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Informationen, rechtliche Grundlagen und Antragsformulare, die für den Neubeginn bzw. eine veränderte Praxistätigkeit benötigt werden

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Ergotherapie

Die Maßnahmen der Ergotherapie (Beschäftigungs- und Arbeitstherapie) dienen der Wiederherstellung, Entwicklung, Verbesserung, Erhaltung oder Kompensation der krankheitsbedingt gestörten motorischen, sensorischen, psychischen und kognitiven Funktionen und Fähigkeiten.

Grundsätzlich kann sowohl der Hausarzt als auch der Facharzt (z. B. Neurologe) eine Ergotherapie verordnen. Nachdem gegebenenfalls eine Eingangsdiagnostik durchzuführen ist, wird die Erstverordnung überwiegend von einem Facharzt ausgestellt. Folgeverordnungen sind durch Hausärzte verordnungsfähig, sofern ihnen eine aktuelle Befunderhebung möglich ist bzw. vorliegt.

Ausstellen einer Verordnung

"Ausfüllhilfe"

Die Vordrucke sind vom Vertragsarzt mit dem Arztstempel zu versehen und persönlich zu unterzeichnen, eingescannte Unterschriften sind unzulässig

Ausfüllhilfe "Ergotherapie"

ICD-10-GM

Seit 1. Juli 2014 ist immer der ICD-10-GM-Code anzugeben, und zwar "endstellig". Das bedeutet, dass der ICD-10-GM-Code einschließlich der letzten Stelle definiert werden muss (Beispiel:  G35.20, nicht nur G35.2- oder G35.-). Unterstützt das Praxisverwaltungssystem (PVS) die Eingabe beziehungsweise Auswahl der endstelligen Codes nicht, sollten Sie sich an ihren Softwareanbieter wenden.

Um die Identifikation der besonderen Verordnungsbedarfe im Vorfeld einer Wirtschaftlichkeitsprüfung eindeutig sicherzustellen, wurde zum 1. Januar 2017 ein zweites elektronisch lesbares ICD-10-Feld auf die Verordnungsformulare aufgebracht. Es besteht keine Verpflichtung, dieses zweite ICD-10-Feld zu befüllen.

Der zweite ICD-10-Code ist lediglich erforderlich, um bestimmte besondere Verordnungsbedarfe (z. B. postoperative Versorgung, Angabe einer Myelopathie oder Radikulopathie bei Bandscheibenschäden) geltend zu machen.

Prüfpflicht

Leistungserbringer von Heilmitteln sind verpflichtet, alle Verordnungen auf Vollständigkeit und Richtigkeit zu prüfen.

Heilmittelerbringer haben eine Prüfpflicht