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Coronavirus-Testverordnung

Abrechnung von Leistungen für Nicht-KVB-Mitglieder

Die "Coronavirus-Testverordnung" (TestV) vom 15. Oktober 2020 sieht eine Abrechnung der durchgeführten labor-diagnostischen Leistungen und der im Zusammenhang mit den Testungen durchzuführenden weiteren ärztlichen Leistungen sowie Sachkosten über die jeweils regional zuständige KV mit dem Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) vor.

Medizinische Einrichtungen und Pflegedienste können Beschäftigte, Patienten und Besucher regelmäßig präventiv auf das Corona-Virus testen. Die Abrechnung aller Leistungen für diese Testungen sowie der Sachkosten für die Antigen-Schnelltests (PoC-Tests) erfolgt über die KV.

Um Leistungen abrechnen zu können, müssen sich die Nicht-KV-Mitglieder zuvor registrieren.

Teilnehmerkreis für eine Registrierung in Bayern

  • Öffentlicher Gesundheitsdienst (ÖGD) und dessen Testzentren
  • Auftragnehmer des ÖGD (in der Regel Ärzte oder Labore ohne vertragsärztliche Zulassung)
  • Krankenhäuser (Tests für Personal, behandelte Patienten und Besucher – nicht vor stationärer Aufnahme, da Testung dann Aufgabe des Krankenhauses ist)
  • Einrichtungen für ambulantes Operieren (ohne vertragsärztliche Zulassung)
  • Zahnarztpraxen (mit vertragszahnärztlicher Zulassung)
  • Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen
  • Dialyseeinrichtungen (ohne vertragsärztliche Zulassung)
  • Einrichtungen für Ältere, Behinderte, Pflegebedürftige (voll-/teilstationär), z.B. Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (kein Vertrag mit der Pflegekasse nach § 72 SGB XI)
  • ambulante Pflegedienste (kein Vertrag mit der Pflegekasse nach § 72 SGB XI)
  • ambulante Dienste der Eingliederungshilfe, z.B. Ambulant Betreutes Wohnen

Die Schritte zur Abrechnung

1. Testkonzept mit Gesundheitsamt abstimmen

Antigentests nach § 6 Absatz 3 TestV müssen beim zuständigen Gesundheitsamt beantragt werden. Auf Grundlage des eigenen Testkonzepts (Einrichtungsart, Personenzahl etc.) ergibt sich, wie viele Tests finanziert werden.

Hinweis: Ärzte und Zahnärzte mit vertrags(zahn)ärztlicher Zulassung müssen kein Testkonzept für ihre Praxis abstimmen.

2. Tests beschaffen

Die benötigten Tests sind über Apotheken, den Großhandel oder direkt vom Hersteller zu beziehen. Welche PoC-Antigen-Tests zugelassen sind, veröffentlicht das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

zugelassene Antigen-Tests

Hinweis: Die Rechnung über beschaffte PoC-Tests ist bis mindestens Ende 2024 aufzubewahren.

3. Personal schulen

Nichtärztlich geführte Einrichtungen oder Unternehmen, die in eigener Verantwortung testen und abrechnen möchten, müssen ihr Personal durch einen Arzt in der Anwendung und Auswertung der Antigen-Schnelltests schulen lassen.

Hinweis: Einrichtungen unter ärztlicher Leitung benötigen keine Personalschulung.

4. Bei der KVB online registrieren (erst ab 02.12.2020 möglich)

Die Registrierung bei der KVB erfolgt - Start voraussichtlich am 2. Dezember 2020 - über eine Online-Anwendung.

Für die Anmeldung zum Abrechnungsverfahren ist eine verbindliche Selbstauskunft zum Anspruch auf Testung im Sinne der TestV notwendig.

Hinweis: Vertragsärzte benötigen keine Registrierung und rechnen Leistungen und Beschaffungskosten für PoC-Antigentests wie üblich über GOPen ab.

5. Abrechnung online einreichen

Leistungen und Kosten für die Testkits müssen online erfasst werden. Dafür wird die im Zuge der Registrierung vergebene Nummer benötigt.

Hinweis: Die Online-Anwendung für die Abrechnung steht voraussichtlich ab 21. Dezember 2020 zur Verfügung.

Rechtliche Grundlage

"Coronavirus-Testverordnung"

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