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KVB Impuls 2/2020

Aus dem Corona-Lagezentrum

Stefanie Wagner-Fuhs, Leiterin Service und Beratung, berichtet im Gespräch mit Martin Degenhardt, Politischer Fachreferent der KVB, welche Informationen zu COVID-19 bei den niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeuten besonders gefragt waren.

"Noch nie dagewesener Informationsbedarf"

Für alle, die Frau Wagner-Fuhs nicht kennen, stelle ich sie gerne einmal vor. Sie leitet bei der KVB den Bereich Service und Beratung, der sozusagen das Bindeglied zu den Mitgliedern, aber auch zu lokalen Ansprechpartnern darstellt. Meine erste Frage an Sie: Das Haus beschäftigt sich schon lange mit Corona, gerade natürlich auch aus medizinischer Sicht. Ab wann haben Sie die Fühler vor Ort ausgestreckt und zum allerersten Mal gemerkt: Da kommt eine richtige Welle auf uns zu?

Das war tatsächlich schon sehr früh der Fall. Ende Februar haben die Kollegen vom CoC Notdienste den Fahrdienst aufgestockt, weil es immer mehr Nachfragen nach Corona-Tests gab. Mein Kollege dort hat mich am letzten Samstag im Februar angerufen und gesagt: "Stefanie, ich brauche dich sofort, denn wir haben Informationsbedarf, der in dieser Form noch nie dagewesen ist, in alle möglichen Richtungen." Und da ist das erste Merkblatt entstanden, in dem Fall für den Fahrdienst, das zu diesem frühen Zeitpunkt erklärte: Welche Schutzmaterialien gibt es? Was für Arten von Masken gibt es? Was muss ich einsetzen, wenn ich zu einem Patienten fahre, der einen Test braucht?

Wie hat die KVB dann ihre Struktur angepasst, als klar war, um was für eine Krise es sich hier handelt?

Wir haben gemeinsam und abteilungsübergreifend einfach sehr rasch gehandelt. Unter Federführung des Vorstands haben wir Leute aus verschiedenen Fachbereichen zusammengezogen in einem Corona-Lagezentrum, zunächst nur in München. Später haben wir auch in den Bezirksstellen regionale Lagezentren etabliert.

Was ist die Aufgabe dieser regionalen Lagezentren?

Wir haben jeweils vier Beraterinnen und Berater in einem Raum mit entsprechenden Arbeitsplätzen zusammengezogen.  Die bilden die Schnittstelle nach außen und pflegen die kommunalen Kontakte. Diese reichten von Mitgliedern über Landräte oder die neu etablierten Versorgungsärzte bis hin zu Patienten.

Sind diese Mitarbeiter von ihren eigentlichen Aufgaben entbunden worden?

So ist es.

Wie viele Leute waren das bayernweit ungefähr, die sich regional nur mit der Corona-Krise beschäftigt haben?

Ungefähr 35 bis 40. Das haben wir auch immer danach gesteuert, wie hoch die Nachfrage war. In der Anfangszeit war eine telefonische Erreichbarkeit auch an Wochenenden notwendig.

Solch eine Krise stellt die KVB vor große Herausforderungen. Auch wenn nicht immer alles perfekt lief, haben wir das doch miteinander ganz gut hinbekommen. Was waren aus Ihrer Sicht die größten Herausforderungen?

Ich möchte zwei Punkte herausgreifen. Da wäre zum einen die Dynamik des Virusgeschehens. Das hat sich zu Beginn so rasant entwickelt, dass mit jedem Tag manchmal sogar stundenweise neue Informationsbedarfe aufgepoppt sind, die auch ad hoc bedient werden mussten. Zum anderen ist man bei der KVB an sich gewohnt, erst dann zu kommunizieren, wenn etwas verbindlich und rechtlich gesichert ist. Wir mussten jetzt anfangen zu kommunizieren, obwohl manche Details noch im Fluss waren und vielleicht ein Informationsstand von heute auf morgen schon wieder ganz anders aussehen konnte.

Ich danke Ihnen herzlich für das Gespräch und die lebendigen Informationen aus dem Innenleben des Corona-Lagezentrum.

Corona-Krisenmodus

Seit Monaten ist der Vorstand der KVB rund um die Uhr mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Bayerns Praxen beschäftigt. Im Mitgliedermagazin KVB FORUM berichten Dr. Wolfgang Krombholz, Dr. Pedro Schmelz und Dr. Claudia Ritter-Rupp, wie die Corona-Pandemie das Verhältnis zwischen Selbstverwaltung und Politik verändert hat:

Entschlossenes Handeln in der Corona-Krise

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