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Ärztliche Stelle nach § 17a der Röntgenverordnung

Die Ärztliche Stelle bei der KVB arbeitet im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz (STMUV) auf der Grundlage des § 17 a der Röntgenverordnung (RöV). Aufgabe der Ärztlichen Stelle ist es, dem Strahlenschutzverantwortlichen und dem anwendenden Arzt zur Verbesserung des Strahlenschutzes Vorschläge zur Verringerung der Strahlenexposition sowie zur Verbesserung der Bildqualität zu machen.

Ein Team aus Medizinphysikexperten und radiologischen Fachkräften berät in unklaren oder schwerwiegenden Fällen. In letzter Konsequenz ist auch eine Meldung an die Aufsichtsbehörde vorgesehen. Zur Vermeidung derartiger Meldungen bietet die Ärztliche Stelle die Erarbeitung geeigneter Maßnahmen bereits im Vorfeld an.

Hierbei werden die Röntgenverordnung in der gültigen Fassung zugrunde gelegt. Maßstab für die physikalisch-technischen Parameter sind die einschlägigen Normen und Richtlinien für die Qualitätssicherung dieser Größen.

Die Ärztliche Stelle bei der KVB prüft auf dieser Grundlage die von den Betreibern von Röntgenanlagen (in der vertragsärztlichen Versorgung tätigen Ärzte) angeforderten und eingereichten Unterlagen. Mit dem schriftlichen Bericht werden den zuständigen Ärzten sowie dem technischen Personal, wenn notwendig, Empfehlungen zur Optimierung der Strahlenanwendung und zur Herabsetzung der Strahlenexposition erteilt.

Für die Vorlage der Unterlagen wird jeweils ein bestimmter Zeitraum durch die Ärztliche Stelle vorgegeben. Die Überprüfungen der Röntgeneinrichtungen erfolgen, wenn keine Beanstandungen vorliegen, im 3-Jahres-Rhythmus.

Die Ärztliche Stelle bei der KVB berichtet regelmäßig der zuständigen Behörde über die Ergebnisse der Überprüfungen.

Aktualisierung der Fachkunde nach der Röntgenverordnung

Gem. § 18 a Abs. 2 der Röntgenverordnung in der Fassung vom 18. Juni 2002 muss die Fachkunde im Strahlenschutz nach der Röntgenverordnung mindestens alle fünf Jahre durch eine erfolgreiche Teilnahme an einem anerkannten Kurs (acht Stunden) aktualisiert werden.

Diagnostische Referenzwerte

Mit der Veröffentlichung im Bundesanzeiger werden mit sofortiger Wirkung sogenannte diagnostische Referenzwerte (DRW) für röntgendiagnostische und nuklearmedizinische Untersuchungen eingeführt. Die festgelegten Referenzwerte müssen bei jeder Untersuchung am Menschen zu Grunde gelegt werden. Sie gelten nicht für einzelne Patientinnen und Patienten, sondern für Patientengruppen (Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz).

Aufbewahrungsfristen

  • Alle Aufzeichnungen zur Röntgenuntersuchung einschließlich der Bilder:
    Zehn Jahre nach der letzten Untersuchung mindestens jedoch bis Vollendung des 28. Lebensjahres der untersuchten Person
  • Aufzeichnung und Unterschrift über Unterweisung anderer Personen im Kontrollbereich (z. B. haltende Mutter):
    Ein Jahr
  • Aufzeichnung und Unterschriften von Unterweisung beruflich strahlenexponierter Personen:
    Fünf Jahre nach der Unterweisung
  • Aufzeichnungen zur Röntgenbehandlung:
    30 Jahre nach der letzten Behandlung
  • Unterlagen der Abnahmeprüfung:
    Für die Dauer des Betriebes der Röntgenanlage, mindestens jedoch zwei Jahre nach der nächsten vollständigen Abnahmeprüfung
  • Unterlagen der Konstanzprüfung:
    Mindestens zwei Jahre nach Beendigung der Aufzeichnungen

Gebühren der Ärztlichen Stelle

Aufgrund einer Änderung der Bayerischen Umweltgebührenordnung (UGebO) zum 30. Juni 2007 (vgl. Bayerisches Gesetz- und Verordnungsblatt, GVBl. 2007, S. 360) erheben alle ärztlichen Stellen nach § 17 a RöV für ihre Inanspruchnahme Gebühren.

Die Ärztliche Stelle bei der KVB erhebt für ihre Inanspruchnahme gemäß §§ 1 Abs. 1 Satz 2, 2 Abs. 1 UGebO i.V.m. der Anlage zur UGebO – Gebührenverzeichnis – Nr. 7.2 eine

  • Grundgebühr in Höhe von 50 Euro je Anforderung sowie eine
  • Zusatzgebühr von 220 Euro je überprüfter Röntgendiagnostikeinrichtung (Strahler).

Kontakt

Sie erreichen die Ärztliche Stelle bei der KVB unter
089 57093-3397