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Infektionsschutz

Ebola-Fieber

Bei dem aktuellen Geschehen in Westafrika handelt es sich um den bisher größten bekannt gewordenen Ausbruch von Ebolafieber weltweit. Betroffen sind weiterhin Guinea, Liberia und Sierra Leone. Erstmals ist Ebolafieber auch bei wenigen Patienten außerhalb Afrikas festgestellt worden. Das Risiko einer Einschleppung von Ebolafieber nach Deutschland wird weiterhin als sehr gering angesehen. Trotzdem kann nicht ausgeschlossen werden, dass im Einzelfall eine infizierte Person in der Inkubationszeit nach Deutschland einreist, weil die Infektion zwischen Ansteckung und erstem Auftreten von Krankheitszeichen nicht erkannt werden kann.

Die WHO hat eine "Gesundheitliche Notlage mit internationaler Tragweite" (Public Health Emergency of International Concern – PHEIC) festgestellt. Es ist unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich, dass Reisende oder entsandte Gesundheitshelfer bei Rückkehr die Krankheit nach Deutschland mitbringen.

Die Ärzteschaft wird deshalb gebeten, regelmäßig die Empfehlungen des RKI zu Ebola mit aktuellen Informationen und Hinweisen zu Maßnahmen bei einem begründeten Ebolafieber-Verdachtsfall in Deutschland zu verfolgen.

Isolierung von Patienten außerhalb von Sonder-Isolierstationen

Das Bayerische Gesundheitsministerium weist die Vertragsärzte auf das "Rahmenkonzept Ebolafieber" des Robert Koch-Instituts hin und bittet um Beachtung insbesondere von Kapitel 7.2.3.2: "Vorübergehende Isolierung von Patienten außerhalb von Sonderisolierstationen".

RKI-Rahmenkonzept Ebolafieber

Verdachtsfall

Bei einem Verdachtsfall sind folgende Grundprinzipien zu beachten:

  • Kontakt zum Patienten auf einen Helfer/Arzt beschränken, dabei möglichst mindestens 1 Meter Abstand halten
  • Medizinische Maßnahmen direkt am Patienten nur mit Schutzkleidung durchführen, möglichst aber zurückstellen
  • Patienten (und ggf. Begleitperson/en) vor Ort räumlich separieren, so gut und schnell es möglich ist
  • Patient und alle bei ihm verwendeten Materialien verbleiben vor Ort bis zum Abschluss der weiteren Abklärung
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Begründeter Verdacht

Liegt ein begründeter Verdacht vor, informieren Sie bitte umgehend das zuständige Gesundheitsamt (dieses bindet die Task Force Infektiologie und das Kompetenzzentrum in München ein), um weitere Schritte zu Schutzmaßnahmen sowie zur Labordiagnostik einzuleiten. Gewährleistet für alle Ärzte ist eine Rund-um-die-Uhr-Rufbereitschaft des Öffentlichen Gesundheitsdienstes auch über die Integrierten Rettungsleitstellen in Bayern (112). 

zuständiges Gesundheitsamt

Kompetenzzentrum in München

Fluss-Diagramm zur Eingrenzung eines begründeten Ebola-Verdachts

Maßnahmen bei begründetem Ebola-Verdacht in Deutschland

Ein Verdachtsfall ist begründet, wenn insbesondere folgende drei Kriteriengleichzeitigerfüllt sind:

  1. Fieber >38,5 Grad oder erhöhte Temperatur mit Ebola-typischen Begleitsymptomen (z.B. Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, starke Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen, Hämorrhagien)
  2. Aufenthalt in den vorausgegangenen 21 Tagen vor Erkrankungsbeginn (maximale Inkubationszeit) in den von Ebola in Afrika derzeit betroffenen Gebieten
  3. Direkter Kontakt in dieser Zeit zu Körperflüssigkeiten (z.B. Blut, Urin, Stuhl, Erbrochenes, Schweiß, Speichel; keine Übertragung durch Atemluft!) von Ebola-Erkrankten, -Krankheitsverdächtigen oder -Verstorbenen.

Bei Abklärung der Anamnese möglichst >1 Meter Abstand zum Patienten halten, bei weitergehenden Untersuchungen persönliche Schutzausrüstung tragen wie Handschuhe, Schutzbrille, Einmal-Schutzkittel, mindestens chirurgischer Mund-Nasen-Schutz (besser FFP3-Maske). Wenn der Verdacht nicht begründet ist, sind keine Ebola-spezifischen Schutzmaßnahmen erforderlich.

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