Kontaktdaten der KVB

Mitgliederberatung

Vermittlungsbörsen

KVB-Börse

Online-Service für die Vermittlung von Praxen und Stellen in Bayern


Bereitschaftsdienst

Vertretervermittlung

Diensttauschbörse (DPP)

Starterpaket/Grundwissen

Informationen, rechtliche Grundlagen und Antragsformulare, die für den Neubeginn bzw. eine veränderte Praxistätigkeit benötigt werden

Starterpaket

Bereitschaftsdienst

Den Ärztlichen Bereitschaftsdienst erreichen Sie kostenfrei unter

116 117

Der Ärztliche Bereitschaftsdienst in Ihrer Region

Bereitschaftsdienste

Bereitschaftspraxen

Patienten-Infoline

Ihr Kontakt für Fragen zur Gesundheitsversorgung in Bayern:

089 54546-40420

Mo-Do: 09:00-17:00 Uhr
Fr:         09:00-13:00 Uhr

E-Mail schreiben

Psychotherapieplatz-Vermittlung

Informationen zur Therapieplatzvermittlung für psychotherapeutische Behandlungen

mehr erfahren

Arzt-/Psychotherapeutensuche

Mitgliederportal

Hilfsmittel

Richtlinien/Gesetze

Diverse Verträge, Vereinbarungen, Richtlinien und Empfehlungen sind maßgeblich für die Verordnung von Hilfsmitteln.

Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetzes

Teile des so genannten Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetzes (HHVG) sind seit 11. April 2017 in Kraft.

Verordnung von Sehhilfen

Die wichtigsten Regelungen des HHVG kurz  zusammengefasst (Auszug aus der Pressemitteilung des BMG)

  • Der Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) wird verpflichtet, bis zum 31. Dezember 2018 das Hilfsmittelverzeichnis grundlegend zu aktualisieren.
  • Bei Ausschreibungen im Hilfsmittelbereich müssen die Krankenkassen künftig bei ihren Vergabeentscheidungen neben dem Preis auch qualitative Anforderungen an die Produkte und die mit ihnen verbundenen Dienstleistungen berücksichtigen, die über die Mindestanforderungen des Hilfsmittelverzeichnisses hinausgehen.
  • Leistungserbringer müssen Versicherte künftig beraten, welche Hilfsmittel und zusätzlichen Leistungen innerhalb des Sachleistungssystems für sie geeignet sind und somit von den Krankenkassen als Regelleistung bezahlt werden. Darüber hinaus werden die Leistungserbringer verpflichtet, im Rahmen der Abrechnung mit den Krankenkassen auch die Höhe der mit den Versicherten vereinbarten Mehrkosten anzugeben. Damit wird Transparenz über die Verbreitung und Höhe von Aufzahlungen geschaffen.
  • Die Ausnahmeregelung für einen Leistungsanspruch auf Brillengläser wird erweitert: Künftig erhalten auch die Versicherten, die wegen einer Kurz- oder Weitsichtigkeit Gläser mit einer Brechkraft von mindestens 6 Dioptrien oder wegen einer Hornhautverkrümmung von mindestens 4 Dioptrien benötigen, einen Anspruch auf Kostenübernahme in Höhe des vom GKV-Spitzenverband festgelegten Festbetrags bzw. des von ihrer Krankenkasse vereinbarten Vertragspreises. Nach derzeitiger Rechtslage werden die Kosten für Brillengläser nur für Kinder und Jugendliche übernommen. Volljährige Versicherte haben aktuell nur dann einen Leistungsanspruch, wenn sie auf beiden Augen eine extreme Sehschwäche aufweisen und ihre Sehleistung auf dem besseren Auge bei bestmöglicher Korrektur höchstens 30 Prozent erreicht.
  • Die Aufnahme innovativer Hilfsmittel in das Hilfsmittelverzeichnis wird neu geregelt, um Hilfsmittel, die unmittelbar in das Verzeichnis aufgenommen werden können, besser von solchen Produkten abgrenzen zu können, die zuvor eine Nutzenbewertung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) durchlaufen müssen: Hält der GKV-Spitzenverband eine Klärung für erforderlich, ob das Produkt Bestandteil einer neuen Untersuchungs- und Behandlungsmethode ist und damit eine Nutzenbewertung des G-BA erfolgen muss, hat der G-BA dem GKV-Spitzenverband innerhalb von 6 Monaten eine entsprechende Auskunft zu erteilen. Stellt sich bei der Prüfung durch den G-BA heraus, dass das Produkt untrennbarer Bestandteil einer neuen Untersuchungs- und Behandlungsmethode ist, leitet der G-BA unmittelbar das Bewertungsverfahren ein

Der G-BA wird nun die entsprechenden Richtlinien der vertragsärztlichen Versorgung ergänzen. Erst wenn dies geschehen ist, entfalten diese neuen gesetzlichen Regelungen ihre volle Wirkung.