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Qualitätssicherung

Programm zur Früherkennung von Darmkrebs

Am 1. Juli 2019 ist das Programm zur Früherkennung von Darmkrebs gestartet, das in der Richtlinie für organisierte Krebsfrüherkennungsprogramme (oKFE-RL) geregelt ist.

Die vollständige elektronische Dokumentation ist eine der Voraussetzungen für die Abrechnung der Untersuchungen, die im Rahmen dieses Früherkennungsprogrammes durchgeführt werden. Die Anwendung der Vorgaben der oKFE-RL zur elektronischen Dokumentation war ursprünglich ab dem 1. Januar 2020 vorgesehen.

Aufgrund bislang fehlender funktionaler Dokumentationssoftware ist die Verpflichtung zur elektronischen Dokumentation im Rahmen dieses Früherkennungsprogrammes gegenwärtig durch Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) vorübergehend ausgesetzt worden. Das Ende dieser Aussetzung bleibt einer gesonderten Beschlussfassung des G-BA vorbehalten und ist voraussichtlich zum 4. Quartal 2020 zu erwarten.

Anspruchsberechtigung und Einladungsverfahren

Anspruchsberechtigt zur Teilnahme am Früherkennungsprogramm sind gesetzlich versicherte Männer und Frauen ab dem Alter von 50 Jahren. Die Einladung zu den Maßnahmen der Früherkennung erfolgt mit Erreichen des Anspruchsalters 50, 55, 60, und 65 Jahren regelmäßig durch die Krankenkasse.

Die Einladung enthält geschlechtsspezifische Versicherteninformationen zum Nutzen und zu Risiken der Krebsfrüherkennungsuntersuchungen sowie zur Organisation und zum Ablauf des Programms.

Altersabhängige Untersuchungsangebote

Versicherte Frauen und Männer ab 50 Jahren haben einmalig Anspruch auf eine Beratung über die Maßnahmen sowie Ziel und Zweck des Früherkennungsprogrammes, die anhand der geschlechtsspezifischen Versicherteninformationen erfolgt. Versicherte Männer im Alter von 50 bis 54 Jahren können zwischen einem jährlichen Test auf occultes Blut im Stuhl (i-FOBT) und einer Koloskopie entscheiden. Versicherte Frauen in dieser Altersgruppe haben Anspruch auf einen jährlichen i-FOBT. Ab dem Alter von 55 Jahren können versicherte Frauen und Männer zwischen einem i-FOBT, der alle zwei Jahre durchgeführt wird und einer Koloskopie entscheiden.

Wird eine Koloskopie durchgeführt, besteht in den folgenden neun Kalenderjahren kein Anspruch auf eine Früherkennungsmaßnahme. Höchstens zwei Koloskopien können als Früherkennungsmethode durchgeführt werden. Eine Koloskopie ab dem Alter von 65 Jahren gilt als zweite Früherkennungskoloskopie.

Der i-FOBT unterliegt bestimmten Qualitätskriterien und kann nur mit einer Genehmigung gemäß der Qualitätssicherungsvereinbarung (QSV) Spezial-Labor durchgeführt und abgerechnet werden. Die KBV hat dazu klargestellt, dass die GOP 01738 ausschließlich für Laborärzte genehmigungsfähig ist.

Abklärungsdiagnostik

Nach einem positiven Ergebnis des iFOBT besteht für die Versicherten Anspruch auf Abklärungsdiagnostik in Form einer Koloskopie. Ist diese Koloskopie unauffällig, besteht erneuter Anspruch auf eine Früherkennungsmaßnahme nach Ablauf von neun Kalenderjahren.

Zur Durchführung und Abrechnung von koloskopischen Leistungen ist eine Genehmigung nach der QSV zur Koloskopie erforderlich.

Elektronische Dokumentation +++ vorübergehend ausgesetzt +++

Hinweis: Die Quartalsberichte der Labore zur Dokumentation des iFOBT werden für das Quartal 4/2019 letztmalig durchgeführt!

Die neue elektronische Dokumentation des präventiven iFOBT wird patientenbezogen in der Praxissoftware erfasst und enthält neben dem Testergebnis unter anderem auch Angaben zum verwendeten Test (Schwellenwert, Pharmazentralnummer). Die Dokumentationen werden dann an die KVB in ihrer Funktion als Datenannahmestelle übermittelt.

Die neue elektronische Dokumentation der Früherkennungskoloskopie unterscheidet sich inhaltlich von der bisherigen nur wenig. Neu ist beispielsweise, dass nun auch serratierte Adenome erfasst werden. Gegenwärtig bemühen wir uns darum, Ihnen für die elektronische Dokumentation der Früherkennungskoloskopien auch zukünftig ein eigenes Dokumentationsmodul zur Verfügung stellen zu können.

Die Dokumentationen werden dann an die KVB in ihrer Funktion als Datenannahmestelle übermittelt. Eine Erfassung der elektronischen Dokumentationen auch zum präventiven iFOBT wird ein solches Dokumentationsmodul aber nicht vorsehen können.

Die elektronischen Dokumentationen sind nach § 11 Abs. 4 oKFE-RL Voraussetzung für die Abrechnung der Leistungen.

KVB-Mitteilungen zur Darmkrebsfrüherkennung

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