesundheitswesens sowie Alten- und Pflegeeinrichtungen während der COVID-19-Pandemie

Einrichtungsbezogene Impfpflicht

19.06.2022: Gesundheitsamt darf kein Bußgeld wegen fehlenden Nachweis androhen

Bußgeld-Androhungen für Beschäftigte im Gesundheitswesen, die der Aufforderung der Gesundheitsämter zum Nachweis der Impfung oder der Immunität nicht nachkommen seien nach einem jüngstem Urteil des Verwaltungsgerichts Schleswig-Holstein rechtswidrig. Ohne Nachweis könne das Gesundheitsamt nur ein Tätigkeits- oder ein Betretungsverbot für betroffene Einrichtungen aussprechen. Hier könne das Gesundheitsamt dann den Sofortvollzug anordnen und entsprechend auch ein Bußgeld androhen. (Az.: 1 B 28/22, Eilbeschluss vom 13. Juni 2022)


07.06.2022: Kein automatisches Beschäftigungsverbot für Praxispersonal ohne Corona-Impfung

Nach Ansicht eines Bonner Arbeitsgerichts besteht für Corona-Impfverweigerer in Pflege- und Gesundheitseinrichtungen kein automatisches Beschäftigungsverbot, sondern erst wenn das örtliche Gesundheitsamt ein Betretungs- und damit auch Beschäftigungsverbot ausgesprochen hat. Ein unmittelbares Verbot gelte nur bei Neueinstellungen ab dem 16. März 2022. (Arbeitsgericht Bonn, Az.: 2 Ca 2082/21)


Nachweis-, Dokumentations- und Meldepflichten

Durch eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes (§ 20a IfSG) müssen ab 16. März 2022 Personen, die in Arztpraxen oder Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe tätig sind, geimpft oder genesen sein. Alle in einer Arztpraxis tätigen Personen ("Bestandskräfte") – egal, welche Tätigkeit diese ausüben – waren daher verpflichtet, ihrem Arbeitgeber, also Vertragsärzten und Vertragspsychotherapeuten, spätestens bis zum 15. März 2022 einen der nachfolgenden Nachweise vorzulegen.

  • einen Impfnachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vollständigen Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 (§ 22a Abs.1 IfSG) ACHTUNG: Änderung des Status vollständig geimpft zum 1. Oktober 2022!
  • einen Genesenennachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (§ 22a Abs. 2 IfSG)
  • ein ärztliches Zeugnis darüber, dass sie aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht gegen COVID-19 geimpft werden können

Darüber hinaus besteht auch eine Aktualisierungspflicht, sofern ein vorgelegter Nachweis nach dem 16. März 2022 seine Gültigkeit auf Grund Zeitablaufs verliert.

Wird der Nachweis nicht vorgelegt, kann das Gesundheitsamt der betroffenen Person gegenüber Maßnahmen aussprechen, bis hin zu einem individuellen Betretungs- bzw. Tätigkeitsverbot für die Praxis. Bei der Entscheidung, welche Maßnahmen ausgesprochen werden, steht dem Gesundheitsamt ein Ermessensspielraum zu. Das bedeutet, dass das Gesundheitsamt rechtlich verpflichtet ist, zu prüfen, ob mildere Mittel als z. B. ein sofortiges Betretungs- oder Tätigkeitsverbot in der konkreten Situation in Frage kommen könnten. Indessen ist bislang nicht absehbar, wie sich die Verwaltungspraxis der Gesundheitsämter dazu gestalten wird. Gegen die angeordneten Maßnahmen des Gesundheitsamtes, z. B. ein Betretungs- oder Tätigkeitsverbot, besteht die Möglichkeit Widerspruch zu erheben. Dieser hat aber keine aufschiebende Wirkung, sodass die ausgesprochene Anordnung des Gesundheitsamtes zunächst einmal gilt.

Wir empfehlen, die Meldepflicht an das Gesundheitsamt ernst zu nehmen, da nach dem Infektionsschutzgesetz für fahrlässig oder vorsätzlich unterlassene Meldungen Geldbußen bis zu 2500 € verhängt werden können. Gleiches gilt, wenn Sie in Kenntnis eines Betretungs- bzw. Tätigkeitsverbots den Mitarbeitenden weiter in den Praxisräumen beschäftigen. Daneben droht in diesem Fall auch für den Mitarbeitenden eine entsprechende Geldbuße.

Gesondert betrachtet werden muss die Tätigkeit von Personen, die erst nach dem 15. März 2022 eine Tätigkeit in einer Arztpraxis oder psychotherapeutischen Praxis aufnehmen wollen ("Neukräfte“) und keinen der o.g. Nachweis vorlegen. Diese Personen dürfen nicht beschäftigt werden (gesetzliches Beschäftigungsverbot).

Die Nachweispflicht gilt zunächst befristet bis zum 31. Dezember 2022.

Nachweis-/Meldeverfahren in Bayern

Der gesetzliche Auftrag zur Prüfung eines Nachweises über die Immunität gegen COVID-19 (Impf- bzw. Genesenennachweis) wird im Rahmen eines gestuften Verwaltungsverfahrens umgesetzt.
Für die Meldung an das Gesundheitsamt wurde vorübergehend ein bayernweites digitales Meldeportal (BayImNa) eingerichtet.

  • Meldung durch betroffenen Einrichtungen an das Gesundheitsamt
  • Angebot Impfberatung durch das Gesundheitsamt
  • Förmliche Aufforderung zur Vorlage der gesetzlich festgelegten Nachweise beim Gesundheitsamt
  • Anordnung Maßnahme durch das Gesundheitsamt

Mehr Informationen

Was Praxen dazu wissen sollten (KBV)

Einrichtungsbezogene Impfpflicht (BMG)

Information an Spitzenverbände der betroffenen Einrichtungen (StMGP)

Digitales Meldeportal zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht (StMGP)

Isolation und Quarantäne

Mit der Änderung der IfSMV wurde am 29. Jun i 2022 auch die AV Isolation bis zum Ablauf des 30. September verlängert.

Aktuelle Hinweise und Merkblätter zur Isolation & Quarantäne

 

Meldepflicht bei SARS-COV-2-Infektion

Schutzausrüstung

Die elektronischen Bestellmöglichkeit von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) für den Praxisbetrieb über das Mitgliederportal "Meine KVB“ wurde zum 15. Mai 2022 deaktiviert. 

Verdacht auf SARS-COV-2-Infektion

Ein begründeter Verdachtsfall besteht bei Personen, die folgende klinisch-epidemiologische Kriterien erfüllen:

  • Akute respiratorische Symptome jeder Schwere + Kontakt zu bestätigtem COVID-19-Fall bis max. 14 Tage vor Erkrankungsbeginn
  • Klinische oder radiologische Hinweise auf eine virale Pneumonie + Zusammenhang mit einer Häufung von Pneumonien in Pflegeeinrichtung oder Krankenhaus

RKI-Ablaufschema bei Verdachtsfällen

KVB-Info: Vom Test bis zur Genesung

Bereitschafts- und Notarztdienst

Patientenzuweisung (Rettungsdienst)

Umgang bei COVID-19-Verdacht (Rettungsdienst)

Umgang mit Patienten (Bereitschaftsdienst)

Bei Patienten, die außerhalb der Regelversorgung (also der üblichen Sprechzeiten) bei der 116117 anrufen, wird abgefragt, ob Symptome bestehen, die zu einem Verdacht auf Covid-19 führen.

  • Falls Symptome bzw. ein Verdacht gegeben ist, wird ein Hausbesuch vermittelt.
  • Falls nein, wird an eine BPx zur weiteren Versorgung verwiesen, ggf. wird ein Hausbesuch vermittelt.

Bei Patienten, die unmittelbar eine Bereitschaftspraxis aufsuchen, wird nach Symptomen zu Covid-19 abgefragt. Bei Vorliegen eines Verdachts auf eine Covid-19-Infektion wird der Patient auf die 116117 verwiesen, die dann einen Hausbesuch vermittelt.

Testungen von Patienten ohne Symptome oder sonstigem Verdacht auf eine Covid-19-Infektion werden im Bereitschaftsdienst grundsätzlich nicht durchgeführt.

Sicherheit im Fahrdienst (Bereitschaftsdienst)

Todesfeststellung/Leichenschau

Patientenversorgung und Verordnungen

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

Die Ausstellung einer vertragsärztlichen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung richtet sich nach der AU-RL des G-BA und hat dann zu erfolgen, wenn eine Krankheit ursächlich für die Nichtarbeitsfähigkeit ist. Rechtsfolge ist hier die Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber nach dem EntGFZG bzw. die Krankengeldzahlung an den Versicherten durch die Krankenkasse nach §§ 44 ff SGB V.

Ein Beschäftigungsverbot oder die Anordnung von Quarantäne wird vom Gesundheitsamt auf der Grundlage des InFSchG angeordnet. D.h., es liegt keine Erkrankung mit der Folge der Arbeitsunfähigkeit vor. Vielmehr beruht das Nichtarbeitenkönnen  bzw. Nichtarbeitendürfen auf Gründen des Schutzes anderer vor (möglichen) Ansteckungsgefahren.

Das Gesundheitsamt kann dafür eine formlose (ärztliche) Bescheinigung ausstellen. Rechtsfolge ist hier die Erstattung von Schadensersatz durch das Bundesland gegenüber dem Anordnungsadressaten (Patient) bzw. Erstattung der verauslagten Kosten an den Arbeitgeber bei geleisteter Lohnfortzahlung.

Corona-Sonderregelung: AU-Bescheinigung per Telefon für bis zu 7 Tage

Elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (KBV-Themenseite)

Elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (KVB-Abrechnungs-Merkblatt)

Arzneimitteltherapie bei COVID-19

Therapie und Versorgung der Fachgruppe COVRIIN

COVRIIN erstellt Übersichten über mögliche Therapeutika zur Behandlung von COVID-19 mit Erkenntnissen aus der Praxis für die Praxis.

mehr Informationen


Monoklonale Antikörpertherapie bei COVID-19

Die Therapie von COVID-19 mit monoklonalen Antikörpern ist auch in Deutschland möglich. Geregelt wird die Bereitstellung, der Anspruch sowie die Vergütung der Anwendung dieser vom Bund beschafften Arzneimittel durch eine Rechtsverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit, die jetzt rückwirkend zum 1. Januar in Kraft getreten ist. Die KBV hat die wichtigsten Punkte hierzu für Vertragsärzte in einer Praxisinformation zusammengefasst.

Antivirale Arzneimitteltherapie (KBV)

weitere Informationen incl. Leitfaden, Ansprechpartner in Ihrer Nähe sowie Stern- und Satellitenapotheken (RKI)

Eingeschränkte Wirksamkeit von Ronapreve® bei Omikron-Variante (KBV)

 

Sotrovimab (Xevudy®)
Das COVID-19-Medikament Xevudy® kann laut BMG voraussichtlich ab Ende Januar 2022 zur Behandlung von Risikopatienten eingesetzt werden. Das Präparat mit dem monoklonalen Antikörper Sotrovimab wird intravenös verabreicht, kann einen schweren Krankheitsverlauf vorbeugen und soll auch vor "Omikron" schützen.

mehr Informationen

 

Tixagevimab/Cilgavimab (Evusheld®)

Verordnung von Evusheld®


Orale antivirale Therapie für Risikopatienten

Molnupiravir (Lagevrio®)

Zur Behandlung von nicht hospitalisierten Patienten mit COVID-19 ohne zusätzlichen Sauerstoffbedarf und erhöhtem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf kann - wie beim COVID-19-Impfstoff - auf dem Arzneimittelrezept (Muster 16) Lagevrio® zu Lasten des Bundesamts für Soziale Sicherung (IK 103609999) verordnet werden.

Verordnung und Belieferung

  • Entscheidungskriterien für die Anwendung sind vor allem hohes Alter und das Vorliegen mehrerer Risikofaktoren wie Adipositas, Diabetes, chronische Niereninsuffizienz, Krebs sowie Herz- und Lungenerkrankungen. Bei immunsupprimierten Patienten mit unzureichender Impfantwort wird bevorzugt die Gabe monoklonaler Antikörper empfohlen.
  • Sobald ein positives Testergebnis vorliegt - Antigentest - kann die Verordnung erfolgen. Zusätzlich ist eine PCR-Testung erforderlich!
  • Die Einnahme von Molnupiravir - Lagevrio® - sollte innerhalb von fünf Tagen nach Einsetzen von COVID-19 Symptomen beginnen.
  • Molnupiravir-Rezepte müssen innerhalb von fünf Werktagen eingelöst werden, deshalb ist auf dem rosafarbenen Schein die Gültigkeitsdauer anzugeben.
  • Je zentral beschafftem Arzneimittel Lagevrio®, als nicht zugelassenes zentral beschafftes Arzneimittel, dürfen Apotheken bis zu zwei Therapieeinheiten bevorraten, Krankenhausapotheken und krankenhausversorgende Apotheken bis zu fünf Therapieeinheiten.

Mehr Informationen

Bevorratung der Apotheken antiviralen Medikamente Paxlovid® und Lagevrio®

Antivirale Arzneimitteltherapie

Für Risikopatienten: Erstes orales antivirales Medikament kann ab Montag verordnet werden


Nirmatrelvir und Ritonavir (Paxlovid®)

Bevorratung der Praxen möglich
Ab sofort können hausärztlich tätige Vertragsärzte bis zu fünf Packungen Paxlovid® je Praxis bevorraten und an Patientinnen und Patienten im Bedarfsfall direkt abgeben.

Paxlovid® wird auf Muster 16 ("Rosa Rezept") - ohne Namensnennung - verordnet. Über Ihre regelmäßige Bezugsapotheke können Sie so bis zu fünf Packungen je Praxis beschaffen lassen. Kostenträger ist das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) mit dem Institutionskennzeichen 103609999.

Bei Abgabe, händigen Sie bitte Ihrer Patientin bzw. Ihrem Patienten das Informationsblatt vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) aus. Nach Abgabe des Arzneimittels können Sie in entsprechender Anzahl Nachbestellungen vornehmen.

Für den Aufwand im Zusammenhang mit der Abgabe des Medikaments erhalten Sie eine Vergütung von 15 € je abgegebene Packung. Sie rechnen die Leistung bitte mit der Pseudoziffer 88125 ab. Diese Regelung gilt bis 7. April 2023.

Paxlovid, Bevorratung von

Mehr Informationen der KBV

Einzelverordnung auf Muster 16

Das Verfahren zur patientenindividuellen Verordnung von Paxlovid bleibt unverändert für alle Vertragsärzte bestehen.
Das Medikament Paxlovid® zur Behandlung von COVID-19-Risikopatienten ist seit dem 25. Februar verfügbar und kann somit von Ihnen verordnet werden.

Therapiebeginn innerhalb von fünf Tagen

Paxlovid® sollte so früh wie möglich und innerhalb der ersten fünf Tage nach Symptombeginn verabreicht werden. Das Präparat selbst besteht aus zwei Wirkstoffen, Nirmatrelvir und Ritonavir, in zwei verschiedenen Tabletten.
Die empfohlene Dosierung beträgt nach Herstellerangaben 300 mg Nirmatrelvir (zwei 150 mg Tabletten) und 100 mg Ritonavir (eine 100 mg Tablette) zur gleichzeitigen Einnahme alle zwölf Stunden über einen Zeitraum von fünf Tagen.

Nicht mit bestimmten anderen Medikamenten verabreichen

Paxlovid® darf nicht mit bestimmten anderen Medikamenten verabreicht werden. Hinweise zu Wechselwirkungen von Paxlovid® mit anderen Arzneimitteln bietet eine Übersicht der Fachgruppe COVRIIN am Robert Koch-Institut.

mehr Informationen

Verordnung und Belieferung

Danach können Ärzte nach patientenindividueller Risikoabwägung die Verordnung ausstellen und diese direkt an eine Apotheke übermitteln, sobald ein positives Testergebnis vorliegt. Hierfür reicht auch ein Antigen-Schnelltestest aus. Zudem klären Sie die Patienten über die Wirkungsweise des Arzneimittels und mögliche Risiken auf und initiiert (sofern bisher nur ein Schnelltest vorliegt) einen PCR-Test.

Apotheken dürfen Paxlovid, als zentral beschafftes Arzneimittel, unbegrenzt bevorraten. Je zentral beschafftem Arzneimittel Lagevrio®, als nicht zugelassenes zentral beschafftes Arzneimittel, dürfen Apotheken bis zu zwei Therapieeinheiten bevorraten, Krankenhausapotheken und krankenhausversorgende Apotheken bis zu fünf Therapieeinheiten.

Ärzte stellen die Verordnung auf dem Arzneimittelrezept (Muster 16) aus. Als Kostenträger geben sie – wie beim COVID-19-Impfstoff – das Bundesamt für Soziale Sicherung mit dem IK 103609999 an.

Das Rezept muss innerhalb von fünf Werktagen nach Ausstellung eingelöst werden. Ärztinnen und Ärzte geben dazu auf dem Rezept "gültig bis" an, um eine missbräuchliche Verwendung zu verhindern. Die fünf Werktage zählen ab dem Ausstellungsdatum: Verordnungen, die beispielsweise am 20. Januar erfolgen, sind – da der 23. Januar kein Werktag ist – bis zum 26. Januar gültig. Danach darf der Apotheker das Medikament nicht mehr abgeben.

Mehr Informationen

Stellungnahme AWMF und STAKOB

Bevorratung antiviralen Medikamente Paxlovid® und Lagevrio®

Für Risikopatienten: Neues orales antivirales Medikament Paxlovid kann ab Freitag verordnet werden

Übersicht der Fachgruppe COVRIIN am RKI

Meldung von Nebenwirkungen

Long COVID/Post COVID

S1-Leitlinie Post-COVID/Long-COVID der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlich Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF)

LoCoN Liste: Die Liste der teilnehmenden Ärzte wird regelmäßig aktualisiert. Die neueste Version der LoCoN Liste (siehe Datum links oben) finden Sie in der Suche bei Meine KVB unter dem Stichwort "Liste der Teilnehmer am Long Covid Netzwerk Bayern".
 

Ambulantes Long COVID-Netzwerk der KVB

Psychotherapeutische Behandlungen

Informationen zur psychotherapeutischen Behandlung während der Corona-Pandemie


Psychotherapeutisches Unterstützungsangebot per Video für Patienten

Interessierte Psychotherapeuten, die in der Unterstützerliste aufgenommen werden wollen, müssen zuvor per Formular schriftlich Ihr Einverständnis erklären.

Formular "Einwilligungserklärung für die Veröffentlichung von Mitgliederdaten im Internet"

Hinweis: Bitte das Formular ausfüllen und per Mail/Fax an die KVB senden. Bitte das Formular auch nutzen, wenn ein bestehendes Angebot widerrufen werden soll.

Sonderregelungen für Verordnungen

Substitutionstherapie

Suchtmedizinisch qualifizierte Ärzte können in einem Notfall, der durch die Corona Krise entstanden ist, befristet bis 31. März 2021 von ihrem genehmigten Patientenkontingent abweichen.

Die aktuelle Situation erfordert, dass Suchtmediziner mit Qualifikation zur substitutionsgestützten Behandlung Opioidabhängiger als Ausnahmeregelung im Zusammenhang mit der Coronakrise von ihrer im Bescheid festgesetzten Patientenhöchstzahl abweichen können, wenn dies zur Sicherstellung opioidabhängiger Menschen erforderlich ist.

Hintergrund: Die Richtlinie Methoden vertragsärztliche Versorgung des G-BA sieht in Anlage I Nr. 2 (Substitutionsgestützte Behandlung Opioidabhängiger), § 10 Abs. 4 vor, dass die Anzahl der vertragsärztlich durchzuführenden Substitutionsbehandlungen je Arzt begrenzt ist. In der Regel soll ein Arzt nicht mehr als 50 Opioidabhängige gleichzeitig substituieren. In geeigneten Fällen kann die zuständige KV aber den Genehmigungsumfang zur Sicherstellung der Versorgung erweitern. Dieses Kontingent soll nach den bundesweiten Vorgaben des G-BA regelmäßig eingehalten werden.

Services und Hilfen

Empfehlungen relevanter Institutionen (Links)

Engagement der KVen während Corona (Videos)

Das Zi hat in Zusammenarbeit mit mehreren KVen kurze Erklärvideos zum Engagement der KVen in der Corona-Pandemie erstellt.

COVID-19-Impfkampagne

Patienten-Monitoring während der COVID-Pandemie

Schutzausrüstung für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Hilfe bei Belastungs-/Stressreaktionen

Hilfsangebot ("HELPLINE") des Münchner Vereins PSU Akut e.V. für Mitarbeiter im bayerischen Gesundheitswesen bei besonderen Belastungs- und Stressreaktionen infolge der Coronakrise

täglich 08:00-21:00 Uhr

089 54558440

Mail schreiben

zur Website

Infoblatt "HELPLINE für Mitarbeiter"

Informationsmaterial für Praxen

KVB-Kontakt

Die Servicetelefonie erreichen Sie unter:

089 57093 - 40 600

Unsere telefonischen Beratungszeiten sind:

Montag bis Donnerstag von 08:00-16:00 Uhr

Freitag von 08:00-13:00 Uhr

KVB-Serviceschreiben mit Corona-Bezug

26.04.2022

Maskenpflicht in psychotherapeutischen Praxen


22.03.2022

Mehrzahl der Corona-Sonderregelungen enden zum 31. März/Verlängerung der Telefon-Krankschreibung bis 31. Mai


15.02.2022

Gesondertes Impfangebot mit Impfstoff von Novavax

Version für Ärzte

Version für Psychotherapeuten


25.01.2022

Notfallplan zum Umgang mit der Omikron-Variante von SARS-CoV-2


23.12.2021

Covid-19-Schutzimpfung - Impfzuschlag über die FeiertageAccess Key


17.12.2021

EBM - Weitere Verlängerung der Sonderregelungen bis 31. März 2022


08.12.2021

Sonderfahrdienst zur PCR-Testung im Ärztlichen Bereitschaftsdienst


03.12.2021

Corona-Impfung der 5- bis 11-Jährigen in Bayern

Spikevax® (Moderna) - Sonderlieferung des Freistaats Bayern

Anlage (Apothekenliste)Access Key


26.11.2021

Moratorium zur Testpflicht in Praxen


24.11.2021

Testpflicht in Praxen


23.11.2021

Wichtige Corona-Informationen (Änderung Testverordnung Bund/FAQ Bayerische Teststrategie)


01.10.2021

Stiko-Empfehlungen für Corona-Impfungen parallel zu anderen Impfungen und Corona-Auffrischimpfung


24.09.2021

Sonderzahlung - Coronavirus-Impfverordnung für 2/2021


30.08.2021

Elektronische Bestellung von persönlicher Schutzausrüstung kostenfrei ab 30.08.2021


17.08.2021/19.08.2021

LoCoN-Netzwerk der KVB: Eintragungsmöglichkeit in das Verzeichnis (Psychotherapeuten)

LoCoN-Netzwerk der KVB: Eintragungsmöglichkeit in das Verzeichnis (Fachärzte)


16.08.2021

Corona-Auffrischungsimpfungen ab sofort möglich


12.07.2021

Corona-Information: Test-/Impfstrategie des Bundes | Registrierung Corona-WarnApp


28.06.2021

Bayerische Teststrategie: Fortschreibung der mit dem Freistaat abgeschlossenen Vereinbarung


24.06.2021

COVID-19 Pandemie: Information zu HonorarmaßnahmenAccess Key


18.06.2021

Sonderregelungen für Haus- und Fachärzte sowie in der psychotherapeutischen Versorgung


10.06.2021

Ausstellung von Impfzertifikaten in Praxen soll in Kürze starten

Anlage "Übersicht zum Covid-19-Impfzertifikat und zur Vergütung"


14.05.2021

Aufhebung der Priorisierung der COVID 19 Impfstoffe in Bayern


26.04.2021

Unterstützung der Impfkampagne zur Eindämmung von COVID-19


19.04.2021

Impfstoffbestellung für KW17: Ausschließlich BioNTech/Pfizer, dafür mehr Dosen


12.04.2021

Corona-Schutzimpfung: Bestell-Erinnerung: "Immer bis 12:00 Uhr am Dienstag"


29.03.2021

COVID-19 Pandemie: Information zu HonorarmaßnahmenAccess Key


25.03.2021

Start der Coronavirus-Impfungen in den Arztpraxen!

Anlage Priorisierung

Anlage Abrechnung

Anlage Impfdokumentation


24.03.2021

Sonderregelungen für Haus- und Fachärzte sowie in der psychotherapeutischen Versorgung

Anlage "Übersicht Telefonkonsultation je Fachgruppe"


12.03.2021

Geplanter Start der Corona-Impfungen in den Praxen im April


09.03.2021

Coronavirus-Testverordnung - TestVAccess Key

  • PoC-Antigen-Tests - Bürgertestung - ab 08.03.2021
  • Anpassung der Vergütung der Sachkosten für PoC-Antigen-Tests ab 01.04.2021
  • Anpassung Vergütung Labordiagnostik PCR-Testung ab 01.05.2021

09.03.2021

Corona: U-Untersuchungen ab U6 bei Überschreitung der Toleranzzeiten


11.02.2021

Bayerische Teststrategie: Erneutes Testangebot an Lehrkräfte und Schulpersonal sowie Erzieher*innen in KindertageseinrichtungenAccess Key

Nachtrag 12.02.21:


25.01.2021

Corona-Impfverordnung: Abrechnung Ausstellung ärztliches Zeugnis


19.01.2021

FFP2-Maskenpflicht ab sofort auch für Patienten in Praxen


22.12.2020

Neue KVB-Online-Anwendung zur Abrechnung von Corona-ImpfleistungenAccess Key


21.12.2020

Neufassung Allgemeinverfügung Isolation


16.12.2020

Coronavirus: Sonderegelungen verlängert bis 31. März 2021

Version für Psychotherapeuten

Version für Ärzte


04.12.2020

Coronavirus: Bitte um Unterstützung in Impfzentren und mobilen ImpfteamsAccess Key


01.12.2020

Elektronische Bestellung von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) - nur für Abstrichnahmen von asymptomatischen Personen mit Testanspruch nach der Testverordnung des BundesAccess Key


23.11.2020

Informationen zu Honorarmaßnahmen in Zusammenhang mit der COVID-19-PandemieAccess Key


12.11.2020

Abfrage zu selbst beschaffter persönlicher SchutzausrüstungAccess Key

Anlage RechnungsaufstellungAccess Key

Coronavirus-Testverordnung vom Bundesministerium für Gesundheit vom 14. Oktober 2020 - Persönliche SchutzausrüstungAccess Key


05.11.2020

Coronavirus-Testverordnung vom Bundesministerium für Gesundheit vom 14. Oktober 2020 - Coronatests bei asymptomatischen Personen


03.11.2020

Coronavirus: Telefonsprechstunde wieder möglich

Anlage: Übersicht zur Telefonkonsultation je Fachgruppe


16.10.2020

Corona-Impfung: Ihre Mithilfe ist gefragt


06.10.2020

Abrechnung von SARS-CoV-2-Antikörpertests über GOP 32641 EBM


02.10.2020

Coronavirus: Änderungen bei Testungen auf SARS-CoV-2 mit Wirkung zum 01.10.2020

Version für Laborärzte, Mikrobiologen etc.

Version für Vertragsärzte, die Abstriche vornehmen

Leistungsübersicht

Aktualisierung durch die KBV vom 06.10.: Die GOP 32779 für den Antigentest auf SARS-CoV-2 wurde noch in den Ziffernkranz der Ausnahmekennnummer 32006 aufgenommen. Damit kann auch für den Antigentest die Ausnahmekennziffer 32006 (Erkrankungen oder Verdacht auf Erkrankungen, bei denen eine gesetzliche Meldepflicht besteht) angesetzt werden und die Kosten wirken sich nicht auf den Wirtschaftlichkeitsbonus der den Test veranlassenden Praxis aus.


28.09.2020

Coronavirus: Sonderregelungen zur Videosprechstunde und U-Untersuchungen verlängert


25.09.2020

Coronavirus: Sonderregelungen zur Videosprechstunde verlängert - nachträgliche Abrechnungskorrektur Quartal 2/2020


15.09.2020

Coronavirus: Bayerische Teststrategie

  • Anhebung der Vergütung rückwirkend zum 01.07.2020
  • Verwendung des Vordrucks OEGD für Laborauftrag
  • Besonderheiten des Testangebots an Lehrkräfte und Schulpersonal sowie Erzieher-/innen in Kindertageseinrichtungen

Anlagen:

Bestellschein zum Bezug des Vordrucks OEGD

Informationsblatt – Details zur Abrechnung gemäß Bayerischem Testkonzept


11.09.2020

Wegfall des K-Falls: Behandlung von Infektpatienten


20.08.2020

Sperrmitteilung des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) zur FFP2-Maske KN95 diverser Herstellers


06.08.2020

Coronavirus: Testung von Reiserückkehrern - Abrechnung der Abstrichnahme und Beauftragung der Labore


10.07.2020

Ergänzung des bayerischen SARS-COV-2 TestangebotsAccess Key


07.07.2020

Informationen zum Corona-SchutzschirmAccess Key


29.06.2020

Coronavirus: Sonderregelungen zur Videosprechstunde verlängert bis 30. September 2020/Beendigung der Regelungen Telefonkonsultation und Porto zum 30. Juni 2020

Coronavirus: bayerisches Testangebot bei Patienten ohne SymptomeAccess Key

  • Anlage: Merkblatt "Abrechnung gemäß Bayerischem Testkonzept" - wird derzeit aktualisiert

22.06.2020

Coronavirus: Aktuelle Änderungen bei Testungen auf SARS-CoV-2


22.06.2020

Informationen zum Corona-SchutzschirmAccess Key


13.05.2020

Allgemeinverfügung Isolation von Kontaktpersonen der Kategorie I und von Verdachtspersonen

Allgemeinverfügung

Formular "COVID-10-Vollzug des Infektionsschutzgesetzes (Isolation von Kontakt-/Verdachtspersonen)"


04.05.2020

Auswirkungen durch den Covid-19 Katastrophenfall: Änderungen im Fahrdienst des Bereitschaftsdienstes

KVB-Serviceschreiben zur Entscheidungshilfe für den Rettungsdienst

Verdacht auf COVID-19: Entscheidungshilfe für den Rettungsdienst zur Patientenzuweisung in ambulante oder stationäre Behandlung


20.04.2020

COVID-19: Abrechnung und Vergütung der Tätigkeit im Corona-Fahrdienst sowie in lokalen COVID-19 Testzentren (Aktualisiertes Schreiben vom 02.04.2020)


15.04.20
Covid-19: Abrechnung und Vergütung der Tätigkeit in Schwerpunktpraxen


14.04.20

DMP: Ausnahmeregelung für Dokumentationen und Schulungen wegen der Covid-19-Pandemie
Anlage (Quartalsübersicht)


Coronavirus: Änderungen bestehender Regelungen

  • Befristete Regelung zur Telefonsprechstunde
  • Umstellung von fallbezogenen auf tagbezogene Kennzeichnung 88240

Ärztliche und psychologische Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten und FÄ für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Neurologen, Nervenärzte, Psychiater, Kinder- und Jugendpsychiater und Neurochirurgen
Hausärzte und Kinder- und Jugendmediziner (einschließlich Genehmigung Schmerztherapie)
Fachärzte mit der Genehmigung Schmerztherapie
Fachärzte (ohne N-/P-Fächer und Schmerztherapeuten)


09.04.2020

Covid-19: Abrechnung und Vergütung der Tätigkeit in Schwerpunktpraxen - aktualisiert am 15.04.20


03.04.2020

Coronavirus: Covid-19 Testzentren - Präzisierung unseres Schreibens vom 31.03.2020 bezüglich RKI-Kriterien - aktuelle Koordinatorenliste auf KVB-Website

Meldevorgehen bei Verdacht auf SARS-CoV-2 und Hinweise zur Abstrichentnahme


02.04.2020

Covid-19: Abrechnung und Vergütung der Tätigkeit im Corona-Fahrdienst sowie in den lokalen Covid-19-Testzentren


01.04.2020

Corona-Pandemie: Änderungen des Sozialgesetzbuches mit Wirkung für das Honorar

Coronavirus: Befristete Sonderregelung zur Telefonsprechstunde


31.03.2020

Coronavirus: Konzept zur Etablierung lokaler Covid-19-Testzentren in den bayerischen Landkreisen und kreisfreien Städten - Vorgehensweise für überweisende Hausärzte, Kinder- und Jugendärzte, HNO-Ärzte und Pneumologen


30.03.2020

Bekanntmachung der Bayerischen Staatsregierung:: "Notfallplan Corona-Pandemie zur Aufrechterhaltung der Arztversorgung"


25.03.2020

COVID-19: Patientenbetreuung in Alten- und Pflegeheimen während der Corona-Pandemie

KVB-Infoblatt "Betreuung von Patienten in Alten- und Pflegeheimen"


18.03.2020

Coronavirus - Videosprechstunde und finanzielle Hilfen gem. Infektionsschutzgesetz

Coronavirus Abfrage Praxisschließung

Meldeformular entfällt ab 02.06.2020


16.03.2020

Coronavirus: Unterstützung der Regelversorgung durch Abstrichnahme in Abstrichstationen

Fax-Formular "Abfrage zur Abstrichnahme in Abstrichstationen"

Coronavirus (Covid-19) - Aktuelle Informationen zur Abrechnung


12.03.2020

Aktuelle Informationen zum Coronavirus


28.02.2020

Coronavirus (Covid-19) - Informationen zur aktuellen Situati

Informationen, Tipps und Ratschläge für Patienten und deren Angehörigen im Zusammenhang mit Corona (Hotline-Nummern, psychotherapeutische Angebote, Corona-Impfungen etc) mehr