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Ärztlicher Bereitschaftsdienst

Ärztlicher Fahrdienst

Zum Sicherstellungsauftrag der KVB gehört die vertragsärztliche Versorgung in den sprechstundenfreien Zeiten. Unter dem Begriff "Ärztlicher Bereitschaftsdienst" und nach Maßgabe einer eigenen Bereitschaftsdienstordnung organisiert die KVB diesen "Notdienst".

Der Ärztliche Bereitschaftsdienst in Bayern sieht u.a. einen Fahrdienst vor. Die KVB ist für dessen Einrichtung und Organisation verantwortlich und regelt die Bedingungen für die Durchführung von Fahrdienstleistungen.

Die einzelnen Fahrdienstleistungen (Einzelaufträge) werden von den für die Vermittlung des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes zuständigen Vermittlungs- und Beratungszentralen der KVB veranlasst bzw. beauftragt.

Im Fahrdienst zu beachten

Abhol-/Abschlussort außerhalb des Dienstbereiches

Abhol- und Abschlussorte müssen sich immer im tätigen Dienstbereich befinden, da sich der Arzt grundsätzlich im Bereitschaftsdienst der entsprechenden Region aufhalten muss (siehe KVB-Bereitschaftsdienstordnung rechts). Vor Dienstbeginn kann der Arzt gerne mit dem Disponenten einen Abholort an der Grenze der Region vereinbaren, welcher aber zwingend innerhalb des Dienstbereiches liegen muss.

Abrechnung bei privat versicherten Patienten

Privat versicherte Patienten werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet. Dies beinhaltet Behandlung und Wegegeld.

Arzt trifft Patienten vor Ort nicht an

Wird ein Vertragsarzt in dringenden Fällen zum Hausbesuch gerufen, der Patient aber vor Ort nicht angetroffen, so kann der Vertragsarzt unter Angabe von Gründen (Feldkennung 5009) die GOP 01411 bzw. 01412 sowie die entsprechenden Wegepauschalen abrechnen.

Das dabei häufig auftretende Problem ist, dass die Versicherungsdaten, insbesondere Kostenträger und Versichertennummer nicht bekannt sind. In diesem Fall ist keine Abrechnung möglich.

Aufsplitten eines geplanten Dienstes

Nur in bestimmten Ausnahmefällen ist das Splitten eines bereits geplanten Dienstes möglich. Das Aufteilen des Dienstes auf mehrere Ärzte ist möglich, wenn bei einer schwerwiegenden Erkrankung des aktuell diensthabenden Arztes, bei der eine sofortige Vertretung bzw. andere Besetzung erforderlich ist, der Dienst nicht anderweitig besetzt werden kann.

Sollte ein langer Dienst aus organisatorischen Gründen geteilt werden bzw. müssen, rufen Sie bitte Ihre zuständige Bezirksstelle oder die Vermittlungs- und Beratungszentrale an. Voraussetzung für eine solche Splittung ist es, dass die Abholung des Arztes vom gleichen Abholort erfolgt.

Hintergrund ist es, dass der Fahrdienst vor Beginn des Dienstes einen Aufenthaltsort des Arztes mitgeteilt bekommt und damit die vertraglich vereinbarten Abholzeiten eingehalten werden können. Es ist also nicht möglich, dass ein Dienst gesplittet wird, um dadurch einen nachfolgenden Dienst zu übernehmen, der noch während der Dienstzeit des vorherigen Dienstes beginnt.

Berechnung der Entfernungskilometer

Die Berechnung der Entfernungskilometer (Luftlinie) für die Zonen der Wegegebühren bei Hausbesuchen erfolgt immer vom Praxissitz aus, unabhängig davon, ob die Besuchsfahrten miteinander verbunden werden, und nicht wie häufig angenommen nach den gefahrenen Kilometern. Daher kann die Entfernung nicht mittels Routenplaner ermittelt werden. Die Wegepauschale wird von der Betriebsstätte oder Nebenbetriebsstätte (Filiale) des Vertragsarztes aus berechnet.

Bei einem Poolarzt erfolgt die Berechnung nicht von der Praxis, sondern von dem Gebietsmittelpunkt (siehe rechts) der jeweiligen Region.

Kontrollanruf nach SMS-Versand

Aus Sicherheitsgründen erfolgt nach dem SMS-Versand ein Kontrollanruf, da die VBZ nicht garantieren kann, dass die SMS auch tatsächlich übertragen wurde. Momentan kann die VBZ keine Antwort-SMS empfangen.

Medikamente-Vorrat fürs Fahrzeug

Grundsätzlich sollten Dienstärzte einen entsprechenden Medikamente-Vorrat mit zum Dienst bringen. Die Fahrzeuge haben genügend Lagerungsfläche.

Sollte es zwingend erforderlich sein, dass Material nachgefüllt werden muss, ist dies unbedingt mit dem Disponenten in der VBZ abzusprechen, damit ein günstiger Rückweg zur Praxis organisiert wird. Alternativ kann der Fahrdienst den Arzt auch in eine geöffnete Notdienstapotheke in der Nähe fahren.

Patient kontaktiert diensthabenden Bereitschaftsarzt

Grundsätzlich gilt, dass der Fahrdienst nicht für Hausbesuche von Patienten des Arztes gedacht ist und er auch nicht mit dem Fahrer seine Hausbesuche durchführen kann. In solch einem Fall kann der Patient bei der VBZ einen Hausbesuch anfordern. Ein Anspruch darauf besteht jedoch nicht. Solche "Eigenpatienten" werden aus wirtschaftlichen Gründen von der VBZ an den nächsten diensthabenden Arzt vermittelt.

Regionübergreifende Vermittlung

Dienstärzte in benachbarten Regionen können Einsätze erhalten, wenn diese örtlich näher stehen und/oder es das Aufkommen der benachbarten Region erfordert. Es gibt bei der übergreifenden Vermittlung grundsätzlich keine KM-Begrenzung. Die Disponenten agieren hier nach Sinnhaftigkeit und wirtschaftlichem Nutzen.

Transportbegleitung des Patienten

Der Bereitschaftsdienstarzt darf den Patienten nicht ins Krankenhaus begleiten. Wenn festgestellt wird, dass der Patient unter Aufsicht eines Arztes in ein Krankenhaus befördert werden muss, so ist ein entsprechendes Rettungsmittel (RTW, KTW), ggf. ein Notarzt anzufordern.

Nur in Ausnahmefällen wenn z. B. kein Notarzt zur Verfügung steht und dies der Abwehr eines gesundheitlichen Schadens des Patienten dient, darf der Arzt den Patienten mit in die Klinik begleiten. Ggf. kann ein Rendezvous-System mit dem Notarzt über die Integrierte Rettungsleitstelle vereinbart werden. Die VBZ ist über das Vorgehen umgehend zu informieren.

Kontakt

Fragen zum Fahrdienst:

089 57093-40800

E-Mail schreiben

Mo, Di, Do: 08:00-17:00 Uhr

Mi, Fr: 08:00-13:00 Uhr


Fragen zur Abrechnung:

089 57093-40010

E-Mail schreiben

Mo, Di, Do: 07:30-17:30 Uhr

Mi, Fr: 07:30-14:00 Uhr

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