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Innovationsfonds

Geförderte Projekte mit KVB-Beteiligung

Am 1. Dezember 2016 hat der Innovationsausschuss bekannt gegeben, welche Projekte aus dem Innovationsfonds erstmals gefördert werden. Die von der KVB unterstützten Projekte sind unten in alphabetischer Reihenfolge mit ihren Projektsteckbriefen aufgeführt.

ACHT

Projekttitel

Adipositas Care & Health Therapy zur strukturierten, sektorenübergreifenden Versorgung nach bariatrisch-metabolischer Operation (ACHT)

Antragsteller

Deutsche Stiftung für chronisch Kranke

KonsortialpartnerKassenärztliche Vereinigung Bayerns
AOK Bayern
Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Interdisziplinäres Adipositaszentrum am Universitätsklinikum Würzburg
symeda GmbH
Adipositaszentrum Klinikum Memmingen
Chirurgische Klinik München-Bogenhausen
Schön Klinik Nürnberg Fürth
Chirurgisches Zentrum der WolfartKlinik München-Gräfelfing
RoMed Klinik Bad Aibling Adipositas Zentrum
Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie Klinikum Nürnberg Nord
Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax-, Gefäß- und Kinderchirurgie der Stadt Passau
Kooperationspartner

Deutsche Adipositas Gesellschaft e. V.
Bundesverband Deutscher Ernährungsmediziner e. V.
Adipositas-Selbsthilfeverband AdipositasHilfe Nord e. V.
Johnson & Johnson MEDICAL GmbH

Evaluation

Institut für Gesundheitsökonomie und Management im Gesundheitswesen, Helmholtz Zentrum München

Themenfeld

Themenfeld 3: Versorgungsmodelle für spezifische Krankheiten/Krankheitsgruppen

Projektlaufzeit

01.07.2019-31.12.2022 (42 Monate)

Kurzbeschreibung

Etablierung eines digital gestützten, strukturierten und leitliniengerechten Nachsorgeprogramms für Patienten nach bariatrisch-metabolischer Operation. ACHT ermöglicht erstmals eine strukturierte, wohnortnahe postoperative Betreuung bariatrischer Patienten durch spezifisch geschulte niedergelassene Ärzte im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung. Unter Einbeziehung von Diabetologen, Ernährungs- und Sportmedizinern bzw. nicht-ärztlichen Gesundheitsberufen werden außerdem individuelle Therapieziele klar definiert und stetig angepasst. Hierzu erfolgt ein bedarfsgerechter, fallbezogener Austausch zwischen den ambulanten Akteuren und den klinischen Expertenzentren. Ein Case Manager "Adipositas-Lotse" hält den Kontakt zum Patienten und koordiniert den Nachsorgeprozess, u.a. durch Koordination der Behandlungstermine und Überwachung des Therapieverlaufs. Durch das individuelle Management der Patienten, soll die Therapietreue weiter optimiert und die langfristige Betreuung sichergestellt werden. Die Vernetzung der beteiligten Akteure und das Monitoring des Therapieerfolgs erfolgen durch eine webbasierte, interoperable Fallakte, die für den Patienten auch als App zur Verfügung steht. Die App dient dem Patient-Empowerment und der Erhöhung der Adhärenz.

Förderkennzeichen01NVF18023

ARENA

ProjekttitelAntibiotika-Resistenzentwicklung nachhaltig abwenden (ARENA)
AntragstellerAQUA-Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH
KonsortialpartnerAgentur deutscher Arztnetze e.V., AOK Bayern, AOK Rheinland-Hamburg,
Kassenärztliche Vereinigung Bayerns
KooperationspartnerAOK Bundesverband
EvaluationInstitut für Medizinische Biometrie und Informatik (IMBI), Heidelberg
ThemenfeldAMTS
Projektlaufzeit01.01.2017-31.12.2019
KurzbeschreibungZiel ist die Optimierung des indikationsgerechten Antibiotika-Einsatzes sowie die Stärkung der sektorenübergreifenden Versorgung bei Infektionen, die im ambulanten Bereich häufig sind, um der fortschreitenden Resistenzentwicklung entgegenzuwirken.
Bei ARENA werden unterschiedliche Interventionen, deren Wirksamkeit aus Studien empirisch belegt ist, in den deutschen Versorgungsalltag implementiert: z.B. Blended Learning (für Ärzte, MFAs) zur Kommunikation mit dem Patienten, Qualitätszirkel, datenbasiertes individuelles Feedback, Öffentlichkeitskampagnen und Informationen für Patienten, IT-unterstützte Entscheidungshilfen, ergebnisorientierte Vergütung.
Die Interventionen werden in 14 Arztnetzen (Bayern, NRW) insbesondere Hausarztpraxen aber auch bei Fachärzten umgesetzt. Sektorenübergreifend ist der Einbezug regionaler Krankenhäuser, der stationären wie ambulanten Pflege und Apothekern geplant.
Die Interventionen sollen unter Nutzung der hier gemachten Erfahrungen den realen Praxisbedingungen angepasst und dann in die Regelversorgung übertragen werden. Sie sind auch für andere Themenfelder bzw. Aufklärungskampagnen nutzbar.
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Förderkennzeichen01NVF16008

FARKOR

ProjekttitelVorsorge bei familiärem Risiko für das kolorektale Karzinom (FARKOR)
AntragstellerKassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB)
SchirmherschaftMinisterin Melanie Huml, Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Konsortialpartner

Felix Burda Stiftung, AOK Bayern, Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek) (Techniker Krankenkasse, BARMER, DAK-Gesundheit), BKK Landesverband Bayern, KNAPPSCHAFT, Institut für Medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie (IBE) der Ludwig-Maximilians-Universität München, Private Universität für Gesundheitswissen- schaften, Medizinische Informatik und Technik (UMIT)

KooperationspartnerNetzwerk gegen Darmkrebs e.V., Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS), Deutsche Gesellschaft für Humangenetik (GfH), Deutsche Gesellschaft für Pathologie (dgp), Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
EvaluationInstitut für Medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie (IBE) der Ludwig-Maximilians-Universität München, Private Universität für Gesundheitswissen- schaften, Medizinische Informatik und Technik (UMIT)
ThemenfeldOffener Themenbereich
Projektlaufzeit01.10.2017-30.09.2020 (Rekrutierung der Zielgruppe vsl. im Herbst 2018)
 
KurzbeschreibungHintergrund: Darmkrebs, oder in der Fachsprache kolorektales Karzinom, ist sowohl bei Frauen als auch bei Männern die zweithäufigste bösartige Krebserkrankung und auch die zweithäufigste Krebstodesursache in Deutschland. Immer mehr jüngere Menschen erkranken an Darmkrebs: Jede zehnte Neuerkrankungen wird in Deutschland bei unter 55jährigen entdeckt. Besonders gefährdet sind Personen, in deren Familien Darmkrebs vermehrt auftritt. In Deutschland steht gesetzlich Versicherten jedoch erst ab dem Alter von 50 Jahren der Test auf Blut im Stuhl und ab dem Alter von 55 Jahren die Darmspiegelung (Koloskopie) als Krebsfrüherkennungsmaßnahmen zur Verfügung. Die Berechtigung zur Darmkrebsfrüherkennung ist damit ausschließlich an die genannte Altersbegrenzung gebunden.

Ziel: Im Projekt FARKOR sollen Menschen mit einem familiär erhöhten Darmkrebsrisiko in Bayern bereits früh - im Alter von 25 bis 50 Jahren - identifiziert werden. Ziel des Projekts ist es weiterhin, familiär mit Darmkrebs belasteten Menschen eine risikoangepasste Darmkrebsvorsorge anzubieten und damit die Sterblichkeit von Darmkrebs bei den unter 50jährigen zu senken. Das Projekt wird wissenschaftlich vom Institut für Medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie (IBE) der LMU München begleitet und wird erstmals fundierte Daten über diese Zielgruppe und die Inanspruchnahme risikoangepasster Früherkennungsmaßnahmen liefern. Eine gesundheitsökonomische Kosten-Nutzen-Analyse wird darüber hinaus zeigen, ob dadurch insgesamt auch Kosten gespart werden können. Das Konzept ist so angelegt, dass es nach einem erfolgreichen Abschluss im Jahr 2020 in die Regelversorgung übernommen werden kann. Das Projekt wird für drei Jahre gefördert.
 
Maßnahmen: Um möglichst viele familiär Belastete frühzeitig erkennen zu können, werden verschiedene Maßnahmen ergriffen. So werden neu an Darmkrebs Erkrankte (1) durch ihre Krankenkasse schriftlich über das erhöhte Risiko erstgradig Verwandter informiert, (2) Patienten zwischen 25 und 50 Jahren werden systematisch von Ärzten in bayerischen Praxen nach Darmkrebserkrankungen in der Familie gefragt (regelhafte Erhebung der Familienanamnese) und (3) es werden neue Möglichkeiten geschaffen, damit sich die Menschen auch selbst über ihr individuelles Erkrankungsrisiko informieren können (via Informationswebsite mit interaktivem Risikotool). Die Zielgruppe erhält mit dem Projekt FARKOR außerdem erstmals die Möglichkeit, eine vorgezogene Vorsorgedarmspiegelung (entsprechend der Empfehlungen der wissenschaftlichen Leitlinie) oder alternativ einen immunologischen Stuhltest in Anspruch zu nehmen und damit dem Risiko einer Darmkrebserkrankung vor dem Alter von 50 Jahren vorbeugen zu können. Zu den weiteren Bausteinen gehören die Fortbildung der Ärzte zum familiären und erblichen Darmkrebsrisiko sowie die Durchführung der informierten Entscheidung bei der Beratung betroffener Patienten.
Förderkennzeichen01NVF17026
 Infos zur Teilnahme am Vertrag

LQ-DMP

ProjekttitelLQ-DMP - Lebensqualität im Disease Management Programm COPD
AntragstellerHelmholtz Zentrum München: Prof. Dr. Reiner Leidl
ThemenfeldMessung von Lebensqualität
KurzbeschreibungZiele: Die gesundheitsbezogene Lebensqualität (LQ), eine zentrale Zielgröße der Disease Management Programme (DMPs), wird bislang nur stichprobenartig erfasst, ihr Zusammenhang mit Versorgungsverläufen ist für GKV-Versicherte kaum erschlossen. Am Beispiel des DMP COPD wird untersucht, wie das Versorgungsmanagement durch Lebensqualitäts-Daten unterstützt und weiterentwickelt werden kann.
Vorgehen: Der Einsatz etablierter LQ-Messinstrumente wird in einem Pre-Test evaluiert. Die Hauptbefragung richtet sich an die 50.000 DMP COPD Teilnehmer der AOK Bayern. Nach einem Jahr wird eine Folgebefragung durchgeführt.
Die Resultate werden anschließend mit den Abrechnungs- und DMP Daten zusammengeführt, um Determinanten der Lebensqualität und ihres Verlaufs sowie Subgruppen mit geringer Lebensqualität oder erkennbaren LQ-Risiken zu identifizieren.
Die Ergebnisse werden in einem Workshop mit Kassenvertretern, der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB), Ärzten und Patienten diskutiert.
Darauf aufbauend werden Ansätze zur Nutzung von LQ-Daten im Rahmen des DMP COPD für Case Management sowie Optionen für eine routinemäßige Erfassung der Lebensqualität erarbeitet.
Die Konzepte werden in einem zweiten Workshop mit den beteiligten Kooperationspartnern diskutiert.

NierenTx360°

ProjekttitelNierenTx360° – Etablierung einer koordinierten Versorgung nach Nierentransplantation
KonsortialführungMedizinische Hochschule Hannover (MHH)
Konsortial- und KooperationspartnerAOK Niedersachsen, KV Niedersachsen, Symeda GmbH, Davita, KfH sowie weitere Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen, die dem Vertrag beigetreten sind, darunter: Kassenärztliche Vereinigung Bayerns
ThemenfeldVersorgungsmodelle unter Nutzung von Telemedizin, Telematik und E-Health
Kurzbeschreibung

Ziele: Ziel des Projektes NierenTx360° ist es, eine Verbesserung des Transplantatüberlebens, der Lebensqualität und der Begleiterkrankungen nierentransplantierter Patienten durch verbesserte Nachsorgequalität zu erreichen und hierdurch auch Kosten zu reduzieren.
Maßnahmen: Die Einführung von telemedizinischen Kontroll- und Nachsorgeuntersuchungen zwischen dem NTx-Zentrum und dem wohnortnahen Nephrologen, weiterführenden Therapieangeboten und einer elektronischen Fallakte (EFA) zur Dokumentation stehen im Zentrum der Interventionsmaßnahme.

Weitere Informationen zum Projekt

Förderkennzeichen01NVF16009

PETRA

ProjekttitelPersonalisierte Therapie bei Rheumatoider Arthritis (PETRA) basierend auf dem Modell der Psychoneuroimmunologie
Antragsteller

Private Universität Witten/Herdecke gGmbH: Prof. Dr. Dr. Kurt Zänker

Konsortialpartner

Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten e.V. (bvvp) Bayern; Deutsche Psychotherapeutenvereinigung/ Landesgruppe Bayern (DPtV); Kassenärztliche Vereinigung Bayerns; Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. (BDRh); Berufsverband der Präventologen e.V.; Medizinische Universität Innsbruck; Universität Regensburg; Institut für Angewandte Statistik; BKK Landesverband Bayern

Kooperationspartner

Bayerischer Hausärzteverband; Deutsche Rheuma-Liga; Landesverband Bayern e.V.

Evaluation

Universität Regensburg und das Institut für Angewandte Statistik

ThemenfeldOffener Themenbereich
Projektlaufzeit01.04.2018-31.03.2021
KurzbeschreibungHintergrund: Rheumatoide Arthritis (RA) gehört zu den chronisch-entzündlichen Erkrankungen mit hoher Krankheitslast und erheblichen Einschränkungen in der Lebensqualität von Betroffenen. Sie zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis. Als Begleiterkrankungen treten bei dieser Autoimmunerkrankung häufig Depressionen und Angstzustände auf. Die Psychoneuroimmunologie (PNI), ein interdisziplinärer Forschungsbereich der Psychosomatik, beschäftigt sich mit den wechselseitigen Einflüssen psychischer Faktoren auf das Immunsystem und die körperliche Gesundheit. Forschungsergebnisse der PNI belegen den fundamentalen Einfluss von psychischen Belastungen und Stress auf den Krankheitsverlauf von Autoimmunerkrankungen und zeigen auf, dass chronischer Stress und eine verminderte bzw. geringe Selbstkompetenz die chronischen Entzündungsreaktionen der rheumatischen Arthritis aufrechterhalten.

Ziel: Ziel des Projekts PETRA ist die Stärkung der Gesundheits- und Lebenskompetenz von chronischen Rheumaerkrankten mit Hilfe eines psychoneuroimmunologisch fundierten und strukturierten Programms. Im Zuge dessen wird eine Verbesserung der Versorgungs- und Behandlungsqualität für den einzelnen Patienten sowie der Wirtschaftlichkeit angestrebt im Sinne einer objektiv messbaren Verbesserung der Krankheitsverläufe und des Selbstmanagements sowie einer Steigerung der Remissionsrate durch das patientenorientierte Gesundheitstraining.
 
Vorgehen: Zielgruppe sind erwachsene Patienten mit rheumatoider Arthritis. Mit Hilfe des gruppenbasierten und psychotherapeutisch geleiteten „aktivierenden Kompetenztrainings“ soll durch ein gutes Stress- und Selbstmanagement die Kompetenz der betroffenen Patienten beim Umgang mit rheumatoider Arthritis gestärkt und ihre Selbstverantwortung gefördert werden. Daneben soll der positive Einfluss von Stressoren bei Patienten mit Rheuma untersucht und Krankheitsschübe reduziert werden. Das von speziell geschulten Psychotherapeuten durchgeführte, neunmonatige Interventionsprogramm enthält verschiedene Module zu unterschiedlichen Themenbereichen sowie eine Nachhaltigkeitsphase. Die teilnehmende Ärzte und Psychotherapeuten erhalten eine spezielle Schulung zum Thema Psychoneuroimmunologie.
Das Projekt wird wissenschaftlich von der Universität Regensburg und dem Institut für Angewandte Statistik evaluiert und ist auf drei Jahre angelegt.
 Infos zur Teilnahme am Vertrag

RESIST

ProjekttitelResistenzvermeidung durch adäquaten Antibiotikaeinsatz bei akuten Atemwegsinfektionen (RESIST)
AntragstellerVerband der Ersatzkassen e.V.
KonsortialpartnerTechniker Krankenkasse, BARMER GEK, DAK-Gesundheit, Kaufmännische Krankenkassen - KKH, hkk, Hanseatische Krankenkasse - HEK
KooperationspartnerKassenärztliche Bundesvereinigung, Kassenärztliche Vereinigungen Baden-Württemberg, Bayerns, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein und Westfalen-Lippe, Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland
EvaluationInstitut für Allgemeinmedizin, Universitätsmedizin Rostock in Zusammenarbeit mit dem Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung
ThemenfeldAMTS
Projektlaufzeit01.01.2017-31.12.2019
KurzbeschreibungZiel ist die Verbesserung des Antibiotikaeinsatzes bei akuten Atemwegsinfekten in der vertragsärztlichen Versorgung sowohl in Bezug auf die Menge der eingesetzten Antibiotika als auch auf die eingesetzten Substanzen. Damit wird die Behandlungsqualität für den einzelnen Patienten gefördert und die Wirksamkeit von Antibiotika durch die Vermeidung weiterer Resistenzbildungen gesichert.
Die teilnehmenden Ärzte werden durch eine Online-Schulung zum Thema Arzt-Patientenkommunikation und zum zielgerichteten Antibiotikaeinsatz geschult. Im Anschluss wird den Ärzten ein "Instrumentenkoffer" bereitgestellt, der u.a. Decision Aids, Patienteninformationen und weiteres beinhaltet. Die Optimierung von Antibiotikaverordnungen ist ein unstrittiges Ziel.
Es gibt bereits mehrere Studien in kleinen, eng umfassten Settings, welche gezeigt haben, dass der Einsatz von niederschwelligen Instrumenten zu einer Reduzierung bzw. Optimierung der Antibiotikaverordnungen führt. Dies soll nun in der Versorgungsrealität getestet werden.
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