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Leistungen – nichtärztliche Praxisassistenz

Abrechnung der nichtärztlichen Praxisassistenz, Foto: iStockphoto.com/4774344sean

Abrechnung delegierter Leistungen in der vertragsärztlichen Versorgung durch Hausärzte und Fachärzte.

Hausärzte

Seit 1. Januar 2015 haben Hausärzte die Möglichkeit, ärztlich angeordnete Hilfeleistungen in Abwesenheit des Hausarztes in der Häuslichkeit des Patienten, in Alten- oder Pflegeheimen oder in anderen beschützenden Einrichtungen durch qualifizierte nichtärztliche Praxisassistenten nach den GOP 03060, 03062 und 03063 EBM abzurechnen.

Voraussetzung: Genehmigung der KVB

Voraussetzung hierfür ist eine Genehmigung der KVB, die sie erhalten können, wenn die nichtärztliche Praxisassistenz

  • für mindestens 20 Wochenstunden in der Praxis beschäftigt wird und
  • über einen qualifizierten Berufsabschluss gemäß Verordnung über die Berufsausbildung zur/zum Medizinischen Fachangestellten/Arzthelfer(in) oder gemäß dem Krankenpflegegesetz und
  • über eine nach dem qualifizierten Berufsabschluss mindestens dreijährige Berufserfahrung in einer hausärztlichen Praxis und
  • über die erforderliche Zusatzqualifikation gemäß § 7 Anlage 8 zum BMV-Ä verfügt.

Die Zusatzqualifikation liegt vor, wenn die medizinische Fachangestellte eine Ausbildung zur VERAH® und die erforderlichen Aufbaumodule (z.B. VERAH® Plus-Module) absolviert hat und eine Ergänzungsprüfung bei der Landesärztekammer erfolgreich abgeschlossen hat.

Voraussetzung: Mindestanzahl an Behandlungsfällen

Zusätzlich müssen zur Abrechnung der neuen Gebührenordnungspositionen (GOP 03060, 03062 und 03063 EBM) noch die Voraussetzungen gemäß Präambel 3.2.1.2, Nr. 1 des EBM erfüllt werden, d. h. die notwendige durchschnittliche Mindestanzahl an Behandlungsfällen muss durch die Praxis erreicht sein.

  • Dies sind bei voller Zulassung je Hausarzt und Einzelpraxis 860 Behandlungsfälle pro Quartal bzw. 160 Fälle bei Patienten, die älter als 75 Jahre sind;
  • Bei mehreren Hausärzten in der Praxis erhöht sich die Fallzahl um 640 bzw. 120 Fälle je weiterem Arzt mit vollem Tätigkeitsumfang.

Hinweis: Beginnend ab dem Abrechnungsquartal 1/2017 gelten niedrigere durchschnittliche Mindestfallzahlen.
Wenn Sie über eine gültige Genehmigung für die NäPa verfügen, werden die Fallzahlen automatisch von uns dahingehend überprüft, ob die notwendige durchschnittliche Mindestfallzahl an Behandlungsfällen erreicht wurde.

  • Demnach ist bei voller Zulassung je Hausarzt und Einzelpraxis die durchschnittliche Mindestfallzahl bereits bei 700 Behandlungsfälle pro Quartal erfüllt bzw. bei 120 Fälle bei Patienten, die älter als 75 Jahre sind
  • Bei mehreren Hausärzten in der Praxis erhöht sich die Fallzahl um 521 bzw. 80 Fälle bei Patienten, die älter als 75 Jahre sind, je weiterem Arzt mit vollem Tätigkeitsumfang.

Sofern bei einem Arzt kein voller Tätigkeitsumfang vorliegt, ist die Mindestzahl von Behandlungsfällen gemäß Präambel 3.1 Nr. 10 und Nr. 11 des EBM entsprechend dem Tätigkeitsumfang anteilig zu ermitteln.

Übergangsregelung für Praxen mit Mitarbeiter in Ausbildung (Näpa)

Da in vielen Praxen erst noch entsprechende Mitarbeiter ausgebildet werden müssen, haben KBV und Krankenkassen eine Übergangsregelung vereinbart, nach der Zuschläge bereits ab Ausbildungsbeginn abgerechnet werden können, sofern die Ausbildung bis zum 31.12.2018 abgeschlossen sein wird. Die Genehmigung wird in dem Fall mit dem Nachweis erteilt, dass mit der Fortbildung bereits begonnen wurde. In diesen Fällen ist die Genehmigung bis zum voraussichtlichen Abschluss der Fortbildung zu befristen, längstens jedoch für vier Quartale (§ 8 Abs. 3 der Delegations-Vereinbarung).


Seit 1. Juli 2016 besteht außerdem die Möglichkeit, ärztlich angeordnete Hilfeleistungen in Alten- oder Pflegeheimen oder in anderen beschützenden Einrichtungen durch qualifizierte nichtärztliche Praxisassistenten nach den GOP 38200 und 38205 EBM abzurechnen.

Voraussetzung: Genehmigung der KVB

Voraussetzung hierfür ist eine Genehmigung der KVB, die sie erhalten können, wenn die nichtärztliche Praxisassistenz

  •  für mindestens 20 Wochenstunden in der Praxis beschäftigt wird und
  • über einen qualifizierten Berufsabschluss gemäß Verordnung über die Berufsausbildung zur/zum Medizinischen Fachangestellten/Arzthelfer(in) oder gemäß dem Krankenpflegegesetz und
  • über eine nach dem qualifizierten Berufsabschluss mindestens dreijährige Berufserfahrung in einer haus- oder fachärztlichen Praxis (§ 6 der Delegations-Vereinbarung) und
  • über eine abgeschlossene Zusatzqualifikation gemäß § 7 Anlage 8 BMV-Ä verfügt und
  • 20 Hausbesuche zur Verrichtung medizinisch notwendiger delegierbarer Leistungen in Alten- oder Pflegeheimen oder in anderen beschützenden Einrichtungen bei einem Arzt begleitet hat.

Die Zusatzqualifikation liegt vor, wenn die medizinische Fachangestellte eine Ausbildung zur VERAH® und die erforderlichen Aufbaumodule (z.B. VERAH® Plus-Module) absolviert hat und eine Ergänzungsprüfung bei der Landesärztekammer erfolgreich abgeschlossen hat.

Fachärzte

Seit 1. Juli 2016 besteht auch für Fachärzte die Möglichkeit, ärztlich angeordnete Hilfeleistungen in Alten- oder Pflegeheimen oder in anderen beschützenden Einrichtungen durch qualifizierte nichtärztliche Praxisassistenten nach den GOP 38200 und 38205 EBM abzurechnen.

Voraussetzung: Genehmigung der KVB

Voraussetzung hierfür ist eine Genehmigung der KVB, die sie erhalten können, wenn die nichtärztliche Praxisassistenz

  •  für mindestens 20 Wochenstunden in der Praxis beschäftigt wird und
  • über einen qualifizierten Berufsabschluss gemäß Verordnung über die Berufsausbildung zur/zum Medizinischen Fachangestellten/Arzthelfer(in) oder gemäß dem Krankenpflegegesetz und
  • über eine nach dem qualifizierten Berufsabschluss mindestens dreijährige Berufserfahrung in einer haus- oder fachärztlichen Praxis (§ 6 der Delegations-Vereinbarung) und
  • über eine abgeschlossene Zusatzqualifikation gemäß § 7 Anlage 8 BMV-Ä verfügt und
  • 20 Hausbesuche zur Verrichtung medizinisch notwendiger delegierbarer Leistungen in Alten- oder Pflegeheimen oder in anderen beschützenden Einrichtungen bei einem Arzt begleitet hat.

Die für den Erwerb der Zusatzqualifikation nachzuweisenden Fortbildungsmaßnahmen müssen

  • eine theoretische Fortbildung zu den Themen Berufsbild, medizinische Kompetenz und Kommunikation/Dokumentation,
  • eine praktische Fortbildung in Form von Hausbesuchen und
  • eine Fortbildung im Notfallmanagement umfassen.

Hinweis

Die Kostenpauschale muss genehmigt werden. Jeder in der Praxis tätige Hausarzt benötigt eine Abrechnungsberechtigung (Anlagen A und B im Antrag).
 
zu den Genehmigungsanträgen