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KVB Impuls 3/2020 - Corona-Pandemie und die Folgen

Was die KVB in der Corona-Krise außerhalb ihres originären Aufgabenbereichs leistet

Bayern war von der Corona-Krise in besonderem Maße betroffen. Bereits nach den ersten Infektionen in einem Unternehmen in Stockdorf im Januar wurden deshalb erste Maßnahmen zur Rückverfolgung und Eingrenzung ergriffen. Die KVB war bei allen Schritten der Politik grundsätzlich mit eingebunden.

Nichtsdestotrotz waren auch wir – wie so viele andere Beteiligte – in den vergangenen Monaten vor medialer und öffentlicher Kritik nicht gefeit. War diese berechtigt und konstruktiv, haben wir daraus selbstverständlich unsere Lehren gezogen und – wo dies notwendig war – unsere Konzepte und Maßnahmen den sich ständig ändernden Gegebenheiten zeitnah angepasst. Als sich beispielsweise das Anruferaufkommen und damit auch die Wartezeiten für die bundesweit einheitliche Telefonnummer des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116117 zu Beginn der Pandemie unverhältnismäßig schnell erhöht hatten, haben wir in kürzester Zeit die personellen Kapazitäten in der Telefonie um rund 35 Prozent aufgestockt – mit dem Ergebnis, dass sich die Wartezeiten seitdem wieder auf einem niedrigen Niveau von ein bis drei Minuten eingependelt haben.

Oftmals – wie auch in diesem Fall - musste sich die KVB mit kritischen Tönen auseinandersetzen, die Bereiche betrafen, in denen sie tatkräftig unterstützt hat, ohne dass dies zu ihren originären Aufgaben gehört hätte. So war und ist die Rufnummer 116117 keine Corona-Hotline, sondern eigentlich ausschließlich den Patienten außerhalb der regulären Praxisöffnungszeiten vorbehalten.

In Ermangelung einer flächendeckenden Corona-Hotline beim eigentlich zuständigen Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) haben besorgte Bürger in großer Zahl die Rufnummer 116117 gewählt – was aufgrund des ungeahnten Ansturms im März 2020 tatsächlich zu deutlich längeren Wartezeiten für die Anrufer geführt hat. Die KVB hat jedoch auf dieses Problem reagiert und zeitnah gute Lösungen geschaffen.

Mangel an Schutzausrüstung in den Praxen

Auch die Problematik rund um den, gerade zu Beginn der Pandemie, eklatanten Mangel an Schutzausrüstung in den Praxen wurde teilweise der KVB angelastet. Doch gehört auch die Beschaffung von Schutzausrüstung nicht zu unseren Aufgaben, sondern ist vom Bund beziehungsweise vom Freistaat Bayern zu leisten.

Trotzdem haben wir selbstverständlich für unsere Praxen Verantwortung übernommen und alles getan, um in einem weltwelt völlig leer gekauften und hart umkämpften Markt Schutzausrüstung für unsere bayerischen Ärzte und Psychotherapeuten zu organisieren, damit diese sich bei der Testung von Corona-Patienten schützen können.

Auch dieses freiwillige und sehr kostenintensive Engagement wurde der KV Bayerns medial oft negativ ausgelegt, wenn die angekündigte Schutzkleidung aus widrigen Umständen doch nicht rechtzeitig ankam und den Praxen erst verspätet zur Verfügung stand.

Nichtsdestotrotz war es notwendig und richtig, dass die KVB nicht abgewartet und sich auf andere verlassen hat, sondern bei der qualitätsgesicherten Eigenbeschaffung von Masken, Kitteln und Handschuhen aktiv geworden ist, damit die Patientenversorgung in den Praxen aufrechterhalten werden konnte. Das wäre ansonsten kaum gelungen, da zu dieser Zeit praktisch nichts von den auf Bundesebene versprochenen Lieferungen an Schutzkleidung in bayerischen Praxen angekommen war.

Corona-Testung von Urlaubsrückkehrern

Aktuell wird die KVB dafür kritisiert, dass getestete Urlaubsrückkehrer unter der Rufnummer 116117 keine Ergebnisse ihrer Tests erhalten, die sie an Autobahnraststätten oder Flughäfen gemacht haben. Auch diese Kritik ist unberechtigt, da sowohl für die Organisation der Testung als auch für die Rückmeldung der Testergebnisse das Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) zuständig ist.

Darüber hinaus ist die KVB auch nicht in die Organisation der von der Bayerischen Staatsregierung eingerichteten Teststationen an Flughäfen, Bahnhöfen und Autobahnraststätten eingebunden. Sie vermittelt lediglich bei Bedarf niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, die die Abstriche vor Ort durchführen. Da sie die Teststationen nicht betreibt, erhält die KVB daher keine Testergebnisse seitens der Labore übermittelt.

Einsatz zum Schutz aller Beteiligten

Schlussendlich bleibt festzuhalten, dass sich die KVB weit über ihren originären Aufgabenbereich hinaus zur Eindämmung der Corona-Pandemie, sowie zum Schutz der Ärzte und Psychotherapeuten sowie deren Patienten engagiert hat und dies auch weiterhin tun wird. Denn selbstverständlich werden wir gemeinam mit den anderen Organisationen im Gesundheitssystem Verantwortung übernehmen und Politik, Ärzte, Psychotherapeuten und Patienten überall dort aktiv unterstützen, wo wir mit unserer Erfahrung und unserem Know-how in diesen schwierigen Zeiten gebraucht werden.

Corona-Krisenmodus

Seit Monaten ist der Vorstand der KVB rund um die Uhr mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Bayerns Praxen beschäftigt. Im Mitgliedermagazin KVB FORUM berichten Dr. Wolfgang Krombholz, Dr. Pedro Schmelz und Dr. Claudia Ritter-Rupp, wie die Corona-Pandemie das Verhältnis zwischen Selbstverwaltung und Politik verändert hat:

Entschlossenes Handeln in der Corona-Krise

Corona-Interviews

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