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Infektionsschutz

Tuberkulose

Als Tuberkulose (TB oder Tbc) werden Erkrankungen bezeichnet, die durch Erreger des Mycobacterium-tuberculosis-Komplexes hervorgerufen werden. Dieser besteht im Wesentlichen aus M. tuberculosis, M. africanum, M. bovis, M. microti und M. canetti.

Ansteckung mit Tuberkulose

Die Übertragung der Erreger erfolgt überwiegend aerogen von Mensch zu Mensch. Aus diesem Grund ist die frühzeitige Diagnose der Erkrankung, im Idealfall bevor sich eine offene Lungentuberkulose (infektiöse Form) entwickelt, sowie die rasch eingeleitete und konsequent über mindestens sechs Monate durchgeführte Kombinationstherapie zur Unterbrechung von Infektionsketten von besonderer Bedeutung.

Unbehandelt ist die Krankheit durch einen langen, schweren Verlauf gekennzeichnet, der initial häufig mit unspezifischen Symptomen wie Appetitverlust (Gewichtsabnahme), subfebrilen Temperaturen, Nachtschweiß und Husten einhergeht. In Abhängigkeit von den betroffenen Organen ist eine vielfältige Symptomatik möglich.

Anstieg der Fallzahlen in 2015 und 2016

Nachdem die Fallzahlen in den vergangenen Jahren stagnierten, ist seit 2015 ein deutlicher Anstieg zu beobachten. Die gegenwärtigen Fallzahlen werden durch demographische Entwicklungen und die aktuellen Migrationsbewegungen beeinflusst.

Aufgrund einer besonderen Anfälligkeit von Kindern, und weil Erkrankungen bei Kindern als Indikator für fortbestehende Infektionsketten gelten, bedarf die Kindertuberkulose stets einer erhöhten Aufmerksamkeit. Auch der hohe Anteil offener und damit infektiöser Lungentuberkulosen zeigt, dass die Tuberkulose in Deutschland weiterhin ein relevantes Gesundheitsproblem darstellt.

Weiterhin hohe Tuberkulose-Meldezahlen

Nach jeweils bundesweit ca. 5.900 gemeldeten Tbc-Fällen in 2015 und 2016 wurden in 2017 ca. 5.500 Tuberkulosen an das RKI übermittelt (Stand: 01.03.2018).
In Bayern waren es nach etwa 1.000 Fällen in den Vorjahren 856 Tuberkulose-Meldungen im Jahr 2017 (aktuelle Daten des Landesamts für Gesundheit: LGL).

Tuberkulose bleibt eine Herausforderung - in Bayern und ganz Deutschland!
Bitte in der Arztpraxis und im Bereitschaftsdienst immer daran denken: Zum Atemschutz bei nahem Kontakt zu Patienten mit offener Lungen-TB (auch bei Verdacht auf) wird das Tragen einer FFP 2-Maske empfohlen.

Die Tuberkulose ist auf der politischen Agenda

Think TB - An Tuberkulose denken

Es ist deshalb unverändert wichtig, dass in der ärztlichen Sprechstunde und insbesondere bei Asylbewerbern an Tuberkulose gedacht wird: "Think TB". Unerlässlich für die Erkennung von Tuberkulose ist die sorgfältige Anamneseerhebung beim Patienten und in seinem Umfeld. Haus- und Kinderärzte haben dabei als erste Anlaufstelle der Patienten eine entscheidende Bedeutung. 

Zugang zu Meine KVB

Der Zugang zum Mitgliederportal und damit zu Anwendungen im Sicheren Netz der KVen (SNK) ist über KV-Ident Plus, KV-SafeNet oder die Telematikinfrastruktur (TI) möglich.

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