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SQS

Perkutane Koronarintervention (PCI) und Koronarangiographie

Bei dem Verfahren geht es vor allem um den Prozess und das Ergebnis von Herzkatheter-Untersuchungen und perkutanen Koronarinterventionen. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat dafür 20 Indikationen festgelegt, anhand derer die Qualität gemessen und bewertet werden soll. Diese betreffen die Indikationsstellung, die Untersuchung sowie mögliche Komplikationen.

Die Ziele des Verfahrens:

  • bessere Indikationsstellung
  • mehr Patientensicherheit durch Förderung leitliniengerechter Durchführung des Eingriffs
  • weniger Komplikationen während und nach der Behandlung, insbesondere weniger unerwünschter kardinaler oder zerebrovaskulärer Ereignisse (MACCE) und geringere Sterblichkeit

Neben der Zielerreichung ist im Verfahren auch die Angemessenheit der Methoden zur Qualitätssicherung zu überprüfen.

Aktuelles und Beachtenswertes

Stellungnahmeverfahren für das Datenerfassungsjahr 2017 beginnt


Die in Bayern gegründete Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) für sektorenübergreifende Qualitätssicherung erhält vom IQTIG für das sQS-Verfahren PCI jährlich eine pseudonymisierte Länderauswertung, die durch eine eigens hierfür eingerichtete Fachkommission auf Landesebene noch einmal fachlich-inhaltlich bewertet wird. Die Fachkommission hat entschieden, dass für das Datenerfassungsjahr 2016 kein Stellungnahmeverfahren durchgeführt wird. Das Stellungnahmeverfahren für das Datenerfassungsjahr 2017 ist nun angelaufen.

Mit Schreiben vom 20.08.2018 wurden alle Ärzte mit rechnerischen Auffälligkeiten im Rahmen des Stellungnahmeverfahrens für das Datenerfassungsjahr 2017 um eine schriftliche Erläuterung zu Ihren rechnerisch auffälligen Ergebnissen bis zum 14. September 2018 gebeten.

Bitte nutzen Sie für Ihre Stellungnahme das Stellungnahmeformular. Füllen Sie bitte für jeden auffälligen Qualitätsindikator ein eigenes Formular aus und geben Sie bitte unbedingt Ihr Pseudonym sowie den Qualitätsindikator an, da sonst keine Zuordnung erfolgen kann.

Bitte beachten Sie bei der Erstellung der Stellungnahme die Datenschutzbestimmungen. Stellungnahmen, die personenbezogene Patientendaten enthalten, werden unbearbeitet vernichtet und als nicht eingetroffen gewertet.

Bitte senden Sie Ihre Stellungnahmeformulare als pdf (passwortgeschützt mit Ihrem Pseudonym) bis 14.09.2018 per E-Mail an das Postfach sQS-PCI@KVB.de.

Stellungnahmeformular

Hinweis: Falls Sie ein Betriebssystem nutzen, mit dem Sie das Dokument nicht bearbeiten können, kontaktieren Sie uns bitte unter sQS-PCI@KVB.de.

Ohne Dokumentation keine Leistungserbringung mehr möglich

Seit dem dritten Quartal 2017 ist die Dokumentation der Herzkatheteruntersuchung verpflichtend, d.h. die "Q-Regelung für GOP34291" ist nicht mehr anwendbar. Gemäß Qesü-RL ist die KVB dazu verpflichtet, einen Datenabgleich zwischen eingereichten Dokumentation und abgerechneten Leistungen durchzuführen. Sollten dabei Unstimmigkeiten bzw. Differenzen auftreten, kann dies zu Streichungen von Leistungen führen.

Die KVB empfielt daher, Leistungen in einem von den Berufsverbänden unterstützen QS-Dokumentationsprogramm wie "QUIK" (wird vom BNK unterstützt) oder "QSKardio" von PC-Connection (wird vom BFK unterstützt) zu dokumentieren. Auch können Dokumentationen über ein Krankenhaus-Dokumentationsprogramm (3M, AGFA, GE-Healthcare) eingepflegt werden.

Hinweis: Bitte achten Sie darauf, in das Dokumentationsprogramm ein Passwort für die Rückmeldeberichte der Bundesauswertungsstelle zu hinterlegen, da sonst kein Qualitätsreport zur Verfügung gestellt werden kann. 

"Feedback Key" für Rückmeldeberichte erforderlich

Für das Datenerfassungsjahr 2016 sind die Rückmeldeberichte in SmarAkt eingestellt. Die betroffenen Ärzte werden schriftlich benachrichtigt.

Hinweis:
Um einen Feedback-Bericht zu erhalten, muss in Ihrer Dokumentations-Software ein persönliches Passwort („Feedback-Key“) hinterlegt sein. Falls Sie noch keinen Feedback-Key in Ihrer Dokumentations-Software eingepflegt haben, ergänzen Sie diesen bitte. Der Feedback-Key wird automatisch mit der nächsten Datenlieferung an das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG), dem Ersteller der Rückmeldeberichte, weitergeleitet. Bitte bewahren Sie den Feedback Key für Dritte unzugänglich auf und geben Sie den Feedback-Key bei jeder Datenlieferung an. Sie benötigen den Feedback-Key auch zum Öffnen der Rückmeldeberichte. Falls Sie Probleme beim Einpflegen des Feedback-Keys in Ihre Dokumentations-Software haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Softwarehersteller.

Hintergrund:
Der Feedback-Key gewährleistet, dass Sie Ihren Rückmeldebericht datenschutzrechtlich sicher abrufen können. Auch die KVB-Datenstelle kann dadurch die Feedbackberichte nicht einsehen.

Wichtig:
Feedback-Keys, die über das Anmeldeportal des IQTIG vergeben wurden, waren nur für den Rückmeldebericht 2016 gültig. Ab dem Erfassungsjahr 2017 muss ein Feedback-Key in der Dokumentations-Software hinterlegt werden.

Zertifizierungsverfahren für sQS-PCI-Software wurde angepasst

Der Nachweis einer Umsetzung von KV-Connect im Rahmen des Zertifizierungsverfahrens zur sQS PCI wurde aus der KBV-Richtlinie zur Software-Zertifizierung entfernt. Die Zertifizierung der KBV für die verwendete Software beinhaltet somit nur noch die Dokumentation der QS-Daten sowie die Erstellung einer Exportdatei.  Damit sind alle bislang nur befristet zertifizierten Anbieter von sQS-PCI-Dokumentationssoftware zertifiziert.

"PCI"-Verfahren startete am 1. Januar 2016

Am 1. Januar 2016 begann die verpflichtende elektronische Datenerfassung für alle invasiv tätigen Kardiologen. Dazu ist eine von der KBV zertifizierte sQS-Dokumentations-Software erforderlich. Die sektorenübergreifende Datenerhebung löst die bisherige stationäre Datenerhebung ab.

Die Übersicht über die zertifizierten Anbieter der Dokumentationssoftware ist unter der Adresse www.kbv.de in der Rubrik Service/Für Anbieter von Gesundheits-IT (ITA)/Updates/Zulassungslisten PVS eingestellt (Link siehe rechts unter "Weitere Informationen"). Die zertifizierten Dokumentationssoftware-Anbieter zur PCI finden Sie dort im PDF-Dokument "Zulassungsübersicht".

Im Dezember 2016 wurde die Richtlinie Softwarezertifizierung dahingehend aktualisiert, dass der Nachweis zur Umsetzung von KV-Connect im Rahmen des Zertifizierungsverfahrens sQS-PCI gestrichen wurde. Damit sind die bisher teilzertifizierten Anbieter der Dokumentationssoftware nun voll zertifiziert.

Die ambulanten und belegärztlichen PCI/Koronarangiographien müssen in Bayern aufgrund der bisherigen Nichtverfügbarkeit einer zertifizierten Dokumentationssoftware erst ab dem 1. August 2016 dokumentiert werden. Die Frist für die elektronische Einreichung dieser Qualitätssicherungsdokumentationen aus dem 3. Quartal 2016 bei der Datenannahmestelle der KVB wird auf den 31. Oktober 2016 verschoben. Es bleibt Ihnen freigestellt, ob Sie die seit dem 1. Januar 2016 durchgeführten Koronarangiographien und -interventionen freiwillig nachdokumentieren oder  darauf verzichten wollen. Bitte berücksichtigen Sie in dem Zusammenhang, dass die KBV bestätigt hat, dass keine Sanktionen bei fehlenden Dokumentationen für das Erfassungsjahr 2016 bei den invasiv tätigen Kardiologen erfolgen.

Für die Datenübertragung ist eine sichere technische Anbindung sowie eine Registrierungsnummer für die KVB-Datenannahmestelle notwendig. Die Registrierungsnummer haben Sie im KVBV-Serviceschreiben vom 20. April 2016 erhalten. Die Datenübertragung erfolgt gesammelt je Einrichtung und Quartal mit der Abrechnung oder spätestens zum Ende des Folgemonats des Abrechnungsquartals. Die technischen Details der Datenübertragung finden Sie im Merkblatt Datenübertragung rechts oben in der Publikationen-Box.

Die einfachste Möglichkeit zur Übertragung Ihrer sQS-Daten ist der Upload über ONDES. Falls Sie jedoch Ihre sQS-Daten mittels KV-Connect übertragen möchten, sollten Sie bitte vorab mit Ihrem Praxisverwaltungsssystem-Hersteller klären, ob Ihre Praxisverwaltungssoftware die Übermittlung von eNachrichten bzw. den Versand von sog. "undefinierten" Nachrichten mit Anhang unterstützt. Bitte beachten Sie, dass ohne diese technische Unterstützungsmöglichkeit die Nutzung von KV-Connect zur Übertragung von QS-Daten nicht möglich ist.

Sie sind verpflichtet, ihre Patienten anhand von Merkblättern (z.B. mit GBA-Patienteninformationsblatt) in verständlicher Weise über Zweck und Inhalt der Datenerhebung zu informieren. Eine Patientenzustimmung ist dafür nicht erforderlich.

Vergütung, Grundlagen und weitere Informationen

EBM-Vergütungsregelung zur Dokumentation

Der Bewertungsausschuss hat nun in seiner 378. Sitzung am 10. August 2016 entschieden, mit Wirkung zum 1. Oktober 2016 eine Regelung zur Vergütung des Mehraufwands für die Dokumentation in den EBM aufzunehmen. Gleichzeitig entfällt damit ab diesem Zeitpunkt die Möglichkeit zur Durchführung des Kostenerstattungsverfahrens.

Die Abrechnung der Datenerfassung, Dokumentation und Datenübermittlung erfolgt über die Gebührenordnungsposition 34291 ("Herzkatheteruntersuchung mit Koronarangiographie"). Der obligate Leistungsinhalt der GOP wird dazu um die Maßnahmen der Qualitätssicherung sowie um ein Aufklärungsgespräch erweitert. Die Bewertung wird um 92 Punkte auf 3.227 Punkte erhöht.

Zudem wird eine Kostenpauschale 40306 in den EBM aufgenommen. Sie beinhaltet alle Kosten, die im Zusammenhang mit der Datenerfassung, Dokumentation und Datenübermittlung entsprechend der GOP 34291 entstehen. Hierzu gehören sämtliche Kosten für die EDV-technische Ausstattung und Verarbeitung (Dokumentationssoftware einschließlich deren Einrichtung, Updates, Export). Die Kostenpauschale ist mit 2,50 € bewertet und soll für zwei Jahre außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung vergütet werden.

Aufgrund struktureller Hürden im Rahmen der Umsetzung wurden diese Abrechnungsvoraussetzungen vom  Bewertungsausschuss in seiner 386. Sitzung am 12. Dezember 2016 noch kurzfristig modifiziert.

Rückwirkend zum 1. Oktober 2016 ist übergangsweise bis zum 30. Juni 2017 die GOP 34291 für die Herzkatheter-Untersuchung und perkutane Koronarintervention auch dann berechenbar, wenn Sie die nach der Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses über die einrichtungs- und sektorenübergreifenden Qualitätssicherung (Qesü - RL) verpflichtenden Qualitätssicherungsmaßnahmen (Dokumentation, Datenerfassung/-übermittlung sowie das Aufklärungsgespräch) nicht erfüllen. In diesen Fällen wird die Leistung unter Vornahme eines Abschlages von 92 Punkten mit 3.135 Punkten (327,17 €) so vergütet wie vor der Änderung der Gebührenordnungsposition 34291 zum 1. Oktober 2016. Auch die Prüfzeit der Leistung wird in diesen Fällen um 5 Minuten auf 43 Minuten reduziert.

Bei Weiterleitung der sQS-Daten an die Datenstelle beachten:

  • Wird der obligaten Leistungsinhalt und die geforderte Qualitätssicherung nach der Quesü - RL  von Ihnen vollständig erbracht, rechnen Sie wie bisher die GOP 34291 sowie die Kostenpauschale nach GOP 40306 für die im Zusammenhang mit der Qualitätssicherung entstandenen Kosten ab. 

Bei Nichtteilnahme an der Übergangsregelung der sQS-Datenerhebung beachten:

  • Wenn Sie die Qualitätssicherungsmaßnahmen gemäß der Qesü-RL noch nicht erfüllen, tragen Sie bitte für die im Zeitraum vom 1. Oktober 2016 bis 30. Juni 2017 von Ihnen
    durchgeführten Herzkatheteruntersuchungen mit Koronarangiographien anstelle der Gebührenordnungsposition 34291 EBM die Gebührenordnungsposition 34291Q (= 3.135
    Punkte, 327,17 €) in Ihre Abrechnung ein.
  • Die Kostenpauschale 40306 für die sektorenübergreifende Qualitätssicherung kannzur Gebührenordnungsposition 34291Q nicht zusätzlich abgerechnet werden.

Hinweis

Bitte beachten Sie, dass die Gebührenordnungsposition 34291 ab dem Quartal 3/2017 nur abrechenbar ist, wenn Sie die verpflichtenden Qualitätssicherungsmaßnahmen (Dokumentation, Datenerfassung/-übermittlung sowie das Aufklärungsgespräch) erbringen. Daher ist es wichtig, dass Sie - sofern dies noch nicht geschehen ist - rechtzeitig mit der Teilnahme an der Qualitätssicherungsmaßnahme beginnen.

Falls Sie im 4. Quartal 2016 die GOP 34291 ohne Q-Kennung und/oder die Kostenpauschale nach GOP 40306 abgerechnet haben, ohne uns die entsprechenden Datensätze zu liefern, haben Sie noch bis zum 15. März 2017 Gelegenheit, dies nachzuholen. Die Korrekturfrist für Datenlieferungen endet am 5. April 2017. Danach ist die Datenannahme für Daten aus dem Erfassungsjahr 2016 nicht mehr möglich.

Falls Ihnen im o.g. Fall die Datenübertragung bis zum 15. März 2017 nicht möglich ist und Sie bisher noch keinen Korrekturantrag bei unserer Abrechnung gestellt haben, besteht noch bis 20. Juni 2017 die Möglichkeit.

Gesetzliche Grundlagen

Weitere Informationen

Zugang zu Meine KVB

Der Zugang zum Mitgliederportal und damit zu Anwendungen im Sicheren Netz der KVen (SNK) ist über KV-Ident Plus, KV-SafeNet oder die Telematikinfrastruktur (TI) möglich.

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