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Landkreis Kronach (Oberfranken)

- Augenärzte gesucht -

  
Der Landkreis Kronach ist der nördlichste Landkreis des Regierungsbezirks Oberfranken in Bayern. Von der Grenze Thüringens bis zur Kreisstadt Kronach mit mittelalterlichem Ambiente und darüber hinaus erstreckt sich der Landkreis im nördlichen Bayern. Landschaftliche Höhepunkte des Landkreises bilden der Frankenwald und der Rennsteig, einer der berühmtesten Wanderwege Deutschlands.

Im Landkreis Kronach stehen nicht mehr ausreichend Augenärzte zur Verfügung, um die Versorgungssituation langfristig zu stabilisieren. Aus diesem Grund werden für den Landkreis Kronach Augenärzte gesucht, die sich für eine Niederlassung oder Anstellung interessieren.

Wenn Sie Interesse an einer Niederlassung oder Anstellung in der Region haben, stehen Ihnen unsere Berater gerne zur Verfügung.

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Quelle: Geobasisdaten: Bayerische Vermessungsverwaltung, Nr. 724/16;
vermessung.bayern.de/file/pdf/7203/Nutzungsbedingungen_Viewing.pdf

Die Region stellt sich vor


Orte und Gemeinden im Landkreis:

Kronach, Küps, Ludwigsstadt, Marktrodach, Mitwitz, Nordhalben, Pressig, Reichenbach, Schneckenlohe, Steinbach a.W., Steinwiesen, Stockheim, Tettau, Teuschnitz, Tschirn, Wallenfels, Weißenbrunn, Wilhelmsthal

Einwohnerzahl des Landkreises:

67.916 Einwohner (Stand: 31.12.2015)

Die drei größten Gemeinden im Landkreis sind die Kreisstadt Kronach mit 16.808 Einwohnern, Küps mit 7.700 Einwohnern und Stockheim mit 5.035 Einwohnern.

Lage des Landkreises:

Der Landkreis Kronach liegt an der Grenze zu Thüringen und bildet den nördlichsten Landkreis in Oberfranken. Umgeben von den Autobahnen A9, A70 und A73 bestehen gute Verbindungen nach Norden und Süden (Bayreuth und Bamberg) sowie nach Osten und Westen (Hof und Coburg). Auch sorgt die Frankenwaldbahn für eine gute Anbindung zwischen Kronach, Lichtenfels und Saalfeld.

Entfernungen in km (Routenplaner Google):

Kulmbach: ca. 45 km
Coburg: ca. 45 km
Bayreuth: ca. 60 km
Bamberg: ca. 85 km
Nürnberg: ca. 130 km
Erfurt (Thüringen): ca. 110 km

Medizinische Versorgungsangebote:

Im Landkreis Kronach befinden sich neben zahlreichen hausärztlichen Versorgungsangeboten auch ambulante fachärztliche Versorgungsangebote (Augenärzte, Chirurgen, Frauenärzte, Internisten, Hautärzte, HNO-Ärzte, Kinderärzte, Orthopäden, Radiologen, Urologen, Nervenärzte und Psychotherapeuten). Auch besteht im Landkreis Kronach das Projekt der Gesundheitsregionen plus, welches mittels Vernetzung lokaler Akteure den regionalen Herausforderungen im Gesundheitswesen begegnet.

Weitere Informationen:

www.landkreis-kronach.de

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Interview (Auszug) mit Klaus Löffler, Landrat des Landkreises Kronach

 
 „Stimmiges Lebensumfeld an Oberfrankens Spitze“

Herr Löffler, warum sollte sich ein junger Augenarzt oder eine junge Augenärztin für den Landkreis Kronach als Lebensmittelpunkt entscheiden?

Erst kürzlich hat der Landkreis Kronach seine niedergelassene Ärzteschaft befragt. Bei den Vorzügen des Landkreises Kronach ist man sich, so das Ergebnis, ziemlich einig: Mehrheitlich schätzen die Ärztinnen und Ärzte das hohe Maß an Anerkennung, das sie durch ihre Patientinnen und Patienten erfahren.Am Leben in der Region gefallen besonders die landschaftliche Attraktivität, die zahlreichen Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten sowie das vergleichsweise bezahlbare Leben, das sich in niedrigen Immobilienpreisen und Lebenshaltungskosten ausdrückt.

Was der Landkreis Kronach einer jungen Arztfamilie darüber hinaus bieten kann, sind vielfältige Möglichkeiten der Kinderbetreuung und Schulbildung, ein sicheres und naturnahes Umfeld, prosperierende Unternehmen, kulturelle Highlights und ein aktives Vereinsleben.Wen es doch einmal in eine größere Stadt zieht, erreicht beispielsweise Bamberg in weniger als einer Stunde. Junge Augenärzte treffen im Landkreis auf Patienten, die dankbar sind, ihren Facharzt in Wohnortnähe aufsuchen zu können. Eine langfristige, vertrauensvolle Arzt-Patienten-Beziehung wird bei uns sehr geschätzt.

Welche Hilfen gibt es, um geeignete Praxisräume und Wohnraum zu finden?

Die Wirtschaftsförderung des Landkreises steht in engem Kontakt mit der Stadt Kronach und mit den anderen kreisangehörigen Städten, Märkten und Gemeinden.Gemeinsam können wir helfen, im Kreisgebiet entsprechende Praxisräume zu finden. Gleiches gilt für die Wohnungssuche, wenngleich man hier noch die Anbieter des freien Markts hinzuziehen muss. Als Gesundheitsregionplus sind wir mehr denn je in der kommunalen Sicherung der ärztlichen Versorgung aktiv.

Umso wichtiger ist es für uns, individuell auf die Bedürfnisse niederlassungswilliger Ärzte mit und ohne Familie einzugehen. Für unsere Bürgerinnen und Bürger wäre der Zuzug einer Augenärztin oder eines Augenarztes ein echter Gewinn – ein Anliegen, hinter dem wir auch als Landkreis voll und ganz stehen.

Das komplette Interview finden Sie auch im KVB-Mitgliedermagazin KVB FORUM 7/2017

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Beitrag von Dr. med. Peter Heinz, Regionale Vorstandsbeauftragte für Oberfranken, Facharzt für Augenheilkunde im oberfränkischen Schlüsselfeld

 
"Ich habe diesen Schritt absolut nicht bereut"

Nicht nur der haus-, sondern auch der fachärztliche Versorgungsbereich hat bekanntlich zunehmend Probleme, freie Vertragsarztsitze in ländlichen Regionen nachzubesetzen beziehungsweise überhaupt zu besetzen. Hierzu zählt bei den Augenärzten in Oberfranken beispielsweise der Landkreis Kronach.

Ich bin selbst seit über 19 Jahren im Landkreis Bamberg, also ebenfalls in Oberfranken, als Augenarzt in einer Einzelpraxis niedergelassen. Meiner eigenen Erfahrung nach braucht man vor einer Niederlassung auf dem Land keine grundsätzlichen Bedenken haben. Auch das Vorurteil, man könne nur als operativ-tätiger Augenarzt in freier Praxis bestehen, möchte ich zurechtrücken.

Unbestritten ist, dass die demografische Entwicklung zu einem deutlichen Mehrbedarf an augenärztlicher Versorgung führt und sich dieser Trend weiter fortsetzen wird. Das bedeutet also, dass man bei einer Tätigkeit im ländlichen Bereich keine Furcht davor haben muss, es würde an Patienten mangeln. Zudem fällt die teilweise stark ausgeprägte Konkurrenzsituation, die man in Städten häufig antrifft, zum größten Teil weg, da einfach weniger Fachkollegen vor Ort und im Umkreis niedergelassen sind. Die Patienten sind aus Freude, dass überhaupt ein Arzt vor Ort ist, auch wesentlich dankbarer und treuer als in den Städten, die Arzt-Patienten-Bindung ist enger. Berücksichtigt man dann noch, dass die Fallwerte für konservativ-tätige Augenärzte in den vergangenen Jahren in Bayern stets angestiegen sind, lässt sich eine augenärztliche konservative Praxis bei entsprechendem Engagement durchaus erfolgreich führen. Hinzu kommt, dass natürlich die Lebenshaltungskosten auf dem Land geringer sind, die Grundstückspreise erschwinglich und auch die Kosten für Praxismiete und Personal günstiger ausfallen als in der Stadt. Ich habe mich vor über 19 Jahren bewusst für den ländlichen Bereich und gegen die Stadt entschieden, weil mir die Lebensqualität auf dem Land persönlich wichtiger war. Ich habe diesen Schritt bisher absolut nicht bereut.

Natürlich muss man in einer ländlichen Region gegebenenfalls auch Abstriche bei der Infrastruktur, beim Angebot an weiterführenden Schulen und unter anderem natürlich auch an kulturellen Angeboten in Kauf nehmen. Allerdings ist man heutzutage doch mobil und man kann diese „Defizite“ gut ausgleichen. Bei einer adäquaten beruflichen Perspektive für die Lebenspartnerin oder den Lebenspartner sind die Bürgermeister und Kommunen oft behilflich, wenn man dies offen in den entsprechenden Gesprächen kommuniziert.

Ich weiß, dass die Generation „Y“ das Arbeiten im Team bevorzugt und die „Selbstausbeutung“, die in meiner Generation noch üblich war, vermeiden will. Es ist aufgrund der aktuellen Gesetzeslage möglich, überörtliche Kooperationen einzugehen, Ärztinnen und Ärzte anzustellen und sich so auch als Einzelpraxis beziehungsweise zunächst als „Einzelkämpfer“ in ein Team einzubringen. Die Frequenz der augenärztlichen Bereitschaftsdienste ist mittlerweile signifikant reduziert, seit die KVB – wo immer möglich – die Dienstbereiche und damit die Dienstgruppen deutlich ausgeweitet hat. Weitere zukunftsträchtige Konzepte sind derzeit in der Erprobung.

Ich bin überzeugter Freiberufler und würde eine Tätigkeit als freier Unternehmer einem Angestelltenverhältnis immer vorziehen. Man ist wirklich „sein eigener Chef“, der sich lediglich an gesetzliche Vorgaben zu halten hat. Der Schritt in die wirtschaftliche Selbstständigkeit ist zweifellos immer ein Wagnis, aber es gibt wenige Bereiche in der freien Wirtschaft, in dem dieses Risiko ähnlich gering ist. Im Fach „Augenheilkunde“ wird uns die Arbeit definitiv nicht ausgehen. Wer seine augenärztliche Praxis modern und innovativ ausrichtet, wird immer wirtschaftlich erfolgreich agieren und zwar unabhängig davon, ob er in der Stadt oder auf dem Land praktiziert. Trauen Sie sich! Sie werden diesen Schritt nicht bereuen.

Den Beitrag finden Sie auch im KVB-Mitgliedermagazin KVB FORUM 7/2017.

  

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Finanzielle Fördermaßnahmen der KVB

Landkreis Kronach

Zuschuss zur Niederlassung/Praxisnachbesetzung

einmalig bis zu 60.000 Euro
Zuschuss zur Zweigpraxiseinmalig bis zu 15.000 Euro
Zuschuss zur Anstellungbis zu 4.000 Euro pro Quartal

Zuschuss zu den Investitionskosten im Rahmen der Anstellung

einmalig bis zu 15.000 Euro

Zuschuss zur Beschäftigung einer Assistentin

einmalig bis zu 1.500 Euro

Zuschuss zur Praxisfortführung (ab dem 63. Lebensjahr)bis zu 4.500 Euro pro Quartal
Zuschuss zur Beschäftigung eines Weiterbildungsassistentenbis zu 2.400 Euro pro Monat für die Dauer der Weiterbildung

 

 Zum Förderprogramm für den Landkreis Kronach gelangen Sie hier .

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