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Statement

KVB begrüßt Meldepflicht für Lieferengpässe bei Arzneien

Statement des KVB-Vorstandes zur Meldepflicht für Lieferengpässe bei Arzneien

München, 11. November 2019

Der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) begrüßt den Vorstoß aus den Bundestagsfraktionen von CDU/CSU und SPD, drohende Lieferengpässe bei Arzneien mittels eines Melderegisters einzudämmen.

"Die Patienten haben Anspruch darauf, unmittelbar und zu jeder Zeit die medizinisch notwendigen Arzneimittel zu erhalten", so der Vorstand der KVB, Dr. Wolfgang Krombholz, Dr. Pedro Schmelz und Dr. Claudia Ritter-Rupp. Zuletzt hatten sich Meldungen gehäuft, dass es vermehrt Lieferengpässe bei Medikamenten in der ambulanten Versorgung gäbe. Um diesen Engpässen wirksam zu begegnen, fordert die KVB unter anderem eine verpflichtende Meldung von drohenden Engpässen durch die Pharmahersteller beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Damit müssten die Pharmahersteller in Zukunft nicht nur die Apotheken in den Krankenhäusern, sondern alle Apotheken über stockende Lieferketten rechtzeitig informieren. "Die Erfahrung zeigt: Das schwache Instrument einer Selbstverpflichtung für Pharmafirmen, Lieferengpässe zu melden, hat Versorgungslücken im ambulanten Bereich bis dato nicht geschlossen", so der Vorstand der KVB.

"Uns ist klar, dass eine Meldepflicht nicht die eine Lösung ist, die alle Engpässe beseitigt. Daher brauchen wir ein Maßnahmenbündel", so der Vorstand der KVB. Dafür seien die Vorschläge aus den Arbeitsgruppen Gesundheit in den Bundestagsfraktionen von CDU/CSU und SPD eine gute Diskussionsgrundlage. Zu den wesentlichen Vorschlägen gehören: Die Aufstockung der Vorratshaltung für Arzneien von zwei auf vier Wochen nicht nur im Krankenhaus, sondern auch im Großhandel und bei den Herstellern sowie eine Diversifizierung der Lieferketten, etwa durch ein Verbot für die Krankenkassen, Rabattverträge mit nur einem Hersteller abzuschließen.

"Entscheidend für die niedergelassenen Ärzte ist, dass die Politik nicht nur die Lieferengpässe im stationären Bereich ins Visier nimmt, sondern auch die ambulante Versorgung gewährleistet. Eine Meldepflicht wäre ein erster wichtiger Schritt", so der KVB-Vorstand.       

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Statement vom 11.11.2019

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