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Heilmittelverordnung

Podologie

Die Podologie ist neben dem diabetischen Fußsyndrom, ab sofort auch zur Behandlung von Schädigungen der Haut und der Zehennägel bei nachweisbaren Gefühlsstörungen der Füße mit oder ohne Durchblutungsstörungen der Füße, die mit denen des diabetischen Fußsyn-droms vergleichbar sind (vgl. § 27 Abs. 1 HeilM-RL) möglich.

Voraussetzungen einer solchen Vergleichbarkeit sind ein herabgesetztes Schmerzempfinden und eine autonome Schädigung (gestörte vegetative Funktion) im Bereich der unteren Extremitäten aufgrund einer sensiblen oder sensomotorischen Neuropathie oder eines neuropathischen Schädigungsbildes als Folge eines Querschnittsyndroms.

Maßnahmen der podologischen Therapie (Diagnosegruppen)

Diabetisches Fußsyndrom (DF)

  • diabetische Neuropathie mit oder ohne Angiopathie im Stadium Wagner 0

Neu ab 1. Juli 2020

  • NF Krankhafte Schädigung am Fuß als Folge einer sensiblen oder sensomotorischen Neuropathie (primär oder sekundär), zum Beispiel bei:
    • hereditärer sensibler und autonomer Neuropathie
    • systemischen Autoimmunerkrankungen
    • Kollagenosen
    • toxischer Neuropathie
  • QF Krankhafte Schädigung am Fuß als Folge eines Querschnittsyndroms (komplett oder inkomplett), zum Beispiel bei:
    • Spina bifida
    • chronischer Myelitis
    • Syringomyelie
    • traumatisch bedingten Schädigungen des Rückenmarks

Podologie darf nur bei Schädigungen am Fuß verordnet werden, die keinen Hautdefekt aufweisen, dies entspricht Wagner-Stadium 0. Bei eingewachsenen Zehennägeln darf Podologie nur in Stadium 1 verordnet werden, um ein weiteres Fortschreiten der Entzündung zu vermeiden. Dies ist auch dann möglich, wenn an anderer Stelle am selben Fuß ein Hautdefekt oder eine Entzündung entsprechend Wagner-Stadium 1 bis 5 besteht.

Konkret darf verordnet werden:

  • Hornhautabtragung: Das Abtragen der verdickten Hornhaut dient der Vermeidung von drohenden Hautschädigungen wie Fissuren, Ulzera und Entzündungen durch spezifische Techniken der Schälung und des Schleifens der Haut unter Schonung der Keimschicht.
  • Nagelbearbeitung: Sie dient der verletzungsfreien Beseitigung abnormer Nagelbildungen zur Vermeidung von drohenden Schäden an Nagelbett und Nagelwall durch spezifische Techniken wie Schneiden, Schleifen und/oder Fräsen.
  • Podologische Komplexbehandlung: Sie umfasst sowohl die Hornhautabtragung als auch die Nagelbearbeitung.

Ausstellen einer Verordnung

Verordnungsfähigkeit

"Ausfüllhilfe"

Die Vordrucke sind vom Vertragsarzt mit dem Arztstempel zu versehen und persönlich zu unterzeichnen, eingescannte Unterschriften sind unzulässig.

Ausfüllhilfe "Podologie"

ICD-10-GM

Seit 1. Juli 2014 ist immer der ICD-10-GM-Code anzugeben, und zwar "endstellig". Das bedeutet, dass der ICD-10-GM-Code einschließlich der letzten Stelle definiert werden muss (Beispiel:  G35.20, nicht nur G35.2- oder G35.-). Unterstützt das Praxisverwaltungssystem (PVS) die Eingabe beziehungsweise Auswahl der endstelligen Codes nicht, sollten Sie sich an ihren Softwareanbieter wenden.

Um die Identifikation der besonderen Verordnungsbedarfe im Vorfeld einer Wirtschaftlichkeitsprüfung eindeutig sicherzustellen, wurde zum 1. Januar 2017 ein zweites elektronisch lesbares ICD-10-Feld auf die Verordnungsformulare aufgebracht. Es besteht keine Verpflichtung, dieses zweite ICD-10-Feld zu befüllen.

Der zweite ICD-10-Code ist lediglich erforderlich, um bestimmte besondere Verordnungsbedarfe (z. B. postoperative Versorgung, Angabe einer Myelopathie oder Radikulopathie bei Bandscheibenschäden) geltend zu machen.

Prüfpflicht

Leistungserbringer von Heilmitteln sind verpflichtet, alle Verordnungen auf Vollständigkeit und Richtigkeit zu prüfen.

Heilmittelerbringer haben eine Prüfpflicht 

Zugang zu Meine KVB

Der Zugang zum Mitgliederportal ist über KV-Ident Plus, KV-SafeNet oder die Telematikinfrastruktur (TI) möglich.

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