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Presseinformation vom 10.01.2018

KVB-Vorstand fordert: Ambulante Versorgung beatmeter Patienten langfristig sichern und ausbauen

München, 10. Januar 2018: Gemäß des Grundsatzes "ambulant vor stationär" hat der Gesetzgeber in den vergangenen Jahren das ambulant-pflegerische Betreuungsangebot für beatmete Patienten erweitert. Viele von ihnen können so eine Versorgung im häuslichen Umfeld oder in ambulanten Einrichtungen erhalten. Wie der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) heute in München mitteilte, stellt die Versorgung von außerklinisch invasiv und nicht-invasiv beatmeten Patienten nicht nur hohe pflegerische Anforderungen, sondern fordert auch ein großes Engagement der niedergelassenen Ärzte. Dieses werde aktuell nicht ausreichend finanziell honoriert, so der Vorstand der KVB.

Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung und der Zunahme respiratorischer Erkrankungen wie der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) besteht aus Sicht des Vorstands der KVB dringender Handlungsbedarf, die Rahmenbedingungen für die Vertragsärzte anzupassen. "Die Versorgung von invasiv beatmeten Patienten ist sehr zeitaufwändig, setzt auf die Zusammenarbeit von kompetenten Hausärzten und Fachärzten und erfordert den hochspezialisierten Einsatz verschiedener mobiler medizinischer Geräte wie beispielsweise für die Bronchoskopie. Die Haus- und Fachärzte erhalten für diese komplexe Versorgung derzeit die gleiche Vergütung wie für die häusliche Betreuung eines Patienten mit einer Erkältung, der die Praxis nicht aufsuchen kann", so der Vorstand der KVB, Dr. Wolfgang Krombholz, Dr. Pedro Schmelz und Dr. Claudia Ritter-Rupp. Politik und Krankenkassen stehen in der dringenden Verantwortung, die Rahmenbedingungen und die Finanzierung nachzubessern.

Während die Zahl ambulant zu versorgender Beatmungspatienten kontinuierlich steigt, ist nicht nur die Vergütung der ärztlichen Leistungen unzureichend. Auch die Anforderungen an die Einrichtung einer außerklinischen Intensivpflege sind nicht klar definiert. Aus Sicht des Vorstands der KVB lässt sich nur mit verlässlichen wirtschaftlichen und strukturellen Rahmenbedingungen sowie fachübergreifender Zusammenarbeit die ambulante Betreuung beatmeter Patienten langfristig aufrechterhalten.

Zum Hintergrund:
Seit Anfang der neunziger Jahre wurden dank gesetzlicher Anpassungen und des medizinisch-technischen Fortschritts die Möglichkeiten zur Beatmung im häuslichen Umfeld sowie der ambulanten pflegerischen Betreuung ausgebaut. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) geht von rund 15.000 ambulant invasiv beatmeten Patienten in Deutschland aus – Tendenz steigend. Die Zahl nicht-invasiv beatmeter Patienten liegt weit darüber.

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