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Projekt

PETRA: Personalisierte Therapie bei rheumatoider Arthritis

Rheumatoide Arthritis (RA) gehört zu den chronisch-entzündlichen Erkrankungen mit hoher Krankheitslast und erheblichen Einschränkungen in der Lebensqualität von Betroffenen. Sie betrifft in Deutschland 0,3 bis ein Prozent der Erwachsenen, wobei Frauen häufiger betroffen sind.  

Das Projekt PETRA (Personalisierte Therapie bei rheumatoider Arthritis) stützt sich auf den Ansatz der Psychoneuroimmunologie (PNI). Die PNI, ein interdisziplinärer Forschungsbereich der Psychosomatik, beschäftigt sich mit den wechselseitigen Einflüssen psychischer Faktoren auf das Immunsystem und die körperliche Gesundheit. Forschungsergebnisse der PNI belegen den Einfluss von psychischen Belastungen und Stress auf den Krankheitsverlauf von Autoimmunerkrankungen und zeigen auf, dass chronischer Stress und eine verminderte bzw. geringe Selbstkompetenz die chronischen Entzündungsreaktionen der rheumatischen Arthritis aufrechterhalten.

Ziel des Innovationsfondsprojektes PETRA ist die Steigerung der Remissionsrate und ein verbesserter Krankheitsverlauf bei Patienten mit rheumatoider Arthritis. Dies soll mittels eines psychotherapeutischen, gruppenbasierten Interventionsprogramms zur Stärkung der individuellen Gesundheits- und Lebenskompetenz erreicht werden.

Projektstart am 15. Mai 2019

Aufgrund des Studiendesigns wird das Innovationsfondsprojekt PETRA nur in ausgewählten Modellregionen in Bayern umgesetzt. Die teilnahmeberechtigten Fachgruppen (s.u.) können seit 15. Mai 2019 teilnehmen.

Teilnehmende BKKen:

Übersicht Krankenkassen

Teilnahme Hausärzte

Teilnahmeberechtigt sind alle zugelassenen oder niedergelassenen Hausärzte sowie angestellten Hausärzte in den Modellregionen.

Bitte beachten: Aufgrund des Studiendesigns ist die Teilnehmerzahl auf insgesamt 30 Hausärzte im Projekt PETRA begrenzt.

Hinweis: In den Modellregionen 1 (Stadt- und Landkreis München), 2 (Stadtkreis Erlangen, Stadtkreis Nürnberg, Landkreis Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim), 4 (Stadtkreis Ingolstadt), 5 (Landkreis Rosenheim), 8 (Stadt und Landkreis Augsburg), 9 (Stadtkreis Würzburg) und 13 (Landkreis Fürstenfeldbruck, Landkreis Starnberg) sind alle Teilnahmeplätze für Hausärzte bereits vergeben.

Teilnahmeverfahren

  1. Senden Sie einen vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Teilnahmeantrag (s.u.) per Fax an die KVB.
  2. Absolvieren Sie die Online-Fortbildung "PETRA Hausärzte" auf CuraCampus (Zugang über das KVB-Mitgliederportal "Meine KVB").
  3. Die KVB wählt die Teilnehmer aus (Reihenfolge nach Eingang des Teilnahmeantrags und absolvierter Online-Fortbildung)
  4. Die Teilnehmer erhalten eine Teilnahmebestätigung. Sind alle Plätze einer Region vergeben, erhält der Antragsteller eine Absage.
  5. Nach der Teilnahmebestätigung können Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen in das Projekt eingeschrieben werden.

Teilnahmeantrag Hausarzt

Verteilung Hausärzte auf Modellregionen

VergütungsübersichtAccess Key

Patienteninformation "Herz-Kreislauf-Erkrankung"

Einwilligungserklärung Herz-Kreislauf-Patient

Teilnehmende Hausärzte

Teilnahme Rheumatologen

Teilnahmeberechtigt sind alle zugelassenen oder niedergelassenen Rheumatologen in den Modellregionen:

  • Fachärzte für Innere Medizin und Rheumatologie sowie
  • Fachärzte für Innere Medizin mit Schwerpunktbezeichnung Rheumatologie sowie
  • angestellte Rheumatologen

Teilnahmeverfahren

  1. Senden Sie einen vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Teilnahmeantrag (s.u.) per Fax an die KVB.
  2. Absolvieren Sie die Online-Fortbildung "PETRA Rheumatologen" auf CuraCampus (Zugang rechts über das KVB-Mitgliederportal "Meine KVB").
  3. Sie erhalten eine Teilnahmebestätigung
  4. Mit der Teilnahmebestätigung können Patienten mit rheumatoider Arthritis in das Projekt eingeschrieben werden.

Teilnahmeantrag Rheumatologe

Verteilung Rheumatologen auf Modellregionen

VergütungsübersichtAccess Key

Patienteninformation "Rheumatoide Arthritis"

Einwilligungserklärung Rheuma-Patient

Ablaufplan Rheumatologen

Teilnehmende Rheumatologen

Teilnahme Psychotherapeuten

Teilnahmeberechtigt sind alle in Bayern zugelassenen oder niedergelassenen Vertragsärzte folgender Fachgruppen:

  • Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
  • Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
  • überwiegend und ausschließglich psychotherapeutisch tätige Ärzte
  • Psychologische Psychotherapeuten
  • angestellte Ärzte/Psychotherapeuten der oben genannten Fachgruppen

Bitte beachten

  • Aufgrund des Studiendesigns ist die Teilnehmerzahl auf insgesamt 30 Psychotherapeuten im Projekt PETRA begrenzt.
  • Sollten Sie nicht in einer der Modellregionen niedergelassen oder angestellt sein, können Sie trotzdem teilnehmen. Sie müssen aber bereit sein, die Gruppenintervention in einer der Modellregionen durchzuführen.

Teilnahmeverfahren

  1. Senden Sie einen vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Teilnahmeantrag inklusive Selbstauskunftsbogen (s.u) per Fax an die KVB.
  2. Ein Expertengremium bestehend aus Vertretern des Bundesverbandes der Vertragspsychotherapeuten e. V. Bayern (bvvp), der Deutschen Psychotherapeutenvereinigung/Landesgruppe Bayern (DPtV), des Berufsverbands der Präventologen e. V. und der Medizinischen Universität Innsbruck entscheidet in einem Asseessment-Verfahren über die 30 Teilnahmeplätze. Zur Durchführung des Assessment-Verfahrens werden Sie von einem Vertreter des Expertengremiums kontaktiert.
  3. Die 30 teilnehmenden Psychotherapeuten durchlaufen eine zweitägige Präsenz-Fortbildung. Diese wird durch das Expertengremium durchgeführt. Dort erhalten Sie ausführliche Informationen zum Ablauf und zur Dokumentation des Interventionsprogramms.
  4. Nach erfolgreich absolvierter Präsenz-Fortbildung erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung.
  5. Das psychotherapeutische Gruppeninterventionsprogramm startet voaraussichtlich im September 2019.

Teilnahmeantrag/Selbstauskunftssbogen Psychotherapeut

Verteilung Psychotherapeuten auf Modellregionen

Teilnehmende Psychotherapeuten

VergütungsübersichtAccess Key

Dokumentation in "RheumaDok" (für Rheumatologen)

Eine Voraussetzung für teilnehmende Rheumatologen ist die Nutzung von RheumaDok in der aktuellsten Version zur Dokumentation und Übertragung der Patientendaten und Untersuchungsergebnisse.

Sollten Sie RheumaDok noch nicht nutzen, so wird Ihnen RheumaDok für den Zeitraum des PETRA Projektes kostenlos zur Verfügung gestellt. Um einen Zugang zu RheumaDok zu erhalten, senden Sie bitte eine E-Mail an den Berufsverband Deutscher Rheumatologen e. V. (BDRh) petra(at)bdrh.de und teilen Sie mit, dass Sie RheumaDok im Rahmen des PETRA Projektes nutzen möchten.

Vom BDRh erhalten Sie im Anschluss einen Datenträger mit der Software RheumaDok.

Integrative Einzelfallstudien (für Rheuma-Patienten)

Zusätzlich zum psychotherapeutischen Interventionsprogramm können maximal 20 Patienten mit rheumatoider Arthritis an integrativen Einzelfallstudien der Medizinischen Universität Innsbruck teilnehmen. Interessierten Patienten können eine Patienteninformation und ein Einwilligungsformular zur Kontaktaufnahme ausgehändigt werden.

Diese Dokumente sind direkt bei der Medizinischen Universität Innsbruck (Kontakt siehe unten) anzufodern. Eine ausführliche Erklärung zu Inhalten, Ablauf und Einschreibung sowie zur Finanzierung, Vergütung und Abrechnung der integrativen Einzelfallstudien erteilt ebenfalls die Universität.

Hinweis: Auch die Abrechnung der ärztlichen Leistungen in den Integrativen Einzelfallstudien erfolgt direkt mit der Medizinischen Universität Innsbruck.

Kontakt:
Univ.-Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Christian Schubert
Medizinische Universität Innsbruck
Department für Psychiatrie und Psychotherapie, Klinik für Medizinische Psychologie
Schöpfstraße 23a
A-6020 Innsbruck, Österreich

0043 512 504 25982
christian.schubert(at)i-med.ac.at

Weitere Informationen

Innovationsfondsprojekt PETRA

KVB-Publikation

FAQAccess Key

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