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Beratungsprogramm "Kinder kranker Eltern"

Das Gemeinschaftsprojekt "Kinder kranker Eltern" der AOK Bayern, der Psychotherapeutenkammer Bayern und der KVB besteht seit dem 1. Januar 2011. Es soll Familien mit einem schwer kranken Elternteil bei der Kommunikation mit den eigenen Kindern unterstützen. Das Programm gilt auch für Versicherte folgender Krankenkassen:

  • Siemens BKK (seit 1. Januar 2014)
  • DAK (seit 1. Januar 2016)
  • BMW BKK (seit 1. Januar 2017)

Um das Beratungsprogramm in Anspruch zu nehmen, ist keine Überweisung nötig. Eltern können einfach mit Hilfe der Arzt-/Psychotherapeutensuche der KVB (siehe Aufklappelement links) einen passenden Arzt oder Psychotherapeuten in der Nähe suchen, kontaktieren und einen Termin vereinbaren. Darüber hinaus steht auch die Koordinationsstelle Psychotherapie der KVB zur Verfügung, um beispielsweise einen Psychotherapieplatz zu vermitteln.

Serviceschreiben

Informationen für Eltern, Angehörige und Interessenten

Das Beratungsprogramm "Kinder kranker Eltern" ist ein Projekt der AOK Bayern und der KVB. Seit Anfang 2014 können auch SBK-Versicherte aus Bayern, ab 1. Januar 2016 DAK-Versicherte und ab 1. Januar 2017 BMW BKK-Versicherte das Programm in Anspruch nehmen.

Nicht nur der durch die Diagnose einer schweren Krankheit Betroffene hat vieles zu verarbeiten. Auch Partner, Angehörige und insbesondere Kinder spüren die Belastung. Sie merken sofort, dass sich etwas verändert hat, dass etwas nicht stimmt.

Diese kindliche Wahrnehmung und auch die Konsequenz für die kindliche Psyche werden oft unterschätzt und darum nicht ausreichend berücksichtigt. Manche Kinder verbergen ihre Ängste und Sorgen, um ihren Eltern keinen zusätzlichen Kummer zu machen. Kinder leisten dabei emotionale Schwerstarbeit, der sie in vielen Fällen nicht dauerhaft gewachsen sind.

Wichtigste Botschaft in dieser Situation ist: Sprechen Sie mit Ihrem Kind!

Gespräche, in denen jeder seine Gedanken und Gefühle ehrlich zum Ausdruck bringen darf, können entlasten und helfen, Missverständnisse zu klären, das Vertrauen in sich selbst und untereinander zu stärken und die neue Situation gemeinsam zu bewältigen.

Als Versicherter der AOK, SBK, DAK und BMW BKK (ab 1. Januar 2017) können Sie ein Beratungsangebot wahrnehmen, das Sie bei der Kommunikation mit Ihren Kindern unterstützt. Bis zu acht Gesprächstermine stehen Ihnen und Ihren Kindern und Angehörigen zur Verfügung um Fragen zu klären, Ängste und Sorgen zu äußern und um sich beim Ordnen Ihrer Gefühle begleiten zu lassen.

Bitte nehmen Sie dieses Angebot in Anspruch, wenn Sie das Gefühl haben, es könnte Sie und Ihr Kind entlasten!

Informationen für Psychotherapeuten

Ziel ist die Prävention von psychischen Störungen bei Kindern, in deren Familien durch das Auftreten einer schweren Erkrankung eines Elternteils ein hohes Risikopotential besteht. Hierzu ist der Einsatz von beratenden und aufklärenden Maßnahmen in einem Stufenplan zur Prävention der Erkrankungen der Kinder als geeignetes Mittel erachtet worden.

Eltern sprechen oft zu wenig oder nicht richtig mit ihren Kindern über die Krankheit. Genau an diesem Punkt sollen die psychotherapeutische Behandlung und die Informationsbroschüre ansetzen. Die Broschüre ist jederzeit über die KVB nachbestellbar (Bestellformular siehe rechts).

Betroffene Eltern sollen dahingehend beraten werden, wie sie am besten ein Gespräch mit ihren Kindern führen können. Eltern können unverbindlich zwei Beratungstermine in Anspruch nehmen, um sich nützliche Ratschläge zu holen und um sich anleiten zu lassen.

Sollten Eltern oder auch der Therapeut feststellen, dass die Kommunikation mit den Kindern dennoch nicht funktioniert oder anderweitig Bedarf an Beratung mit der ganzen Familie vorhanden ist, stehen noch einmal bis zu sechs Beratungstermine zur Verfügung.

Abrechnung von Leistungen

Zurzeit kann nur bei Versicherten der AOK Bayern, der SBK, der DAK sowie der BMW BKK (ab 1. Januar 2017)  im Rahmen dieses Programms abgerechnet werden. Die Abrechnung für Versicherte der AOK Bayern, der DAK und für bayerische Versicherte der SBK erfolgt auf dem sonst auch üblichen Weg der Honorarabrechnung über Pseudoziffern für die zwei Erstberatungen und für das flexible Behandlungsangebot.

Für die erste Beratung der Familie in maximal zwei Einzelsitzungen a 60 Minuten wird eine Pauschale in Höhe von 95 Euro pro Sitzung gezahlt (AN: 97006A). Für das flexible Behandlungsangebot in maximal sechs Einzelsitzungen mit den Erziehungsberechtigten, anderen engen Bezugspersonen sowie den Kindern und/oder Beratungsgespräche mit Kindern und Erziehungsberechtigten gemeinsam wird eine Pauschale in Höhe von 100 Euro pro Sitzung a 60 Minuten gezahlt (AN: 97006B).

Psychotherapeuten wird bewusst kein vordefinierter Behandlungsablauf auferlegt, damit möglichst viel Spielraum für die individuellen und vielfältigen Bedürfnisse der Betroffenen gegeben ist.

Zugang zu Meine KVB

Der Zugang zum Mitgliederportal ist über KV-Ident Plus, KV-SafeNet oder die Telematikinfrastruktur (TI) möglich.

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