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Vereinbarkeit von Praxis und Familie

Um Ärztinnen die Teilnahme an der ambulanten Versorgung zu ermöglichen, hat die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) ihr Beratungsangebot zur Vereinbarkeit von Praxis und Familie aktualisiert und erweitert. Hier finden Sie Informationen zum Thema.

Ärztinnen in der vertragsärztlichen Versorgung

Spektrum der Möglichkeiten, den Beruf der Ärztin mit der Familie zu vereinbaren

Die Neuauflage der Broschüre "Ärztinnen in der vertragsärztlichen Versorgung" (siehe rechte Spalte), die der KVB-Vorstand gemeinsam mit Dr. Astrid Bühren veröffentlicht hat, richtet sich vor allem an Ärztinnen, die nach wie vor zusätzlich zu ihrem anspruchsvollen Beruf die Hauptverantwortung für die Kindererziehung und Haushaltsführung tragen und beidem gerecht werden möchten.

Die Broschüre gibt einen umfassenden Überblick über verschiedene familienfreundliche Niederlassungsmodelle sowie weitere wertvolle Hinweise, wie etwa zum Bereitschaftsdienst oder zu staatlichen Leistungen und Schutzmaßnahmen (Mutterschutz) für frei praktizierende Ärztinnen (s. Seite 14, 2.2.1).

Themenbereiche, die in der Broschüre eingehend behandelt werden:

  • Die Zulassung als Regelform der Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung
  • Entscheidungskriterien und -alternativen
  • Kooperationsformen
  • Organisationsgemeinschaften: Labor-, Apparate-, Praxisgemeinschaften

Beschäftigung eines Vertreters oder Sicherstellungsassistenten

Abweichung der KVB-Verwaltungspraxis von den Angaben in Kapitel 2.2.2 in der Broschüre

Der Vorstand hat in Umsetzung der Regelung des § 32 Abs. 2 Ärzte-ZV beschlossen, dass während Kindererziehungszeiten die Beschäftigung eines Vertreters oder Sicherstellungsassistenten - mit vorheriger Genehmigung der KVB - bis zu einer Dauer von 36 Monaten je Kind möglich ist. Von dieser Möglichkeit kann im Regelfall bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres des Kindes Gebrauch gemacht werden. In begründeten Ausnahmefällen ist der 36-Monats-Zeitraum um weitere zwölf Monate, in Einzelfällen auch noch darüber hinaus, verlängerbar.

Schwangerschaft und Zeitraum nach der Geburt

Befreiung vom Bereitschaftsdienst

Als Ärztin gibt es die Möglichkeit, sich bei Schwangerschaft oder nach der Geburt des Kindes von diesem Dienst befreien zu lassen (Paragraph 14 Abs. 1 der BDO). Eine Befreiung vom Bereitschafsdienst ab dem Zeitpunkt der Geburt können auch Väter beantragen

mehr zur Bereitschaftsdienstordnung (BDO)

Vertreter und Assistentenregelung

In Paragraph 11 der BDO ist die Vertretung im Bereitschaftsdienst geregelt. Bei der Organisation einer Vertretung sind Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KVB gerne behilflich und unterstützen Sie bei der Vermittlung.

mehr Informationen zur Vertretung im Bereitschaftsdienst

Honorar: Anpassung der Obergrenze bei Schwangerschaft

Der Honorarverteilungsmaßstab (HVM) und die Durchführungsrichtlinien bieten verschiedenste Möglichkeiten, einen Antrag auf Anpassung der Obergrenze zu stellen. Bei Anträgen im Rahmen der Fallzahlanpassung wird die Schwangerschaft sogar explizit als Antragsgrund in den Durchführungsrichtlinien genannt.

mehr Informationen zu Honorar und Obergrenzen

Weiterführende Links

Wiedereinstiegskurse

Die Kaiserin Friedrich-Stiftung bietet einmal jährlich einen zweiwöchigen Kurs zur Aktualisierung des medizinischen Wissens auf den wichtigsten Gebieten der ärztlichen Grundversorgung an, zu finden im Fortbildungskalender der Stiftung. Zielgruppe sind Ärztinnen und Ärzte, die nach berufsfreiem oder -fremdem Intervall wieder medizinisch tätig werden wollen.

Weiterbildungsverbünde in Bayern

Eine große Hürde bei der Vereinbarkeit von Ausbildung und Familie ist die Organisation der Weiterbildungsstationen in Klinik und Praxis. Hier haben sich Krankenhäuser und Praxen auf freiwilliger Basis zusammengeschlossen, um in Weiterbildungsverbünden einen nahtlosen Übergang innerhalb der Ausbildungsstufen zu gewährleisten.Hier finden Sie eine Übersicht der bayerischen Weiterbildungsverbünde.

Lokale Bündnisse für Familie

Die Initiative "Lokale Bündnisse für Familie" wurde 2004 vom Bundesfamilienministerium ins Leben gerufen. Arbeitgeber, Kommunen, Schulen, Verbände arbeiten zusammen, um vor Ort familienfreundliche Arbeitsbedingungen zu schaffen.

Handbuch "Familienfreundlicher Arbeitsplatz für Ärztinnen und Ärzte"

Das Handbuch "Familienfreundlicher Arbeitsplatz für Ärztinnen und Ärzte" (Herausgeberinnen: Dr. Astrid Bühren und Dr. Annegret Schoeller - Bundesärztekammer) richtet sich vor allem an Medizinstudenten sowie junge Ärzte. In der Broschüre geht es um Work-Life-Balance, Unternehmenskultur, familienfreundliche Arbeitsbedingungen aber auch um Vorurteile und gesellschaftliche Normen. In den Kapiteln 7 und 8 wird der ambulante Sektor behandelt.

Ärztin 2020 – Perspektiven für die Ärztinnen von morgen

Der Deutsche Ärztinnenbund will mit dem Projekt "Ärztin 2020" den weiblichen Blick auf Strukturen und Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen schärfen und damit eine Veränderung der Arbeitskultur anregen und einen öffentlichkeitswirksamen Dialog initiieren - zwischen praktizierenden und angehenden Ärztinnen sowie Institutionen und Organisationen im Gesundheitswesen und in der Gesundheitspolitik.

Weitere Links

Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) - Praxis und Familie

Deutscher Ärztinnenbund e.V. - Beruf und Familie

Dr. Ulrike Hennemann: Gleiches Geld für Frauen – Jobmodelle mit Familie – mehr Karriere-Chancen (Artikel vom 22.07.2012 auf medical-tribune.de)

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Kontakt

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Gastkommentar

von Dr. Astrid Bühren

"Mehr Ärztinnen im Beruf. Männerdomäne Medizin verändert sich"  mehr

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Kostenfreie Seminare für Ärztinnen, die sich für eine Niederlassung interessieren – Informationen zu den Inhalten und zur Anmeldung entnehmen Sie bitte der Seminarbroschüre.

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