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Entlassmanagement

Gemäß § 39 Abs. 1a SGB V umfasst die Krankenhausbehandlung ein sog. Entlassmanagement zur Unterstützung einer sektorenübergreifenden Versorgung der Versicherten beim Übergang in die Versorgung nach einer Krankenhausbehandlung. Krankenhäuser sind somit verpflichtet, für Patienten nach voll- und teilstationärem Aufenthalt oder nach Erhalt stationsersetzender Leistungen ein Entlassmanagement anzubieten.

Dieses umfasst für einen zeitlich eingeschränkten Zeitraum:

  • Verordnungen von Arznei- und Verbandmittel
  • Ausstellen von Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen
  • Verordnungen von Leistungen der häuslichen Krankenpflege, von Heil- und Hilfsmitteln sowie Soziotherapie

Zu beachten ist:

  • Es gelten für die Verordnungen im Krankenhaus die gleichen Regelungen wie in der Arztpraxis, auch für die Wirtschaftlichkeitsprüfung.
  • Es dürfen nur zertifizierte Softwareprodukte für die Bedruckung der Formulare eingesetzt werden.
  • Verordnungen sollten nur von Krankenhausärzten mit abgeschlossener Weiterbildung vorgenommen werden.

Pflicht ab 1. Oktober: Nummernvergabe im Entlassmanagement

Für die Verordnung von Leistungen im Rahmen des Entlassmanagements muss auf den vertragsärztlichen Vordrucken ab 1. Oktober 2017 eine Betriebsstättennummer (BSNR) und eine Krankenhausarztnummer angegeben werden.

Die BSNR  wird nach Antragstellung von der KVB erteilt. Für die Erteilung der Krankenhausarztnummer besteht bis zum 31. Dezember 2018 eine Übergangsregelung, die sich an der ASV-Abrechnungsvereinbarung orientiert.

Betriebsstättennummer beantragen

Die Betriebsstättennummer ist eine neunstellige Ziffer, die mit 75 beginnt.  Die "75" ist der Indikator für das Entlassmanagement. Stelle 3 und 4 kennzeichnen den KVB-Bezirk, in der sich das Krankenhaus befindet. In Bayern sind das die Ziffern 63 bis 70. Die Stellen 5 bis 9 werden individuell vergeben und sind eindeutig für das Krankenhaus. (Beispiel: 756300100)

Gemäß der maßgeblichen Nummernvergabe-Richtlinie werden die Betriebsstättennummern auf Antrag und je Krankenhausstandort vergeben. D.h., dass für unterschiedliche Fachabteilungen eines Krankenhauses keine separaten Betriebsstättennummern vergeben werden.

Alle bayerischen Krankenhäuser müssen ihre Nummern bei der KVB per Formular (siehe rechts oben) beantragen.

Bei der Antragstellung bitte beachten:

  • Das Formular ist vollständig auszufüllen.
  • Konkrete Ansprechpartner sind mit ihren Kontaktdaten anzugeben.
  • Für eine schnelle Bearbeitung wird der E-Mail-Versand empfohlen.

Kontaktdaten

Kassenärztliche Vereinigung Bayerns
CoC Sicherstellung - AR Entlassmanagement
Elsenheimerstr. 39
80687 München

089 57093 - 64950

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Übergangsregelung zur Krankenhausarztnummer

Bis zum 31. Dezember 2018 gilt für die Vergabe der Krankenhausarztnummer eine Übergangsregelung. Anstelle einer individuellen Krankenhausarztnummer ist für die Kennzeichnung ein Pseudonym zu verwenden.

Dieses Arztpseudonym setzt sich aus der Ziffer "4444444" (siebenmal die Ziffer 4) und einem zweistelligen Zifferncode, der die Fachgruppe des verordnenden Arztes kennzeichnet, zusammen.

Für die Vergabe dieses Fachgruppencodes findet die Anlage 3 der ASV-Abrechnungsvereinbarung analoge Anwendung. Das Arztpseudonym ist nicht bei der KVB zu beantragen. Die Ergänzung des Pseudonyms um den Fachgruppencode wird vom verordnenden Arzt in eigener Verantwortung vorgenommen.

Beispiel: Der verordnende Facharzt im Entlassmanagement ist weitergebildeter Facharzt für Gefäßchirurgie. Der Fachgruppencode lautet "07" nach Anlage 3 der ASV-Abrechnungsvereinbarung. Damit ist das Arztpseudonym "444444407" zu verwenden.

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