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Kommunikation im Medizinwesen (KIM)

KIM steht für Kommunikation im Gesundheitswesen (ehemals KOM-LE, d.h. Kommunikation für Leistungserbringer) und ermöglicht den vertraulichen, sicheren und verschlüsselten digitalen Austausch von Nachrichten und medizinischen Dokumenten zwischen TI-Teilnehmern.

Neben Arzt- und psychotherapeutischen Praxen werden sich auch Krankenhäuser, Apotheken, Kassenärztliche Vereinigungen, Krankenkassen und weitere Einrichtungen an KIM anschließen. Geplant ist, dass zukünftig die gesamte elektronische Kommunikation im Gesundheitswesen über KIM stattfinden kann.

Die Einführung erfolgt schrittweise. Im zweiten Halbjahr 2020 können eArztbriefe und E-Mail-Nachrichten über KIM versendet und empfangen werden. Ab dem 15. Februar 2021 wird KIM die einzige Möglichkeit für eine Vergütung des Versands und Empfangs von eArztbriefen sein.

Ab Januar 2021 sind alle Arztpraxen nach dem TSVG zudem verpflichtet, die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) über die TI an die Krankenkassen zu senden. Nach Forderungen der KBV und der KVen hat das Bundesgesundheitsministerium einer Fristverlängerung zugestimmt. Voraussetzung ist jedoch die Einwilligung des GKV-Spitzenverbands, die noch aussteht.

Demnach benötigen alle Praxen ab 1. Januar 2021 (abhängig von den Verhandlungen zwischen KBV und GKV-Spitzenverband) einen KIM-Dienst. Ein weiterer Ausbau u.a. um die KV-Abrechnung, eDokumentationen und DALE-UV soll folgen.

Technische Voraussetzungen

Eine Grundvoraussetzung für KIM ist die Anbindung an die TI mit einem E-Health-Konnektor. Dieser unterstützt neben dem VSDM die qualifizierte elektronische Signatur (QES), die für die Signatur medizinischer Dokumente benötigt wird.

Zudem ermöglicht er die Nutzung der medizinischen Anwendungen elektronischer Medikationsplan (eMP) und Notfalldatenmanagement (NFDM). Für Praxen, die bereits an die TI angeschlossen sind, ist ein Update des Konnektors erforderlich. Ansprechpartner für weitere Informationen ist der Praxis-eigene IT-Servicedienstleister oder PVS-Hersteller.

Für die QES beim Versand etwa von eArztbriefen ist ein elektronischer Heilberufsausweis (eHBA) mindestens der Generation 2.0 notwendig.

Weitere wesentliche Voraussetzungen:

  • Praxisausweis (SMC-B-Karte)
  • stationäres Kartenterminal (KT) für die Signatur mittels eHBA
  • Vertrag mit durch gematik zugelassenem KIM-Dienst-Anbieter, der eine KIM-(E-Mail-) Adresse vergibt und ein KIM-Client-Modul zur Verfügung stellt
  • PVS-Modul

Anbieter KIM-Dienst

KIM-Dienste werden zukünftig von unterschiedlichen Anbietern zur Verfügung stehen. Da der jeweilige Dienst nach Vorgabe der gematik mit jedem PVS kompatibel sein muss, können Praxen sich frei für einen Dienst entscheiden.

Übersicht aller zugelassener KIM-Dienste (Produkttyp: Anbieter sVUmD-KOM-LE)

"kv.dox" - KIM-Dienst der KBV

Ab dem Spätsommer 2020 wird die KBV gemeinsam mit den Kassenärztlichen Vereinigungen einen passgenauen KIM-Dienst für Vertragsärzte und -psychotherapeuten anbieten: kv.dox.

Ab Verfügbarkeit kann kv.dox über die Themenseite der KBV bestellt werden. Aktuell besteht die Möglichkeit, durch Anmeldung bei Bestellstart per E-Mail informiert zu werden.

Zukünftig soll KIM die bisherige Arztkommunikation über KV-Connect ablösen. Deshalb sollen perspektivisch über den Kommunikationsdienst sämtliche Anwendungen abgebildet werden, die derzeit noch über KV-Connect laufen (eArztbrief, KV-Abrechnung, DMP-Übertragung, DALE-UV, Labordatentransfer).

Geplant ist eine sukzessive Migration der 17 KV-Connect-Anwendungen auf KIM. Bis zum Abschluss der Migration wird KV-Connect weiterbetrieben. Während der Übergangszeit ist eine parallele Nutzung beider Dienste nicht zu vermeiden.

Finanzierung (Erstattungspauschalen)

Die Einrichtung des KIM-Dienstes wird mit einer Einrichtungspauschale von einmalig 100 Euro je Betriebsstätte von den Krankenkassen finanziert. Diese Pauschale erhalten Praxen, wenn Sie sich an KIM angeschlossen und die technischen Voraussetzungen hierfür geschaffen haben.

Ist dies in den Quartalen 3/2020 oder 4/2020 der Fall, kann einmalig im KIM-Anbindungsquartal die Pseudo-GOP 99016B bei einem beliebigen Abrechnungsschein der Quartalsabrechnung (KVDT-Feldkennung 5001 "GNR") angesetzt werden. Die Anlage eines gesonderten Abrechnungsscheines ist nicht notwendig. Die Auszahlung der Pauschale erfolgt mit der Restzahlung und wird im Honorarbescheid für das Quartal 3/2020 oder 4/2020 ausgewiesen.

Ab dem Quartal 1/2021 wird automatisch durch das PVS in der eingereichten Abrechnungsdatei die Anspruchsberechtigung nachgewiesen, ohne dass aktiv ein Nachweis in Form einer Pseudo-GOP gesendet werden muss.

Für den laufenden Betrieb des KIM-Dienstes gibt es eine Betriebskostenpauschale von 23,40 Euro pro Quartal je Betriebsstätte. Diese Betriebskostenpauschale wird automatisch seit dem Quartal 2/2020 als Ergänzung zu den allgemeinen TI-Betriebskosten ausgezahlt, auch wenn noch keine KIM-Anbindung erfolgt ist.

Das Update zum E-Health-Konnektor wird über die eMP/NFDM-Erstattungspauschalen finanziert. Details siehe Themenseiten zum elektronischen Medikationsplan (eMP) und Notfalldatenmanagement (NFDM).

Vergütung

Die Vergütung des Versands und Empfangs von Arztbriefen über KIM-Dienste wird durch den EBM geregelt.

Zugang zu Meine KVB

Der Zugang zum Mitgliederportal ist über KV-Ident Plus, KV-SafeNet oder die Telematikinfrastruktur (TI) möglich.

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