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Presseinformation vom 12.11.2014

Bayerischer Gesundheitspreis 2014: Fünf Jahre Herzblut und herausragendes Engagement

München, 12. November 2014: Am gestrigen Dienstagabend haben die IKK classic und die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) gemeinsam zum fünften Mal den Bayerischen Gesundheitspreis verliehen und damit Projekte ausgezeichnet, die es mit viel Herzblut und dem herausragenden Engagement der Preisträger geschafft haben, die Versorgungslandschaft in Bayern dauerhaft zu bereichern. Der Bayerische Gesundheitspreis ist mit insgesamt 12.000 Euro dotiert. Schirmherrin ist die ehemalige stellvertretende bayerische Ministerpräsidentin Christa Stewens.

Dies sind die Preisträger des Jahres 2014

Preisträger in der Kategorie "Zukunft Telemedizin"
Dr. Martin Lang (Augsburg), Dr. Otto Laub (Rosenheim) und Dr. Wolfgang Landendörfer (Nürnberg): PädExpert® – das telemedizinische pädiatrische Konsiliarsystem

Wenn Kinder an einer seltenen Erkrankung leiden, haben sie und ihre Eltern häufig eine regelrechte Odyssee zu verschiedensten Spezialisten vor sich, was gerade im ländlichen Raum mit weiten Wegen und hohem Zeitaufwand verbunden ist. Um die Versorgung von chronisch kranken Kindern und Jugendlichen mit seltenen Erkrankungen zu verbessern, haben Dr. Martin Lang, Dr. Otto Laub und Dr. Wolfgang Landendörfer das telemedizinische Konsiliarsystem "PädExpert®" entwickelt. Dieses vernetzt Kinder- und Jugendärzte mit Spezialisten wie zum Beispiel Kinderkardiologen oder Kinderhämatologen. Die Spezialisten können virtuell die behandelnden Kinder- und Jugendärzte beraten, wodurch lange Fahrtwege und Wartezeiten für die kleinen Patienten und deren Eltern vermieden werden.

Preisträger in der Kategorie "Im Alter gut versorgt"
Dr. Andreas Lipécz: CardioNet NORIS – Besser Leben mit Herzschwäche (Nürnberg)

Die chronische Herzinsuffizienz ist eine der häufigsten Erkrankungen älterer Menschen. Nach der Diagnose, von der die Patienten in der Regel im Krankenhaus erfahren, wenden sie sich an ihren Hausarzt. Dr. Andreas Lipécz hat dabei die Erfahrung gemacht, dass Patienten und Angehörige mit der Erkrankung oftmals überfordert sind und alarmierende Symptome der Herzinsuffizienz zu spät erkennen. Um daraus resultierende Komplikationen zu vermeiden, hatte Dr. Lipécz die Idee, in Zusammenarbeit mit dem Nürnberger Gesundheitsnetz QuE und der Kardiologie des Klinikums Nürnberg Süd die sektorenübergreifende Versorgung und Betreuung der Herzinsuffizienzpatienten zu verbessern. Daraus resultierte eine Vielzahl an Maßnahmen im stationären und ambulanten Bereich, damit die Patienten den richtigen Umgang mit ihrer Erkrankung erlernen können.

Preisträger in der Kategorie "Lust auf ambulante Versorgung"
PD Dr. Martin Kammerl: Exzellent! Hervorragende ärztliche Ausbildung im ArberLand (Zwiesel)

"Exzellent!" ist ein umfassendes Programm, um junge Menschen für eine ärztliche Tätigkeit in der Region ArberLand zu begeistern. Das vielfältige Konzept bietet eine nachhaltige Betreuung vor, während und nach dem Medizinstudium. Ein "Highlight" für Studierende sind dabei die jeweils vierwöchigen Kurse "Exzellenter Sommer" oder "Exzellenter Winter": Während ihres ärztlichen Praktikums wohnen alle Teilnehmer als Selbstversorger zusammen und nehmen Freizeitangebote in der Region ArberLand wahr. Ziel von Dr. Martin Kammerl und seinen Kooperationspartnern ist es, dass in zehn Jahren die stationär und ambulant tätigen Ärzte im ArberLand eng in einem Netzwerk zusammenarbeiten. Der Grundstein dafür soll durch die gemeinsame Ausbildung im Team gelegt werden.

"Für mich haben die ausgezeichneten Projekte Vorbildcharakter, denn sie zeigen, dass es darum geht, pragmatisch an Problemstellungen heranzugehen, für die die Gesundheitspolitik nur die Rahmenbedingungen vorgeben kann. Die Suche nach Lösungen und deren Umsetzung erfolgen jedoch in der täglichen Arbeit direkt in den Praxen der bayerischen Ärzte und Psychotherapeuten – ganz nah an den Patienten und deren Bedürfnissen", lobte Dr. Pedro Schmelz, erster stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KVB.

"Nach fünf Jahren ist es an der Zeit, Bilanz zu ziehen. Von über 200 Bewerbern konnten wir in den vergangen Jahren 15 Preisträger mit dem Bayerischen Gesundheitspreis auszeichnen. Die Kreativität der Bewerbungen hat uns dabei jedes Jahr aufs Neue begeistert. Wir hoffen, dass wir mit unserem Preis viele Ärzte und Psychotherapeuten in Bayern dazu motivieren können, ihre Visionen in die Tat umzusetzen", sagte Frank Hippler, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der IKK classic.

Weitere Informationen und Bildmaterial zur Verleihung, zu den Nominierten und zu den Preisträgern finden Sie unter: www.bayerischer-gesundheitspreis.de.