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Presseinformation vom 29.11.2021

Acht Millionen COVID-19-Impfungen in den bayerischen Praxen – Impfen muss in ärztlicher Hand bleiben

München, 29. November 2021: Die Zahl der Corona-Schutzimpfungen in den Arztpraxen in Bayern liegt inzwischen bei über 8 Millionen, davon entfallen rund 3,5 Millionen auf Erstimpfungen, rund 3,7 Millionen auf Zweitimpfungen und inzwischen über 800.000 auf Auffrischungsimpfungen.

Dies teilte die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) heute in München mit. Allein am vergangenen Wochenende von Freitag bis einschließlich Sonntag wurden über 152.000 Menschen von den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten in den Praxen im Freistaatgeimpft.

Der Vorstand der KVB – Dr. Wolfgang Krombholz, Dr. Pedro Schmelz und Dr. Claudia Ritter-Rupp – erklärte dazu: "Acht Millionen Impfungen insgesamt und über 150.000 an einem Wochenende beweisen eindrucksvoll das anhaltend große Engagement der bayerischen Praxen im Kampf gegen die Corona-Pandemie.

Es könnten noch weit mehr sein, wenn die Impfstoffverteilung durch das zuständige Bundgesundheitsministerium endlich in geordneten Bahnen verlaufen würde – also ohne Kontingentierung und kurzfristige Umstellungen bei Impfstoffen. Die Diskussion darüber, ob man auch in Apotheken impfen sollte, ist hingegen überflüssig. Aussagen in dieser Richtung wie beispielsweise kürzlich vom Chef des Robert Koch-Instituts, Professor Lothar Wieler, weisen wir zurück. Wenn die Praxen und Impfzentren ausreichend Impfstoff erhalten, sind sie in der Lage, die Impfkampagne weiter erfolgreich voranzubringen."

Der Vorstand der KVB ruft dazu auf, die diversen Möglichkeiten der COVID-19-Impfung über Praxen, Impfzentren, Betriebsärzte und temporäre Sonderimpfstellen zu nutzen. "Die Teams in den Praxen, wie auch in den Kliniken arbeiten momentan alle am Limit.

Es ist nun praktisch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und Pflicht, diese zu unterstützen. Nur die Impfung, ob Erstimpfung, Zweitimpfung oder Boosterimpfung, kann uns helfen, endlich die immer neuen Corona-Wellen zu brechen.

Deshalb brauchen wir so schnell wie möglich eine bundesweite Impfpflicht", so der Vorstand der KVB.