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Presseinformation von 02.10.2017

KVB-Vorstand begrüßt mehr Rechtssicherheit bei der Methadonsubstitution

München, 2. Oktober 2017: "Mit großer Freude haben wir die lang erwarteten Neuerungen der betäubungsmittelrechtlichen Vorschriften zur Kenntnis genommen", erklärte der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) – Dr. Wolfgang Krombholz, Dr. Pedro Schmelz und Dr. Claudia Ritter-Rupp – heute in München. Mit der Neufassung der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) und der heute in Kraft getretenen Richtlinie der Bundesärztekammer zur Durchführung der substitutionsgestützten Behandlung Opioidabhängiger werde dazu beigetragen, die Behandlung drogenabhängiger Menschen zu entkriminalisieren. Nur wenn Suchtmediziner ihre Therapie rechtssicher ausüben können, werde es künftig gelingen, ausreichend niedergelassene Ärzte für die Substitutionstherapie zu gewinnen. Zudem sei die Behandlung suchtkranker Menschen an neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Bedürfnisse angepasst worden.

Dazu erklärte der Vorstand der KVB: "In den letzten Jahren ist es gerade in den ländlichen Regionen Bayerns immer schwieriger geworden, noch niedergelassene Ärzte für die Substitutionstherapie zu finden. Bei vielen von ihnen herrschte die nicht ganz unbegründete Angst, bei der Therapie von drogenabhängigen Menschen mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten. Diese Gefahr ist nun weitestgehend gebannt. Die Strafvorschriften der BtMVV beschränken sich künftig auf die Sicherheit und Kontrolle des Betäubungsmittelverkehrs, während ärztlich-therapeutische Bewertungen in die Richtlinienkompetenz der Bundesärztekammer überführt wurden. Damit können Ärzte die Drogenersatztherapie mit großer Rechtssicherheit durchführen."

Wichtig ist es nun aus Sicht des Vorstands der KVB, den Ärzten, die sich dieser verantwortungsvollen Aufgabe stellen, mehr gesellschaftliche Anerkennung zukommen zu lassen. Denn die Substitutionstherapie sichere den Patienten das Überleben und ermögliche suchtkranken Menschen wieder eine Teilhabe an der Gesellschaft. Oft würden die Patienten erst durch die Behandlung wieder in die Lage versetzt, einer Beschäftigung nachzugehen. Zudem könne dadurch auch die Beschaffungskriminalität gesenkt werden. Die Behandlung suchtkranker Menschen komme damit nicht nur den Patienten selbst, sondern auch insgesamt der Gesellschaft zugute.

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