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Zusammenstellung der Berichterstattung in Printmedien, Fernsehen, Online und Hörfunk zu gesundheitspolitischen Themen mit KVB-Bezug.

Monatsübersicht

März 2017

Ärzte Zeitung, 27.03.2017, Wirkstoffvereinbarung in Bayern: Quotenziele werden übererfüllt

In Bayern gibt es so gut wie keine Regresse mehr. Ein wesentlicher Grund dafür ist die Wirkstoffvereinbarung, die KVB und Krankenkassen 2014 abgeschlossen haben. Sie soll die Verordnung von Medikamenten so steuern, dass sie als wirtschaftlich anerkannt wird.

Oberbayerisches Volksblatt, 25.03.2017, "Liebevolle Ruhe" als Therapie

Laut Daten der KVB und verschiedener Krankenkassen leiden rund 25 Prozent der Heranwachsenden im Freistaat an psychischen Problemen oder Entwicklungsstörungen. Bei einer vergleichbaren Studie aus dem Jahr 2011 waren es noch 20 Prozent.

Ärzte Zeitung, 24.03.2017, "Es muss sich lohnen, aus der Klinik rauszugehen"

Über ein Arztleben ohne Abstaffelung bei den Leistungen und über Nachforderungen beim Honorar berichtet Dr. Wolfgang Krombholz, Vorstandsvorsitzender der KVB, im Interview mit der Ärzte Zeitung.

Ärzte Zeitung, 21.03.2017, Honorar für 2017 legt um 150 Millionen Euro zu

Knapp drei Prozent mehr als 2016: Kassen und KVB haben sich auf ein Honorarpaket geeinigt, das für Ärzte und Psychotherapeuten in Bayern ein Plus von rund 150 Millionen Euro bedeutet.

Main-Post, 21.03.2017, Bereitschaftsärzte können Fahrdienst nutzen

So gewährleiste der neue Bereitschaftsdienst aus Sicht der KVB beispielsweise eine höhere Sicherheit für die beteiligten Ärzte. Diese müssten künftig nicht mehr selbst zu den Patienten fahren, sondern können auf einen Fahrdienst zurückgreifen, der darüber hinaus über die notwendigen Kompetenzen verfügt, um im Ernstfall die Ärzte unterstützen zu können.

Deutsches Ärzteblatt, 21.03.2017, Reform des ärztlichen Bereitschaftsdienstes in Bayern soll Ende 2018 abgeschlossen sein

Die KVB macht deutlich, dass die Weiterentwicklung des Bereitschaftsdienstes von zentraler Bedeutung sei, um den dringend notwendigen Nachwuchs für die Praxen zu gewinnen. Letztes Jahr beendeten mehr als 400 Hausärzte in Bayern ihre Praxistätigkeit. Mehr als 80 Arztsitze konnten trotz aufwendiger Suche nach einem Nachfolger nicht mehr besetzt werden.

Bayerisches Fernsehen, 13.03.2017, Kurzchecks: Werden Patienten künftig weggeschickt?

So uneins man sich beim Thema Abklärungspauschale ist, so einig ist man sich darin, dass auch Patienten dazu beitragen können, die Notaufnahmen zu entlasten. Patienten sollten selbst besser einschätzen, wann sie wo richtig sind – dazu muss auch der ärztliche Bereitschaftsdienst bekannter werden. Er ist stets unter der Nummer 116 117 erreichbar.

Deutsches Ärzteblatt, 13.03.2017, KBV-Vertreterversammlung: Neuer Vorstand, neuer Geist

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung will sich nach jahrelangen internen Querelen wieder inhaltlich positionieren und damit politischen Einfluss zurückgewinnen. Dr. Petra Reis-Berkowicz ist neue Vorsitzende der KBV-VV. Die Hausärztin aus dem oberfränkischen Gefrees ist seit 2011 VV-Vorsitzende der KVB. Reis-Berkowicz gehört seit 2004 dem geschäftsführenden Vorstand des Bayerischen Hausärzteverbandes an.

ISAR TV, 10.03.2017, Kassenärztliche Vereinigung fürchtet drohenden Ärztemangel

Rund 35 Prozent der niedergelassenen Hausärzte in Bayern sind älter als 60 Jahre – so die aktuellen Berechnungen der KVB. Über 400 Hausärzte in Bayern hätten 2016 ihre Praxistätigkeit beendet, 87 davon hätten trotz Suche keinen Nachfolger gefunden, so die KV weiter. Auch Moosburg an der Isar könnte in den nächsten Jahren von gravierenden Nachwuchsproblemen im hausärztlichen Bereich getroffen werden.

Augsburger Allgemeine, 09.03.2017, Wie lockt man Ärzte aufs Land?

Wie eng die Lage ist, zeigt ein Blick auf den aktuellen Versorgungsatlas der KVB. In dem Planungsbereich, in dem auch Dinkelscherben liegt, beträgt der Versorgungsgrad mit Hausärzten 96 Prozent, ist also unterbesetzt. Außerdem sind neun von 23 Ärzten über 60 Jahre alt.

Mittelbayerische Zeitung, 04.03.2017, Land.in.Sicht für den Ärztenachwuchs

Die KVB hat in Kooperation mit der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (BVMD) e. V. das Pilotprojekt "Land.in.Sicht" zur Nachwuchsförderung in ländlichen Regionen gestartet. Ausgangssituation des Projekts ist, dass sich, verstärkt durch den demografischen Wandel und die zunehmende Verstädterung ein Ärztemangel besonders in den ländlichen Gegenden abzeichnet.

Landshuter Tagblatt, 03.03.2017, Drohender Hausärztemangel: Noch ist es zu schaffen

Die KVB sieht Moosburg von Hausärztemangel bedroht. Sie hat deshalb für den Planungsbereich Moosburg ein Förderprogramm aufgelegt, das beispielsweise Praxisnachbesetzungen oder Neueinstellungen eines Arztes finanziell bezuschusst.

Bayerisches Fernsehen, 02.03.2017, Bayerns Landärzte - vom Aussterben bedroht?

Jede Woche schließt momentan in Bayern eine Praxis! Mit der medizinischen Versorgung sieht es nicht gut aus - besonders in den ländlichen Regionen fehlen Hausärzte. Und die Lage wird sich in den kommenden Jahren noch verschlimmern, darin sind sich die KVB und das Gesundheitsministerium einig.

Traunsteiner Tagblatt, 02.03.2017, Bereitschaftspraxis: Probebetrieb lief »sehr erfolgreich«

Ziel der KVB ist es, flächendeckend in ganz Bayern eine ambulante medizinische Versorgung auch abends sowie an Wochenenden und Feiertagen zu gewährleisten. Aus Sicht der Kliniken Südostbayern liegt der Gewinn für die Patienten vor allem darin, dass sie nachts und an den Wochenenden eine zuverlässige Anlaufstelle haben. Mühsame Recherchen, welcher Arzt Dienst hat und wo sich dessen Praxis befindet, entfallen somit.

Radio Bayernwelle Südost, 01.03.2017, Pilotprojekt 'Bereitschaftsdienst'

Zugleich zur Eröffnung der Praxis in Bad Reichenhall startet ein Pilotprojekt zur Weiterentwicklung dieser Bereitschaftsdienste. Es wird neben den drei Bereitschaften einen Fahrdienst geben. Der diensthabende Arzt wird von einem medizinisch geschulten Fahrer begleitet. Damit können medizinisch notwendige Hausbesuche durchgeführt werden.

Februar 2017

Ärzte Zeitung, 22.02.2017, Prävention als strategisches Schutzschild

In Bayern bietet die KVB seit 2015 die Seminarreihe "Sicher im Ärztlichen Bereitschaftsdienst und beim Hausbesuch" an. Bisher hätten 14 Kurse stattgefunden, an denen 176 Ärzte teilnahmen – ein Großteil davon Ärztinnen, die im Bereitschaftsdienst arbeiten. Kursleiter sind Allgemeinärzte mit Erfahrung im Bereitschaftsdienst und psychologisch geschulte Polizeimitarbeiter.

Medical Tribune, 22.02.2017, Angriff auf Rettungskräfte soll zukünftig hinter Gitter führen

Die Regierungspläne für ein Gesetz zur Stärkung des Schutzes der Einsatz-, Hilfs- und Rettungskräfte wird von Ärzten begrüßt. Dr. Wolfgang Krombholz, Vorstandsvorsitzender KVB bestätigt, dass die Gefahr von Übergriffen auf Ärzte in den letzten Jahren zugenommen hat. Deshalb gebe es bei der KV inzwischen eine eigene Fortbildungsveranstaltung "Sicher im Ärztlichen Bereitschaftsdienst und beim Hausbesuch".

Main Post, 21.02.2017, KVB macht Hoffnung: Neuer Hautarzt kommt im Sommer

Nach intensiven Gesprächen von KVB-Vertretern mit niederlassungswilligen Ärzten zeichne sich mittlerweile eine nachhaltige Lösung für das zweite Halbjahr 2017 ab. Die KVB sei zuversichtlich, dass sich dann wieder ein Hautarzt im Landkreis niederlasse.

Süddeutsche Zeitung, 21.02.2017, Mit Schnupfen ins Krankenhaus

Seit einem halben Jahr finden die ärztlichen Bereitschaftsdienste im Landkreis in der Ebersberger Kreisklinik statt. Die KVB stellte nun einen ersten Zwischenbericht vor. Größtenteils fiel dieser positiv aus.

Ärzte Zeitung, 13.02.2017, Grippewelle trifft Arztpraxen

Dr. Wolfgang Krombholz, Allgemeinarzt und erster Vorstandsvorsitzender der KVB, berichtet: "Wir sehen in den Bereitschaftspraxen in Bayern derzeit einen enormen Anstieg bei den grippalen Infekten." Auch jetzt werden Impfungen für Senioren, Schwangere und chronisch Kranke noch empfohlen. "Hausärzte, die in Alten- und Pflegeheimen im Einsatz sind, denken immer auch an Impfungen", erläuterte Krombholz.

Main Post, 09.02.2017, Trotz Servicestellen: Lange Wartezeiten bei Fachärzten

Haben sich die Servicestellen für Facharzttermine als sinnvoll erwiesen? Die KVB zieht eine eher "gemischte" Bilanz. Die Kosten stünden in keinem Verhältnis zum Aufwand. Denn: Die Einrichtung werde kaum genutzt.

Deutsches Ärzteblatt, 09.02.2017, Härtere Strafen für Angriffe auf Rettungskräfte

Der KVB-Vorstandsvorsitzende, Dr. Wolfgang Krombholz, erinnerte daran, dass die Gefahr von Übergriffen auf Ärzte in den vergangenen Jahren zugenommen habe und es bei der KVB deshalb auch eine eigene Fortbildungsveranstaltung "Sicher im Ärztlichen Bereitschaftsdienst und beim Hausbesuch" gebe, die sehr gut angenommen werde.

Bayerisches Fernsehen, 08.02.2017, Kampf den Schmerzen - Yoga am Arbeitsplatz

Die Gesundheit ihrer Mitarbeiter ist der KVB ein Anliegen. Deshalb betreibt die KVB ein umfangreiches Gesundheitsmanagement, um die Mitarbeiter beim Erhalt ihrer Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu unterstützen. Dazu gehören auch Yoga-Kurse in den Räumen der KVB.

Bayerisches Fernsehen, 08.02.2017, Ambulante Versorgung auf dem Land

Der Landarzt ist ein bedrohter Beruf - auch in vielen Regionen Bayerns. Im Kampf gegen den Ärztemangel sollen nun die Kommunen mehr tun. Doch das reicht nicht aus, finden Hausärzte in Bayern. Die KVB bietet umfangreiche Förderprogramme zur Sicherstellung der Versorgung in Bayern an.

Sat.1 Bayern, 08.02.2017, Hausärztemangel in Bayern

Droht Bayern ein Ärztemangel? In vielen ländlichen Regionen trifft das schon heute zu, warnt die KVB. Gerade viele niedergelassene Hausärzte sind 60 Jahre oder älter – und Nachfolger sind immer weniger in Sicht.

Deutsches Ärzteblatt, 08.02.2017, Kommunalbüro für ärztliche Versorgung in Bayern bewährt sich

Auch die KVB unterstützt Kommunen dabei, die ärztliche Versorgung langfristig zu gewährleisten. Neben einem umfangreichen Förderprogramm für die Niederlassung in unterversorgten oder von der Unterversorgung bedrohten Gebieten ist die KV auch in den "Gesundheitsregionen plus" vertreten. Regelmäßig veranstaltet die KV außerdem Versorgungskonferenzen mit politischen Entscheidungsträgern.

Ärzte Zeitung, 06.02.2017, Neuer Lehrstuhl für Allgemeinmedizin: "Großartige Chance für München"

Derzeit sind die Lehrstühle für Allgemeinmedizin in Erlangen, an TU und LMU besetzt. Würzburg, Regensburg und Augsburg stehen noch aus. Aber die bestehenden Standorte treffen sich schon regelmäßig. Die Lehrstühle, die Koordinierungsstelle für Allgemeinmedizin (KOSTA), die BLÄK und die KVB entwickeln ein gemeinsames Konzept für das Kompetenzzentrum.

Januar 2017

B5 aktuell, 29.01.2017, Das Gesundheitsmagazin

Dr. Wolfgang Krombholz, Dr. Pedro Schmelz und Dr. Claudia Ritter-Rupp: Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns mit neuer Führung (Beitrag als Podcast verfügbar). Von Nikolaus Nützel.

Arzt und Wirtschaft, 27.01.2017, Neue KVB-Förderprogramme für Hausärzte

Seit der Einrichtung eines gemeinsamen Strukturfonds im Jahr 2014 haben Krankenkassen und KVB bisher knapp vier Millionen Euro in die Förderung der haus- und fachärztlichen Versorgung in Bayern investiert. Mit Erfolg: So konnten bereits in insgesamt 13 Planungsbereichen die Unterversorgung beseitigt beziehungsweise abgewendet werden.

Deutsches Ärzteblatt, 26.01.2017, Terminservicestelle: KV Bayerns zieht gemischte Bilanz

Der Vorstand der KVB äußerte Zweifel an der Sinnhaftigkeit der Terminservicestelle. Die geringe Nachfrage durch die Patienten stehe in keinem Verhältnis zu den hohen Kosten, die mit dem Betrieb verbunden seien, heißt es von der KVB.

Ärzte Zeitung, 25.01.2017, Terminservice: Korrekturen nötig!

Innerhalb von vier Wochen zum Facharzt – so das Versprechen der Terminservicestellen. Vor genau einem Jahr haben die KVen die Vorgabe aus dem Versorgungsstärkungsgesetz implementiert. In Bayern gingen die meisten Anfragen dabei an Neurologen, Psychiater und Rheumatologen. Es gibt im Freistaat keinen Fall, der an eine Klinik überwiesen wurde, so die KVB.

Süddeutsche Zeitung, 25.01.2017, Wer sich niederlässt, der bekommt Zuschüsse

Bei unter 75 Prozent Versorgungsgrad spreche man von einer Unterversorgung. Damit es nicht zu einer solchen komme, habe die KVB nun neue Förderprogramme für Ärzte in Bayern ausgeschrieben.

Deutsches Ärzteblatt, 25.01.2017, Förderung für drei weitere hausärztliche Planungsbereiche in Bayern

Ärzte können in drei weiteren Regionen in Bayern eine Förderung der KVB erhalten, wenn sie dort als Hausärzte in der ambulanten Versorgung arbeiten. Die sogenannten Planungsbereiche sind Essenbach in Niederbayern, Hirschaid in Oberfranken und Moosburg in Oberbayern.

Münchner Merkur, 24.01.2017, Drohende Unterversorgung: Förderprogramm für Ärzte in Moosburg

Mit einem Förderprogramm möchte die KVB einer drohenden Unterversorgung im Raum Moosburg entgegenwirken. Da laut KVB unter anderem der Planungsbereich Moosburg von Unterversorgung bedroht sei, hätten interessierte Hausärzte ab sofort auf Antrag hin die Möglichkeit, Fördergelder zur Sicherstellung der Versorgung in diesem Bereich zu erhalten.

Süddeutsche Zeitung, 23.01.2017, Krombholz bleibt im Spitzenamt

Der Erdinger Hausarzt und Psychotherapeut Dr. Wolfgang Krombholz betonte, dass er den "erfolgreichen Kurs der KVB" fortsetzen wolle. Die KVB werde mittlerweile als Dienstleister der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten wahrgenommen. Sein Stellvertreter bleibt der unterfränkische Augenarzt Dr. Pedro Schmelz.

Deutsches Ärzteblatt, 23.01.2017, Kassenärztliche Vereinigung Bayerns warnt vor privaten Klinikketten

Für den Vorstand der KVB hat sich die Situation der rund 25.000 Kassenärzte und Psychotherapeuten im Freistaat in den vergangenen sechs Jahren spürbar verbessert. Allerdings sieht die KVB Bedrohungen für die Kassenärzte, vor allem durch die Geschäftspolitik privater Klinikkonzerne.

Medical Tribune, 23.01.2017, "Bayern zuerst" - Neuwahl bestätigt Vorstand der KV Bayern mit einer Ausnahme

Der Vorstand der KVB bleibt nach der Wahl bis auf eine Personalie unverändert. Dr. Wolfgang Krombholz, Dr. Pedro Schmelz und Dr. Claudia Ritter-Rupp bilden nun den neuen hauptamtlichen KVB-Vorstand. Ebenso überzeugend wiedergewählt wurden die Vorsitzende der Vertreterversammlung, die Allgemeinärztin Dr. Petra Reis-Berkowicz, sowie ihre Stellvertreter Dr. Andreas Hellmann (Pneumologe) und Dipl.-Psych. Rudi Bittner.

Focus Online, 20.01.2017, Vom Hörsaal in die Haßberge

Viele bayerische Regionen stellen sich aktuell der Herausforderung, Nachwuchsärzte für ihre Kommunen zu gewinnen. Die KVB sowie das Bayerische Gesundheitsministerium nehmen den Fachkräftemangel ebenso wahr und unterstützen niederlassungswillige Mediziner mit Zuschüssen, um die Attraktivität zur Niederlassung zu erhöhen.

Deutsche Apotheker Zeitung, 11.01.2017, Ärzte sollen weniger PPI verordnen

Die Verordnungszahlen für Protonenpumpeninhibitoren haben (PPI) sich in den vergangenen Jahren vervielfacht. In einer aktuellen Mitgliederinformation fordert die KVB Ärzte dazu auf, vor jeder Neu- oder Folgeverordnung die Indikation gewissenhaft zu prüfen. Denn die unkritische Anwendung der Wirkstoffe birgt eine Reihe von Risiken.

Der Spiegel, 06.01.2017, Rezeptflut in Deutschland - Jeder Sechste erhält Magensäureblocker

Eine Auswertung der KVB ergab, dass von den rund 500 Millionen Tagesdosen Säureblockern, die in Bayern jedes Jahr verordnet werden, etwa 70 Prozent bei Beschwerden verschrieben werden, für die sie gar nicht zugelassen sind, etwa bei Völlegefühl oder Aufstoßen. Auch in Kliniken werden die Mittel häufig ohne triftigen Grund verabreicht.

Main Post, 03.01.2017, Feste Praxen für Notdienste

Die KVB sieht viele Gründe, die eine Neuerung beim Bereitschaftsdienst nötig machen. Die Dienstgruppen sind kleiner geworden und die Arbeitsbelastung für den Arzt hat zugenommen. Das gilt sowohl für den kinderärztlichen wie auch für den Bereitschaftsdienst auf dem Land. Ältere Ärzte scheiden aus, jüngere Ärzte wehren sich gegen die hohe Belastung.

Dezember 2016

Ärzte Zeitung, 31.12.2016, Finanzieller Wettbewerb um Ärzte

Für Ärzte, die sich in unterversorgten Regionen niederlassen möchten, bieten KVen, Kommunen und Landesregierungen Töpfe, aus denen Förderungen möglich sind. In Bayern ist sogar eine sechsstellige Fördersumme für niederlassungswillige Ärzte möglich.

Der Neue Tag, 29.12.2016, Notarztstandort Eschenbach: Alle Dienste übernommen

Zufrieden mit der Besetzung des Notarztstandorts Eschenbach ist nicht nur das BRK, sondern auch die Notärzte vor Ort sehen derzeit keine Probleme. Die jüngsten Daten für den November zeigen nahezu keine Ausfallzeiten.

Main-Post, 28.12.2016, Feste Praxen für Notdienste

Der Bereitschaftsdienst in der Region Bad Kissingen wird reformiert, um niedergelassene Ärzte zu entlasten. Die KVB verspricht sich von der Neuregelung viele Vorteile für die Ärzte. Diese hätten dadurch mehr freie Wochenenden und generell weniger Dienste.

Süddeutsche Zeitung, 21.12.2016, Ärztliche Versorgung während der Feiertage

Da über die Weihnachtsferien viele Arztpraxen geschlossen sein werden, appelliert die KVB an die Haushalte im Freistaat, für möglicherweise auftretende Krankheitsfälle vorsorglich die Telefonnummer 116 117 parat zu halten.

Ärzte Zeitung, 21.12.2016, Weiterbildung: Das bieten die KVen!

Bayern: In der Allgemeinmedizin wurden im Jahr 2015 insgesamt 1107 Weiterbildungsstellen von der KVB gefördert. Nach den Richtlinien des KVB-Vorstandes wurden ferner 48 fachärztliche Weiterbildungsstellen bezuschusst. 2016 rechnet die KV mit 650 förderfähigen Vollzeitstellen; im ersten Halbjahr wurden 936 Assistenten mit 13,7 Millionen Euro gefördert. 2017 soll die Zahl steigen; es wird kein gedeckeltes Fördervolumen geben.

Ärzte Zeitung, 19.12.2016, Bayern-Posse um Kosten für Geräteeinbau

Nach Angaben der KVB weigern sich die Kostenträger, die Ausgaben für den Einbau der vorgeschriebenen Digitalfunkgeräte in Privatfahrzeuge zu übernehmen, die als Einsatz- und Kommando-Kraftfahrzeuge staatlich anerkannt seien. Die Kostenträger müssten aus Sicht der KVB schnellstmöglich die Finanzierung der Einbaukosten der Digitalfunkgeräte zusagen.

Ärzte Zeitung, 19.12.2016, KV stockt die Netzförderung kräftig auf

Die KV Bayerns sieht mehr Geld für Praxisnetze vor. Nach dem Honorarverteilungsmaßstab sind 2017 dafür 400.000 Euro vorgesehen, 250.000 sind es im laufenden Jahr. Offene Kapazitäten gibt es außerdem noch beim Budget für die Weiterentwicklung von Praxisnetzen. Der Strukturfonds sieht dafür gegenwärtig insgesamt 600.000 Euro vor. Ein anerkanntes Praxisnetz kann daraus mit 40.000 Euro gefördert werden.

Mittelbayerische Zeitung, 15.12.2016, Zentrale Anlaufstelle für alle Notfälle

In diesem Jahr wurde das Schwandorfer Krankenhaus im Rahmen eines Pilotprojekts Sitz einer Bereitschaftspraxis der KVB. Seither können unproblematische Fälle schnell an den ärztlichen Bereitschaftsdienst im Haus verwiesen werden. Die Bereitschaftsärzte wiederum können Patienten an die Notaufnahme weiter vermitteln, wenn sie bei möglicherweise gravierenden Beschwerden auf Nummer sicher gehen wollen.

Deutsches Ärzteblatt, 15.12.2016, Mittlerweile über 200 hausärztliche Planungsbereiche in Bayern

Aus Sicht des KVB-Vorstands sind durch die Teilung der Mittelbereiche die planerischen Grundlagen für eine wohnortnahe hausärztliche Versorgung geschaffen. Diese theoretischen Planungen gelte es jetzt mit Leben zu füllen und dafür die Attraktivität der Niederlassung weiter zu verbessern.

Mittelbayerische Zeitung, 14.12.2016, Ja zum Fördern, Nein zur Landarzt-Quote

Gut jeder dritte Hausarzt in Bayern ist über 60 Jahre – gerade im ländlichen Raum drohen Lücken in der flächendeckenden Versorgung, wenn die Mediziner in den Ruhestand gehen. In der Oberpfalz sind nach dem aktuellen Versorgungsatlas der KVB 35,2 Prozent der Hausärzte 60 Jahre oder älter, in Niederbayern liegt die Quote sogar bei 39,4 Prozent.

Deutsches Ärzteblatt, 12.12.2016, KV Bayerns drängt auf Kostenübernahme des Digitalfunks im Notarztdienst

Der Vorstand der KVB griff die Kassen scharf an, weil diese sich weigerten, die Ausgaben für den Einbau der vorgeschriebenen Digitalfunkgeräte in die Fahrzeuge der leitenden Notärzte, Außenärzte und selbstfahrenden Notärzte zu übernehmen. "Dieser Streit darf nicht auf dem Rücken der Notärzte und der Patienten ausgetragen werden", so der Appell des KV-Vorstands.

Münchner Ärztliche Anzeigen, 10.12.2016, Refudocs gewinnen Bayerischen Gesundheitspreis

Der sechste Bayerische Gesundheitspreis von KVB und IKK classic ging in der Kategorie "Gemeinsam in die Zukunft" an den Münchner Verein "Refudocs", der Flüchtlinge, Asylsuchende und deren Kinder medizinisch versorgt.

Ärzte Zeitung, 09.12.2016, "Ärzte zufriedener mit Honorierung"

Guten Noten für den Honorarverteilungsmaßstab (HVM) in Bayern gab es bei der letzten Vertreterversammlung der KVB. Seit dem Start des bayerischen HVM 2013 sind die Haus- und Fachärzte zufriedener mit der Honorierung ihrer Leistungen und beurteilen ihn deshalb positiv. Die Auszahlungsquoten sind hoch und es gebe inzwischen auch weniger Honoraranträge und Widersprüche von Seiten der Ärzte.

Ärzte Zeitung, 07.12.2016, Telemedizin und Antibiotika

Innovationsfonds: Sechs Millionen Euro fließen in das Projekt "ARENA" gegen Antibiotikaresistenzen, das von den AOKen Bayern und Hamburg/Rheinland, der KVB, der Agentur deutscher Ärztenetze und unter wissenschaftlichen Begleitung des AQUA-Instituts realisiert wird. Ziel: Bei Infekten der Atem- und Harnwege, bei denen in der Regel keine Antibiotika notwendig sind, sollen Patienten intensiver informiert werden.

Ärzte Zeitung, 06.12.2016, Poolarztsystem in Bayern funktioniert

In den seit 2015 ausgewählten, ländlichen Pilotregionen zeigt die Neustrukturierung Erfolge. Dort suchen inzwischen weniger Patienten die Notfallambulanzen der Kliniken auf. Zudem sank die Stundenzahl der Dienste pro Arzt und Jahr auf die Hälfte bis zu einem Viertel. Das soll zugleich die Niederlassung auf dem Land attraktiver machen.

Deutsches Ärzteblatt, 05.12.2016, Antibiotika­resistenzen: Innovationsfonds fördert Projekt von Ärzten und Kassen

Das Projekt mit dem Namen "Antibiotika-Resistenz-Entwicklung nachhaltig abwenden" (Arena) wird getragen von der AOK Bayern, der AOK Rheinland/ Hamburg, der KVB, der Agentur deutscher Arztnetze sowie über 400 Arztpraxen aus 14 Arztnetzen aus Bayern und Nordrhein-Westfalen mit rund 74.000 eingeschriebenen AOK-Versicherten. Die Organisation sowie die wissenschaftliche Begleitung hat das AQUA-Institut übernommen.

Ärzte Zeitung, 02.12.2016, Führungsspitze zieht Bilanz

In ihrer Vertreterversammlung der KVB zog die KVB am Samstag ein überwiegend positives Fazit der auslaufenden Legislaturperiode. Als Erfolge der letzten Jahre wurden die Wirkstoffvereinbarung, die Bereitschaftsdienstreform und der neue, gemeinsame Fachausschuss von Hausärzten, Fachärzten und Psychotherapeuten benannt.

November 2016

Deutsches Ärzteblatt, 29.11.2016, KV Bayerns kommt mit weniger Geld aus

Die KVB habe sich mittlerweile zu einer Service- und Dienstleistungsbehörde für ihre Mitglieder entwickelt und dies werde von den niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeuten im Freistaat auch so wahrgenommen. Die KVB könne zudem die Verwaltungskostenumlage für das dritte Quartal 2016 um ein Prozent auf 1,5 Prozent senken, dies entspreche rund 14 Millionen Euro, die den Mitgliedern zugutekämen.

Ärzte Zeitung, 24.11.2016, Versorgung mit Medikamenten gefährdet?

KVB und KZVB sehen die Medikamentenversorgung in Bayern gefährdet. In einer gemeinsamen Stellungnahme äußern sie Kritik am Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), das Versandapotheken freie Preisgestaltung ermöglicht.

Ärzte Zeitung, 23.11.2016, Gemeinden suchen Hausärzte per Online-Portal

In vielen Fällen dürfte eine Niederlassungsförderung durch das Bayerische Gesundheitsministerium möglich sein. Je nach festgestellter Versorgungslage könnte es zudem eine KVB-Förderung geben.

Huffington Post, 19.11.2016, Gewalttaten: Wir Ärzte müssen endlich gegen Attacken geschützt werden

Gewalt im Bereitschaftsdienst: Seit kurzem bietet die KVB Sicherheitsseminare an, um Ärztinnen und Ärzte zusammen mit erfahrenen Polizisten besser für die Gefahr zu sensibilisieren. Zudem läuft derzeit ein Testlauf: In mehreren bayerischen Bereitschaftsbezirken begleitet ein medizinisch geschulter Fahrer die Ärzte bei ihren Einsätzen.

Bayern 1, 19.11.2016, Wartezeit beim Facharzt - wie lange ist in Ordnung?

Seit Januar vermittelt eine zentrale Vergabestelle bei der KVB Kassenpatienten Termine bei Fachärzten. Wer eine Überweisung vom Hausarzt oder einem anderen Facharzt hat, kann sich telefonisch an die Mitarbeiter wenden. Ist die Überweisung als dringlich markiert, bekommt der Patient innerhalb einer Woche einen Rückruf und ein Angebot für einen Termin in den nächsten vier Wochen.

Ärzte Zeitung, 18.11.2016, Bayerischer Gesundheitspreis: Arbeit der Refudocs ausgezeichnet

Der Bayerische Gesundheitspreis geht in diesem Jahr an ein Versorgungsangebot für Geflüchtete sowie an ein Therapieangebot für pädophile Männer. Der von der IKK classic und der KVB verliehene Preis zeichnet niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten aus, die sich für die Versorgung in Bayern besonders einsetzen.

Deutsches Ärzteblatt, 18.11.2016, Ambulante Weiterbildung: Auch Fachärzte werden gefördert

Bundesweit stehen 1.000 Förderstellen zur Verfügung, die entsprechend der Einwohnerzahl auf die KV-Regionen heruntergebrochen wurden. Das Spektrum reicht von 156 möglichen Förderstellen in Bayern bis zu acht in Bremen. Inzwischen steht auch fest, welche Facharztgruppen eine finanzielle Unterstützung erhalten.

Wochenblatt Bayerwald, 17.11.2016, Bayerischer Gesundheitspreis: Kirchberger Hausarzt schafft es in Endrunde

Bereits zum sechsten Mal haben die IKK classic und die KVB "Leuchtturm-Projekte" in der ambulanten medizinischen Versorgung mit dem Bayerischen Gesundheitspreis ausgezeichnet. In der Kategorie „Gemeinsam in die Zukunft“ erreichte Dr. Wolfgang Blank aus dem Landkreis Regen mit seinem Projekt "Gute Ärzte braucht das Land" die Endrunde des Ideenwettbewerbs.

Deutsches Ärzteblatt, 11.11.2016, Forschung: Können Infektionen das Diabetesrisiko erhöhen?

Die Wissenschaftler analysierten anonymisierte Routinedaten von fast 300 000 Kindern, die zwischen 2005 und 2007 in Bayern geboren worden waren. Das Datenmaterial wurde von der KVB für Forschungszwecke zur Verfügung gestellt und beinhaltete quartalsweise Diagnosen von Infektionen mit zugehörigen ICD-10-Codes.

Main-Post, 10.11.2016, Das Befinden der Mediziner

Noch sieht es im Hammelburger Raum ganz gut aus: Hier gibt es insgesamt 21 Allgemeinmediziner. Die Gegend gilt damit als überversorgt. Der aktuelle Versorgungsatlas der KVB nennt einen Versorgungsgrad von 122 Prozent. Aber angesichts des hohen Durchschnittsalters der Ärzte drohen bald Lücken.

Chamer Zeitung, 08.11.2016, Bereits 402 Patienten in der Bereitschaftspraxis behandelt

402 Patienten hat die Bereitschaftspraxis am Chamer Krankenhaus bereits versorgt. Seit 4. Oktober können sich kranke Menschen dort zu Zeiten behandeln lassen, in denen ihr eigener Hausarzt nicht erreichbar ist. Der größte Vorteil: Die Patienten haben immer die gleiche Anlaufstelle und müssen sich nicht erst informieren, welcher Arzt Bereitschaftsdienst hat.

Oktober 2016

Ärzte Zeitung, 26.10.2016, Bayern: Hausärzte nach KV-Wahl weiter größte Fraktion

Die Gesamtzahl der zur Wahl gestellten Kandidaten umfasste über 500 Ärzte und Psychotherapeuten, gewählt wurde vom 6. bis 19. Oktober. Die 50 neuen Delegierten vertreten in der Amtszeit von 2017 bis 2022 die Anliegen der rund 24.000 niedergelassenen Vertragsärzte und -psychotherapeuten. Die konstituierende VV-Sitzung ist für den 21. Januar 2017 angesetzt.

Münchner Merkur, 24.10.2016, Guter Start der Bereitschaftspraxis

Seit einem halben Jahr gibt es eine Bereitschaftspraxis am Krankenhaus Schongau und die Bilanz ist durchaus positiv. Ebenfalls gut angelaufen ist aus Sicht der KVB der Fahrdienst für medizinisch notwendige Hausbesuche. Für die niedergelassenen Hausärzte ist die Reform eine spürbare Entlastung.

Bayerisches Fernsehen, 21.10.2016, Mediziner sprechen über Hausärztemangel auf dem Land

Das Bayerische Gesundheitsministerium und die KVB fördern die Niederlassung junger Ärzte auf dem Land finanziell. Die KV bewertet auch die Gründung von sogenannten Mehrgenerationenpraxen positiv. Hier kommen ältere Ärzte mit ihren Mitarbeitern und ihren Patienten unter. Sie können jungen Ärzten wichtige Ratschläge geben und dann vielleicht langsam und nicht abrupt in den Ruhestand gleiten.

Fränkischer Tag, 21.10.2016, Hausärzte-System in ländlichen Gebieten im Krankenstand

Vor allem in kleineren Gemeinden fällt es schon jetzt immer schwerer, Praxisnachfolger zu finden. Die KVB hat bereits einen Strukturfonds eingerichtet, um daraus Arztniederlassungen in schlechter versorgten Gebieten attraktiver zu machen. Auch die Staatsregierung hat ein eigenes Förderprogramm aufgelegt.

Main-Post, 21.10.2016, Ärztetag in Schweinfurt sucht Lösungen für den Hausarztmangel

Landärzte sterben aus und Patienten in Unterfranken leiden besonders darunter. Die Vorschläge der Ärztevertretung - unter anderem von zwei Delegierten der KVB - richten sich vor allem an die Politik.

Bayerisches Fernsehen, 20.10.2016, Überfüllte Notaufnahmen: Krankenhaus als Hausarztersatz

Die Notaufnahmen in bayerischen Krankenhäusern sind verstopft - aber nicht etwa mit Notfällen, sondern ein Großteil der Patienten könnte sich einfach beim niedergelassenen Arzt behandeln lassen. Ähnliche Fälle erleben auch Ärzte in Bereitschaftspraxen, beispielsweise in der KVB-Praxis im Münchner Elisenhof.

Ärzte Zeitung, 19.10.2016, Bitte stör‘ mich

Etwa jeder Fünfte ist im Leben von einer depressiven Erkrankung betroffen. Eine frühzeitige, adäquate Behandlung durch Psychotherapie, Medikamente oder eine Kombination erhöht die Wahrscheinlichkeit einer vollständigen Remission. Für Bayern nennt die KV 1,1 Millionen Betroffene in der ambulanten Versorgung für das Jahr 2014, ferner 39 000 stationäre Behandlungen. Das entspricht im Vergleich zu den Vorjahren einem erheblichen Anstieg.

Süddeutsche Zeitung, 13.10.2016, Warum Arztpraxen schließen müssen

Für viele Patienten auf dem Land ist es Fakt: Die Arztpraxis in ihrer Nähe schließt, weil Ärzte am Ende ihres Berufslebens keine Nachfolger finden. Gut 80 Hausarztpraxen machten deshalb 2015 in Bayern dicht. Bei den Fachärzten sieht es kaum besser aus - insbesondere bei konservativ tätigen, die keine aufwendige Apparatemedizin oder Operationen großen Stils anbieten.

Oberbayerisches Volksblatt, 11.10.2016, Tabu-Thema Depression

Der Kampagnenstart des Gesundheitsministeriums war nicht die einzige Aktion zum Thema "Depression". Den "Welttag der seelischen Gesundheit" nutzte auch ein Bündnis verschiedener Organisationen, um für mehr Verständnis für psychisch Kranke zu werben. Auch die KVB beteiligt sich im Rahmen der Kampagne mit verschiedenen Projekten.

Süddeutsche Zeitung, 11.10.2016, Erste Anzeige gegen Krankenkassen

Nach den vom Chef der Techniker Krankenkasse erhobenen Manipulationsvorwürfen ist nun eine erste Strafanzeige gegen die größte deutsche Kasse eingegangen. Die KVen wehren sich gegen die Vorwürfe der TK. Ein sogenanntes Upcoding finde nicht statt. Ärzte würden ihre Patienten nicht systematisch kränker machen als nötig. Alles andere sei nach Darstellung der KVB eine "Unterstellung gegenüber der Ärzteschaft, die sachlich unbegründet ist".

Donaukurier, 11.10.2016, Schlammschlacht in Weiß

Es ist ein Anruf, eine E-Mail, und manchmal steht auch ein Kassenvertreter vor der Tür. Niedergelassene Ärzte kennen das. Nach den Vorwürfen von TK-Chef Baas schlägt die Debatte um manipulierte Arztdiagnosen Wellen. Die KVB sieht darin einen massiven Angriff auf das vertrauensvolle Arzt-Patienten-Verhältnis.

Main Post, 10.10.2016, Rezepte gegen den erwarteten Ärztemangel

Noch gibt es im Landkreis Haßberge genug Hausärzte. Doch der Mangel ist absehbar. Der Staat versucht junge Ärzte mit Geld zu locken. Die Niederlassung von Ärzten in unterversorgten Gemeinden fördert neben dem Freistaat auch die KVB.

Sat.1 Bayern, 10.10.2016, Depression: So erkennen Sie die Symptome

Psychische Krankheiten sollen kein Tabu sein. Dafür wirbt Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml mit einer neuen Kampagne. Nach Daten der KVB ist fast jeder Zehnte bayerische Bürger von Depressionen betroffen.

Süddeutsche Zeitung, 10.10.2016, Aufstören

Laut der KVB haben 2014 etwa rund 1,1 Millionen gesetzlich versicherte Patienten in Bayern die ambulante Diagnose "Depression" bekommen. Rechne man die Privatversicherten hinzu, müsse von 1,2 Millionen Betroffenen im Freistaat ausgegangen werden.

Mittelbayerische Zeitung, 08.10.2016, Seelisch gesund – keine leichte Aufgabe

Wer psychologische Hilfe in Anspruch nehmen will, dem bietet die KVB ihren Service an. Sie hilft bei der Suche nach einem Therapieplatz, erteilt allgemeine Auskünfte zur Psychotherapie, informiert über verschiedene Therapiemöglichkeiten und -formen, die von der Krankenkasse bezahlt werden, stellt einen Erstkontakt zur diagnostischen Abklärung her und gibt Adressen von Psychotherapeuten für Erwachsene und für Kinder bzw. Jugendliche bekannt.

Bayerische Staatszeitung, 07.10.2016, Zuckerl für Landärzte

Die KVB unterstützt in Kooperation mit der BVMD die Famulatur finanziell, wenn sie auf dem bayerischen Land erfolgt. Außerdem wurde mit der AOK am Münchner Klinikum rechts der Isar ein Lehrstuhl für Allgemeinmedizin finanziert, der letztes Jahr in einen ordentlichen Lehrstuhl umgewandelt wurde. Darüber hinaus werden Kurse für Medizinstudenten angeboten, um ihnen die Vorteile einer Niederlassung in eigener Praxis aufzuzeigen.

Ärzte Zeitung, 07.10.2016, KV-Wahl: Bayern hat sich neu sortiert

Mit dem Ziel, die KVB zum Dienstleister der Ärzte und Psychotherapeuten zu machen, legte die neue Führungsmannschaft rasch ein ambitioniertes Tempo vor. Die Bilanz der vergangenen sechs Jahre kann sich durchaus sehen lassen. Auch in der neuen Legislaturperiode steht die KVB vor großen Herausforderungen. Dazu zählt neben dem Neustart bei der KBV in Berlin nach wie vor das Problem einer älter werdenden Gesellschaft und der wachsende Bedarf an ambulanten Leistungen.

Schwandorfer Zeitung, 06.10.2016, Hilfe ohne Sprechzeit

Eine Maßnahme zur Weiterentwicklung des Bereitschaftsdienstes ist die Einrichtung von Pilotregionen, in denen von der KVB Bereitschaftsdienst-Fahrzeuge für die Hausbesuche bereitgestellt sowie zentrale Bereitschaftspraxen gegründet werden.

Mittelbayerische Zeitung, 06.10.2016, Neue Praxis hat Dienst aufgenommen

Die beteiligten Kliniken sehen durch die KVB-Bereitschaftspraxis vor allem in der engen Verzahnung von ambulanten und stationären medizinischen Leistungen einen großen Vorteil für die Patienten. Wenn es im Notfall nur eine Anlaufstelle und kurze Wege gibt, verfügt der Patient auch über die Sicherheit, sich in jedem Fall richtig entschieden zu haben.

Chamer Zeitung, 05.10.2016, KVB eröffnet Bereitschaftspraxen

Für Patienten, die außerhalb der üblichen Sprechstundenzeiten medizinischer Hilfe bedürfen, gibt es neue Anlaufstellen in den Landkreisen Schwandorf und Cham: Am 4. Oktober hat die KVB an den Kliniken in Cham, Oberviechtach und Schwandorf drei neue Bereitschaftspraxen eröffnet.

September 2016

Deutsches Ärzteblatt, 30.09.2016, Bayern fördert ambulante Facharztweiterbildung

Der KVB-Vorstand sieht die Förderung der Facharztweiterbildung als wichtigen Meilenstein im Kampf gegen den zunehmenden Ärztemangel. Der Förderbetrag orientiere sich an der im Krankenhaus üblichen Vergütung und mache die Weiterbildung in den Praxen für die sechs ausgewählten Facharztgruppen deutlich attraktiver.

Neue Presse Coburg, 29.09.2016, Bei Zeckenbiss und Heiserkeit: 116 117

Helfen soll die 116 117 in allen nicht lebensbedrohlichen Fällen. Wer die Nummer wählt, setzt ein technisches System in Gang, das im Hintergrund abläuft, automatisch und vom Anrufer unbemerkt.

Ärzte Zeitung, 23.09.2016, D2D-Abschaltung: Jetzt müssen Ärzte handeln

Praxen, die über die Kommunikationsplattform D2D Abrechnungsdaten, elektronische Arztbriefe oder die DMP-Dokumentation an KV, Kostenträger oder andere Ärzte verschickt haben, müssen sicherstellen, dass die elektronische Kommunikation nach dem 1. Oktober 2016 weiterläuft. Das betrifft rund 13.000 Ärzte, vor allem in den Regionen Nordrhein, Bayern, Baden-Württemberg, Bremen und Niedersachsen.

Main-Post, 23.09.2016, Hammelburg: Urologe kommt ins Ärztezentrum

Hammelburg gewinnt ab 1. Oktober einen neuen Facharzt. Der aktuelle Versorgungsatlas der KVB nennt für den Landkreis einen Versorgungsgrad von 86 Prozent. Derzeit gibt es zwei Urologen in Bad Kissingen und einen in Bad Brückenau.

FN Finanznachrichten, 23.09.2016, Symposium "10 Jahre Biosimilars in Deutschland"- Noch zu viel ungenutztes Potenzial

Unter dem Titel "10 Jahre Biosimilars in Deutschland" fand am 22. September 2016 das diesjährige Symposium der Arbeitsgemeinschaft "Pro Biosimilars" in Berlin statt. Für die KVB war dort Johann Fischaleck aus dem Referat "Vertragspolitik und Arzneimittel" vertreten.

Kabel 1, 22.09.2016, Achtung Kontrolle! Ärzte auf Rädern

Ein Porträt über den fahrenden Bereitschaftsdienst in der KVB-Pilotregion Augsburg: Die Augsburger Ärzte auf Rädern werden zu einem älteren Mann gerufen, der über starke Schmerzen im Knie klagt.

Mittelbayerische Zeitung, 21.09.2016, Der Hausarzt wartet im Krankenhaus

Mit den Bereitschaftspraxen der KVB bricht eine neue Ära ambulanter medizinischer Versorgung an - ab 4. Oktober auch in den Landkreisen Schwandorf und Cham.

Münchner Merkur, 15.09.2016, Ein Pilot, der nur Gewinner kennt

Beim Start der Pilotregion für den Bereitschaftsdienst im Raum Erding herrschte Einigkeit darüber, dass man es mit einer Win-Win-Situation zu tun habe. Für die KVB sei Erding außerdem die ideale Pilotregion, weil das Miteinander von Ärzten und Klinik heute schon so gut funktioniert.

Deutsches Ärzteblatt, 15.09.2016, Telematik: Schluss mit D2D – Ärzte müssen rasch handeln

Im Oktober endet der Kommunikationsdienst D2D. Der Vorstand der KVB empfiehlt betroffenen Ärzten, in jedem Fall so schnell wie möglich tätig zu werden und eine Alternative zu wählen.

Süddeutsche Zeitung, 14.09.2016, Gelungener Start

Start der KVB-Bereitschaftspraxis am Klinikum Erding: Ein flexibler Ärztepool und ein Fahrdienst für Hausbesuche sollen Patienten bestmöglich versorgen und den Arzt-Beruf für den Nachwuchs attraktiver machen.

Schwäbische Zeitung, 13.09.2016, Scheinselbständigkeit: Notarzt-Versorgung ist bedroht

Auf dem Land sind Notärzte oft als Honorarkräfte im Einsatz. Die Deutsche Rentenversicherung vermutet in vielen Fällen eine Scheinselbständigkeit dahinter. In Bayern rät die KVB ihren Mitgliedern dringend, sich zum Thema von einem Fachanwalt beraten zu lassen.

Deutsches Ärzteblatt, 12.09.2016, Frühe Nutzenbewertung darf Therapiefreiheit der Ärzte nicht einschränken

Vor Einschränkungen bei der Therapiefreiheit der Ärzte haben die Kassenärztlichen Vereinigungen in Bayern, Baden-Württemberg und Westfalen-Lippe gewarnt. Hintergrund ist das Vorhaben der Politik, die Ergebnisse der frühen Nutzenbewertung von Arzneimitteln über die Arztinformationssysteme den niedergelassenen Medizinern schnell zugänglich zu machen.

Chamer Zeitung, 09.09.2016, Tür an Tür mit der Notaufnahme

Die KVB eröffnet Anfang Oktober eine zentrale Bereitschaftspraxis am Krankenhaus Cham. Durch die räumliche Nähe der KVB-Praxis zur Notaufnahme erhofft sich das Klinikum eine Entlastung bei Bagatellfällen.

Augsburger Allgemeine, 08.09.2016, Notaufnahmen in Deutschland überlastet - können Portalpraxen entlasten?

Das Modell der Portalpraxen wird bereits seit einem Jahr an den Kliniken Augsburg und Bobingen praktiziert. Die Notaufnahmen werden dabei von Bereitschaftspraxen der KVB unterstützt. Sie decken die allgemeinärztliche Versorgung außerhalb der Sprechstundenzeiten ab und sollen Patienten übernehmen, die nicht in die Notaufnahme gehören.

Süddeutsche Zeitung, 07.09.2016, Behandlung ohne Nebenwirkungen

Seit zwei Monaten gibt es die KVB-Bereitschaftspraxis in der Kreisklinik Ebersberg. Die Erfahrungen der ersten Wochen sind positiv. Auch der neue Fahrdienst wird gut angenommen.

Bayerisches Fernsehen, 07.09.2016, Gesundheitspolitik: Streit um neues Krebsregister

Viele Ärzte und Organisationen der ärztlichen Selbstverwaltung – darunter auch die KVB und die Bayerische Landesärztekammer – wehren sich die gegen die Schaffung eines zentralen Krebsregisters.

Deutsches Ärzteblatt, 02.09.2016, Bayern: Neuer Online-Service für Ärzte und Psychotherapeuten

Die KVB hat einen neuen Online-Service gestartet. Mit ihm will sie niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten im Freistaat bei der Praxis- und Stellenvermittlung unterstützen. Die Mitglieder der KV können die "KVB-Börse" kostenfrei nutzen, um Inserate zur Praxisabgabe oder zur Praxisgründung online zu stellen.

August 2016

Bayerisches Fernsehen, 30.08.2016, Studie zu Arztterminen: Servicestellen kaum gefragt

Dass die Servicestellen auf eher geringes Interesse stoßen, hat noch einen anderen Grund: Sie berücksichtigen bei der Vermittlung nicht den Wunscharzt des Patienten. Deswegen empfiehlt selbst die KVB den Versicherten, eigenhändig einen Termin beim Arzt des Vertrauens zu vereinbaren.

Main-Echo, 25.08.2016, Positive Erfahrungen mit Dienstreform

Die Zusammenlegung von Dienstgruppen der niedergelassenen Ärzte im Rahmen einer Reform des Bereitschaftsdienstes der KVB, wie sie im Landkreis Main-Spessart geplant ist, hat der Main-Tauber-Kreis schon zweieinhalb Jahre hinter sich – mit positiven Erfahrungen.

Süddeutsche Zeitung, 17.08.2016, Bayern: Ärzteatlas-Report

Gestützt auf den "Ärzteatlas 2016" diagnostizieren die Ersatzkassen "eine ärztliche Überversorgung" für Bayern. Die KVB geht mit dem Report hart ins Gericht: "Die Zahlenspiele des Ersatzkassenverbandes geben die Versorgungsrealität in Bayern nicht wieder."

n-tv, 15.08.2016, Kassenärztliche Vereinigung bestätigt: Deutsche nutzen kaum Terminservice

Bislang stoßen die neuen Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen offenbar auf wenig Resonanz. In den ersten sechs Monaten seien bundesweit nur rund 61.000 Termine vermittelt worden. In Bayern zeichnet sich ein ähnliches Bild, wie auch in der aktuellen Ausgabe des KVB-Politjournals Impuls dargestellt wird.

Augsburger Allgemeine, 10.08.2016, Immer mehr Jugendliche sind psychisch krank

Fast ein Viertel aller Kinder und Jugendlichen im Freistaat hat psychische Probleme, zum Beispiel Entwicklungsstörungen, ADHS oder Depressionen. Dies ergab vor Kurzem eine Studie der KVB.

Expat-News, 05.08.2016, "Beim Arzt in Deutschland": Broschüre unterstützt ausländische Patienten

Sich besser verstehen, auch ohne die gleiche Sprache zu sprechen. Das ist das Ziel des kostenlosen Patienten-Arzt-Booklets "Beim Arzt in Deutschland", das ab August in der zweiten Auflage erscheinen wird. Die zweite Auflage umfasst 20.000 Exemplare und wurde von der KVB finanziert.

Ärzte Zeitung, 04.08.2016, Bayern: Ländliche Regionen nicht abhängen!

Der Zugang zu einer qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung sei in Bayern wohnortnah gegeben, erklärte Ruth Nowak, Amtschefin im Bayerischen Gesundheitsministerium. Insbesondere die ländlichen Regionen im Flächenstaat Bayern dürften "nicht abgehängt" werden. Um einer ungleichen Verteilung entgegenwirken zu können, sei es richtig, Gebiete für die Bedarfsplanung in mehrere Versorgungsbereiche einzuteilen. Dass die KVB damit im hausärztlichen Bereich begonnen habe, wertete sie positiv.

Juli 2016

Arzt und Wirtschaft, 27.07.2016, KVB: Bis zu 112.500 Euro für Ärzte in unterversorgten Regionen

Um den Mangel an Ärzten und Psychotherapeuten in einzelnen Regionen Bayerns wirksam zu begegnen, stellt die KVB mehr Finanzmittel bereit. So hat der Vorstand der KVB für vier unterversorgte Planungsbereiche die Fördersummen um 25 Prozent erhöht.

Ärzte Zeitung, 25.07.2016, Auszeichnung für Tochter der KV Bayerns

Das Bayreuther Unternehmen Gedikom, eine hundertprozentige Tochter der KVB, erhielt vor Kurzem in Berlin bei der Verleihung des Ludwig-Erhard-Preises eine Silbermedaille.

Deutsches Ärzteblatt, 22.07.2016, KV Bayerns fördert Niederlassung mit bis zu 112.000 Euro

Die KVB stellt mehr Geld zur Verfügung, um die Niederlassung von Ärzten und Psychotherapeuten in unterversorgten Regionen zu fördern.

Bayerische Gemeindezeitung, 21.07.2016, Psychiatrie von Morgen

Das Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz (PsychKHG) kommt: Die Sicherstellung der psychiatrischen, psychotherapeutischen und psychosomatischen Versorgung ist in erster Linie Aufgabe der KVB und der Bayerischen Bezirke. Unterstützung kommt auch von der Staatsregierung.

Der Neue Tag, 21.07.2016, Verbund wird Netz

Der Ärzteverbund Oberpfalz Nord, der Zusammenschluss von etwa 200 niedergelassenen Ärzten in der Region Nordoberpfalz, erhält von der KVB die Anerkennung als Praxisnetz. Insgesamt sind nun in Bayern zwölf  Praxisnetze offiziell anerkannt.

Der Neue Tag, 20.07.2016, Schwandorf baut Druck ab

Der Landkreis Schwandorf wird zur Pilotregion - zumindest, was die Gestaltung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes angeht. Im Oktober läuft dafür ein völlig neues Modell in der Region an.

Ärzte Zeitung, 19.07.2016, Münchener Studenten lernen unternehmerisches Denken

Der Kurs diene dazu, dem medizinischen Nachwuchs mögliche Ängste vor der Niederlassung zu nehmen und sie zur Praxisgründung zu ermutigen. Die KVB fördert den Kurs mit einem Zuschuss, ebenso wie der Bayerische Hausärzteverband und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank.

Ärzte Zeitung, 19.07.2016, Pneumologen-RLV gilt auch für Lungenärzte

Mit seinem Urteil bestätigte das Bundessozialgericht erstmals die Übergangsregelungen der KVB zur Einführung der Regel-Leistungs-Volumina 2005. Die Honorarverteilung habe "maßgeblich auf arztgruppenspezifischen Fallpunktzahlen" beruht.

Augsburger Allgemeine, 18.07.2016, Wohin, wenn man sonntags einen Arzt braucht?

Die KVB habe einen gesetzlichen Auftrag, die medizinische Versorgung gerade auch im ländlichen Bereich zu verbessern. Doch erst Mitte, Ende 2017 werde das Modell auch für die Region Dillingen aktuell. Die Vereinigung ist zuversichtlich, dass jeder Landkreis zum Schluss eine Bereitschaftspraxis hat.

Ärzte Zeitung, 14.07.2016, Förderung in Bayern auf gutem Weg

Die Agentur Deutscher Arztnetze e.V. begrüßt, dass die KVB zum 1. Juli 2016 weitere Fördermöglichkeiten für anerkannte Praxisnetze geschaffen hat. Neben dem seit Jahresbeginn laufenden Netzaufschlag bei der Honorarverteilung stellt sie nun weitere Gelder für Netzprojekte aus dem Strukturfonds zur Verfügung.

Allgäu-TV, 05.07.2016, KVB stellt Fahrdienst für Hausbesuche bereit

Wer nicht persönlich vorbeikommen kann, kann die Nummer 116117 wählen und bekommt dann – wenn es medizinisch nötig ist – einen Arzt für einen Hausbesuch zugeteilt.

Bayerischer Rundfunk, 04.07.2016, Pilotversuch mit drei Bereitschaftspraxen

Der Ärztliche Bereitschaftsdienst funktioniert in der Region Allgäu abends nach einem neuen Prinzip: Bereitschaftspraxen in Füssen, Kempten und Immenstadt sollen die Belastung von Notaufnahmen und Bereitschaftsärzten verringern.

Süddeutsche Zeitung, 03.07.2016, Bereitschaftspraxis in der Klinik

Neuordnung des Bereitschaftsdienstes: Die Kreisklinik Ebersberg erhofft sich durch die Einrichtung der Bereitschaftspraxen der KVB eine Entlastung der Zentralen Notaufnahme.

Deutsches Ärzteblatt, 01.07.2016, KV Bayerns will Versorgungslücken durch zusätzliche Finanzspritzen schließen

Um interessierte Ärzte für eine Tätigkeit in den unterversorgten oder drohend unterver­sorgten Regionen in Bayern zu gewinnen, hat die KVB im Jahr 2014 erstmals Förder­pro­gramme aufgelegt. Seit Beginn wurden Fördermaßnahmen mit einer Gesamtsumme von rund 3,3 Millionen Euro bewilligt.

Juni 2016

Mittelbayerische Zeitung, 28.06.2016, Eine Heilkur für den Bereitschaftsdienst

Mobile Ärzte und Bereitschaftspraxen soll die medizinische Versorgung in den Landkreisen Schwandorf und Cham sicherstellen.

Münchner Merkur, 27.06.2016, Kreisklinik Ebersberg als zentrale Anlaufstelle

Mit der Reform des Bereitschaftsdienstes der niedergelassenen Ärzte hat sich die KVB ein ambitioniertes Ziel gesetzt. Durch das neue System soll eine flächendeckende medizinische Versorgung in Bayern gewährleistet werden.

Deutsches Ärzteblatt, 24.06.2016, Bayern: KV begrüßt neue Fördermöglichkeiten in der Weiterbildung

Der Vorstand der KVB sieht es als positives Signal, dass die Förderung nun auch auf die ambulante fachärztliche Weiterbildung ausgedehnt wird. Er hatte bereits seit Längerem auf den drohenden Mangel an Nachwuchs nicht nur für die hausärztlichen, sondern auch für die fachärztlichen Praxen hingewiesen und konkrete Gegenmaßnahmen ergriffen.

Deutsches Ärzteblatt, 24.06.2016, Risikostrukturausgleich: Bayern fordert erneut Regionalkomponente

Unterstützung für einen Regionalfaktor bekommt die Bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml auch von der KVB. "Wir sind schwer für eine regionale Komponente", betont der KVB-Vorstandsvorsitzende Dr. Wolfgang Krombholz.

Ärzte Zeitung, 24.06.2016, Hochwasser - Hilfe auch durch die KVB

Auf Grund der Schäden, die das Hochwasser in den vergangenen Wochen in etlichen Regionen Bayerns verursachte, hat die KVB-VV die Einrichtung eines Hilfsfonds für betroffene Praxen beschlossen.

Main-Post, 24.06.2016, Vom Traum, ein Landarzt zu sein

Die KVB möchte mit Hilfe finanzieller Fördermaßnahmen die Niederlassung in ländlichen Gebieten Bayerns attraktiver gestalten.

Nordbayerische Nachrichten, 22.06.2016, Ärzte sind da, aber kaum Nachfolger

Der Bedarfsplan soll laufend fortgeschrieben und entsprechend angepasst werden. Um notwendige Änderungen in den Bedarfsplan aufzunehmen, möchte die KVB diesen in kürzeren Zeitintervallen als in der Bedarfsplanungsrichtlinie vorgesehen aktualisieren.

Deutsches Ärzteblatt, 17.06.2016, KV Bayerns beschließt Hilfsfonds für vom Hochwasser geschädigte Praxen

Die KVB hat die Einrichtung eines Hilfsfonds für betroffene Praxen beschlossen und stellt hierfür kurzfristig 500.000 Euro zur Verfügung.

Allgäuer Kreisbote, 14.06.2016, Das Allgäu als Pilotregion

Zum Vorteil für Patienten und Ärzte: Vor allem in den von der KVB betriebenen Pilotregionen mit Bereitschaftspraxen und Fahrdienst gebe es dadurch bereits deutliche Entlastungen für die Mitglieder.

Garmisch-Partenkirchener Tagblatt, 14.06.2016, Bereitschaftspraxis im Klinikum eingerichtet

Durch eine zentrale Bereitschaftspraxis der KVB im Klinikum soll die medizinische Versorgung im Landkreis Garmisch-Partenkirchen weiter verbessert werden.


Augsburger Allgemeine, 12.06.2016, Psychische Probleme bei jedem vierten Kind in Bayern

Auf Basis von Zahlen der KVB wurde im Jahr 2014 bei rund 470.000 Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren eine psychische Störung diagnostiziert– das ist fast ein Viertel aller Kinder und Jugendlichen in Bayern.

B4B Schwaben, 09.06.2016, Pilotregion Allgäu: KVB testet neuen ärztlichen Bereitschaftsdienst

Durch das neue System der KVB soll eine flächendeckende medizinische Versorgung in Bayern gewährleistet werden. Als Pilotregion liefert auch das Allgäu ab Juli Ergebnisse.

Bayerischer Rundfunk, 06.06.2016, Prognose: Ärztemangel in 20 Jahren

Insbesondere wenn in den nächsten Jahren viele Ärzte in Ruhestand gehen, erwartet die KVB einen Versorgungsengpass in Bayern.

Mai 2016

Bayerischer Rundfunk, 31.05.2016, So sollen Ärzte aufs Land kommen

Seit 2013 müssen deshalb alle Medizinstudenten verpflichtend ein einmonatiges Praktikum in einer hausärztlichen Praxis absolvieren. Gehen sie dafür aufs Land, gibt es bei der KVB im Rahmen des Projekts "Land.in.Sicht" einen finanziellen Zuschuss von 300 Euro.

Straubinger Tagblatt, 29.05.2016, Am Chamer Krankenhaus entsteht zentrale Bereitschaftsdienstpraxis

Im Herbst startet eine Pilotregion für den Bereitschaftsdienst im Raum Cham. Auch eine zentrale Bereitschaftspraxis wird durch die KVB dort eingerichtet.

Apotheken Umschau, 25.05.2016, So finden Sie einen Psychotherapeuten

Bei der Suche nach einem Therapieplatz für eine psychotherapeutische Behandlung in Bayern hilft die Koordinationsstelle der KVB.

Deutschlandfunk, 23.05.2016, Kassenärztliche Bundesvereinigung: Es droht die Zwangsverwaltung

Misswirtschaft, Korruption, Bereicherung: Wir brauchen einen Neuanfang bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, fordert Dr. Wolfgang Krombholz, der Chef der KVB.

Ärzte Zeitung, 06.05.2016, Diabetesrisiko durch Infekte erhöht?

Die KVB hat einem Bayerischen Forscherteam umfangreiche Daten zur Verfügung gestellt, um feststellen zu können, ob virale Atemwegsinfektionen in den ersten sechs Lebensmonaten mit einem erhöhten Risiko für Typ-1-Diabetes einhergehen.

Bayerischer Rundfunk, 04.05.2016, Bilanz zu bayerischer Terminservicestelle: Kassenärzte halten sie für einen Flop

Der Betrieb der Terminservicestelle im Freistaat läuft im Großen und Ganzen reibungslos. Doch die insgesamt geringe Inanspruchnahme durch die Patienten zeigt, dass es keinen Bedarf für diese neu geschaffene Einrichtung gibt. Wenn man das mit dem Aufwand für Personal und technische Ausstattung gegenrechnet, ergäben sich Kosten von 63 Euro pro Vermittlung, heißt es von der KVB.

E-Health.com, 04.05.2016, 100-Tage-Bilanz zu eTerminservice

Im Vergleich zu 20 Millionen Behandlungsfällen pro Quartal ist die geringe Zahl der nachgefragten Termine und die durchweg gut funktionierende Weitervermittlung der Patienten an niedergelassene Ärzte der beste Beweis dafür, dass es die viel beschworene "Zwei-Klassen-Medizin" in Bayern nicht gibt, lautet das Resümee der KV im Freistaat.

Deutsches Ärzteblatt, 04.05.2016, Terminservicestellen: Rund 19.000 Termine vermittelt

In Bayern waren seit dem Start der Terminservicestelle bislang 2.835 Anrufe mit konkreten Terminanfragen zu verzeichnen. Allerdings erfüllten nur 940 von ihnen die Voraussetzungen für eine Terminvermittlung innerhalb von vier Wochen. Die Anruferzahlen gingen im Zeitverlauf zurück und haben sich auf einem niedrigen Niveau eingependelt.

April 2016

Regensburger Wochenblatt, 25.04.2016, Kostenfreie Telefonnummer 116 117

Nur wenn wieder ausreichend Mediziner bereit sind, sich in eigener Praxis niederzulassen, wird der Bereitschaftsdienst langfristig aufrechtzuerhalten sein. Die Vermittlung im Ärztlichen Bereitschaftsdienst ist rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche bundesweit unter der kostenfreien Telefonnummer 116 117 zu erreichen.

Deutsches Ärzteblatt, 25.04.2016, Bayerns Hausärzte fördern den Nachwuchs

Der Bayerische Hausärzteverband unterstützt die KVB dabei, die dringend notwendigen Reformen durchzusetzen. Dazu gehört die Umsetzung der neuen Bereitschaftsdienstordnung und die Eröffnung weiterer Bereitschaftspraxen an Krankenhäusern.

Ärzte Zeitung, 18.04.2016, Ambulant vor stationär: Anreiz ist falsch gesetzt

Wie wichtig die generelle und umfassende Förderung der vertragsärztlichen Versorgung ist, wurde Anfang April in einem Fachvortrag auf der 3. Versorgungskonferenz der KVB in München deutlich.

Highlights Radio, 16.04.2016, Hausärzteverband zur Zukunft der Kassenärztlichen Vereinigungen

Dr. Wolfgang Krombholz, der Vorstandsvorsitzende der KVB, wurde am Rande der Delegiertenversammlung des Deutschen Hausärztetages zu aktuellen gesundheitspolitischen Themen und zur Zukunft der Kassenärztlichen Vereinigungen interviewt.

Bayerisches Fernsehen, 12.04.2016, Palliativ-Versorgung: Hausärzte sollen Sterbende begleiten

Um den Wunsch schwerstkranker Patienten nach einem Sterben in Würde und ohne Schmerzen zu unterstützen, haben die KVB und der Bayerische Hausärzteverband e.V. ein neues Fortbildungsangebot zur ambulanten Palliativversorgung entwickelt.

Augsburger Allgemeine Zeitung, 05.04.2016, Der Bereitschaftsarzt zieht ins Krankenhaus

Die Eröffnung der Bereitschaftspraxis in der Wertachklinik Bobingen ist Teil einer umfassenden Reform des Bereitschaftsdienstes in Bayern. Ziel der Reform ist es, flächendeckend in ganz Bayern eine ambulante Versorgung auch an Wochenenden zu gewährleisten und zugleich die Dienstbelastung möglichst gleichmäßig unter den Haus- und Fachärzten zu verteilen.

Main-Post, 03.04.2016, Eine junge Therapeutin wagt den Schritt aufs Land

20 000 Euro stellt das Bayerische Gesundheitsministerium Vertragspsychotherapeuten zur Verfügung, wenn sie bereit sind, sich unter bestimmten Voraussetzungen auf dem Land niederzulassen. Auch die KVB, die für die Sicherstellung der vertragsärztlichen Versorgung zuständig ist, bietet mittlerweile eigene Förderprogramme an.

Nordbayerischer Kurier, 01.04.2016, Bei Anruf Facharzttermin

Bei Vorliegen einer entsprechend gekennzeichneten Überweisung unterstützt die Terminservicestelle den Patienten dabei, einen zeitnahen Termin innerhalb von vier Wochen bei einem Facharzt zu erhalten. Die Terminservicestelle in Bayern wird durch die Gedikom GmbH, ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der KVB mit Sitz in Bayreuth, betrieben.

Fränkischer Tag, 01.04.2016, Bereitschaft arbeitet ab heute zentral

Mit der Eröffnung der Bereitschaftspraxis in Haßfurt ging am gestrigen Freitag ein viel diskutiertes Projekt an den Start. Wilhelm Schneider (CSU) stärkte der KVB erneut den Rücken, warb um Vertrauen für das "Pilotprojekt", denn es habe eine Chance verdient. "Ich denke auch, die Kritiker werden sich überzeugen lassen", sagte er.

März 2016

Bayerischer Rundfunk, 29.03.2016, Ärztemangel in der Region Cham: Lange Wartezeiten und weite Wege für Patienten

Die KVB muss den Dienst in der Region erneut umstrukturieren, weitere Bereitschaftsdienstgebiete werden zusammengelegt. Die Umstrukturierung wird notwendig, da die Bereitschaftsdienst-Region Waldmünchen die notwendigen 15 Bereitschaftsärzte nicht mehr stellen kann. Deshalb werden die Regionen Waldmünchen, Roding und Cham zukünftig von einem gemeinsamen Bereitschaftsdienst versorgt.

Hitradio rt1, 22.03.2016, Neue Bobinger Bereitschaftspraxis soll Notaufnahmen entlasten

Ab April gibt es in der Bobinger Wertachklinik eine neue Bereitschaftspraxis. Zusätzlich soll ein neuer Fahrdienst Ärzte zu Hausbesuchen bringen. Die Fahrer - allesamt mit medizinischer Grundausbildung - können die Ärzte dann vor Ort unterstützen, sagt der Regionale Vorstandsbeauftragte der KVB. "Und auch bei Fahrten nachts in entlegene Gebiete schicken wir unsere Ärzte aus Sicherheitsgründen lieber zu zweit los."

B4B, 22.03.2016, Wertachklinik Bobingen: KVB-Bereitschaftspraxis eröffnet am 6. April

Am 6. April öffnete in der Wertachklinik Bobingen eine Bereitschaftspraxis der KVB ihre Pforten. Mit der Eröffnung der Bereitschaftspraxis in Bobingen fällt auch der Startschuss für die erste Pilotregion der KVB in Schwaben. Dazu zählt neben der künftigen Bobinger Bereitschaftspraxis auch die Bereitschaftspraxis am Klinikum Augsburg.

Bayerische Staatszeitung, 18.03.2016, Medizinstudenten als Bodyguards

Bereitschaftsdienst: Mehr Personal, schnellere Erreichbarkeit und ein besserer Schutz für Ärztinnen - damit braucht kein Patient länger als 30 Minuten zur nächsten Bereitschaftspraxis“, erklärt der stellvertretende Vorsitzende der KVB, Dr. Pedro Schmelz, bei seinem Bericht im Gesundheitsausschuss.

ÄRZTE ZEITUNG APP, 15.03.2016, KV Bayerns: Pilotregionen vor dem Start

Aus der Pilotregion Straubing-Dingolfing, wo die Bereitschaftsdienstreform zum 1. Oktober 2015 an den Start ging, liegen erste positive Ergebnisse vor, berichtete der Vizevorstand der KVB, Dr. Pedro Schmelz, bei der Vertreterversammlung.

Wochenblatt.de, 12.03.2016, Bayerns Gesundheitsministerin ruft zur Darmkrebs-Vorsorge auf

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat anlässlich des "Darmkrebsmonats" März dazu aufgerufen, die Darmkrebs-Vorsorgeangebote der Krankenkassen zu nutzen. Die Bayerische Staatsregierung fördert daher ein wegweisendes Modellprojekt zur Evaluation des Einladungs- und Informationsverfahrens zur Darmkrebs-Vorsorge. Gemeinsam mit der KVB und der Techniker Krankenkasse werden dabei gesetzlich Versicherte im Alter von 50 und 55 Jahren auf verschiedene Weise über die Möglichkeiten der Darmkrebs-Früherkennung informiert.

Mittelbayerische Zeitung, 10.03.2016, Ärzte-Umzug bereitet Kopfzerbrechen

Die KVB kann der Gemeinde Bodenwöhr aufgrund der herrschenden Gesetzeslage derzeit keine zusätzliche Niederlassungsstelle einräumen. Das zeigt ein Blick in den aktuellen Versorgungsatlas der KVB. Bodenwöhr gehört darin zusammen mit Bruck, Nittenau, Steinberg am See, Wackersdorf und Schwandorf zu einem sogenannten Mittelbereich, in dem insgesamt 35 Hausärzte praktizieren dürfen – und alle 35 Sitze sind derzeit belegt.

Main-Echo Aschaffenburg und Umgebung, 08.03.2016, Eine Praxis für alle HNO-Phänomene

Die Versorgungssituation im Hals-Nasen-Ohren-ärztlichen Bereich am bayerischen Untermain gilt laut dem Versorgungsatlas der KVB als gut. In der Kreisregion Aschaffenburg stehen für etwa 240 000 Einwohner zehn HNO-Ärzte zur Verfügung

Donaukurier, 05.03.2016, Keine Begründung, keine Behandlung

In Zukunft könnten deutlich mehr Patienten in der Notaufnahme abgewiesen werden als bisher. Gegenwärtig fährt die KVB keinen so stringenten Kurs wie die KV Berlin. "Bei diesem Thema setzen wir auf Kooperation statt Konfrontation und stets gute Zusammenarbeit mit den Kliniken", betont der Vorstandsvorsitzende der KVB, Dr. Wolfgang Krombholz

Neue Presse Hassberge , 01.03.2016, Entscheidung steht, Fragen bleiben

Auch wenn der bayerischen Staatsregierung die wohnortnahe ambulante medizinische Versorgung ein zentrales Anliegen sei, sei deren Sicherstellung Aufgabe der KVB. Auch die KVB beteuert, die im Modellprojekt gemachten Erfahrungen nach Ablauf von 18 Monaten zu evaluieren "und die Konzeption dann gegebenenfalls im Hinblick auf die dann vorliegenden Erkenntnisse nochmal zu bewerten".