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Organisation

Eigeneinrichtungen der KVB

Um die Sicherstellung der vertragsärztlichen Versorgung zu gewährleisten, zu verbessern oder zu fördern, hat der Gesetzgeber den Kassenärztlichen Vereinigungen - als ultima ratio - das Recht eingeräumt, Einrichtungen zu betreiben, die der unmittelbaren medizinischen Versorgung dienen (§ 105 Abs. 1 Satz 2 SGB V).

Das bedeutet: Wenn die Versorgung nicht ausreichend durch Vertragsärzte gewährleistet werden kann, kann die KV unter bestimmten Bedingungen selbst eine eigene Arztpraxis (sog. Eigeneinrichtung) betreiben.

Die Rahmenbedingungen für die Errichtung und den Betrieb einer solchen Eigeneinrichtung sind von der Vertreterversammlung in der "Sicherstellungsrichtlinie der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns zur Verwendung der Finanzmittel aus dem Strukturfonds" (Sicherstellungsrichtlinie) beschlossen worden.

Eigeneinrichtung als Einstieg in die Niederlassung

Das Eigeneinrichtungskonzept der KVB sieht vor, Ärzten mit einer übergangsweise von der KV geführten Praxis in die eigene Niederlassung zu helfen. Während der Praxisaufbauphase sind die Ärzte bei der KVB angestellt. Nach in der Regel zwei Jahren soll die Praxis übernommen und in eigener Niederlassung weitergeführt werden.

Die Vorteile für niederlassungswillige Ärzte:

  • keine hohen Anfangsinvestitionen
  • kein wirtschaftliches Risiko während des Praxisaufbaus
  • unmittelbare Unterstützung beim Aufbau der Praxisprozesse
  • minimierter bürokratischer Aufwand
  • keine vertraglichen Verpflichtungen z.B. für Miete und Praxismitarbeiter

Hausärztliche KVB-Eigeneinrichtung in Feuchtwangen

Hintergrund "Versorgungssituation"

Der Planungsbereich Feuchtwangen ist seit Juni 2014 für die Arztgruppe der Hausärzte unterversorgt. Alle bisherigen Anstrengungen haben zu keiner Verbesserung der Versorgungssituation geführt. Deshalb hat der Vorstand der KVB  nun erstmalig die Errichtung einer KVB-eigenen Praxis (Eigeneinrichtung) beschlossen, um die hausärztliche Versorgung vor Ort sicherzustellen.

Chance auf risikolosen Einstieg in die Niederlassung (Stellenausschreibung)

Wer sich vorstellen kann, künftig eine eigene Hausarztpraxis - in Einzelpraxis oder auch in Kooperation mit anderen Ärzten - zu führen, aber Unterstützung beim Praxisaufbau benötigt und kein Risiko eingehen will, den könnte eine Anstellung in der geplanten KVB-Eigeneinrichtung in Feuchtwangen interessieren.

Folgende Voraussetzungen sind nötig:

  • Deutsche Approbation als Arzt (m/w)
  • Facharzt für Allgemeinmedizin oder Innere Medizin (fünf Jahre rein internistische Weiterbildung)
  • Verhandlungssichere Deutschkenntnisse

mehr Informationen zu den ausgeschriebenen Hausarztstelle

Planungsbereich Feuchtwangen (Mittelfranken)

Die erste hausärztliche Eigeneinrichtung der KVB soll im unterversorgten Planungsbereich Feuchtwangen errichtet werden. Zum Planungsbereich gehören neben der Stadt Feuchtwangen auch die Gemeinden  Aurach, Burk, Dentlein am Forst, Schnelldorf und Wieseth.

mehr Informationen über die Region Feuchtwangen, die Hausärzte sucht

Zugang zu Meine KVB

Der Zugang zum Mitgliederportal und damit zu Anwendungen im Sicheren Netz der KVen (SNK) ist über KV-Ident Plus, KV-SafeNet oder die Telematikinfrastruktur (TI) möglich.

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