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Presseinformation vom 20.11.2021

KVB-Vertreterversammlung: BioNTech/Pfizer-Impfstoff muss weiter unbegrenzt zur Verfügung stehen!

München, 20. November 2021: Mit äußerster Empörung reagierten Vorstand und Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) heute auf die Ankündigung des Bundesgesundheitsministeriums, dass ab 23. November nur noch der Moderna-Impfstoff von den Praxen in unbegrenzter Menge bestellt werden kann. Damit werde in den Praxen der Haus- und Fachärzte, die sich auch in Bayern mit hohem Engagement an der bundesweiten Impfkampagne beteiligen, ein heilloses Durcheinander erzeugt. In einer einstimmig verabschiedeten Resolution forderte die Vertreterversammlung der KVB den geschäftsführenden Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf, die angekündigte künstliche Verknappung der BioNTech/Pfizer-Impfdosen umgehend rückgängig zu machen. Mit seiner kurzfristigen Entscheidung der Kontingentierung des BioNTech/Pfizer-Impfstoffs gefährde der Minister den notwendigen weiteren Fortschritt der Impfkampagne massiv.

In der Resolution heißt es wörtlich: "Eine Impfkampagne baut auf Vertrauen und Verlässlichkeit auf und beides wird wieder einmal in der Pandemie von Jens Spahn massiv gebrochen. Dieses Verhalten und letzten Endes auch Versagen des geschäftsführenden Bundesgesundheitsministers zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte bisherige Pandemie. Wir sind bereit, aufgrund der aktuell besorgniserregenden Entwicklung des pandemischen Geschehens in den Praxen die Adventszeit intensiv zu nützen, um massiv zu boostern und zu impfen. So haben wir uns in den letzten Tagen in den Praxen mit unseren Teams aufgestellt. Millionen Termine wurden vereinbart und Sonderaktionen - auch und gerade an den Wochenenden - auf den Weg gebracht. Dabei werden alle der hervorragenden mRNA Impfstoffe zum Einsatz kommen, aber der Schwerpunkt wird auf BioNTech-Pfizer liegen."

Über 85 Prozent aller Impfungen in den Praxen in Bayern wurden bislang mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer durchgeführt, der Moderna-Impfstoff spielt mit einem Anteil von 0,2 Prozent in den Praxen bislang eine untergeordnete Rolle. Der Erklärungsbedarf in den Praxen bei einer Umstellung des Impfstoffs wäre gewaltig und bei der sowieso bereits enormen Arbeitsbelastung für die Ärztinnen und Ärzte sowie die Praxisteams in keiner Form zu leisten.