Mitgliederberatung

Dienststellen/Standorte

Vermittlungsbörsen

KVB-Börse

Online-Service für die Vermittlung von Praxen und Stellen in Bayern


Bereitschaftsdienst

Vertretervermittlung

Diensttauschbörse (DPP)

Starterpaket/Grundwissen

Informationen, rechtliche Grundlagen und Antragsformulare, die für den Neubeginn bzw. eine veränderte Praxistätigkeit benötigt werden

Starterpaket

Bereitschaftsdienst (116117)

Den Ärztlichen Bereitschaftsdienst erreichen Sie kostenfrei unter

116117

Der Ärztliche Bereitschaftsdienst in Ihrer Region

Bereitschaftsdienste

Bereitschaftspraxen

Koordinationsstelle Psychotherapie

Informationen zur Koordinationsstelle Psychotherapie für psychotherapeutische Behandlungen

mehr erfahren

Patienten-Infoline

Hilfe bei der Suche nach Haus- und Fachärzten mit der KVB-Arztsuche

Mo-Fr: 12:00-15:00 Uhr

Kontaktdaten

Arzt-/Psychotherapeutensuche

Presseinformation vom 25.03.2019

KVB-Vertreterversammlung mit Kritik am TSVG: "Politischer Aktionismus gefährdet Versorgung"

München, 25. März 2019: Sehr kritisch sehen Bayerns niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten die aktuellen gesundheitspolitischen Entwicklungen in Berlin. Insbesondere das vor einigen Tagen im Bundestag verabschiedete Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) sorgt nach wie vor für erheblichen Unmut bei ihnen und ihren Repräsentanten in der Vertreterversammlung (VV) der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB). Unter Vorsitz von Dr. Petra Reis-Berkowicz diskutierte die VV der KVB vergangenen Samstag in München intensiv die Folgen des Gesetzes und verabschiedete dazu mehrere Resolutionen. So werden die Patienten aufgefordert, die über die Terminservicestelle vermittelten Termine auch wirklich einzuhalten. Außerdem soll künftig analysiert werden, inwiefern durch die zentrale Terminvermittlung wirklich eine Verbesserung der ambulanten Versorgung erzielt werden kann.

Der Vorstand der KVB – Dr. Wolfgang Krombholz, Dr. Pedro Schmelz und Dr. Claudia Ritter-Rupp – hatte zuvor ausführlich die Inhalte und auch die diversen Fallstricke und Unklarheiten des Gesetzes dargestellt. So läute das TSVG möglicherweise einen Paradigmenwechsel im Gesundheitswesen ein, wie der Vorstand der KVB erklärte: "Bisher gilt laut Sozialgesetzbuch das Wirtschaftlichkeitsgebot in unserem solidarischen Gesundheitssystem. Nun soll dieses offensichtlich durch immer neue, kleinteilige Vorgaben des Gesetzgebers ausgehöhlt werden und damit in die Organisation der Praxen eingegriffen werden. Es ist aber weder den Ärzten und den Psychotherapeuten noch ihren Patienten gedient, wenn mit hohen Kosten nun der Weg in die Staatsmedizin geebnet werden soll. Wir fordern die Regierung auf, dem im Koalitionsvertrag verankerten Bekenntnis zur Freiberuflichkeit endlich Taten folgen zu lassen und der Selbstverwaltung von Ärzten und Krankenkassen den Handlungsspielraum zu geben, der notwendig ist, um die ambulante Versorgung wirklich nachhaltig zu verbessern."

Weitere Themen, die der Vorstand in den Tätigkeitsberichten gegenüber der Vertreterversammlung präsentierte, waren unter anderem die Honorarverhandlungen mit den Krankenkassen, der in Bayern neu formierte und exzellent funktionierende Bereitschaftsdienst sowie die auf Bundesebene geplante Neugestaltung der Bedarfsplanung. Auch die Fördermaßnahmen zur Gewinnung von haus- und fachärztlichem Nachwuchs für die Praxen auf dem Lande, die weitere Einführung der Telematikinfrastruktur und die Reform der Psychotherapeutenausbildung kamen zur Sprache und wurden in der VV der KVB diskutiert.

Zugang zu Meine KVB

Der Zugang zum Mitgliederportal und damit zu Anwendungen im Sicheren Netz der KVen (SNK) ist über KV-Ident Plus, KV-SafeNet oder die Telematikinfrastruktur (TI) möglich.

Bitte wählen Sie den Zugang.

KV-Ident Plus:

KV-SafeNet und Telematikinfrastruktur (TI):