Kontaktdaten der KVB

Mitgliederberatung

Vermittlungsbörsen

KVB-Börse

Online-Service für die Vermittlung von Praxen und Stellen in Bayern


Bereitschaftsdienst

Vertretervermittlung

Diensttauschbörse (DPP)

Starterpaket/Grundwissen

Informationen, rechtliche Grundlagen und Antragsformulare, die für den Neubeginn bzw. eine veränderte Praxistätigkeit benötigt werden

Starterpaket

Bereitschaftsdienst

Den Ärztlichen Bereitschaftsdienst erreichen Sie kostenfrei unter

116117

Der Ärztliche Bereitschaftsdienst in Ihrer Region

Bereitschaftsdienste

Bereitschaftspraxen

Koordinationsstelle Psychotherapie

Informationen zur Koordinationsstelle Psychotherapie für psychotherapeutische Behandlungen

mehr erfahren

Patienten-Infoline

Hilfe bei der Suche nach Haus- und Fachärzten mit der KVB-Arztsuche

Mo-Fr: 12:00-15:00 Uhr

Kontaktdaten

Arzt-/Psychotherapeutensuche

Arzneimittel-Verordnungen

Medikationsplan

Mit dem vom Bundestag verabschiedeten E-Health-Gesetz besteht seit 1. Oktober 2016 für Patienten der Anspruch auf einen Medikationsplan. Außerdem müssen Ärzte ihre Patienten über diesen Anspruch informieren.

Konkret besteht der Anspruch für Patienten, die gleichzeitig mindestens drei verordnete - systemisch wirkende - Medikamente anwenden. Die Anwendung muss dauerhaft, also über einen Zeitraum von mindestens 28 Tagen, erfolgen. Im Medikationsplan sollen die Patienten auf einen Blick sehen können, welche Medikamente sie einnehmen, was letztendlich zu mehr Sicherheit bei der Medikamenteneinnahme führen soll.

Seit 1. April 2017 dürfen nur Medikationspläne mit Barcode/QR-Code neu ausgestellt werden, die den bundeseinheitlichen Vorgaben entsprechen. Für das erstmalige Erstellen eines Medikationsplans ist der Einsatz einer entsprechenden Software zwingend notwendig.

Bis der neue Medikationsplan im Lauf des Jahres 2018 auf der elektronischen Gesundheitskarte gespeichert werden kann, soll er in Papierform eingesetzt werden. Die künftige elektronische Speicherung der Medikationsdaten ist  für den Patienten freiwillig. Den Anspruch auf die Papierversion hat er aber weiterhin.

Um eine einheitliche Umsetzung in den Praxisverwaltungssystemen zu erreichen, sind die Softwareunternehmen verpflichtet, die Funktionalitäten zum Medikationsplan von der KBV zertifizieren zu lassen.

Die Ärzte erhalten für die Erstellung und Aktualisierung des einheitlichen Medikationsplans eine Vergütung. Mehr dazu in den folgenden KVB-Serviceschreiben.

Online-Produktivbetrieb eMP beginnt in 2018

Im Lauf des Jahres 2018 soll der Medikationsplan auf Papier durch Angaben auf der elektronischen Gesundheitskarte ergänzt werden. Die Pläne sollen weiterhin vom Hausarzt bzw. vom Arzt, der hauptsächlich die Medikation eines Patienten überwacht, ausgestellt werden.

Erforderliche Maßnahmen zur Einführung des so genannten elektronischen Medikationsplans (eMP) - wie die Definition von technischen Rahmenbedingungen und Vergütungselementen - wurden bis Ende 2017 von der gematik, der KBV und dem GKV-Spitzenverband festgelegt. Die Industrie wird im nächsten Schritt entsprechende Produkte entwickeln müssen, damit dann der eMP in den Arztpraxen eingesetzt werden kann. 

Um den eMP nutzen zu können, müssen folgende Voraussetzungen in der Vertragsarztpraxis gegeben sein:

 

  • Anbindung an die Telematikinfrastruktur inklusive der für das VSDM notwendigen Komponenten (d.h. Konnektor, Kartenterminal, SMC-B Praxisausweis)
  • Update des Konnektors auf die Fachanwendung eMP
  • Update des Praxisverwaltungssystems zum Einlesen sowie zur Erstellung beziehungsweise Aktualisierung des Medikationsplans
  • Mindestens ein stationäres Kartenterminal für einen sicheren Zugriff auf die eGK im Behandlungszimmer, in dem der Arzt den eMP durchführt.

Hinweis: Die KBV hat das Bundesgesundheitsministerium und die Mitglieder des Gesundheitsausschusses darauf hingewiesen, dass einzelne Softwareanbieter für die Implementierung des Medikationsplans in die Verordnungssoftware Gebühren verlangen. Darüber hinaus fordert Sie,Software modular aufzubauen, sodass einzelne Bausteine (möglichst kostenfrei) ergänzt werden können.

Inhalt des Medikationsplans

Der Medikationsplan enthält eine Übersicht über die Arzneimittel eines Patienten - sowohl die verordnungsfähigen Arzneimittel als auch OTC- bzw. freiverkäufliche Arzneimittel sowie ggf. Medizinprodukte (z. B. Abführmittel) sollen aufgeführt werden.

Er enthält folgende Angaben:

  • Wirkstoff
  • Handelsnamen
  • Stärke
  • Darreichungsform
  • Hinweise zur Dosierung
  • Hinweise zur Anwendung
  • Anwendungsgrund

Zusätzlich ist ein optional nutzbarer Barcode auf dem Medikationsplan aufgebracht. Er enthält die Informationen des Plans in digitaler Form und ermöglicht, dass dieser unabhängig von der jeweiligen Praxis- oder Apothekensoftware per Scanner eingelesen und aktualisiert werden kann.

mehr lesenschließen

Beispiel eines Medikationsplans

Zugang zu Meine KVB

Um Zugang zum Mitgliederportal und damit zu Anwendungen im Sicheren Netz der KVen (SNK) zu erhalten, haben Sie zwei Möglichkeiten.

Bitte wählen Sie den Zugang, für den Sie sich zuvor entschieden bzw. registriert haben.