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Presseinformation vom 10.09.2019

Vorstand der KVB: "Apps sind keine Allheilmittel"

München, 10. September 2019: Kritik an dem noch vor der Sommerpause im Kabinett diskutierten "Digitale Versorgung Gesetz" (DVG) übte heute in München der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB). Insbesondere der von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn besonders hervorgehobene Nutzen digitaler Anwendungen in Form von Gesundheits-Apps wird vom Vorstand der KVB kritisch hinterfragt. Gerade im Bereich der Psychotherapie, aber auch insgesamt in der sogenannten "sprechenden Medizin", könnten Apps keinesfalls eine fachgerechte Diagnostik und sorgfältige Indikationsstellung durch niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten ersetzen und dürften ohne diese auch nicht von Krankenkassen gefördert werden.

Der Vorstand der KVB - Dr. Wolfgang Krombholz, Dr. Pedro Schmelz und Dr. Claudia Ritter-Rupp - sagte dazu: "Die Ärzte und Psychotherapeuten in Kliniken und Praxen sind keineswegs Verweigerer eines sinnvollen digitalen Fortschritts. Aber Apps auf dem Smartphone oder Tablet sind nun einmal keine Allheilmittel. Wenn sie wirklich in der Patientenversorgung eine wichtige Rolle spielen sollen, dann müssen für sie hohe Anforderungen hinsichtlich Datenschutz und Qualitätsstandards gelten, ebenso wie für Medizinprodukte und Arzneimittel auch. Gerade bei psychischen Erkrankungen muss ausgeschlossen sein, dass die in der App gesammelten Daten in irgendeiner Form Drittanbietern verfügbar gemacht werden."

Eine gründliche Prüfung möglichst durch den Gemeinsamen Bundesausschuss, der auch ansonsten die Richtlinien für eine ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftliche Versorgung der Versicherten vorgebe, sei eine Grundvoraussetzung für die Aufnahme von Apps in den Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung. Die bislang im DVG vorgesehene Listung im Verzeichnis des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) reiche dafür aus Sicht des Vorstands der KVB hingegen nicht aus. Zudem müssten, wie bei allen digitalen Anwendungen, die Nutzer, in dem Fall also die Patienten, die Kontrolle über ihre Daten behalten und damit die Möglichkeit bekommen, selbst zu bestimmen, was von ihren Gesundheitsdaten wie gespeichert und von wem weiter genutzt werden kann.

 

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