Kontaktdaten der KVB

Mitgliederberatung

Vermittlungsbörsen

KVB-Börse

Online-Service für die Vermittlung von Praxen und Stellen in Bayern


Bereitschaftsdienst

Vertretervermittlung

Diensttauschbörse (DPP)

Starterpaket/Grundwissen

Informationen, rechtliche Grundlagen und Antragsformulare, die für den Neubeginn bzw. eine veränderte Praxistätigkeit benötigt werden

Starterpaket

Bereitschaftsdienst

Den Ärztlichen Bereitschaftsdienst erreichen Sie kostenfrei unter

116 117

Der Ärztliche Bereitschaftsdienst in Ihrer Region

Bereitschaftsdienste

Bereitschaftspraxen

Patienten-Infoline

Ihr Kontakt für Fragen zur Gesundheitsversorgung in Bayern:

089 54546-40420

Mo-Do: 09:00-17:00 Uhr
Fr:         09:00-13:00 Uhr

E-Mail schreiben

Psychotherapieplatz-Vermittlung

Informationen zur Therapieplatzvermittlung für psychotherapeutische Behandlungen

mehr erfahren

Arzt-/Psychotherapeutensuche

Mitgliederportal

Medienecho

KVB-Medienecho, Zeitungen, Kamera, PC-Mouse, Radio, Fotos: iStockphoto.com/peepo/narvikk/hjalmeida/EasyBuy4u, Montage KVB

Zusammenstellung der Berichterstattung in Printmedien, Fernsehen, Online und Hörfunk zu gesundheitspolitischen Themen mit KVB-Bezug.

Monatsübersicht

Juli 2017

Münchner Merkur, 06.07.17, Kinderärzte schlagen Alarm: "Wir haben keine Kapazitäten mehr"

In Bad Tölz-Wolfratshausen klagen Kinderärzte über steigende Belastungen und fehlende Kapazitäten. Die der Problematik zugrunde liegende Bedarfsplanung soll nun überarbeitet werden. Auch die KVB übt Kritik an der derzeitigen Bedarfsplanung.

Deutsches Ärzteblatt, 04.07.2017, Antibiotika: Modellvorhaben zur Resistenzvermeidung gestartet

Die KVB beteiligt sich unter der Kooperation der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und dem Verband der Ersatzkassen an dem Versorgungsprogramm RESIST. Das Ziel ist, Ärzte und Patienten zu einem sensibleren Umgang mit Antibiotika zu bewegen und dadurch die Qualität der Versorgung zu verbessern.

Ärzte Zeitung, 04.07.2017, Am Start – RESIST-Programm gegen Resistenzen

Die KVB ist ebenfalls an RESIST beteiligt. Dabei handelt es sich um ein im Rahmen des Innovationsfonds entwickeltes Projekt zum Thema "Resistenzvermeidung durch adäquaten Antibiotikaeinsatz bei akuten Atemwegsinfektionen" (RESIST). Das Versorgungsprogramm ist vor wenigen Tagen in den ersten Arztpraxen an den Start gegangen.

Bayerischer Rundfunk, 03.07.2017, Pilotregion für ärztlichen Bereitschaftsdienst

Die Landkreise Bayreuth und Kulmbach werden Pilotregion der KVB zur Weiterentwicklung des Bereitschaftsdienstes. Das Ziel ist, flächendeckend in ganz Bayern für die Patienten eine ambulante medizinische Versorgung auch abends sowie an Wochenenden und Feiertagen zu gewährleisten und zugleich die Dienstbelastung möglichst gleichmäßig unter den zum Dienst verpflichteten Haus- und Fachärzten zu verteilen.

Bayerischer Rundfunk, 02.07.2017, Termin-Servicestellen - Effektiv oder verzichtbar?

2016 richteten die Kassenärztlichen Vereinigungen aufgrund einer gesetzlichen Vorgabe Terminservicestellen ein. Der Vorstand KVB sieht die Terminservicestellen als nicht sinnvoll an und verweist auf die marginale Inanspruchnahme.

Juni 2017

Nordbayerischer Kurier, 30.06.2017, Notfallpraxis zieht ins Ausweichquartier

Die KVB übernimmt in Bayreuth die Trägerschaft für die Bereitschaftspraxis. Die Landkreise Bayreuth und Kulmbach werden zudem zu Pilotregion der KVB zur Weiterentwicklung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes.

Ärzte Zeitung, 30.06.2017, KV Bayerns und SBK tun sich zusammen

Mit einem neuen Vertrag wollen die KVB und die Siemens Betriebskrankenkasse die Palliativversorgung verbessern. Zu den vereinbarten Leistungen zählt die Abklärung des Patientenwillens, die Medikamentendokumentation, ein telefonischer 24-Stunden-Rufdienst und Gespräche in komplexen Betreuungssituationen.

Mittelbayerische Zeitung, 28.06.2017, Teures Update gegen Feuergefahren nötig

Der Bereitschaftsdienst wird von der KVB neu geregelt. Die KVB und Kliniken erhoffen sich von den zentralen Bereitschaftspraxen bayernweit eine Entlastung der Notaufnahmen in den Krankenhäusern.

B4B Wirtschaftsleben Schwaben, 27.06.2017, Pilotphase beendet: So steht es um die Bereitschaftspraxen im Allgäu

Positives Fazit zur Einführung des Pilotprojekts für den Bereitschaftsdienst der KVB im Allgäu. Patienten nehmen das Angebot gut an, Ärzte profitieren vom Pilotprojekt und Notaufnahmen werden entlastet.

Augsburger Allgemeine, 27.06.2017, Gut für Patienten und Ärzte

Seit einem Jahr gibt es im Ostallgäu und in Kempten Bereitschaftspraxen der KVB. Die Erfahrungen sind durchweg positiv. Mindelheim zieht 2018 nach.

Ärzte Zeitung, 27.06.2017, "Roadmap" im Kampf gegen Darmkrebs

Bei dem bayerischen Projekt FARKOR verpflichten sich Hausärzte bei allen Patienten ab 25 Jahren eine Familienanamnese durchzuführen. Zur Unterstützung der Hausärzte bietet die KVB Online-Fortbildungen an.

Ärzte Zeitung, 27.06.2017, Erhöhen frühe Infektionen das Zöliakie-Risiko?

Durch die Daten der KVB konnte festgestellt werden, dass Infektionen im frühen Kindesalter das Risiko für eine spätere Zöliakie erhöhen. Die Auswertung nahm das Institut für Diabetesforschung vor.

Ärzte Zeitung, 27.06.2017, Quotenziele werden übererfüllt

Durch die Wirkstoffvereinbarung, die KVB und Krankenkassen 2014 geschlossen haben, gibt es fast keine Regresse mehr. Die Intension der KVB ist es, die Ärzte durch die neuen Verordnung-Leitplanken vor Regressen zu schützen.

BR24, 26.06.2017, "Es gibt tolle Krankenhäuser – Wir sorgen dafür, das Sie nicht dorthin müssen."

Patienten sollen abends oder am Wochenende bei Gesundheitsproblemen die Telefonnummer 116117 anrufen. Die KVB will klar stellen, dass Kassenärzte die ersten Ansprechpartner bei nicht lebensbedrohlichen Notfällen sind.

Donaukurier, 26.06.2017, Ärztlicher Hausbesuch? Nicht immer

Die KVB verweist auf die gesetzlichen Bestimmungen der Hausärzte. Haus- und Kinderärzte müssen Hausbesuche nur durchführen, wenn das Aufsuchen des Arztes in dessen Praxisräumen wegen Krankheit nicht möglich oder nicht zumutbar ist. Die medizinische Notwendigkeit hängt von den Beschwerden des Patienten ab.

Deutsches Ärzteblatt, 26.06.2017, Mehr förderfähige Facharztgruppen in Bayern

Die KVB und die Krankenkassen des Bundeslandes erweitern die Förderung für die ambulante Facharztweiterbildung. Der KVB-Vorstand sieht die Förderung als wichtigen Baustein der Sicherstellung der ambulanten ärztlichen Versorgung in Bayern.

Süddeutsche Zeitung, 26.06.2017, Bereitschaftsdienst statt Notaufnahme

Gesundheitsministerin Melanie Huml reagierte positiv auf die KVB-Maßnahme und ihrer Werbeaktion. Ziel dieser Aktion ist eine bessere Patientensteuerung und eine Entlastung der Notaufnahmen der Kliniken.

Donaukurier, 26.06.2017, Cannabis auf Rezept oder auch nicht

Seit 10. März ist es jedem Vertragsarzt möglich, Cannabis zulasten der GKV zu verordnen. Die KVB hat deshalb auf ihrer Homepage und in Newslettern Informationsmaterial zur Verfügung gestellt.

Bayerischer Rundfunk, 24.06.2017, Gesundheitsministerin Huml will gegensteuern

Die Gesundheitsministerin Huml will gemeinsam mit der KVB gegen den Anstieg der Drogentoten in Bayern vorgehen. Die KVB kooperiert gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium, um für substituierte Patientinnen und Patienten das bestehende Versorgungsangebot wohnortnah und bedarfsgerecht weiter auszubauen.

Apotheke-Adhoc, 24.06.2017,  Poolarzt: Wo bitte geht's zum Strand?

Seit 2015 können auch Nicht-Vertragsärzte am organisierten Bereitschaftsdienst teilnehmen, um die niedergelassenen Ärzte zu entlasten. Dazu hat die KVB mit den Medizinern einen Kooperationsvertrag geschlossen, welcher auch die Haftungsfrage klärt.

Deutsches Ärzteblatt, 23.06.2017, Längere Einführungsphase für Telematikanbindung gefordert

Die Vollversammlung der KVB verlangt eine realistische Zeitplanung in Bezug auf die TI. Der KVB-Vorstand empfahl den Mitgliedern, sich durch die politischen Drohszenarien nicht unter Druck setzen zu lassen.

Deutsches Ärzteblatt, 23.06.2017, CSU kämpft gegen den Ärztemangel

Die CSU will den Ärztemangel in ländlichen Regionen mit einem umfassenden Forderungskatalog bekämpfen. Nach Zahlen der KVB hatten von den 414 Hausärzten, die 2016 in den Ruhestand gingen, 87 keinen Nachfolger.

Mittelbayerische Zeitung, 22.06.2017, CSU hat 27 Vorschläge für Kampf gegen Ärztemangel

Die KVB weist auf die Problematik der hausärztlichen Nachfolgersuche hin. Die CSU reagiert mit Vorschlägen wie einer bundesweiten Erhöhung der Medizin-Studienplätze und einer Landarztquote.

Augsburger Allgemeine, 22.06.2017, CSU will Landarzt-Quote für Medizinstudiengänge

Im Rahmen eines geplanten Gesetzespakets der CSU wird die KVB dem Landtag die Rechtsgrundlagen darlegen, die es ermöglichen in unterversorgten Gebieten übergangsweise von der KVB selbst betriebene Praxen einzurichten.

Augsburger Allgemeine, 22.06.2017, Glutenunverträglichkeit kann schon im Babyalter ausgelöst werden

Durch die Daten der KVB konnte festgestellt werden, dass Infektionen im frühen Kindesalter das Risiko für eine spätere Zöliakie erhöhen. Die Auswertung nahm das Institut für Diabetesforschung vor.

Deutsches Ärzteblatt, 20.06.2017, Infektionen im Babyalter erhöhen das Risiko für Glutenunverträglichkeit

Infektionen im frühen Kindesalter fördern das Risiko für eine spätere Zöliakie. Diesen Schluss ziehen Wissenschaftler des Instituts für Diabetesforschung am Helmholtz Zentrum München, Partner im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) aus Daten der KVB.

Würzburg erleben, 19.06.2017, Dialogveranstaltung "Fit für den Wiedereinstieg" am 20.07.2017

Die KVB bietet in Kooperation mit dem Bayerischen Hausärzteverband und der Region Mainfranken GmbH das Seminarprogramm "Fit für den Wiedereinstieg" an. Ziel ist es, Ärztinnen und Ärzte im berufsfähigen Alter, die aktuell keine Berufstätigkeit ausüben, für die Region Mainfranken zu mobilisieren. Eine diesbezügliche Dialogveranstaltung findet am 20.07.2017 statt.

Nordbayerischer Kurier, 16.06.2017, Bereitschaftsarzt sitzt künftig bei Sana

Das Tochterunternehmen "Gedikom" der KVB ist künftig auch in Pegnitz vertreten. Hintergrund sind die Bereitschaftsdienstreform der KVBund das Krankenhausstrukturgesetz. Die Pegnitzer Sana-Klinik vermietet ab 3. Juli die Räumlichkeiten an die Gedikom.

Augsburger Allgemeine, 16.06.2017, Warum Kinderärzte immer wieder Patienten abweisen

Die Planungsbereiche in Schwaben für Kinderärzte gelten als überversorgt. Eltern, die dennoch ein Problem haben sollten, eine Praxis zu finden, können sich Unterstützung bei der KVB holen.

Augsburger Allgemeine, 16.06.2017, Neue Anlaufstellen für den Notfall

Die KVB richtet an den Krankenhäusern in Aichach und Friedberg Bereitschaftspraxen ein. Dadurch wird die Versorgung sicherer und besser, Ressourcen werden konzentriert. Für Patienten entfällt die Recherche, welcher Arzt gerade wo Dienst hat.

Ärzte Zeitung, 16.06.2017, GKV-Umsätze: Erfreulicher Aufwärtstrend?

Für Bayerns Hausärzte stieg der Honorarumsatz je Arzt im zweiten Quartal 2015 um 11,8 Prozent. Verantwortlich dafür seien rückläufige Bereinigungsbeträge aufgrund von Selektivverträgen gegenüber dem zweiten Quartal 2014.

Deutsches Ärzteblatt, 13.06.2017, Vorsorgeinitiative soll Darmkrebs vor dem 50. Lebensjahr erfassen

Das neue Projekt in Bayern namens "Farkor – Vorsorge bei familiärem Risiko für das kolorektale Karzinom" soll junge Menschen mit einem familiären Risiko vor einer Darmkrebserkrankung bewahren. Unter der Leitung der KVB haben sich nahezu alle bayerischen Krankenkassen zu dem Projekt zusammengefunden.

Augsburger Allgemeine, 09.06.2017, Anlaufstellen im Notfall: Bereitschaftspraxen für Kliniken an der Paar

Was tun, wenn abends oder nachts der Bauch weh tut? Wenn nicht sicher ist, ob es reicht, erst morgens einen Arzt aufzusuchen? Immer mehr Patienten gehen in solchen Fällen in die Notaufnahmen der Krankenhäuser. Diese soll sich eigentlich nur um wirkliche Notfälle kümmern. Wer außerhalb von Sprechstundenzeiten gesundheitliche Probleme hat, aber nicht akut einen Arzt braucht, ist ein Fall für den Ärztlichen Bereitschaftsdienst der KVB.

Münchner Merkur, 07.06.2017, Psychische Probleme müssen warten

Der Bedarf nach psychotherapeutischen Angeboten ist wesentlich höher als das Angebot, was zu langen Wartezeiten führt. Die KVB weist darauf hin, dass eine Nicht-Behandlung zu einer Verstärkung der psychischen Probleme und psychosomatischen Beschwerden führen kann. Durch ein neues Gesetz, welches "psychotherapeutische Sprechstunden" vorschreibt, wird so ein Erstgespräch binnen vier Wochen ermöglicht.

Fränkischer Tag, 07.06.2017, Hausarzt in Coburg verzweifelt gesucht!

Die hausärztliche Versorgung in Coburg ist noch zu 97% sichergestellt. Trotzdem können vereinzelt Patienten keinen Hausarzt finden. Es ist eine große Versorgungslücke zu erwarten, wenn viele Ärzte in den Ruhestand gehen. Mit "Gründer-Arbeitgeber-Foren" und mittels einer Praxisbörse versucht die KVB beispielsweise entgegenzusteuern.

KVTV RLP, 07.06.2017, FALK: Gemeinsam stark

Die KVB bildet zusammen mit den KVen aus Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und dem Saarland eine länderübergreifende Interessenvertretung: die Freie Allianz der Länder-KVen - kurz FALK. Durch den Beitritt der KV Rheinland-Pfalz wächst das Fundament und das politische Gewicht von FALK weiter.

Ärzteblatt.de, 02.06.2017, Work-Life-Balance: Krankenhausärzte unzufriedener als Niedergelassene

Eine Befragung von bayerischen Medizinern ergab, dass niedergelassene Ärzte deutlich zufriedener sind als ihre angestellten Kollegen im Krankenhaus. Bezüglich der niedergelassenen Ärzte ergab die Befragung, dass ihnen der Wunsch nach beschleunigten Verfahren durch die KVB bei der Beantragung von Vertretern am wichtigsten ist. Danach folgt die Möglichkeit, Notdienste abgeben zu können. Dies kann knapp ein Drittel auch realisieren.

Radio Bayernwelle, 02.06.2017, Bereitschaftspraxis für Kinder und Jugendliche in Traunstein

Diese Neuorganisation der KVB führt bei Kinder- und Jugendärzten zu einer Reduzierung der Dienstbelastung. Die Bereitschaftspraxis am Klinikum kann auch auf die Spezialisten und Einrichtungen der Kinderklinik jederzeit zurückgreifen.

Mai 2017

Oberbayerisches Volksblatt, 31.05.2017, Medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen in Traunstein

Schon seit Längerem war es das Ziel der niedergelassenen Kinder- und Jugendärzte der Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land, des Klinikums Traunstein und der KVB außerhalb der üblichen Sprechstundenzeiten eine gemeinsame zentrale Anlaufstelle für akut erkrankte Kinder und Jugendliche in der Region zu schaffen.

Berchtesgadener Anzeiger, 31.05.2017, Bereitschaftspraxis speziell für Kinder und Jugendliche geht in Betrieb

In Traunstein wird am Freitag im Diagnose- und Therapiezentrum des Klinikums Traunstein eine "Kinder- und Jugendmedizinische Bereitschaftspraxis" eröffnet. Die von der KVB betriebene Bereitschaftspraxis soll die Kinderärzte der umliegenden Landkreise entlasten.

Neue Presse Coburg, 30.05.2017, Kronach: Wallenfels freut sich über neue Fachärztin

Dank der Vermittlungsarbeit der KVB wird ab 1. Januar 2018 eine Hausärztin ihre Praxis in Wallenfels eröffnen. Die Medizinerin wollte sich im Landkreis Kronach ansiedeln und wurde auf Wallenfels aufmerksam. Hier könne sie auch in den Nachbarlandkreis Hof wirken.

Oberbayerisches Volksblatt, 29.05.2017, Hausärzte in Bayern: Mehr als ein Drittel ist über 60

Im sogenannten Versorgungsatlas schlüsselt die KVB auf, welche Regionen im Freistaat über- und unterversorgt sind. Die Berechnungen beruhen auf einer bundesweiten Bedarfsplanung des Gemeinsamen Bundesausschusses. Laut Hausärzte-Atlas liegt der Versorgungsgrad in Oberbayern nur in 4 von 44 definierten Regionen unter 100 Prozent.

Ärzte Zeitung, 29.05.2017, FALK-KVen fürchten Kompetenzmangel

Die Akzeptanz des Gemeinsamen Bundesausschusses beruhe zu einem großen Teil auf der Arbeit seiner drei unparteiischen Mitglieder, also des Vorsitzenden und seiner beiden Stellvertreter, heißt es in der Mitteilung der Freien Allianz der Länder KVen (FALK), zu der auch die KVB gehört. Innerhalb der Ärzteschaft würden Entscheidungen des Spitzengremiums der gemeinsamen Selbstverwaltung häufig durchaus kritisch gesehen. "Gerade aus diesem Grund halten wir es für erforderlich, den ärztlichen Sachverstand in diesem Gremium zu erhalten."

Deutsches Ärzteblatt, 26.05.2017, KVen fordern ärztlichen Sachverstand für G-BA-Führung

In der Diskussion um die Neubesetzung der Führungsspitze des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) hat sich jetzt auch die Freie Allianz der Länder-KVen (FALK) für ärztlichen Sachverstand bei der Leitung ausgesprochen. "Eine ausschließliche Besetzung des Führungstrios mit Juristen und Kaufleuten scheint aus unserer Sicht nicht sachgerecht zu sein", erklärten die FALK-KVen. FALK ist ein im Jahr 2011 gegründeter Zusammenschluss der Kassenärztlichen Vereinigungen aus Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Saarland und Westfalen-Lippe.

Deutsches Ärzteblatt, 26.05.2017, KBV-Vertreterversammlung: Mit einem Acht-Punkte-Plan in den Bundestagswahlkampf

In der Aussprache zu den Anträgen von Vorstand und Vertreterversammlung lobten viele Delegierte die neue Stimmung zwischen Vorstand und VV: "Man merkt, es weht ein neuer Wind", sagte Dr. Wolfgang Krombholz, Vorsitzender des Vorstands der KVB. Der erste stellvertretende Vorstandsvorsitzende der KVB, Dr. Pedro Schmelz, warnte in der Aussprache, sich durch Vergleiche mit anderen Gesundheitssystemen irritieren zu lassen. "Aus jedem System dürfen nicht nur die Rosinen herausgepickt werden. Man muss ehrlich sagen, was in einem anderen Land nicht besser ist."

Allgäu TV, 25.05.2017, Ärztemangel trotz Überversorgung: Wie steht es um die Landärzte im Oberallgäu?

Trotz statistischer Überversorgung gibt es manche Gemeinden im Oberallgäu, die keinen Hausarzt mehr haben. Die KVB erläutert anhand ihrer Versorgungsatlanten, wie dies möglich ist.

Medical Tribune, 19.05.2017, Bereiten Sie sich vor! Irgendwann werden Sie aggressiven Patienten gegenüberstehen

Beschimpft, bespuckt, bedroht, geschlagen. Neun von zehn Hausärzten wurden schon einmal Opfer von aggressivem Verhalten ihrer Patienten. In Zusammenarbeit der KVB und der bayerischen Polizei werden Ärztinnen und Ärzten Trainingseinheiten zur Prävention und zum richtigen Verhalten in solchen Situationen angeboten.

Focus Online, 19.05.2017, Würzburg: Gemeinsam gegen den Hausärzte-Mangel

Um dem Ärztemangel in ländlichen Regionen entgegenzuwirken, wurde das Seminarprogramm "Fit für den Wiedereinstieg!" ins Leben gerufen. Initiatoren sind die Region Mainfranken GmbH und die KVB, der Bayerischen Hausärzteverband sowie die "Gesundheitsregion plus" Würzburg.

 

Augsburg TV, 19.05.2017, Neue KVB-Bereitschaftspraxen für Schwaben

Überlastete Notaufnahmen – Keine verfügbaren Bereitschaftsärzte – abgewiesene Patienten. Das soll zukünftig der Vergangenheit angehören. Bereitschaftspraxen sollen das möglich machen. Am Klinikum Augsburg und an der Wertachklinik Bobingen funktioniert das seit über einem Jahr erfolgreich.

Ärzte Zeitung, 18.05.2017, Bilanz nach "WannaCry" fällt positiv aus

Bei der KVB wurden die Mitarbeiter auf die aktuellen Ereignisse hin noch einmal "sensibilisiert, mit E-Mails und Dateianhängen besonders vorsichtig umzugehen". Von Vertragsärzten seien bisher keinerlei Vorfälle bekannt geworden. Auch dem Bayerischen Hausärzteverband ist nicht bekannt, dass Praxen oder andere Gesundheitseinrichtungen von den Angriffen betroffen wären.

Ärzte Zeitung, 16.05.2017, Neuer Bedarfsplan backt noch keine neuen Ärzte

Die KVB berücksichtigt schon längst den Wunsch der Bevölkerung in Regionen mit vielen älteren Menschen mehr Ärzte einzuplanen. Für unterversorgte Gebiete ist eine Förderung mit bis zu 112.500 Euro pro Niederlassung möglich. In bisher 13 Regionen konnten so Kassensitze neu besetzt werden.

Ärzte Zeitung, 15.05.2017, Nachbesetzung klappt nicht? Da muss der Bürgermeister ran

In der letzten Versorgungskonferenz der KVB standen Versorgungsprobleme des bayerischen Nordens im Mittelpunkt. Seit 2014 sind 5,5 Millionen Euro Niederlassungsförderung aus dem Strukturfonds von KVB und Krankenkassen geflossen, davon 3,8 Millionen in den nördlichen Teil Bayerns. Dennoch fehlten Hausärzte, Hautärzte, HNO-Ärzte sowie Kinder- und Jugendpsychiater.

Schwabmünchner Allgemeine, 18.05.2017, Ein Modell für Bayern

Die Bereitschaftsdienstreform der KVB ist auch für die Patienten ein Gewinn, weil sie den Bereitschaftsdienst immer am selben Ort in der Bereitschaftspraxis vorfinden. Daraus ergebe sich ein weiterer Vorteil für Patienten und Ärzte: Falls notwendig, steht dort auch sofort die komplette Infrastruktur eines Krankenhauses zur Verfügung.

Augsburger Allgemeine, 16.05.2017, Schnelle Hilfe neben der Klinik

Die Bereitschaftspraxen in Augsburg und Bobingen haben sich als zentrale Anlaufstellen für Patienten ohne lebensbedrohliche Erkrankungen außerhalb der Sprechstundenzeiten etabliert. Zusätzlich gibt es einen von der KVB organisierten Fahrdienst, der die medizinisch notwendigen Hausbesuche in der Region durchführt. Und bei denen der Arzt nicht selber Auto fahren muss.

B4B Schwaben, 15.05.2017, Regionale Infrastruktur - Klinik mint höchster Auslastung seit Jahren

Im Sommer 2016 eröffnete die KVB zwei Bereitschaftspraxen im Allgäu. So werden die dortigen Notaufnahmen der Kliniken entlastet. Die KVB trägt somit dazu bei, die medizinische Infrastruktur im Ostallgäu zu sichern.

Abendzeitung, 13.05.2017, Zuschüsse sollen Ärzte aufs Land locken

Laut der KVB sind im vergangenen Jahr in Bayern 414 Hausärzte in den Ruhestand gegangen, 87 fanden keinen Nachfolger. Die Bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml will künftig Medizinstudenten, die sich verpflichten, nach dem Studium als Arzt im ländlichen Raum tätig zu werden, mit 500 Euro monatlich unterstützen. Darüber hinaus fördere der Freistaat die Niederlassung von Ärzten in Kleinstädten mit bis zu 60 000 Euro.

Bayerisches Fernsehen, 12.05.2017, Tag der Pflege - Aus Zeitmangel ruhig gestellt?

Auch der Neurologe Dr. Gunter Carl räumt ein: In der Pflege kämen weniger Beruhigungsmittel zum Einsatz, wenn es mehr Personal gäbe. Das sei aber ein politisches Problem, sagt der Regionale Vorstandsbeauftragte der KVB. "Unsere Gesellschaft ist offenbar nicht bereit, in die Pflegeeinrichtungen ausreichend Geld zu investieren, und die Gesellschaft ist auch nicht bereit offenbar, Pflege von alten Menschen, insbesondere Demenzkranken, wertzuschätzen."

Deutsches Ärzteblatt, 10.05.2017, Diskussion um Notfallversorgung geht weiter

In der Diskussion um die steigenden Patientenzahlen in den Notaufnahmen der Krankenhäuser hat die KVB das Eckpunktepapier des Marburger Bundes kritisiert. Der Vorstand der KVB erklärte, dass das Gros aller ambulanten Behandlungsfälle während und außerhalb der Sprechstundenzeiten der Praxen nach wie vor durch die niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten geleistet werde und nicht durch die Kliniken.

B2 Notizbuch, 09.05.2017, Nah dran - Warum geht kein Mediziner aufs Land?

Die Zahl der Ärzte in Deutschland und Bayern steigt immer weiter an - doch der allergrößte Teil der Nachwuchsmediziner will nicht dort arbeiten, wo Ärzte am dringendsten gebraucht werden: in der Allgemeinmedizin, vor allem auf dem Land. Auch in Regionen Bayerns, die rechnerisch noch als "überversorgt" gelten, droht laut der KVB ein echter Landarztmangel, denn rund ein Drittel der Hausärzte sind 60 Jahre und älter.

Augsburger Allgemeine, 09.05.2017, In Bayern fehlen die Landärzte

Der Vorstandsvorsitzende der KVB, Dr. Wolfgang Krombholz, spricht von einer besorgniserregenden Altersentwicklung bei den Hausärzten in Bayern. Die Bayerische Landesärztekammer und Gesundheitsministerin Melanie Huml sehen das ähnlich.

Mittelbayerische Zeitung, 09.05.2017, Nicht mit Schnupfen in die Notaufnahme

Für den Bereich Neumarkt lässt die KVB eine Bereitschaftspraxis bis November 2018 entstehen. Dies soll die dortige Notaufnahme entlasten. Für Patienten hätte das den Vorteil, dass sie nicht erst herausfinden müssen, welcher Mediziner gerade wo Dienst hat, denn ihren jeweiligen Ansprechpartner finden sie so immer am gleichen Ort.

TVA Ostbayern, 09.05.2017, Maßnahmen gegen Landarztmangel greifen nur langsam

Zukünftig ist ein Hausärztemangel zu befürchten. Dies belegen auch die Zahlen der KVB. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml will unter anderem mit einer Reform des Medizinstudiums gegensteuern. Nach Ansicht von Fachleuten wird es jedoch noch dauern, bis solche Maßnahmen greifen.

Mittelbayerische Zeitung, 09.05.2017, Jeder Dritte Landarzt ist über 60

Nach Zahlen der KVB sind bereits 34 Prozent der Hausärzte über 60 Jahre alt. Außerdem konnten von 414 hausärztlichen Praxen im Jahr 2016 über 80 Praxen nicht nachbesetzt werden. Die Reform des Medizinstudiums soll Abhilfe schaffen.

Ärzte Zeitung, 05.05.2017, Nachwuchstag Allgemeinmedizin in Bayern

Studium, Weiterbildung, Praxisgründung – mit dem Nachwuchstag "Zukunft Praxis" möchte der Bayerische Hausärzteverband Studierende für den Hausarztberuf begeistern. Die KVB und das Land bieten außerdem finanzielle Förderprogramme an.

Bayerischer Rundfunk, 03.05.2017, Versorgungskonferenz der KVB in Nürnberg

In Teilen Frankens und der Oberpfalz herrscht Ärztemangel, besonders in ländlichen Gebieten. Die KVB sieht sich bei der Beseitigung von Unterversorgung aber auf einem guten Weg. Gleichzeitig fordert sie mehr Unterstützung von staatlicher Seite.

Ärzte Zeitung, 03.05.2017, "Risiko der Niederlassung muss angemessen vergütet werden"

Mit dem Unternehmerlohn wird das Risiko, das der niedergelassene Arzt im Vergleich zu einem angestellten Arzt eingeht, vergütet. Im Krankenhaus ist dieser Unternehmerlohn nach KBV-Angaben mit neun Prozent des Honorars kalkuliert. Umgerechnet wären das für Vertragsärzte etwa 3,2 Milliarden Euro, heißt es in einer Broschüre der KVB.

Mittelbayerische Zeitung, 02.05.2017, In der Oberpfalz fehlen Hausärzte

Die KVB macht sich für eine bessere Versorgung mit Haus- und Fachärzten stark. Gerade in der Oberpfalz und Franken gebe es Regionen, die als "unterversorgt oder drohend unterversorgt" gelten. Für den Planungsbereich Waldsassen sei etwa eine drohende Unterversorgung mit Hausärzten diagnostiziert worden.

April 2017

Deutsches Ärzteblatt, 28.04.2017, KV Rheinland-Pfalz neues Mitglied bei Freier Allianz der Länder-KVen

Die KV Rheinland-Pfalz ist der Freien Allianz der Länder-KVen (FALK) beigetreten. Zusammen mit den 7.600 Mitgliedern der KV Rheinland-Pfalz vertritt FALK nun etwa 88.000 Ärzte und Psychotherapeuten und damit über die Hälfte der 165.000 niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten in Deutschland. Vor sechs Jahren hatten sich die KVen aus Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern zur FALK zusammengeschlossen. Hinzu kamen vor zwei Jahren die KVen aus Westfalen-Lippe und dem Saarland.

Ärzte Zeitung, 27.04.2017, Politik setzt Vertragsärzte auf die Agenda

Die vertragsärztliche Versorgung wird in der kommenden Legislaturperiode weit oben auf der politischen Agenda stehen. Spätestens 2024 werde die Alterung in Deutschland voll auf die Gesellschaft durchschlagen. Sie gehe einher mit höheren Beiträgen und einem Schwund personeller Kapazitäten. Auffangen lasse sich die Entwicklung mit sektorenübergreifenden Vergütungsmodellen. Sie schafften Anreize zur Ambulantisierung. Grundlage für die Diskussion lieferte eine Broschüre der KVB.

Ärzte Zeitung, 27.04.2017, E-Arztbrief besteht den Praxistest

Dr. Veit Wambach, Vorstand der Agentur Deutscher Ärztenetze, im Interview mit der Ärzte Zeitung: „Die KV Bayerns hat ja schon das KV SafeNet sehr stark gefördert. So dass ich sagen würde, dass zumindest hier in Bayern die Förderung vorbildlich gewesen ist.“

Ärzte Zeitung, 26.04.2017, Vertragsärzte sammeln Argumente für Honorarsteigerung

Die KVB fordert unter anderem ein klares Bekenntnis der Gesundheitspolitik zur Förderung der vertragsärztlichen Versorgung und die Abschaffung der systematischen Benachteiligung der niedergelassenen Ärzte im Vergleich zu den Krankenhäusern bei der Vergütung. Ein Punkt dabei wäre die Abschaffung der Mengenbudgets in der Gesamtvergütung, die als "versorgungsfremd" gesehen wird.

Süddeutsche Zeitung, 26.04.2017, Belastung für Ärzte sinkt deutlich

Rund zehn Monate gibt es in den Landkreisen Erding und Ebersberg mittlerweile das Pilotprojekt der KVB für den Bereitschaftsdienst. Die Bilanz nach der knapp einjährigen Pilotphase ist nach Angaben der KVB "durchweg positiv". Die Neustrukturierung des Bereitschaftsdienstes habe zu Verbesserungen für Patienten, Ärzte und die beteiligten Kliniken geführt.

Neue Presse Coburg, 25.04.2017, Zwei Hautärzte für die Haßberge

Zum 31. Dezember 2016 hatte der bislang einzige Hautarzt in den Haßbergen nach fast drei Jahrzehnten aus Altersgründen seine Praxis in Haßfurt aufgegeben Nun freut sich der Landrat - zusammen mit Vertretern der KVB - nicht nur einen, sondern gleich zwei neue Hautärzte vorstellen zu können, die ihre Praxistätigkeit im Landkreis Haßberge beginnen.

Ärzte Zeitung, 24.04.2017, Förderung für Substitutionsärzte

In Bayern werden mehr Ärzte für die Substitutionstherapie benötigt. Daher fördert die KVB nun gezielt die Zusatzweiterbildung "Suchtmedizinische Grundversorgung". Seit Anfang Dezember 2016 finanziert die KVB die Kurse. Die Ärzte erhalten die Kosten komplett erstattet, dazu eine pauschale Aufwandsentschädigung von 500 Euro. Gefördert werden aber nur Ärzte, die sich verpflichten, im Anschluss für zwei Jahre Substitutionstherapie anzubieten.

Main Post, 24.04.2017, Elf von 15 Hausärzten sind älter als 60 Jahre

Im Raum Rhön-Grabfeld droht in naher bis mittlerer Zukunft eine Unterversorgung – insbesondere bei den Hausärzten, aber auch bei den Fachärzten. Um diese abzuwenden, hat die KVB einen Strukturfonds eingerichtet. Aus diesem Fördertopf erhält ein niederlassungswilliger Vertragsarzt bis zu 60 000 Euro als Anschubkapital und 15 000 Euro, wenn er eine Filialpraxis eröffnet. Gefördert wird auch, wenn der Arzt über sein 63. Lebensjahr hinaus weiterarbeitet oder einen anderen Arzt in seiner Praxis anstellt.

Main Echo, 21.04.2017, Werben um die jungen Ärzte

Jahrelang hat man in Kreuzwertheim nach einem Nachfolger für die vakant werdende Praxis Aulbach gesucht. Nun ist Bürgermeister Klaus Thoma optimistisch, dass die Patienten weiter gut versorgt werden können. In enger Zusammenarbeit der KVB hat die Gemeinde ein Konzept für ein MVZ entwickelt.

Die Welt, 10.04.2017, Bayern will Hanf in pharmazeutischer Qualität anbauen

So sehr die Gesetzesreform auch gelobt wird: Gerade in der Ärzteschaft herrscht noch große Unsicherheit. Nur wenige Mediziner verfügen über das nötige Fachwissen mit Blick auf die Cannabis-Therapie. Das bestätigt auch die KVB, die derzeit sehr viele Anfragen von Medizinern zum Thema erreichen.

Health and Care Management, 10.04.2017, Telematikinfrastruktur: Realistischer Zeitplan notwendig

Aus Sicht des Vorstands der KVB darf eine Telematikinfrastruktur, die perspektivisch in über 120.000 Praxen bundesweit eingeführt werden soll, "nicht nur auf Erfahrungswerten aus einer Kurztestung mit einigen wenigen Komponenten-Anbietern mit faktischer Monopolstellung basieren". Technische Mängel in den Geräten und Störungen bei der Installation oder im Betrieb könnten zum Stillstand in den Praxen und damit zu gravierenden Verzögerungen in der Versorgung der Patienten führen.

Passauer Neue Presse, 08.04.2017, Rezepte gegen den Ärztemangel im Landkreis

Das Problem bahnt sich seit Jahren an, eine Lösung ist nicht in Sicht: der Ärztemangel auf dem Land. Laut KVB beträgt der Versorgungsgrad mit Hausärzten im Landkreis Passau durchschnittlich 133 Prozent. Bisher ist die Versorgung noch ganz gut gewährleistet, aber viele Arztpraxen werden von Ärzten betrieben, die älter als 60 Jahre sind.

Ärzte Zeitung, 07.04.2017, Systemwechsel voll im Gange

Wirkstoffquote statt Budget: In der regionalen Verordnungssteuerung zeichnet sich ein Systemwechsel ab. Das war vom Gesetzgeber auch gewollt. Ab 2017, so sah es das Versorgungsstärkungsgesetz vor, soll die Wirtschaftlichkeitsprüfung ärztlich verordneter Leistungen auf regionalen Vereinbarungen fußen. Vorreiter war die KVB, die sich bereits Anfang 2016 von Richtgrößen verabschiedet und fachgruppenspezifische Generikaquoten und Leitsubstanzziele eingeführt hatte.

Deutsches Ärzteblatt, 07.04.2017, KV Bayerns fordert klare Zeitvorgaben beim Aufbau der Telematikinfrastruktur

Der Vorstand der KVB hat einen realistischen Zeitplan zum Aufbau einer Telematikinfrastruktur zur Vernetzung von Krankenhäusern, Praxen und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens gefordert. Die einzelnen Projektschritte müssten im Rahmen realistischer Zeitvorgaben gut geplant werden und alle Beteiligten sollten ihren Pflichten nachkommen. Die Politik schüre Angst in der Ärzteschaft, obwohl bereits heute absehbar sei, dass die gesetzlichen Fristen aufgrund zahlreicher technischer und organisatorischer Probleme nicht einzuhalten sein werden.

Fränkischer Tag, 07.04.2017, Hausarzt dringend gesucht

Im Jahr 2016 beendeten laut der KVB 414 Hausärzte im Freistaat ihre Praxistätigkeit. 87 Hausarztpraxen konnten nicht nachbesetzt werden. Die Aussichten sind nicht besser. Die KVB erwartet in den nächsten Jahren eine große Versorgungslücke. Viele Hausärzte stehen vor dem Ruhestand.

Süddeutsche Zeitung, 07.04.2017, Die heimliche Volkskrankheit

Bis zu 20 Prozent der Bevölkerung stürzen einmal im Leben in Depressionen. Die Daten zu dieser Studie lieferte die KVB. Vor allem in Ostbayern sind viele Menschen davon betroffen. Trotzdem wird das Leiden von der Gesellschaft immer noch tabuisiert.

Bayern 2, 03.04.2017, Cannabis gegen chronische Schmerzen

Ein Beispiel für eine mögliche Cannabis-Anwendung ist laut der KVB der chronische Schmerzpatient, der bisher nur unzureichend behandelt wurde. Meistens sind es sogenannte neuropathische Schmerzen oder auch der tumorbedingte Schmerz. Dazu kommen Anwendungsmöglichkeiten im psychiatrischen Bereich, zum Beispiel bei Angststörungen oder Depressionen, außerdem bei ADHS und Schlafstörungen.

Augsburger Allgemeine, 02.04.2017, Überfüllte Notaufnahmen: Neue Regelung soll Abhilfe schaffen

Die Bereitschaftspraxen an Krankenhäusern sollen ausgebaut werden. Bis Ende 2018 will die KVB eine flächendeckende Versorgung in Bayern mit insgesamt 110 KVB-Bereitschaftspraxen bereitstellen. Dort soll dann abgeklärt werden, ob ein Patient ambulant oder stationär versorgt werden muss.

März 2017

Fränkischer Tag, 27.03.2017, Landkreis Kronach will besser bei Ärzten landen

Die KVB erläuterte die Reform des Bereitschaftsdienstes der niedergelassenen Ärzte. Durch das neue System soll eine flächendeckende medizinische Versorgung in Bayern gewährleistet werden. Aus den acht Pilotregionen kommen positive Ergebnisse. "Die KV geht die Herausforderung der ärztlichen Versorgung zielführend an", bestätigte auch MdL Jürgen Baumgärtner. Außerdem gäbe es keine Alternative.

Ärzte Zeitung, 27.03.2017, Wirkstoffvereinbarung in Bayern: Quotenziele werden übererfüllt

In Bayern gibt es so gut wie keine Regresse mehr. Ein wesentlicher Grund dafür ist die Wirkstoffvereinbarung, die KVB und Krankenkassen 2014 abgeschlossen haben. Sie soll die Verordnung von Medikamenten so steuern, dass sie als wirtschaftlich anerkannt wird.

Oberbayerisches Volksblatt, 25.03.2017, "Liebevolle Ruhe" als Therapie

Laut Daten der KVB und verschiedener Krankenkassen leiden rund 25 Prozent der Heranwachsenden im Freistaat an psychischen Problemen oder Entwicklungsstörungen. Bei einer vergleichbaren Studie aus dem Jahr 2011 waren es noch 20 Prozent.

Ärzte Zeitung, 24.03.2017, "Es muss sich lohnen, aus der Klinik rauszugehen"

Über ein Arztleben ohne Abstaffelung bei den Leistungen und über Nachforderungen beim Honorar berichtet Dr. Wolfgang Krombholz, Vorstandsvorsitzender der KVB, im Interview mit der Ärzte Zeitung.

Ärzte Zeitung, 21.03.2017, Honorar für 2017 legt um 150 Millionen Euro zu

Knapp drei Prozent mehr als 2016: Kassen und KVB haben sich auf ein Honorarpaket geeinigt, das für Ärzte und Psychotherapeuten in Bayern ein Plus von rund 150 Millionen Euro bedeutet.

Main-Post, 21.03.2017, Bereitschaftsärzte können Fahrdienst nutzen

So gewährleiste der neue Bereitschaftsdienst aus Sicht der KVB beispielsweise eine höhere Sicherheit für die beteiligten Ärzte. Diese müssten künftig nicht mehr selbst zu den Patienten fahren, sondern können auf einen Fahrdienst zurückgreifen, der darüber hinaus über die notwendigen Kompetenzen verfügt, um im Ernstfall die Ärzte unterstützen zu können.

Deutsches Ärzteblatt, 21.03.2017, Reform des ärztlichen Bereitschaftsdienstes in Bayern soll Ende 2018 abgeschlossen sein

Die KVB macht deutlich, dass die Weiterentwicklung des Bereitschaftsdienstes von zentraler Bedeutung sei, um den dringend notwendigen Nachwuchs für die Praxen zu gewinnen. Letztes Jahr beendeten mehr als 400 Hausärzte in Bayern ihre Praxistätigkeit. Mehr als 80 Arztsitze konnten trotz aufwendiger Suche nach einem Nachfolger nicht mehr besetzt werden.

Bayerisches Fernsehen, 13.03.2017, Kurzchecks: Werden Patienten künftig weggeschickt?

So uneins man sich beim Thema Abklärungspauschale ist, so einig ist man sich darin, dass auch Patienten dazu beitragen können, die Notaufnahmen zu entlasten. Patienten sollten selbst besser einschätzen, wann sie wo richtig sind – dazu muss auch der ärztliche Bereitschaftsdienst bekannter werden. Er ist stets unter der Nummer 116 117 erreichbar.

Deutsches Ärzteblatt, 13.03.2017, KBV-Vertreterversammlung: Neuer Vorstand, neuer Geist

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung will sich nach jahrelangen internen Querelen wieder inhaltlich positionieren und damit politischen Einfluss zurückgewinnen. Dr. Petra Reis-Berkowicz ist neue Vorsitzende der KBV-VV. Die Hausärztin aus dem oberfränkischen Gefrees ist seit 2011 VV-Vorsitzende der KVB. Reis-Berkowicz gehört seit 2004 dem geschäftsführenden Vorstand des Bayerischen Hausärzteverbandes an.

ISAR TV, 10.03.2017, Kassenärztliche Vereinigung fürchtet drohenden Ärztemangel

Rund 35 Prozent der niedergelassenen Hausärzte in Bayern sind älter als 60 Jahre – so die aktuellen Berechnungen der KVB. Über 400 Hausärzte in Bayern hätten 2016 ihre Praxistätigkeit beendet, 87 davon hätten trotz Suche keinen Nachfolger gefunden, so die KV weiter. Auch Moosburg an der Isar könnte in den nächsten Jahren von gravierenden Nachwuchsproblemen im hausärztlichen Bereich getroffen werden.

Augsburger Allgemeine, 09.03.2017, Wie lockt man Ärzte aufs Land?

Wie eng die Lage ist, zeigt ein Blick auf den aktuellen Versorgungsatlas der KVB. In dem Planungsbereich, in dem auch Dinkelscherben liegt, beträgt der Versorgungsgrad mit Hausärzten 96 Prozent, ist also unterbesetzt. Außerdem sind neun von 23 Ärzten über 60 Jahre alt.

Mittelbayerische Zeitung, 04.03.2017, Land.in.Sicht für den Ärztenachwuchs

Die KVB hat in Kooperation mit der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (BVMD) e. V. das Pilotprojekt "Land.in.Sicht" zur Nachwuchsförderung in ländlichen Regionen gestartet. Ausgangssituation des Projekts ist, dass sich, verstärkt durch den demografischen Wandel und die zunehmende Verstädterung ein Ärztemangel besonders in den ländlichen Gegenden abzeichnet.

Landshuter Tagblatt, 03.03.2017, Drohender Hausärztemangel: Noch ist es zu schaffen

Die KVB sieht Moosburg von Hausärztemangel bedroht. Sie hat deshalb für den Planungsbereich Moosburg ein Förderprogramm aufgelegt, das beispielsweise Praxisnachbesetzungen oder Neueinstellungen eines Arztes finanziell bezuschusst.

Bayerisches Fernsehen, 02.03.2017, Bayerns Landärzte - vom Aussterben bedroht?

Jede Woche schließt momentan in Bayern eine Praxis! Mit der medizinischen Versorgung sieht es nicht gut aus - besonders in den ländlichen Regionen fehlen Hausärzte. Und die Lage wird sich in den kommenden Jahren noch verschlimmern, darin sind sich die KVB und das Gesundheitsministerium einig.

Traunsteiner Tagblatt, 02.03.2017, Bereitschaftspraxis: Probebetrieb lief »sehr erfolgreich«

Ziel der KVB ist es, flächendeckend in ganz Bayern eine ambulante medizinische Versorgung auch abends sowie an Wochenenden und Feiertagen zu gewährleisten. Aus Sicht der Kliniken Südostbayern liegt der Gewinn für die Patienten vor allem darin, dass sie nachts und an den Wochenenden eine zuverlässige Anlaufstelle haben. Mühsame Recherchen, welcher Arzt Dienst hat und wo sich dessen Praxis befindet, entfallen somit.

Radio Bayernwelle Südost, 01.03.2017, Pilotprojekt 'Bereitschaftsdienst'

Zugleich zur Eröffnung der Praxis in Bad Reichenhall startet ein Pilotprojekt zur Weiterentwicklung dieser Bereitschaftsdienste. Es wird neben den drei Bereitschaften einen Fahrdienst geben. Der diensthabende Arzt wird von einem medizinisch geschulten Fahrer begleitet. Damit können medizinisch notwendige Hausbesuche durchgeführt werden.

Februar 2017

Ärzte Zeitung, 22.02.2017, Prävention als strategisches Schutzschild

In Bayern bietet die KVB seit 2015 die Seminarreihe "Sicher im Ärztlichen Bereitschaftsdienst und beim Hausbesuch" an. Bisher hätten 14 Kurse stattgefunden, an denen 176 Ärzte teilnahmen – ein Großteil davon Ärztinnen, die im Bereitschaftsdienst arbeiten. Kursleiter sind Allgemeinärzte mit Erfahrung im Bereitschaftsdienst und psychologisch geschulte Polizeimitarbeiter.

Medical Tribune, 22.02.2017, Angriff auf Rettungskräfte soll zukünftig hinter Gitter führen

Die Regierungspläne für ein Gesetz zur Stärkung des Schutzes der Einsatz-, Hilfs- und Rettungskräfte wird von Ärzten begrüßt. Dr. Wolfgang Krombholz, Vorstandsvorsitzender KVB bestätigt, dass die Gefahr von Übergriffen auf Ärzte in den letzten Jahren zugenommen hat. Deshalb gebe es bei der KV inzwischen eine eigene Fortbildungsveranstaltung "Sicher im Ärztlichen Bereitschaftsdienst und beim Hausbesuch".

Main Post, 21.02.2017, KVB macht Hoffnung: Neuer Hautarzt kommt im Sommer

Nach intensiven Gesprächen von KVB-Vertretern mit niederlassungswilligen Ärzten zeichne sich mittlerweile eine nachhaltige Lösung für das zweite Halbjahr 2017 ab. Die KVB sei zuversichtlich, dass sich dann wieder ein Hautarzt im Landkreis niederlasse.

Süddeutsche Zeitung, 21.02.2017, Mit Schnupfen ins Krankenhaus

Seit einem halben Jahr finden die ärztlichen Bereitschaftsdienste im Landkreis in der Ebersberger Kreisklinik statt. Die KVB stellte nun einen ersten Zwischenbericht vor. Größtenteils fiel dieser positiv aus.

Ärzte Zeitung, 13.02.2017, Grippewelle trifft Arztpraxen

Dr. Wolfgang Krombholz, Allgemeinarzt und erster Vorstandsvorsitzender der KVB, berichtet: "Wir sehen in den Bereitschaftspraxen in Bayern derzeit einen enormen Anstieg bei den grippalen Infekten." Auch jetzt werden Impfungen für Senioren, Schwangere und chronisch Kranke noch empfohlen. "Hausärzte, die in Alten- und Pflegeheimen im Einsatz sind, denken immer auch an Impfungen", erläuterte Krombholz.

Main Post, 09.02.2017, Trotz Servicestellen: Lange Wartezeiten bei Fachärzten

Haben sich die Servicestellen für Facharzttermine als sinnvoll erwiesen? Die KVB zieht eine eher "gemischte" Bilanz. Die Kosten stünden in keinem Verhältnis zum Aufwand. Denn: Die Einrichtung werde kaum genutzt.

Deutsches Ärzteblatt, 09.02.2017, Härtere Strafen für Angriffe auf Rettungskräfte

Der KVB-Vorstandsvorsitzende, Dr. Wolfgang Krombholz, erinnerte daran, dass die Gefahr von Übergriffen auf Ärzte in den vergangenen Jahren zugenommen habe und es bei der KVB deshalb auch eine eigene Fortbildungsveranstaltung "Sicher im Ärztlichen Bereitschaftsdienst und beim Hausbesuch" gebe, die sehr gut angenommen werde.

Bayerisches Fernsehen, 08.02.2017, Kampf den Schmerzen - Yoga am Arbeitsplatz

Die Gesundheit ihrer Mitarbeiter ist der KVB ein Anliegen. Deshalb betreibt die KVB ein umfangreiches Gesundheitsmanagement, um die Mitarbeiter beim Erhalt ihrer Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu unterstützen. Dazu gehören auch Yoga-Kurse in den Räumen der KVB.

Bayerisches Fernsehen, 08.02.2017, Ambulante Versorgung auf dem Land

Der Landarzt ist ein bedrohter Beruf - auch in vielen Regionen Bayerns. Im Kampf gegen den Ärztemangel sollen nun die Kommunen mehr tun. Doch das reicht nicht aus, finden Hausärzte in Bayern. Die KVB bietet umfangreiche Förderprogramme zur Sicherstellung der Versorgung in Bayern an.

Sat.1 Bayern, 08.02.2017, Hausärztemangel in Bayern

Droht Bayern ein Ärztemangel? In vielen ländlichen Regionen trifft das schon heute zu, warnt die KVB. Gerade viele niedergelassene Hausärzte sind 60 Jahre oder älter – und Nachfolger sind immer weniger in Sicht.

Deutsches Ärzteblatt, 08.02.2017, Kommunalbüro für ärztliche Versorgung in Bayern bewährt sich

Auch die KVB unterstützt Kommunen dabei, die ärztliche Versorgung langfristig zu gewährleisten. Neben einem umfangreichen Förderprogramm für die Niederlassung in unterversorgten oder von der Unterversorgung bedrohten Gebieten ist die KV auch in den "Gesundheitsregionen plus" vertreten. Regelmäßig veranstaltet die KV außerdem Versorgungskonferenzen mit politischen Entscheidungsträgern.

Ärzte Zeitung, 06.02.2017, Neuer Lehrstuhl für Allgemeinmedizin: "Großartige Chance für München"

Derzeit sind die Lehrstühle für Allgemeinmedizin in Erlangen, an TU und LMU besetzt. Würzburg, Regensburg und Augsburg stehen noch aus. Aber die bestehenden Standorte treffen sich schon regelmäßig. Die Lehrstühle, die Koordinierungsstelle für Allgemeinmedizin (KOSTA), die BLÄK und die KVB entwickeln ein gemeinsames Konzept für das Kompetenzzentrum.

Januar 2017

B5 aktuell, 29.01.2017, Das Gesundheitsmagazin

Dr. Wolfgang Krombholz, Dr. Pedro Schmelz und Dr. Claudia Ritter-Rupp: Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns mit neuer Führung (Beitrag als Podcast verfügbar). Von Nikolaus Nützel.

Arzt und Wirtschaft, 27.01.2017, Neue KVB-Förderprogramme für Hausärzte

Seit der Einrichtung eines gemeinsamen Strukturfonds im Jahr 2014 haben Krankenkassen und KVB bisher knapp vier Millionen Euro in die Förderung der haus- und fachärztlichen Versorgung in Bayern investiert. Mit Erfolg: So konnten bereits in insgesamt 13 Planungsbereichen die Unterversorgung beseitigt beziehungsweise abgewendet werden.

Deutsches Ärzteblatt, 26.01.2017, Terminservicestelle: KV Bayerns zieht gemischte Bilanz

Der Vorstand der KVB äußerte Zweifel an der Sinnhaftigkeit der Terminservicestelle. Die geringe Nachfrage durch die Patienten stehe in keinem Verhältnis zu den hohen Kosten, die mit dem Betrieb verbunden seien, heißt es von der KVB.

Ärzte Zeitung, 25.01.2017, Terminservice: Korrekturen nötig!

Innerhalb von vier Wochen zum Facharzt – so das Versprechen der Terminservicestellen. Vor genau einem Jahr haben die KVen die Vorgabe aus dem Versorgungsstärkungsgesetz implementiert. In Bayern gingen die meisten Anfragen dabei an Neurologen, Psychiater und Rheumatologen. Es gibt im Freistaat keinen Fall, der an eine Klinik überwiesen wurde, so die KVB.

Süddeutsche Zeitung, 25.01.2017, Wer sich niederlässt, der bekommt Zuschüsse

Bei unter 75 Prozent Versorgungsgrad spreche man von einer Unterversorgung. Damit es nicht zu einer solchen komme, habe die KVB nun neue Förderprogramme für Ärzte in Bayern ausgeschrieben.

Deutsches Ärzteblatt, 25.01.2017, Förderung für drei weitere hausärztliche Planungsbereiche in Bayern

Ärzte können in drei weiteren Regionen in Bayern eine Förderung der KVB erhalten, wenn sie dort als Hausärzte in der ambulanten Versorgung arbeiten. Die sogenannten Planungsbereiche sind Essenbach in Niederbayern, Hirschaid in Oberfranken und Moosburg in Oberbayern.

Münchner Merkur, 24.01.2017, Drohende Unterversorgung: Förderprogramm für Ärzte in Moosburg

Mit einem Förderprogramm möchte die KVB einer drohenden Unterversorgung im Raum Moosburg entgegenwirken. Da laut KVB unter anderem der Planungsbereich Moosburg von Unterversorgung bedroht sei, hätten interessierte Hausärzte ab sofort auf Antrag hin die Möglichkeit, Fördergelder zur Sicherstellung der Versorgung in diesem Bereich zu erhalten.

Süddeutsche Zeitung, 23.01.2017, Krombholz bleibt im Spitzenamt

Der Erdinger Hausarzt und Psychotherapeut Dr. Wolfgang Krombholz betonte, dass er den "erfolgreichen Kurs der KVB" fortsetzen wolle. Die KVB werde mittlerweile als Dienstleister der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten wahrgenommen. Sein Stellvertreter bleibt der unterfränkische Augenarzt Dr. Pedro Schmelz.

Deutsches Ärzteblatt, 23.01.2017, Kassenärztliche Vereinigung Bayerns warnt vor privaten Klinikketten

Für den Vorstand der KVB hat sich die Situation der rund 25.000 Kassenärzte und Psychotherapeuten im Freistaat in den vergangenen sechs Jahren spürbar verbessert. Allerdings sieht die KVB Bedrohungen für die Kassenärzte, vor allem durch die Geschäftspolitik privater Klinikkonzerne.

Medical Tribune, 23.01.2017, "Bayern zuerst" - Neuwahl bestätigt Vorstand der KV Bayern mit einer Ausnahme

Der Vorstand der KVB bleibt nach der Wahl bis auf eine Personalie unverändert. Dr. Wolfgang Krombholz, Dr. Pedro Schmelz und Dr. Claudia Ritter-Rupp bilden nun den neuen hauptamtlichen KVB-Vorstand. Ebenso überzeugend wiedergewählt wurden die Vorsitzende der Vertreterversammlung, die Allgemeinärztin Dr. Petra Reis-Berkowicz, sowie ihre Stellvertreter Dr. Andreas Hellmann (Pneumologe) und Dipl.-Psych. Rudi Bittner.

Focus Online, 20.01.2017, Vom Hörsaal in die Haßberge

Viele bayerische Regionen stellen sich aktuell der Herausforderung, Nachwuchsärzte für ihre Kommunen zu gewinnen. Die KVB sowie das Bayerische Gesundheitsministerium nehmen den Fachkräftemangel ebenso wahr und unterstützen niederlassungswillige Mediziner mit Zuschüssen, um die Attraktivität zur Niederlassung zu erhöhen.

Deutsche Apotheker Zeitung, 11.01.2017, Ärzte sollen weniger PPI verordnen

Die Verordnungszahlen für Protonenpumpeninhibitoren haben (PPI) sich in den vergangenen Jahren vervielfacht. In einer aktuellen Mitgliederinformation fordert die KVB Ärzte dazu auf, vor jeder Neu- oder Folgeverordnung die Indikation gewissenhaft zu prüfen. Denn die unkritische Anwendung der Wirkstoffe birgt eine Reihe von Risiken.

Der Spiegel, 06.01.2017, Rezeptflut in Deutschland - Jeder Sechste erhält Magensäureblocker

Eine Auswertung der KVB ergab, dass von den rund 500 Millionen Tagesdosen Säureblockern, die in Bayern jedes Jahr verordnet werden, etwa 70 Prozent bei Beschwerden verschrieben werden, für die sie gar nicht zugelassen sind, etwa bei Völlegefühl oder Aufstoßen. Auch in Kliniken werden die Mittel häufig ohne triftigen Grund verabreicht.

Main Post, 03.01.2017, Feste Praxen für Notdienste

Die KVB sieht viele Gründe, die eine Neuerung beim Bereitschaftsdienst nötig machen. Die Dienstgruppen sind kleiner geworden und die Arbeitsbelastung für den Arzt hat zugenommen. Das gilt sowohl für den kinderärztlichen wie auch für den Bereitschaftsdienst auf dem Land. Ältere Ärzte scheiden aus, jüngere Ärzte wehren sich gegen die hohe Belastung.

Dezember 2016

Ärzte Zeitung, 31.12.2016, Finanzieller Wettbewerb um Ärzte

Für Ärzte, die sich in unterversorgten Regionen niederlassen möchten, bieten KVen, Kommunen und Landesregierungen Töpfe, aus denen Förderungen möglich sind. In Bayern ist sogar eine sechsstellige Fördersumme für niederlassungswillige Ärzte möglich.

Der Neue Tag, 29.12.2016, Notarztstandort Eschenbach: Alle Dienste übernommen

Zufrieden mit der Besetzung des Notarztstandorts Eschenbach ist nicht nur das BRK, sondern auch die Notärzte vor Ort sehen derzeit keine Probleme. Die jüngsten Daten für den November zeigen nahezu keine Ausfallzeiten.

Main-Post, 28.12.2016, Feste Praxen für Notdienste

Der Bereitschaftsdienst in der Region Bad Kissingen wird reformiert, um niedergelassene Ärzte zu entlasten. Die KVB verspricht sich von der Neuregelung viele Vorteile für die Ärzte. Diese hätten dadurch mehr freie Wochenenden und generell weniger Dienste.

Süddeutsche Zeitung, 21.12.2016, Ärztliche Versorgung während der Feiertage

Da über die Weihnachtsferien viele Arztpraxen geschlossen sein werden, appelliert die KVB an die Haushalte im Freistaat, für möglicherweise auftretende Krankheitsfälle vorsorglich die Telefonnummer 116 117 parat zu halten.

Ärzte Zeitung, 21.12.2016, Weiterbildung: Das bieten die KVen!

Bayern: In der Allgemeinmedizin wurden im Jahr 2015 insgesamt 1107 Weiterbildungsstellen von der KVB gefördert. Nach den Richtlinien des KVB-Vorstandes wurden ferner 48 fachärztliche Weiterbildungsstellen bezuschusst. 2016 rechnet die KV mit 650 förderfähigen Vollzeitstellen; im ersten Halbjahr wurden 936 Assistenten mit 13,7 Millionen Euro gefördert. 2017 soll die Zahl steigen; es wird kein gedeckeltes Fördervolumen geben.

Ärzte Zeitung, 19.12.2016, Bayern-Posse um Kosten für Geräteeinbau

Nach Angaben der KVB weigern sich die Kostenträger, die Ausgaben für den Einbau der vorgeschriebenen Digitalfunkgeräte in Privatfahrzeuge zu übernehmen, die als Einsatz- und Kommando-Kraftfahrzeuge staatlich anerkannt seien. Die Kostenträger müssten aus Sicht der KVB schnellstmöglich die Finanzierung der Einbaukosten der Digitalfunkgeräte zusagen.

Ärzte Zeitung, 19.12.2016, KV stockt die Netzförderung kräftig auf

Die KV Bayerns sieht mehr Geld für Praxisnetze vor. Nach dem Honorarverteilungsmaßstab sind 2017 dafür 400.000 Euro vorgesehen, 250.000 sind es im laufenden Jahr. Offene Kapazitäten gibt es außerdem noch beim Budget für die Weiterentwicklung von Praxisnetzen. Der Strukturfonds sieht dafür gegenwärtig insgesamt 600.000 Euro vor. Ein anerkanntes Praxisnetz kann daraus mit 40.000 Euro gefördert werden.

Mittelbayerische Zeitung, 15.12.2016, Zentrale Anlaufstelle für alle Notfälle

In diesem Jahr wurde das Schwandorfer Krankenhaus im Rahmen eines Pilotprojekts Sitz einer Bereitschaftspraxis der KVB. Seither können unproblematische Fälle schnell an den ärztlichen Bereitschaftsdienst im Haus verwiesen werden. Die Bereitschaftsärzte wiederum können Patienten an die Notaufnahme weiter vermitteln, wenn sie bei möglicherweise gravierenden Beschwerden auf Nummer sicher gehen wollen.

Deutsches Ärzteblatt, 15.12.2016, Mittlerweile über 200 hausärztliche Planungsbereiche in Bayern

Aus Sicht des KVB-Vorstands sind durch die Teilung der Mittelbereiche die planerischen Grundlagen für eine wohnortnahe hausärztliche Versorgung geschaffen. Diese theoretischen Planungen gelte es jetzt mit Leben zu füllen und dafür die Attraktivität der Niederlassung weiter zu verbessern.

Mittelbayerische Zeitung, 14.12.2016, Ja zum Fördern, Nein zur Landarzt-Quote

Gut jeder dritte Hausarzt in Bayern ist über 60 Jahre – gerade im ländlichen Raum drohen Lücken in der flächendeckenden Versorgung, wenn die Mediziner in den Ruhestand gehen. In der Oberpfalz sind nach dem aktuellen Versorgungsatlas der KVB 35,2 Prozent der Hausärzte 60 Jahre oder älter, in Niederbayern liegt die Quote sogar bei 39,4 Prozent.

Deutsches Ärzteblatt, 12.12.2016, KV Bayerns drängt auf Kostenübernahme des Digitalfunks im Notarztdienst

Der Vorstand der KVB griff die Kassen scharf an, weil diese sich weigerten, die Ausgaben für den Einbau der vorgeschriebenen Digitalfunkgeräte in die Fahrzeuge der leitenden Notärzte, Außenärzte und selbstfahrenden Notärzte zu übernehmen. "Dieser Streit darf nicht auf dem Rücken der Notärzte und der Patienten ausgetragen werden", so der Appell des KV-Vorstands.

Münchner Ärztliche Anzeigen, 10.12.2016, Refudocs gewinnen Bayerischen Gesundheitspreis

Der sechste Bayerische Gesundheitspreis von KVB und IKK classic ging in der Kategorie "Gemeinsam in die Zukunft" an den Münchner Verein "Refudocs", der Flüchtlinge, Asylsuchende und deren Kinder medizinisch versorgt.

Ärzte Zeitung, 09.12.2016, "Ärzte zufriedener mit Honorierung"

Guten Noten für den Honorarverteilungsmaßstab (HVM) in Bayern gab es bei der letzten Vertreterversammlung der KVB. Seit dem Start des bayerischen HVM 2013 sind die Haus- und Fachärzte zufriedener mit der Honorierung ihrer Leistungen und beurteilen ihn deshalb positiv. Die Auszahlungsquoten sind hoch und es gebe inzwischen auch weniger Honoraranträge und Widersprüche von Seiten der Ärzte.

Ärzte Zeitung, 07.12.2016, Telemedizin und Antibiotika

Innovationsfonds: Sechs Millionen Euro fließen in das Projekt "ARENA" gegen Antibiotikaresistenzen, das von den AOKen Bayern und Hamburg/Rheinland, der KVB, der Agentur deutscher Ärztenetze und unter wissenschaftlichen Begleitung des AQUA-Instituts realisiert wird. Ziel: Bei Infekten der Atem- und Harnwege, bei denen in der Regel keine Antibiotika notwendig sind, sollen Patienten intensiver informiert werden.

Ärzte Zeitung, 06.12.2016, Poolarztsystem in Bayern funktioniert

In den seit 2015 ausgewählten, ländlichen Pilotregionen zeigt die Neustrukturierung Erfolge. Dort suchen inzwischen weniger Patienten die Notfallambulanzen der Kliniken auf. Zudem sank die Stundenzahl der Dienste pro Arzt und Jahr auf die Hälfte bis zu einem Viertel. Das soll zugleich die Niederlassung auf dem Land attraktiver machen.

Deutsches Ärzteblatt, 05.12.2016, Antibiotika­resistenzen: Innovationsfonds fördert Projekt von Ärzten und Kassen

Das Projekt mit dem Namen "Antibiotika-Resistenz-Entwicklung nachhaltig abwenden" (Arena) wird getragen von der AOK Bayern, der AOK Rheinland/ Hamburg, der KVB, der Agentur deutscher Arztnetze sowie über 400 Arztpraxen aus 14 Arztnetzen aus Bayern und Nordrhein-Westfalen mit rund 74.000 eingeschriebenen AOK-Versicherten. Die Organisation sowie die wissenschaftliche Begleitung hat das AQUA-Institut übernommen.

Ärzte Zeitung, 02.12.2016, Führungsspitze zieht Bilanz

In ihrer Vertreterversammlung der KVB zog die KVB am Samstag ein überwiegend positives Fazit der auslaufenden Legislaturperiode. Als Erfolge der letzten Jahre wurden die Wirkstoffvereinbarung, die Bereitschaftsdienstreform und der neue, gemeinsame Fachausschuss von Hausärzten, Fachärzten und Psychotherapeuten benannt.

November 2016

Deutsches Ärzteblatt, 29.11.2016, KV Bayerns kommt mit weniger Geld aus

Die KVB habe sich mittlerweile zu einer Service- und Dienstleistungsbehörde für ihre Mitglieder entwickelt und dies werde von den niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeuten im Freistaat auch so wahrgenommen. Die KVB könne zudem die Verwaltungskostenumlage für das dritte Quartal 2016 um ein Prozent auf 1,5 Prozent senken, dies entspreche rund 14 Millionen Euro, die den Mitgliedern zugutekämen.

Ärzte Zeitung, 24.11.2016, Versorgung mit Medikamenten gefährdet?

KVB und KZVB sehen die Medikamentenversorgung in Bayern gefährdet. In einer gemeinsamen Stellungnahme äußern sie Kritik am Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), das Versandapotheken freie Preisgestaltung ermöglicht.

Ärzte Zeitung, 23.11.2016, Gemeinden suchen Hausärzte per Online-Portal

In vielen Fällen dürfte eine Niederlassungsförderung durch das Bayerische Gesundheitsministerium möglich sein. Je nach festgestellter Versorgungslage könnte es zudem eine KVB-Förderung geben.

Huffington Post, 19.11.2016, Gewalttaten: Wir Ärzte müssen endlich gegen Attacken geschützt werden

Gewalt im Bereitschaftsdienst: Seit kurzem bietet die KVB Sicherheitsseminare an, um Ärztinnen und Ärzte zusammen mit erfahrenen Polizisten besser für die Gefahr zu sensibilisieren. Zudem läuft derzeit ein Testlauf: In mehreren bayerischen Bereitschaftsbezirken begleitet ein medizinisch geschulter Fahrer die Ärzte bei ihren Einsätzen.

Bayern 1, 19.11.2016, Wartezeit beim Facharzt - wie lange ist in Ordnung?

Seit Januar vermittelt eine zentrale Vergabestelle bei der KVB Kassenpatienten Termine bei Fachärzten. Wer eine Überweisung vom Hausarzt oder einem anderen Facharzt hat, kann sich telefonisch an die Mitarbeiter wenden. Ist die Überweisung als dringlich markiert, bekommt der Patient innerhalb einer Woche einen Rückruf und ein Angebot für einen Termin in den nächsten vier Wochen.

Ärzte Zeitung, 18.11.2016, Bayerischer Gesundheitspreis: Arbeit der Refudocs ausgezeichnet

Der Bayerische Gesundheitspreis geht in diesem Jahr an ein Versorgungsangebot für Geflüchtete sowie an ein Therapieangebot für pädophile Männer. Der von der IKK classic und der KVB verliehene Preis zeichnet niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten aus, die sich für die Versorgung in Bayern besonders einsetzen.

Deutsches Ärzteblatt, 18.11.2016, Ambulante Weiterbildung: Auch Fachärzte werden gefördert

Bundesweit stehen 1.000 Förderstellen zur Verfügung, die entsprechend der Einwohnerzahl auf die KV-Regionen heruntergebrochen wurden. Das Spektrum reicht von 156 möglichen Förderstellen in Bayern bis zu acht in Bremen. Inzwischen steht auch fest, welche Facharztgruppen eine finanzielle Unterstützung erhalten.

Wochenblatt Bayerwald, 17.11.2016, Bayerischer Gesundheitspreis: Kirchberger Hausarzt schafft es in Endrunde

Bereits zum sechsten Mal haben die IKK classic und die KVB "Leuchtturm-Projekte" in der ambulanten medizinischen Versorgung mit dem Bayerischen Gesundheitspreis ausgezeichnet. In der Kategorie „Gemeinsam in die Zukunft“ erreichte Dr. Wolfgang Blank aus dem Landkreis Regen mit seinem Projekt "Gute Ärzte braucht das Land" die Endrunde des Ideenwettbewerbs.

Deutsches Ärzteblatt, 11.11.2016, Forschung: Können Infektionen das Diabetesrisiko erhöhen?

Die Wissenschaftler analysierten anonymisierte Routinedaten von fast 300 000 Kindern, die zwischen 2005 und 2007 in Bayern geboren worden waren. Das Datenmaterial wurde von der KVB für Forschungszwecke zur Verfügung gestellt und beinhaltete quartalsweise Diagnosen von Infektionen mit zugehörigen ICD-10-Codes.

Main-Post, 10.11.2016, Das Befinden der Mediziner

Noch sieht es im Hammelburger Raum ganz gut aus: Hier gibt es insgesamt 21 Allgemeinmediziner. Die Gegend gilt damit als überversorgt. Der aktuelle Versorgungsatlas der KVB nennt einen Versorgungsgrad von 122 Prozent. Aber angesichts des hohen Durchschnittsalters der Ärzte drohen bald Lücken.

Chamer Zeitung, 08.11.2016, Bereits 402 Patienten in der Bereitschaftspraxis behandelt

402 Patienten hat die Bereitschaftspraxis am Chamer Krankenhaus bereits versorgt. Seit 4. Oktober können sich kranke Menschen dort zu Zeiten behandeln lassen, in denen ihr eigener Hausarzt nicht erreichbar ist. Der größte Vorteil: Die Patienten haben immer die gleiche Anlaufstelle und müssen sich nicht erst informieren, welcher Arzt Bereitschaftsdienst hat.

Oktober 2016

Ärzte Zeitung, 26.10.2016, Bayern: Hausärzte nach KV-Wahl weiter größte Fraktion

Die Gesamtzahl der zur Wahl gestellten Kandidaten umfasste über 500 Ärzte und Psychotherapeuten, gewählt wurde vom 6. bis 19. Oktober. Die 50 neuen Delegierten vertreten in der Amtszeit von 2017 bis 2022 die Anliegen der rund 24.000 niedergelassenen Vertragsärzte und -psychotherapeuten. Die konstituierende VV-Sitzung ist für den 21. Januar 2017 angesetzt.

Münchner Merkur, 24.10.2016, Guter Start der Bereitschaftspraxis

Seit einem halben Jahr gibt es eine Bereitschaftspraxis am Krankenhaus Schongau und die Bilanz ist durchaus positiv. Ebenfalls gut angelaufen ist aus Sicht der KVB der Fahrdienst für medizinisch notwendige Hausbesuche. Für die niedergelassenen Hausärzte ist die Reform eine spürbare Entlastung.

Bayerisches Fernsehen, 21.10.2016, Mediziner sprechen über Hausärztemangel auf dem Land

Das Bayerische Gesundheitsministerium und die KVB fördern die Niederlassung junger Ärzte auf dem Land finanziell. Die KV bewertet auch die Gründung von sogenannten Mehrgenerationenpraxen positiv. Hier kommen ältere Ärzte mit ihren Mitarbeitern und ihren Patienten unter. Sie können jungen Ärzten wichtige Ratschläge geben und dann vielleicht langsam und nicht abrupt in den Ruhestand gleiten.

Fränkischer Tag, 21.10.2016, Hausärzte-System in ländlichen Gebieten im Krankenstand

Vor allem in kleineren Gemeinden fällt es schon jetzt immer schwerer, Praxisnachfolger zu finden. Die KVB hat bereits einen Strukturfonds eingerichtet, um daraus Arztniederlassungen in schlechter versorgten Gebieten attraktiver zu machen. Auch die Staatsregierung hat ein eigenes Förderprogramm aufgelegt.

Main-Post, 21.10.2016, Ärztetag in Schweinfurt sucht Lösungen für den Hausarztmangel

Landärzte sterben aus und Patienten in Unterfranken leiden besonders darunter. Die Vorschläge der Ärztevertretung - unter anderem von zwei Delegierten der KVB - richten sich vor allem an die Politik.

Bayerisches Fernsehen, 20.10.2016, Überfüllte Notaufnahmen: Krankenhaus als Hausarztersatz

Die Notaufnahmen in bayerischen Krankenhäusern sind verstopft - aber nicht etwa mit Notfällen, sondern ein Großteil der Patienten könnte sich einfach beim niedergelassenen Arzt behandeln lassen. Ähnliche Fälle erleben auch Ärzte in Bereitschaftspraxen, beispielsweise in der KVB-Praxis im Münchner Elisenhof.

Ärzte Zeitung, 19.10.2016, Bitte stör‘ mich

Etwa jeder Fünfte ist im Leben von einer depressiven Erkrankung betroffen. Eine frühzeitige, adäquate Behandlung durch Psychotherapie, Medikamente oder eine Kombination erhöht die Wahrscheinlichkeit einer vollständigen Remission. Für Bayern nennt die KV 1,1 Millionen Betroffene in der ambulanten Versorgung für das Jahr 2014, ferner 39 000 stationäre Behandlungen. Das entspricht im Vergleich zu den Vorjahren einem erheblichen Anstieg.

Süddeutsche Zeitung, 13.10.2016, Warum Arztpraxen schließen müssen

Für viele Patienten auf dem Land ist es Fakt: Die Arztpraxis in ihrer Nähe schließt, weil Ärzte am Ende ihres Berufslebens keine Nachfolger finden. Gut 80 Hausarztpraxen machten deshalb 2015 in Bayern dicht. Bei den Fachärzten sieht es kaum besser aus - insbesondere bei konservativ tätigen, die keine aufwendige Apparatemedizin oder Operationen großen Stils anbieten.

Oberbayerisches Volksblatt, 11.10.2016, Tabu-Thema Depression

Der Kampagnenstart des Gesundheitsministeriums war nicht die einzige Aktion zum Thema "Depression". Den "Welttag der seelischen Gesundheit" nutzte auch ein Bündnis verschiedener Organisationen, um für mehr Verständnis für psychisch Kranke zu werben. Auch die KVB beteiligt sich im Rahmen der Kampagne mit verschiedenen Projekten.

Süddeutsche Zeitung, 11.10.2016, Erste Anzeige gegen Krankenkassen

Nach den vom Chef der Techniker Krankenkasse erhobenen Manipulationsvorwürfen ist nun eine erste Strafanzeige gegen die größte deutsche Kasse eingegangen. Die KVen wehren sich gegen die Vorwürfe der TK. Ein sogenanntes Upcoding finde nicht statt. Ärzte würden ihre Patienten nicht systematisch kränker machen als nötig. Alles andere sei nach Darstellung der KVB eine "Unterstellung gegenüber der Ärzteschaft, die sachlich unbegründet ist".

Donaukurier, 11.10.2016, Schlammschlacht in Weiß

Es ist ein Anruf, eine E-Mail, und manchmal steht auch ein Kassenvertreter vor der Tür. Niedergelassene Ärzte kennen das. Nach den Vorwürfen von TK-Chef Baas schlägt die Debatte um manipulierte Arztdiagnosen Wellen. Die KVB sieht darin einen massiven Angriff auf das vertrauensvolle Arzt-Patienten-Verhältnis.

Main Post, 10.10.2016, Rezepte gegen den erwarteten Ärztemangel

Noch gibt es im Landkreis Haßberge genug Hausärzte. Doch der Mangel ist absehbar. Der Staat versucht junge Ärzte mit Geld zu locken. Die Niederlassung von Ärzten in unterversorgten Gemeinden fördert neben dem Freistaat auch die KVB.

Sat.1 Bayern, 10.10.2016, Depression: So erkennen Sie die Symptome

Psychische Krankheiten sollen kein Tabu sein. Dafür wirbt Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml mit einer neuen Kampagne. Nach Daten der KVB ist fast jeder Zehnte bayerische Bürger von Depressionen betroffen.

Süddeutsche Zeitung, 10.10.2016, Aufstören

Laut der KVB haben 2014 etwa rund 1,1 Millionen gesetzlich versicherte Patienten in Bayern die ambulante Diagnose "Depression" bekommen. Rechne man die Privatversicherten hinzu, müsse von 1,2 Millionen Betroffenen im Freistaat ausgegangen werden.

Mittelbayerische Zeitung, 08.10.2016, Seelisch gesund – keine leichte Aufgabe

Wer psychologische Hilfe in Anspruch nehmen will, dem bietet die KVB ihren Service an. Sie hilft bei der Suche nach einem Therapieplatz, erteilt allgemeine Auskünfte zur Psychotherapie, informiert über verschiedene Therapiemöglichkeiten und -formen, die von der Krankenkasse bezahlt werden, stellt einen Erstkontakt zur diagnostischen Abklärung her und gibt Adressen von Psychotherapeuten für Erwachsene und für Kinder bzw. Jugendliche bekannt.

Bayerische Staatszeitung, 07.10.2016, Zuckerl für Landärzte

Die KVB unterstützt in Kooperation mit der BVMD die Famulatur finanziell, wenn sie auf dem bayerischen Land erfolgt. Außerdem wurde mit der AOK am Münchner Klinikum rechts der Isar ein Lehrstuhl für Allgemeinmedizin finanziert, der letztes Jahr in einen ordentlichen Lehrstuhl umgewandelt wurde. Darüber hinaus werden Kurse für Medizinstudenten angeboten, um ihnen die Vorteile einer Niederlassung in eigener Praxis aufzuzeigen.

Ärzte Zeitung, 07.10.2016, KV-Wahl: Bayern hat sich neu sortiert

Mit dem Ziel, die KVB zum Dienstleister der Ärzte und Psychotherapeuten zu machen, legte die neue Führungsmannschaft rasch ein ambitioniertes Tempo vor. Die Bilanz der vergangenen sechs Jahre kann sich durchaus sehen lassen. Auch in der neuen Legislaturperiode steht die KVB vor großen Herausforderungen. Dazu zählt neben dem Neustart bei der KBV in Berlin nach wie vor das Problem einer älter werdenden Gesellschaft und der wachsende Bedarf an ambulanten Leistungen.

Schwandorfer Zeitung, 06.10.2016, Hilfe ohne Sprechzeit

Eine Maßnahme zur Weiterentwicklung des Bereitschaftsdienstes ist die Einrichtung von Pilotregionen, in denen von der KVB Bereitschaftsdienst-Fahrzeuge für die Hausbesuche bereitgestellt sowie zentrale Bereitschaftspraxen gegründet werden.

Mittelbayerische Zeitung, 06.10.2016, Neue Praxis hat Dienst aufgenommen

Die beteiligten Kliniken sehen durch die KVB-Bereitschaftspraxis vor allem in der engen Verzahnung von ambulanten und stationären medizinischen Leistungen einen großen Vorteil für die Patienten. Wenn es im Notfall nur eine Anlaufstelle und kurze Wege gibt, verfügt der Patient auch über die Sicherheit, sich in jedem Fall richtig entschieden zu haben.

Chamer Zeitung, 05.10.2016, KVB eröffnet Bereitschaftspraxen

Für Patienten, die außerhalb der üblichen Sprechstundenzeiten medizinischer Hilfe bedürfen, gibt es neue Anlaufstellen in den Landkreisen Schwandorf und Cham: Am 4. Oktober hat die KVB an den Kliniken in Cham, Oberviechtach und Schwandorf drei neue Bereitschaftspraxen eröffnet.

September 2016

Deutsches Ärzteblatt, 30.09.2016, Bayern fördert ambulante Facharztweiterbildung

Der KVB-Vorstand sieht die Förderung der Facharztweiterbildung als wichtigen Meilenstein im Kampf gegen den zunehmenden Ärztemangel. Der Förderbetrag orientiere sich an der im Krankenhaus üblichen Vergütung und mache die Weiterbildung in den Praxen für die sechs ausgewählten Facharztgruppen deutlich attraktiver.

Neue Presse Coburg, 29.09.2016, Bei Zeckenbiss und Heiserkeit: 116 117

Helfen soll die 116 117 in allen nicht lebensbedrohlichen Fällen. Wer die Nummer wählt, setzt ein technisches System in Gang, das im Hintergrund abläuft, automatisch und vom Anrufer unbemerkt.

Ärzte Zeitung, 23.09.2016, D2D-Abschaltung: Jetzt müssen Ärzte handeln

Praxen, die über die Kommunikationsplattform D2D Abrechnungsdaten, elektronische Arztbriefe oder die DMP-Dokumentation an KV, Kostenträger oder andere Ärzte verschickt haben, müssen sicherstellen, dass die elektronische Kommunikation nach dem 1. Oktober 2016 weiterläuft. Das betrifft rund 13.000 Ärzte, vor allem in den Regionen Nordrhein, Bayern, Baden-Württemberg, Bremen und Niedersachsen.

Main-Post, 23.09.2016, Hammelburg: Urologe kommt ins Ärztezentrum

Hammelburg gewinnt ab 1. Oktober einen neuen Facharzt. Der aktuelle Versorgungsatlas der KVB nennt für den Landkreis einen Versorgungsgrad von 86 Prozent. Derzeit gibt es zwei Urologen in Bad Kissingen und einen in Bad Brückenau.

FN Finanznachrichten, 23.09.2016, Symposium "10 Jahre Biosimilars in Deutschland"- Noch zu viel ungenutztes Potenzial

Unter dem Titel "10 Jahre Biosimilars in Deutschland" fand am 22. September 2016 das diesjährige Symposium der Arbeitsgemeinschaft "Pro Biosimilars" in Berlin statt. Für die KVB war dort Johann Fischaleck aus dem Referat "Vertragspolitik und Arzneimittel" vertreten.

Kabel 1, 22.09.2016, Achtung Kontrolle! Ärzte auf Rädern

Ein Porträt über den fahrenden Bereitschaftsdienst in der KVB-Pilotregion Augsburg: Die Augsburger Ärzte auf Rädern werden zu einem älteren Mann gerufen, der über starke Schmerzen im Knie klagt.

Mittelbayerische Zeitung, 21.09.2016, Der Hausarzt wartet im Krankenhaus

Mit den Bereitschaftspraxen der KVB bricht eine neue Ära ambulanter medizinischer Versorgung an - ab 4. Oktober auch in den Landkreisen Schwandorf und Cham.

Münchner Merkur, 15.09.2016, Ein Pilot, der nur Gewinner kennt

Beim Start der Pilotregion für den Bereitschaftsdienst im Raum Erding herrschte Einigkeit darüber, dass man es mit einer Win-Win-Situation zu tun habe. Für die KVB sei Erding außerdem die ideale Pilotregion, weil das Miteinander von Ärzten und Klinik heute schon so gut funktioniert.

Deutsches Ärzteblatt, 15.09.2016, Telematik: Schluss mit D2D – Ärzte müssen rasch handeln

Im Oktober endet der Kommunikationsdienst D2D. Der Vorstand der KVB empfiehlt betroffenen Ärzten, in jedem Fall so schnell wie möglich tätig zu werden und eine Alternative zu wählen.

Süddeutsche Zeitung, 14.09.2016, Gelungener Start

Start der KVB-Bereitschaftspraxis am Klinikum Erding: Ein flexibler Ärztepool und ein Fahrdienst für Hausbesuche sollen Patienten bestmöglich versorgen und den Arzt-Beruf für den Nachwuchs attraktiver machen.

Schwäbische Zeitung, 13.09.2016, Scheinselbständigkeit: Notarzt-Versorgung ist bedroht

Auf dem Land sind Notärzte oft als Honorarkräfte im Einsatz. Die Deutsche Rentenversicherung vermutet in vielen Fällen eine Scheinselbständigkeit dahinter. In Bayern rät die KVB ihren Mitgliedern dringend, sich zum Thema von einem Fachanwalt beraten zu lassen.

Deutsches Ärzteblatt, 12.09.2016, Frühe Nutzenbewertung darf Therapiefreiheit der Ärzte nicht einschränken

Vor Einschränkungen bei der Therapiefreiheit der Ärzte haben die Kassenärztlichen Vereinigungen in Bayern, Baden-Württemberg und Westfalen-Lippe gewarnt. Hintergrund ist das Vorhaben der Politik, die Ergebnisse der frühen Nutzenbewertung von Arzneimitteln über die Arztinformationssysteme den niedergelassenen Medizinern schnell zugänglich zu machen.

Chamer Zeitung, 09.09.2016, Tür an Tür mit der Notaufnahme

Die KVB eröffnet Anfang Oktober eine zentrale Bereitschaftspraxis am Krankenhaus Cham. Durch die räumliche Nähe der KVB-Praxis zur Notaufnahme erhofft sich das Klinikum eine Entlastung bei Bagatellfällen.

Augsburger Allgemeine, 08.09.2016, Notaufnahmen in Deutschland überlastet - können Portalpraxen entlasten?

Das Modell der Portalpraxen wird bereits seit einem Jahr an den Kliniken Augsburg und Bobingen praktiziert. Die Notaufnahmen werden dabei von Bereitschaftspraxen der KVB unterstützt. Sie decken die allgemeinärztliche Versorgung außerhalb der Sprechstundenzeiten ab und sollen Patienten übernehmen, die nicht in die Notaufnahme gehören.

Süddeutsche Zeitung, 07.09.2016, Behandlung ohne Nebenwirkungen

Seit zwei Monaten gibt es die KVB-Bereitschaftspraxis in der Kreisklinik Ebersberg. Die Erfahrungen der ersten Wochen sind positiv. Auch der neue Fahrdienst wird gut angenommen.

Bayerisches Fernsehen, 07.09.2016, Gesundheitspolitik: Streit um neues Krebsregister

Viele Ärzte und Organisationen der ärztlichen Selbstverwaltung – darunter auch die KVB und die Bayerische Landesärztekammer – wehren sich die gegen die Schaffung eines zentralen Krebsregisters.

Deutsches Ärzteblatt, 02.09.2016, Bayern: Neuer Online-Service für Ärzte und Psychotherapeuten

Die KVB hat einen neuen Online-Service gestartet. Mit ihm will sie niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten im Freistaat bei der Praxis- und Stellenvermittlung unterstützen. Die Mitglieder der KV können die "KVB-Börse" kostenfrei nutzen, um Inserate zur Praxisabgabe oder zur Praxisgründung online zu stellen.

August 2016

Bayerisches Fernsehen, 30.08.2016, Studie zu Arztterminen: Servicestellen kaum gefragt

Dass die Servicestellen auf eher geringes Interesse stoßen, hat noch einen anderen Grund: Sie berücksichtigen bei der Vermittlung nicht den Wunscharzt des Patienten. Deswegen empfiehlt selbst die KVB den Versicherten, eigenhändig einen Termin beim Arzt des Vertrauens zu vereinbaren.

Main-Echo, 25.08.2016, Positive Erfahrungen mit Dienstreform

Die Zusammenlegung von Dienstgruppen der niedergelassenen Ärzte im Rahmen einer Reform des Bereitschaftsdienstes der KVB, wie sie im Landkreis Main-Spessart geplant ist, hat der Main-Tauber-Kreis schon zweieinhalb Jahre hinter sich – mit positiven Erfahrungen.

Süddeutsche Zeitung, 17.08.2016, Bayern: Ärzteatlas-Report

Gestützt auf den "Ärzteatlas 2016" diagnostizieren die Ersatzkassen "eine ärztliche Überversorgung" für Bayern. Die KVB geht mit dem Report hart ins Gericht: "Die Zahlenspiele des Ersatzkassenverbandes geben die Versorgungsrealität in Bayern nicht wieder."

n-tv, 15.08.2016, Kassenärztliche Vereinigung bestätigt: Deutsche nutzen kaum Terminservice

Bislang stoßen die neuen Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen offenbar auf wenig Resonanz. In den ersten sechs Monaten seien bundesweit nur rund 61.000 Termine vermittelt worden. In Bayern zeichnet sich ein ähnliches Bild, wie auch in der aktuellen Ausgabe des KVB-Politjournals Impuls dargestellt wird.

Augsburger Allgemeine, 10.08.2016, Immer mehr Jugendliche sind psychisch krank

Fast ein Viertel aller Kinder und Jugendlichen im Freistaat hat psychische Probleme, zum Beispiel Entwicklungsstörungen, ADHS oder Depressionen. Dies ergab vor Kurzem eine Studie der KVB.

Expat-News, 05.08.2016, "Beim Arzt in Deutschland": Broschüre unterstützt ausländische Patienten

Sich besser verstehen, auch ohne die gleiche Sprache zu sprechen. Das ist das Ziel des kostenlosen Patienten-Arzt-Booklets "Beim Arzt in Deutschland", das ab August in der zweiten Auflage erscheinen wird. Die zweite Auflage umfasst 20.000 Exemplare und wurde von der KVB finanziert.

Ärzte Zeitung, 04.08.2016, Bayern: Ländliche Regionen nicht abhängen!

Der Zugang zu einer qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung sei in Bayern wohnortnah gegeben, erklärte Ruth Nowak, Amtschefin im Bayerischen Gesundheitsministerium. Insbesondere die ländlichen Regionen im Flächenstaat Bayern dürften "nicht abgehängt" werden. Um einer ungleichen Verteilung entgegenwirken zu können, sei es richtig, Gebiete für die Bedarfsplanung in mehrere Versorgungsbereiche einzuteilen. Dass die KVB damit im hausärztlichen Bereich begonnen habe, wertete sie positiv.