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Ärztlicher Bereitschaftsdienst

Ärztlicher Fahrdienst

Zum Sicherstellungsauftrag der KVB gehört die vertragsärztliche Versorgung in den sprechstundenfreien Zeiten. Unter dem Begriff "Ärztlicher Bereitschaftsdienst" und nach Maßgabe einer eigenen Bereitschaftsdienstordnung organisiert die KVB diesen "Notdienst".

Der Ärztliche Bereitschaftsdienst in Bayern sieht u.a. einen Fahrdienst vor. Die KVB ist für dessen Einrichtung und Organisation verantwortlich und regelt die Bedingungen für die Durchführung von Fahrdienstleistungen.

Die einzelnen Fahrdienstleistungen (Einzelaufträge) werden von den für die Vermittlung des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes zuständigen Vermittlungs- und Beratungszentralen der KVB veranlasst bzw. beauftragt.

Sicherheit im Fahrdienst während der Corona-Krise

Im Fahrdienst der KVB ist ein bestmöglicher Schutz von Arzt und Fahrer zu gewährleisten. Es gelten daher folgende Regeln:

  • Der diensthabende Arzt steigt nur über die rechte hintere Tür in das Dienstfahrzeug ein und nimmt hinten rechts Platz.
  • Für bestmöglichen Schutz sollen Arzt und Fahrer bei einer Zusammenarbeit mit weniger als 1,5 Meter-Sicherheitsabstand Mund-Nasen-Schutz tragen.

Die KVB appelliert an alle Bereitschaftsärzte und Fahrer, sich entsprechend der o.g. Regelung verantwortungsvoll zu verhalten.


Darüber hinaus soll der Fahrer den Arzt bitte weiterhin mit zur Haustür des Patienten begleiten. Individuell können sich Arzt und Fahrer absprechen, ob der Fahrer den Arzt mit in die Wohnung des Patienten begleitet.

Sollte es sich aber um einen Covid-Verdachtsfall oder eine gesicherte Covid-Erkrankung handeln, braucht der Fahrer den Arzt nicht mit in die Wohnung des Patienten begleiten.

Im Fahrdienst zu beachten

Abhol-/Abschlussort

Abhol- und Abschlussorte müssen sich immer im tätigen Dienstbereich befinden, da sich der Arzt grundsätzlich im Bereitschaftsdienst der entsprechenden Region aufhalten muss (siehe KVB-Bereitschaftsdienstordnung rechts). Vor Dienstbeginn kann der Arzt gerne mit dem Disponenten einen Abholort an der Grenze der Region vereinbaren, welcher aber zwingend innerhalb des Dienstbereiches liegen muss.

Abrechnung bei privat versicherten Patienten

Privat versicherte Patienten werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet. Dies beinhaltet Behandlung und Wegegeld.

Arzt trifft Patienten vor Ort nicht an

Hierzu beraten Sie gerne unsere Mitarbeiter der Servicetelefonie aus dem Themenbereich Abrechnung. Diese erreichen Sie Montag bis Donnerstag von 07:30-17:30 Uhr und am Freitag von 07:30-16:00 Uhr unter 089 57093 40010.

Aufsplitten eines geplanten Dienstes

Nur in bestimmten Ausnahmefällen ist das Splitten eines bereits geplanten Dienstes möglich. Das Aufteilen des Dienstes auf mehrere Ärzte ist möglich, wenn bei einer schwerwiegenden Erkrankung des aktuell diensthabenden Arztes, bei der eine sofortige Vertretung bzw. andere Besetzung erforderlich ist, der Dienst nicht anderweitig besetzt werden kann.

Sollte ein langer Dienst aus organisatorischen Gründen geteilt werden bzw. müssen, rufen Sie bitte Ihre zuständige Bezirksstelle oder die Vermittlungs- und Beratungszentrale an. Voraussetzung für eine solche Splittung ist es, dass die Abholung des Arztes vom gleichen Abholort erfolgt.

Hintergrund ist es, dass der Fahrdienst vor Beginn des Dienstes einen Aufenthaltsort des Arztes mitgeteilt bekommt und damit die vertraglich vereinbarten Abholzeiten eingehalten werden können. Wenn die Abholadresse des zweiten Arztes identisch ist mit der vom vorherigen Arzt (z.B. GP, Rastplatz), ist ggf. ein hälftiger Split bei einem langen Dienst möglich. Eine Leerfahrt darf nicht zustande kommen. Aus organisatorischen Gründen ist eine einstündige Überschneidung nicht möglich!

Berechnung der Entfernungskilometer

Die Berechnung der Entfernungskilometer (Luftlinie) für die Zonen der Wegegebühren bei Hausbesuchen erfolgt immer vom Praxissitz aus, unabhängig davon, ob die Besuchsfahrten miteinander verbunden werden, und nicht wie häufig angenommen nach den gefahrenen Kilometern. Daher kann die Entfernung nicht mittels Routenplaner ermittelt werden. Die Wegepauschale wird von der Betriebsstätte oder Nebenbetriebsstätte (Filiale) des Vertragsarztes aus berechnet.

Bei einem Poolarzt erfolgt die Berechnung nicht von der Praxis, sondern von dem Gebietsmittelpunkt (siehe rechts) der jeweiligen Region.

Kontrollanruf nach SMS-Versand

Aus Sicherheitsgründen erfolgt nach dem SMS-Versand ein Kontrollanruf, da die VBZ nicht garantieren kann, dass die SMS auch tatsächlich übertragen wurde. Momentan kann die VBZ keine Antwort-SMS empfangen.

Medikamente-Vorrat fürs Fahrzeug

Grundsätzlich sollten Dienstärzte einen entsprechenden Medikamente-Vorrat mit zum Dienst bringen. Die Fahrzeuge haben genügend Lagerungsfläche.

Sollte es zwingend erforderlich sein, dass Material nachgefüllt werden muss, ist dies unbedingt mit dem Disponenten in der VBZ abzusprechen, damit ein günstiger Rückweg zur Praxis organisiert wird. Alternativ kann der Fahrdienst den Arzt auch in eine geöffnete Notdienstapotheke in der Nähe fahren.

Patient kontaktiert diensthabenden Bereitschaftsarzt

Grundsätzlich gilt, dass der Fahrdienst nicht für Hausbesuche von Patienten des Arztes gedacht ist und er auch nicht mit dem Fahrer seine Hausbesuche durchführen kann. In solch einem Fall kann der Patient bei der VBZ einen Hausbesuch anfordern. Ein Anspruch darauf besteht jedoch nicht. Solche "Eigenpatienten" werden aus wirtschaftlichen Gründen von der VBZ an den nächsten diensthabenden Arzt vermittelt.

Regionübergreifende Vermittlung

Dienstärzte in benachbarten Regionen können Einsätze erhalten, wenn diese örtlich näher stehen und/oder es das Aufkommen der benachbarten Region erfordert. Es gibt bei der übergreifenden Vermittlung grundsätzlich keine KM-Begrenzung. Die Disponenten agieren hier nach Sinnhaftigkeit und wirtschaftlichem Nutzen.

Transportbegleitung des Patienten

Der Bereitschaftsdienstarzt darf den Patienten nicht ins Krankenhaus begleiten. Wenn festgestellt wird, dass der Patient unter Aufsicht eines Arztes in ein Krankenhaus befördert werden muss, so ist ein entsprechendes Rettungsmittel (RTW, KTW), ggf. ein Notarzt anzufordern.

Nur in Ausnahmefällen wenn z. B. kein Notarzt zur Verfügung steht und dies der Abwehr eines gesundheitlichen Schadens des Patienten dient, darf der Arzt den Patienten mit in die Klinik begleiten. Ggf. kann ein Rendezvous-System mit dem Notarzt über die Integrierte Rettungsleitstelle vereinbart werden. Die VBZ ist über das Vorgehen umgehend zu informieren.

Wegegeldprotokoll erstellen und Ersteinschätzungsverfahren

Im Fahrdienst eingeteilte Bereitschaftsdienstärzte können ab sofort mit dem Dienstplanungs-Tool auch Wegegeldprotokolle erstellen.

mehr Informationen zur Dienstplanung und Zugang zur Online Anwendung

Anleitung "Erstellen eines Wegegeldprotokolls"

Hinweis: Mit Fragen zum Wegegeldprotokoll wenden Sie sich bitte an die KVB-Service-Telefonie (Kontakt siehe rechts oben).

Wichtige Änderungen zum Ersteinschätzungsverfahren ab 04.02.2020

Kontakt

Fragen zum Fahrdienst:

089 57093-40800

E-Mail schreiben

Mo-Do: 09:00-11:00 Uhr
     und 13:00-15:00 Uhr

Fr: 08:00-11:00 Uhr


Fragen zur Abrechnung:

089 57093-40010

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Mo, Di, Do: 07:30-17:30 Uhr

Mi, Fr: 07:30-14:00 Uhr

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