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Honorar TSVG ab 1. Januar 2023

Die Neupatientenregelung wird zum 1. Januar 2023 abgeschafft. Der Bundestag hat dies mit der Verabschiedung des GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes am 20. Oktober 2022 beschlossen. Im Gegenzug sollen die Zuschläge für eine schnelle Terminvermittlung erhöht werden.

Zuschläge je nach Schnelligkeit der Terminvermittlung

Nach der neuen gesetzlichen Regelung sollen Ärzte für Patienten, die über die Terminservicestellen (TSS) vermittelt werden, abhängig von der Schnelligkeit der Vermittlung Zuschläge von 100, 80 beziehungsweise 40 Prozent zur Versicherten- und Grundpauschale erhalten. Fachärzte können diese Zuschläge auch abrechnen, wenn sie Patienten auf Vermittlung eines Hausarztes kurzfristig behandeln. Hausärzte erhalten für die Terminvermittlung statt zehn künftig mindestens 15 Euro. Details siehe Infobox unten.

Im Akutfall beläuft sich der Zuschlag ab Januar auf bis zu 200 Prozent. In diesem Fall muss die TSS den Termin vermitteln und die Behandlung spätestens am nächsten Tag erfolgen.

Kürzungen auch bei den offenen Sprechstunden

Auch die Finanzierung der offenen Sprechstunden wird zum 1. Januar geändert. Hier ist ein zeitlich unbegrenztes Bereinigungsverfahren für Leistungsausweitungen über drei Prozent vorgesehen. Details müssen noch vom Bewertungsausschuss beschlossen werden.

Keine Änderungen bei der extrabudgetären Vergütung der TSS-Terminvermittlungsfälle, TSS-Akutfälle und Fälle nach einer dringenden Hausarztvermittlung

Werden Patienten in der offenen Sprechstunde oder im Rahmen einer Terminservicestellen - bzw. Hausarztvermittlung behandelt, bleibt es bei einer extrabudgetären Vergütung.

Terminvermittlung: Zuschläge ab Januar 2023

Die mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz 2019 eingeführten Zuschläge für die Behandlung von Patienten, denen durch die Terminservicestellen oder den Hausarzt ein Termin vermittelt wurde, werden zum 1. Januar 2023 wie folgt angepasst:

  1. Die Behandlung erfolgt im Akutfall spätestens am Folgetag der Terminvermittlung durch die Terminservicestelle: Zuschlag in Höhe von bis zu 200 Prozent der jeweiligen Versicherten- beziehungsweise Grundpauschale.
  2. Die Behandlung erfolgt spätestens am 4. Tag nach der Terminvermittlung durch die Terminservicestelle: Zuschlag in Höhe von 100 Prozent der jeweiligen Versicherten- beziehungsweise Grundpauschale.
  3. Die Behandlung erfolgt spätestens am 14. Tag nach der Terminvermittlung durch die Terminservicestelle: Zuschlag in Höhe von 80 Prozent der jeweiligen Versicherten- beziehungsweise Grundpauschale.
  4. Die Behandlung erfolgt spätestens am 35. Tag nach der Terminvermittlung durch die Terminservicestelle: Zuschlag in Höhe von 40 Prozent der jeweiligen Versicherten- beziehungsweise Grundpauschale.

Vermittlung eines Termins beim Facharzt durch den Hausarzt
Fachärzte können die Zuschläge (mit Ausnahmen des Zuschlags im Akutfall) auch dann abrechnen, wenn der Termin durch einen Hausarzt vermittelt wurde. Die Behandlung wird weiterhin extrabudgetär und damit in voller Höhe vergütet. Hausärzte erhalten für die zeitnahe Vermittlung des Termins beim Facharzt mindestens 15 statt wie bislang zehn Euro.

Bitte beachten

Über die konkreten Abrechnungsdetails werden wir Sie weiter informieren, sobald der Bewertungsausschuss die zur Umsetzung erforderlichen Beschlüsse gefasst hat.


Kennzeichnungspflicht für Neupatienten entfällt

Mit der Streichung der Neupatientenregelung entfällt auch die Kennzeichnungspflicht der Neupatienten ab 1. Januar 2023. Grundsätzlich hatten wir die Kennzeichnung der Neupatienten in der Abrechnung für Sie übernommen, in Einzelfällen war jedoch noch eine Kennzeichnung mit der GOP 99873E durch die Praxis erforderlich.


RLV-Fallzahlzuwachsbegrenzung

Die extrabudgetäre Vergütung für Neupatienten entfällt zum 1. Januar 2023. Damit wird diese Patientengruppe auch im Rahmen der FZZB wieder relevant, d.h. ein neuer Patient löst grundsätzlich einen RLV-Fall aus, wenn dieser nicht ein anderer TSVG-Fall ist (z.B. im Rahmen der offenen Sprechstunde). Selbstverständlich wird in der Berechnung auch die Vorjahresfallzahl inklusive der Neupatienten berücksichtigt.