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Medikationsplan

Mit dem vom Bundestag verabschiedeten E-Health-Gesetz besteht ab 1. Oktober 2016 für Patienten der Anspruch auf einen Medikationsplan. Außerdem müssen Ärzte ihre Patienten über diesen Anspruch informieren.

Konkret besteht der Anspruch für Patienten, die gleichzeitig mindestens drei verordnete - systemisch wirkende - Medikamente anwenden. Die Anwendung muss dauerhaft, also über einen Zeitraum von mindestens 28 Tagen, erfolgen. Im Medikationsplan sollen die Patienten auf einen Blick sehen können, welche Medikamente sie einnehmen, was letztendlich zu mehr Sicherheit bei der Medikamenteneinnahme führen soll

Bis der neue Medikationsplan ab 2018 auf der elektronischen Gesundheitskarte gespeichert werden kann, soll er in Papierform eingesetzt werden. Die künftige elektronische Speicherung der Medikationsdaten ist  für den Patienten freiwillig. Den Anspruch auf die Papierversion hat er aber weiterhin.

Um eine einheitliche Umsetzung in den Praxisverwaltungssystemen zu erreichen, sind die Softwareunternehmen verpflichtet, die Funktionalitäten zum Medikationsplan von der KBV zertifizieren zu lassen.

Die Ärzte erhalten für die Erstellung und Aktualisierung des einheitlichen Medikationsplans eine Vergütung. Mehr dazu in den folgenden KVB-Serviceschreiben.

Übergangsfrist endet am 1. April 2017

Die erste Übergangsfrist für den bundeseinheitlichen Medikationsplan endet am 1. April 2017. Danach dürfen nur noch Medikationspläne mit Barcode/QR-Code neu ausgestellt werden, die den bundeseinheitlichen Vorgaben entsprechen. Fürs erstmalige Erstellen eines Medikationsplans ist der Einsatz einer Software zwingend notwendig.

Nach einer weiteren Übergangsphase bis Januar 2018 soll der Medikationsplan auf Papier durch Angaben auf der elektronischen Gesundheitskarte ergänzt werden. Die Pläne sollen weiterhin vom Hausarzt bzw. vom Arzt, der hauptsächlich die Medikation eines Patienten überwacht, ausgestellt werden.

Die KBV hat das Bundesgesundheitsministerium und die Mitglieder des Gesundheitsausschusses darauf hingewiesen, dass einzelne Softwareanbieter für die Implementierung des Medikationsplans in die Verordnungssoftware Gebühren verlangen. Darüber hinaus fordert Sie, Software modular aufzubauen, sodass einzelne Bausteine (möglichst kostenfrei) ergänzt werden können.

Inhalt des Medikationsplans

Der Medikationsplan enthält eine Übersicht über die Arzneimittel eines Patienten - sowohl die verordnungsfähigen Arzneimittel als auch OTC- bzw. freiverkäufliche Arzneimittel sowie ggf. Medizinprodukte (z. B. Abführmittel) sollen aufgeführt werden.

Er enthält folgende Angaben:

  • Wirkstoff
  • Handelsnamen
  • Stärke
  • Darreichungsform
  • Hinweise zur Dosierung
  • Hinweise zur Anwendung
  • Anwendungsgrund

Zusätzlich ist ein optional nutzbarer Barcode auf dem Medikationsplan aufgebracht. Er enthält die Informationen des Plans in digitaler Form und ermöglicht, dass dieser unabhängig von der jeweiligen Praxis- oder Apothekensoftware per Scanner eingelesen und aktualisiert werden kann.

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Beispiel eines Medikationsplans

Tabelle mit Verordnungsangaben, Beispiel eines Medikationsplans