Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB)Ausdruck vom 25.04.2024 05:54 Uhr

Rothaarige junge Frau - Symbolbild für Patienten

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KBV und KVen wollen in den nächsten Wochen u.a. mit Werbespots im Fernsehen, mit Plakaten und Anzeigen die Öffentlichkeit über die zugespitzte Situation in der ambulanten Gesundheitsversorgung aufklären.

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Elektronische Arbeitsunfähigkeitbescheinigung (eAU)

Gesetzlich Versicherte müssen die AU im Regelfall nicht mehr in Papierform an ihren Arbeitgeber und die Krankenkasse weiterleiten. Der Arbeitgeber muss bei einer Erkrankung jedoch weiterhin unverzüglich informiert werden.

Eine eAU ist die digitalisierte Form der herkömmlichen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung.

Seit 1. Januar 2022 sind Ärztinnen und Ärzte verpflichtet, die erstellte AU elektronisch an die Krankenkasse des Erkrankten zu versenden. Die Bescheinigung für den Arbeitgeber wird seit dem 1. Januar 2023 im Regelfall nicht mehr in Papierform vom Patienten an dessen Arbeitgeber weitergeleitet. Stattdessen ruft der Arbeitgeber zeitnah digital bei der Krankenkasse die relevanten AU-Daten ab, die bisher auf den Papier-Bescheinigungen zu finden waren: Versichertenname, Beginn und Ende der Erkrankung, Datum der Feststellung, Angaben zu Erst- oder Folgebescheinigung und ob es ein Arbeitsunfall war. In Papierform erhalten die Patienten nur noch eine Ausfertigung für ihre eigenen Unterlagen.
 
Was hat sich für Versicherte geändert?

  • Gesetzlich Versicherte müssen im Regelfall keine AU an den Arbeitgeber und die Krankenkasse weiterleiten. Arbeitnehmer sind aber weiterhin verpflichtet ihre Arbeitsunfähigkeit und die voraussichtliche Dauer unverzüglich ihrem Arbeitgeber mitzuteilen.
  • Für ihre eigenen Unterlagen erhalten Patienten weiterhin eine Papierbescheinigung – auf Wunsch mit händischer Unterschrift.
  • Patienten bekommen von ihrer Praxis auf konkreten Wunsch weiterhin eine AU-Papierbescheinigung für den Arbeitgeber ausgehändigt, z.B. zur Vorlage bei der Agentur für Arbeit (siehe Abschnitt Ausnahmen).
  • Die eAU gilt nur für gesetzlich Versicherte - Privatpatienten müssen bei Arbeitsunfähigkeit weiterhin Papierbescheinigungen beim Arbeitgeber einreichen.

 
Ausnahmen für gesetzlich Versicherte!


In folgenden Fällen werden weiterhin Papierbescheinigungen benötigt:

  • Versicherte, die an einer Rehabilitationsmaßnahme (Reha) teilnehmen
  • Arbeitnehmer, bei denen eine stufenweise Wiedereingliederung in das Arbeitsleben erfolgt
  • Leistungsempfänger des neuen Bürgergelds oder Arbeitslosengelds I
  • Feststellung der Arbeitsunfähigkeit durch einen Arzt, der nicht an der vertragsärztlichen Versorgung teilnimmt (Privatärzte)
  • Arbeitnehmer, die sich im Ausland krankschreiben lassen
  • Eltern kranker Kinder ("Eltern-Krankenschein"), die verpflichtet sind, das Attest bereits für den ersten Tag einzureichen, an dem sie fehlen
  • Minijobber, die in Privathaushalten beschäftigt sind
  • Studierende, Schülerinnen und Schüler

Bei technischen Problemen in der Praxis, wenn eine digitale Übermittlung der eAU an die Krankenkasse nicht möglich ist, kann es zudem erforderlich sein, dass der Arzt oder die Praxismitarbeiter den Patienten Papierbescheinigungen zur Weiterleitung an die Krankenkasse aushändigen. Es ist wichtig, dass Patienten dieser Aufforderung gegebenenfalls nachkommen, sodass die zuständige Krankenkasse die AU-Daten für den Arbeitgeber zeitnah zum Abruf bereitstellen kann.

Informationen zur eAU erhalten Patienten von ihrer Krankenkasse.

E-Rezept

Schnell und bequem zum richtigen Medikament: Verschreibungspflichtige Arzneimittel für alle gesetzlich Versicherten elektronisch über das eRezept

Was ist das eRezept?

eRezept steht für "elektronisches Rezept" und ersetzt unter anderem das bisherige "rosa Rezeptformular" für Verordnungen. Die eRezept-Einführung ist mit der Verordnung von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung gestartet.

Ärztinnen und Ärzte sind seit 1. Januar 2024 verpflichtet, eRezepte auszustellen. Alle Apotheken bundesweit sind bereits seit 1. September 2022 in der Lage, eRezepte anzunehmen.

Wie können gesetzlich Versicherte das eRezept nutzen?

Patienten haben verschiedene Möglichkeiten, das eRezept in Apotheken einzulösen.

  • Einlösen mit eRezept-App

    Mit der kostenlosen App "Das E-Rezept" der gematik GmbH können Patienten eRezepte verwalten und in der Apotheke einlösen:

    Um die eRezept-App vollumfänglich nutzen zu können (u.a. Einsicht und Verwaltung der eRezepte, Online-Bestellung), benötigen Patienten neben der App eine NFC-fähige elektronische Gesundheitskarte (eGK) und die PIN von der Krankenkasse sowie ein NFC-fähiges Smartphone (Betriebssystem mind. iOS 14 oder Android 7). Eine eGK mit NFC-Funktion, die den kontaktlosen Datenaustausch ermöglicht, erkennen Patienten an dem auf der Vorderseite aufgebrachten Symbol (Punkt mit abstrahlenden Wellen) sowie der rechts davon befindlichen sechsstelligen Kartenkennnummer (CAN). Alternativ ist eine Anmeldung über die ePA-App der Kranklenkasse möglich.

    Auch ohne NFC-fähige eGK ist es mit der eRezept-App möglich, eRezeptcodes per Handykamera einzulesen und zu speichern sowie das eRezept in einer Apotheke einzulösen.
     
  • Einlösen mit eGK
     
    Mit dem Einstecken der eGK autorisiert der Patient die Apotheke, das eRezept aus dem eRezept-Fachdienst in der Telematikinfrastruktur abzurufen und zu verarbeiten. Dieses Verfahren steht allen gesetzlich Versicherten zur Verfügung, da weder eine besondere Version der eGK noch eine PIN erforderlich ist.
     
  • Einlösen mit Papierausdruck der Zugangsdaten
     
    Versicherte können das eRezept, genauer die Zugangsdaten zum eRezept, mit den entsprechenden Rezeptcodes (auch eRezept-Token, ähnlich QR-Code) weiterhin als Papierausdruck erhalten. Mit dem Ausdruck kann das eRezept in der Apotheke eingelöst werden. Patienten haben auf den Papierausdruck einen kostenlosen Anspruch.
     

Wo finden Patienten weitere Informationen?

Die "gematik GmbH", die in Deutschland die Gesamtverantwortung für die Telematikinfrastruktur im deutschen Gesundheitswesen trägt – stellt umfangreiche Informationen (FAQ, Flyer etc.) zur Verfügung.

Das E-Rezept für Deutschland

Das elektronische Rezept kommt - Informationen in Leichter Sprache

Darüber hinaus werden gesetzlich Versicherte auch von ihren jeweiligen Krankenkassen informiert. Bitte wenden Sie sich daher bei Fragen direkt an Ihre Krankenkasse.
  

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Positive Frau mit zwei Daumen nach oben

Prävention und Vorsorgeuntersuchungen

Gesetzlich Krankenversicherte haben Anspruch auf eine ganze Reihe von Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen. Nutzen Sie das Angebot.

Der Vorsorge-Checker - Ihr persönliches Präventionsprogramm (PDF)

Gut informiert über Früherkennungsuntersuchungen (BZgA)

Impfempfehlungen (BZgA)

Kinder (bis 14 Jahre)

Früherkennung und U-Untersuchungen (BZgA)

Keine Us und J1 verpassen - Terminrechner (BZgA)

Mammographie-Screening

Das Mammographie-Screening ist ein Programm zur Früherkennung von Brustkrebs, bei dem im Abstand von zwei Jahren Röntgenaufnahmen der Brust (Mammographien) erstellt werden. Alle in Deutschland ansässigen Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren haben einen Anspruch auf das Mammographie-Screening.

Erweiterung der Altersgrenze
Ab dem 1. Juli 2024 wird das Programm auf Frauen bis zum Alter von einschließlich 75 Jahren erweitert. Der Anspruch endet also mit dem 76. Geburtstag.

Nutzen auch Sie die Möglichkeit, an der kostenlosen Mammographie-Untersuchung zur Früherkennung von Brustkrebs teilzunehmen!

Kontakt und Infos zu Mammographie-Screening Bayern

Frau mit Schleife Pink Ribbon im Bewusstsein gegen Brustkrebs

Selbsthilfe

Die Angebote der Selbsthilfe umfassen psychosozialen Austausch in der Gruppe, Beratungs- und Informationsangebote, medizinisch orientierten Dienstleistungen bis hin zur politischer Interessensvertretung.

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Der ärztliche Bereitschaftsdienst hilft Patientinnen und Patienten, die mit ihren Beschwerden nicht bis zur nächsten Sprechstunde warten können und dringend ärztliche Hilfe brauchen.

mehr Infos zum Ärztlichen Bereitschaftsdienst

Unter der Rufnummer  116117 oder online (eTermin-Service) unterstützt Sie die Terminservicestelle bei der Suche nach einem zeitnahen Termin bei

  • Facharztpraxen,
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  • Psychotherapeutischen Sprechstunden, Akutbehandlungen und zeitnah erforderlichen probatorische Sitzungen.

mehr zur Terminservicestelle

Sie haben Fragen zu Ihren Rechten und Ansprüchen im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung oder bestehen Meinungsverschiedenheiten mit Ihrem behandelnden Arzt zur Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung? Dann wenden Sie sich bitte an die für Sie zuständige gesetzliche Krankenkasse.

Sieht Ihre Krankenkasse weiteren Klärungsbedarf wird diese auf uns zukommen.

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Wünschen Sie eine vollständige Auskunft über sämtliche persönlich in Anspruch genommenen Leistungen und deren Kosten, wenden Sie sich bitte auch an Ihre Krankenkasse. Diese ist gesetzlich zu dieser kostenlosen und zeitlich unbeschränkten Versichertenauskunft verpflichtet (§ 305 Abs. 1 SGB V). Auch die verschlüsselte Diagnose ist von dieser Auskunftspflicht der Krankenkassen umfasst. Die für die Unterrichtung der Versicherten kumulierten Daten dürfen nicht für andere Zwecke verarbeitet werden (§ 305 Abs.1 S. 8 SGB V).

 

Wünschen Sie "nur" eine vollständige Auskunft über sämtliche persönlich in Anspruch genommenen Leistungen und deren Kosten, wenden Sie sich bitte auch an Ihre Krankenkasse. Diese ist gesetzlich zu dieser kostenlosen und zeitlich unbeschränkten Versichertenauskunft verpflichtet (§ 305 Abs. 1 SGB V). Auch die verschlüsselte Diagnose ist von dieser Auskunftspflicht der Krankenkassen umfasst. Die für die Unterrichtung der Versicherten kumulierten Daten dürfen nicht für andere Zwecke verarbeitet werden (§ 305 Abs.1 S. 8 SGB V).

Daneben haben Sie die Möglichkeit einen datenschutzrechtlichen Auskunftsanspruch nach Art. 15 DSGVO i.V.m. § 83 Abs. 1 SGB X über die bei uns verarbeiteten personenbezogenen Daten geltend zu machen. Ist das Ihr Wunsch, wenden Sie sich bitte über unser Kontaktformular an uns.

Kontaktformular für Patienten

 

Die Patienteninfoline unterstützt Sie bei Ihrer Suche nach Haus- oder Fachärztinnen und -ärzten sowie Psychotherapeutinnen und Therapeuten.

Mo - Do: 12:00 - 15:00 Uhr

Fr: 12:00 - 13:00 Uhr

089 54546-40420

E-Mail

 

Gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten haben einen Rechtsanspruch, vor bestimmten planbaren Operationen eine unabhängige ärztliche Zweitmeinung einzuholen.

Was ist das? Ablauf? (Patienteninfo - G-BA)

Patienteninfo in Leichter Sprache (G-BA)

Nicht jede Praxis kann im Rahmen des offiziellen Zweitmeinungsverfahrens eine zweite Beurteilung durchführen. Über die "erweiterte Suche" und das Feld "Zweitmeinungen" können Sie gezielt nach Praxen mit der entsprechenden Genehmigung suchen.

Arztsuche Zweitmeinung

  

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Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Patienteninfomaterial

Infomaterial in Leichter Sprache

Organ- und Gewebespende: Hintergrundwissen, Entscheidungshilfen

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Bundesministerium für Gesundheit

Infos zu Gesundheit und Vorsorge (mehrsprachig)

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Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) im Auftrag von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung

Patienten-information.de - Gut informiert entscheiden

Patienteninformationen in Leichter Sprache

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Robert-Koch-Insitut (RKI)

Informationsmaterialien zum Impfen (mehrsprachig)

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Patienten- und Pflegebeauftragte der Bayerischen Staatsregierung

Patienten- und Pflegeportal Bayern

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Patientenrechte/Datenschutz

Ratgeber für Patientenrechte (Broschüre) - Herausgeber: Bundesregierung

Datenschutz für Patienten (Broschüre) - Herausgeber: Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz (ULD)

Bayerisches Landesamt für den Datenschutz (BayLDA) - bei Beschwerde hinsichtlich Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im nicht-öffentlichen Bereich und damit u.a. bei freiberuflich tätigen Ärztinnen und Ärzten

Leerer Rollstuhl vor Treppenstufen

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