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KVB-Berater beantworten Fragen zur
Online-Service für die Vermittlung von Praxen und Stellen in Bayern
Bereitschaftsdienst
Informationen, rechtliche Grundlagen und Antragsformulare, die für den Neubeginn bzw. eine veränderte Praxistätigkeit benötigt werden
Den Ärztlichen Bereitschaftsdienst erreichen Sie kostenfrei unter
116117
Der Ärztliche Bereitschaftsdienst in Ihrer Region
- Terminservicestelle 116117
Terminvermittlung bei Fach-, Haus, Kinder- und Jugendärzten sowie Psychotherapeuten
- Koordinationsstelle Psychotherapie
Hilfe bei der Suche nach Haus- und Fachärzten mit der KVB-Arztsuche
Mo-Fr: 12:00-15:00 Uhr
Unter dem Motto "Gut ist, was für die Praxen gut ist" versteht sich die KVB in erster Linie als Vertretung der niedergelassenen Hausärzte, Fachärzte und Psychotherapeuten.
Die KVB ist dafür verantwortlich, dass den Bürgern im Freistaat rund um die Uhr eine bedarfsgerechte ambulante Versorgung zur Verfügung steht. Damit Patienten schnell einen Arzt oder Psychotherapeuten in ihrer Nähe finden können, bietet die KVB eine Online-Arztsuche unter arztsuche.kvb.de an.
In sprechstundenfreien Zeiten gibt es den Ärztlichen Bereitschaftsdienst, den die KVB über ihre Vermittlungs- und Beratungszentralen organisiert. Diese sind unter der bundesweiten Telefonnummer 116117 kostenlos zu erreichen.
Freie Psychotherapieplätze vermittelt die KVB ebenfalls, und zwar telefonisch unter 0921 88099-40410.
Die KVB widmet sich verstärkt dem Thema Nachwuchsförderung und erwartet von Politik und Krankenkassen Unterstützung dafür, die Tätigkeit als niedergelassener Arzt oder Psychotherapeut wieder attraktiver zu gestalten. Zudem setzt sie auf regionale Versorgungsstrukturanalysen, die künftig eine bessere Einschätzung von Angebot und Nachfrage in der ambulanten Versorgung in Bayern ermöglichen können.
Die KVB lehnt eine gesetzliche Regelung zur Angleichung des Behandlungsbedarfs (so genannte Konvergenz der Gesamtvergütungen) ab. Sie setzt auf regionale Vereinbarungen zu Umfang und Vergütung ambulanter ärztlicher Leistungen zwischen KVB und Krankenkassen auf Landesebene – so, wie dies auch der Gesetzgeber im GKV-Versorgungsstrukturgesetz vorsieht. Nur so können die regionalen Besonderheiten auch bei der Honorierung der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten angemessen berücksichtigt werden.
Schließlich gibt es in Bayern besondere Versorgungsstrukturen, die so in anderen Bundesländern nicht zu finden sind – man denke nur an die hohe Zahl an Belegärzten und ambulanten Operateuren oder an onkologische Leistungen, die in Bayern im Vergleich zu anderen Bundesländern in viel größerem Umfang ambulant angeboten werden. Dieses besonders umfangreiche Spektrum ambulanter medizinischer Leistungen möchte die KVB zum Wohle der Patienten im Freistaat erhalten.
Die KVB hat kompetente Mitarbeiter und eine leistungsfähige IT, mit denen sie die Abrechnung und die Honorarauszahlung an ihre Mitglieder so schnell und zuverlässig wie möglich abwickelt. Niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten benötigen insbesondere Planungssicherheit für das zu erwartende Honorar, um ihr ärztliches und psychotherapeutisches Handeln danach ausrichten und die künftige Entwicklung ihrer Praxis auch wirtschaftlich entsprechend gestalten zu können. Die seit 2009 gültige Honorarsystematik hat dieses Ziel nicht erreicht; vielmehr ist sie durch eine zunehmende Zentralisierung und strikte bundespolitische Vorgaben gekennzeichnet.
Die KVB setzt sich für eine Systematik der Honorarverteilung ein, in der die Tätigkeit der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten leistungsgerecht vergütet wird und die transparent und verständlich ist.
Der Kollektivvertrag bildet zum Teil das Versorgungsgeschehen nicht mehr adäquat ab. Die KVB sieht deshalb beispielsweise für die Hausärzte in den Selektivverträgen nach Paragraph 73b SGB V eine sinnvolle Alternative. Der Paragraph 73b SGB V kann aus Sicht der KVB eine Strukturwerkstatt darstellen, die so im Regelsystem nicht besteht und die unter anderem die Möglichkeit bietet, den Versorgungsauftrag der Hausärzte weiterzuentwickeln.
Die KVB unterstützt deshalb sowohl Kollektivvertrag als auch Selektivverträge. Neben der Koordinierung des Kollektivvertragsgeschäfts übernimmt die KVB gegen eine Aufwandsentschädigung als Dienstleister auch die Abwicklung von Selektivverträgen (zum Beispiel beim Vertrag zwischen dem Gesundheitsnetz Qualität & Effizienz eG (QuE) und der AOK Bayern oder beim Vertrag zwischen der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung e.V. (DPtV) und der Bosch BKK).
Unter der Prämisse des Vorrangs ambulanter vor stationärer Behandlung begrüßt die KVB es, wenn niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten eng mit ihren in Kliniken beschäftigten Kollegen zusammenarbeiten. Sie unterstützt diese Kooperation auch beispielsweise dadurch, dass Daten zur Versorgungsforschung wechselseitig zur Verfügung gestellt werden oder dass sich ambulant und stationär tätige Ärzte in Onkologiezirkeln fachlich austauschen können.
Die KVB sieht das zunehmende Engagement von Managementgesellschaften und privaten Klinikkonzernen auf dem Gebiet der ambulanten Versorgung, insbesondere bei der Gründung von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ), wie auch die Übertragung ärztlicher Basistätigkeiten an Nicht-Ärzte außerordentlich kritisch. Wirtschaftliche Interessen dürfen nicht das vertrauensvolle Arzt-Patienten-Verhältnis überlagern.
Der KVB ist es ein Anliegen, den bürokratischen Aufwand für ihre Mitglieder so gering wie möglich zu halten. Deshalb hat sie zusammen mit dem damaligen Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit (StMUG) Anfang November 2011 eine Anlaufstelle für Bürokratieabbau eingerichtet.
Ziel der Stelle ist es, die Gesundheitsbürokratie zu entschlacken und den niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeuten ihre tägliche Arbeit zu erleichtern. Die Einrichtung versteht sich in erster Linie als Anlaufstelle für Ärzte und Psychotherapeuten in Bayern sowie deren Praxismitarbeiter, die die bürokratischen Prozesse täglich im Praxisalltag erleben.
Sie sind aufgerufen, überflüssige bürokratische Anforderungen mitzuteilen und Verbesserungsvorschläge einzureichen. Aber auch Mitarbeiter von anderen Institutionen im Gesundheitswesen mit Schnittstellen zur ambulanten Versorgung sind gefragt, Vorschläge zur Minimierung der Bürokratie in den Praxen zu machen.
Kontakt zur Anlaufstelle für Bürokratieabbau:
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