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Presseinformation vom 11.04.2017

KVB-Vorstand fordert bessere Vergütung für neue Leistungen in der Psychotherapie

München, 11. April 2017: Neue ambulante Angebote wie die psychotherapeutische Akutbehandlung und die psychotherapeutische Sprechstunde müssen von den Krankenkassen auch angemessen finanziert werden, wenn sie zu einer echten Verbesserung der Versorgung der Patienten beitragen sollen. Darauf wies der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) heute in München hin. Zugleich erklärte der KVB-Vorstand, die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) darin zu unterstützen, gegen den Beschluss des erweiterten Bewertungsausschusses vorzugehen. Dieser hatte am 29. März 2017 auf Betreiben des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenversicherung eine aus Sicht der KBV und der Kassenärztlichen Vereinigungen nicht angemessene Honorierung der neuen Leistungen festgelegt.

Aufgrund des Beschlusses des erweiterten Bewertungsausschusses werden seit 1. April 2017 die psychotherapeutische Akutbehandlung und die psychotherapeutische Sprechstunde laut Einheitlichem Bewertungsmaßstab (EBM) mit jeweils 406 Punkten je vollendete 25 Minuten vergütet – in Bayern sind dies aktuell 42,75 Euro. Dieser Betrag liegt unter der Honorierung für die bereits gut eingeführte, langfristig angelegte Richtlinien-Therapie.

Der Vorstand der KVB – Dr. Wolfgang Krombholz, Dr. Pedro Schmelz und Dr. Claudia Ritter-Rupp – kommentierte dies so: "Das Ziel, einen rascheren und einfacheren Zugang zur psychotherapeutischen Versorgung gewährleisten zu wollen, ist sinnvoll. Die Umsetzung wird allerdings dadurch erheblich erschwert, dass es den ärztlichen und psychologischen Psychotherapeuten durch die Krankenkassen nicht gerade attraktiv gemacht wird, solche neuen Leistungsangebote in ihren Praxen auch wirklich vorzuhalten. Der Bewertungsausschuss muss dringend nachbessern. Es ist bedauerlich, dass dies – wenn überhaupt – nur auf dem Klageweg möglich zu sein scheint und dass die Krankenkassen auf Bundesebene nicht zu Zugeständnissen im Sinne einer besseren Patientenversorgung bereit sind."