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KVB Impuls 3/2020 - Corona-Pandemie und die Folgen

Die KVB im Corona-Krisenmodus

Die vergangenen Monate haben die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns vor Herausforderungen gestellt, mit denen auch sie zuvor noch nie konfrontiert war. Die Bedrohung durch die Corona-Infektionen in Bayern wurde von der Bayerischen Staatsregierung Anfang des Jahres als so gravierend eingeschätzt, dass Mitte März im Freistaat als einzigem Bundesland Deutschlands sogar Monate lang der Katastrophenfall ausgerufen wurde. Dies hatte nicht nur für Bayerns Wirtschaft, sondern insbesondere auch für Bayerns niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten gravierende Folgen: Wie eine inzwischen veröffentlichte Analyse der KVB ergeben hat, wurde die Regelversorgung in den Spitzenzeiten der Corona-Krise - also während des bayerischen Kathastrophenfalls - vernachlässigt, da viele, auch chronisch kranke Patienten aus Angst vor einer Ansteckung mit COVID-19 den Weg in die Praxen gescheut hatten. Obwohl die meisten Praxen in Bayern auch in diesen Wochen geöffnet hatten und mit guten Hygienekonzepten aufwarten konnten, brachen die Fallzahlen bei allen Fachgruppen zum Teil sehr deutlich ein. Erst ab Juni fanden wieder mehr Patienten den Weg zu Bayerns Ärzten und Psychotherapeuten, wobei man hier von einem "Normalzustand" noch weit entfernt ist.

Die KVB hat daher nach einem entsprechenden Beschluss ihrer Vertreterversammlung das Angebot der Bundesregierung gerne angenommen, die bereits Ende März ein umfangreiches Gesetzespaket geschnürt hatte, das unter anderem auch einen Schutzschirm für die Praxen niedergelassener Ärzte und Psychotherapeuten aufspannt. Für diese Möglichkeit der finanziellen Unterstützung sind wir der Politik und auch den Krankenkassen, die hierfür ebenfalls grünes Licht gegeben haben, ausgesprochen dankbar. Der Schutzschirm in Bayern sieht nun für niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten, die von der Corona-Pandemie finanziell besonders betroffen sind, unter bestimmten Voraussetzungen Ausgleichszahlungen vor.

Telefonberatung des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes

Während des Katastrophenfalls in Bayern gehörte es - neben der Aufrechterhaltung der Regelversorgung - zu den dringendsten Aufgaben der KVB, die Betreuung der Telefonberatung im Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 116117 sicherzustellen. Hier gingen in der ersten Pandemie-Hochphase von Februar bis Mai 2020 über 600.000 Anrufe und Anfragen ein. Allein im März 2020 nahm die Zahl der eingegangenen Anrufe um zirka 60 Prozent gegenüber dem Vormonat zu. Um die sich abzeichnenden steigenden Wartezeiten zu vermeiden, wurden die personellen Kapazitäten der Telefonzentralen zügig um rund 35 Prozent erhöht. Auch 120 Beratungsärzte und 160 Mitarbeiter waren zusätzlich für die Telefonie im Einsatz. Mit der personellen Aufstockung sank die durchschnittliche Wartezeit von März bis Mai von rund zehn Minuten auf 2:35 Minuten.

Aufbau von Corona-Schwerpunktpraxen

Neben der Betreuung der Telefonberatung wurde in enger und konstruktiver Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium des Innern (StMI), sowie mit dem Bayerischen Gesundheitsministerium (StMGP), ein Konzept zur Einrichtung von Corona-Schwerpunktpraxen erarbeitet, auf das bei steigenden Fallzahlen jederzeit zurückgegriffen werden kann. Weitere zusätzliche Aufgaben der KVB bestanden darin, Managementstrukturen für die Dienstplanung aller Zusatzdienste zu konzipieren, sowie ein VIP-Anrufsystem für Altenheime und integrierte Leitstellen aufzubauen. Durch die Schaffung einer exklusiven Telefonnummer für Altenheime und integrierte Leitstellen wurde somit ein direkter Draht zur KVB geschaffen.

Bayernweite Koordination der Abstrich-Entnahme

Eine bedeutende Rolle kommt der KVB nach wie vor bei der bayernweiten Koordination der Corona-Abstriche zu. Hierunter fallen sowohl die Annahme, Zwischenlagerung und logistische Beförderung der Abstriche, als auch die automatisierte Rückmeldung und Weitergabe von negativen Testergebnissen. So konnte zur Entlastung der bayerischen Praxen ab Februar 2020 die Entnahme von Abstrichen durch den Fahrdienst des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes bei den Patienten zuhause angeboten werden. Im Zeitraum Februar bis Mai 2020 erfolgte mehr als die Hälfte der insgesamt 77.373 getätigten Testungen allein im Rahmen dieses von der KVB eingerichteten Fahrdienstes. Zusätzlich erfolgten Testungen an mobilen Abstrichstationen der KVB oder an 88 Testzentren der jeweiligen Städte bzw. Landkreise - in der Regel durch die freiwillige Mitarbeit der niedergelassenen Ärzte.

Großes Engagement der niedergelassenen Ärzte

Insbesondere die Niedergelassenen selbst haben mit ihrem großen Engagement gezeigt, dass der Vorwurf mancher Krankenhausvertreter, die ambulanten Vertragsärzte hätten sich weggeduckt, realitätsferner nicht sein könnte. Der Realitätscheck zeigt: Über 98 Prozent der bayerischen Praxen waren auch in der Pandemie geöffnet. Der Großteil der wenigen Schließungen waren auf Quarantänemaßnahmen oder fehlende Betreuungsmöglichkeiten der Kinder zurückzuführen. 1.422 Praxen führen aktuell Testungen in eigenen Räumlichkeiten durch, 1.350 Vertragsärzte stehen für Reihentestungen in Schulen und KiTas oder im Auftrag des ÖGD zu Verfügung und über 750 von ihnen sind in einer Task Force für ad hoc-Reihentestungen organisiert.

Corona-Interviews

Durch den "Klick" auf ein Foto gelangen Sie zum jeweiligen Interview.

Corona-Krisenmodus

Seit Monaten ist der Vorstand der KVB rund um die Uhr mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Bayerns Praxen beschäftigt. Im Mitgliedermagazin KVB FORUM berichten Dr. Wolfgang Krombholz, Dr. Pedro Schmelz und Dr. Claudia Ritter-Rupp, wie die Corona-Pandemie das Verhältnis zwischen Selbstverwaltung und Politik verändert hat:

Entschlossenes Handeln in der Corona-Krise

Außerdem:

Broschüre zu den wichtigsten Fragen und Antworten zur Rolle der KVB in Zeiten der Corona-Epidemie

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