Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB)Ausdruck vom 31.08.2025 12:44 Uhr
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Anstieg von Fälschungen bei "rosa Rezepten" - eRezept beugt Fälschungen vor!

Bundesweit häufen sich Meldungen über Fälschungen von papiergebundenen Arzneimittelrezepten (Muster 16), insbesondere für die GLP-1 bzw. GIP/GLP-1-Agonisten (Liraglutid, Semaglutid bzw. Tirzepatid). Dem Gesundheitssystem entstehen so Schäden in Millionenhöhe.

Die Krankenkassen sehen sich einer beispiellosen Welle von Rezeptfälschungen ausgesetzt.

Die KVB weist darauf hin, dass seit 01.04.2024 verpflichtend eRzepte auszustellen sind, die derzeit als fälschungssicher gelten. Insbesondere bei Wirkstoffen mit hohem Fälschungspotenzial empfiehlt die KVB, dies umzusetzen.

Zu diesen Wirkstoffen zählen neben den genannten GLP-1-Analoga, auch Wachstumshormone und Insuline, Analgetika, Antiepileptika oder Beruhigungs- und Schlafmittel.

Wir bitten um Verständnis, wenn Apotheken bei papiergebundenen Rezepten sich bei den verordnenden Ärztinnen und Ärzte telefonisch rückversichern oder über KIM anfragen.