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Presseinformation vom 13.12.2017

Vertragsärzte und stationäre Pflegeeinrichtungen arbeiten in Bayern erfolgreich zusammen

München, 13. Dezember 2017: Im Freistaat verfügt bereits mehr als ein Drittel aller stationären Pflegeeinrichtungen über Kooperationsverträge mit insgesamt über 1.000 niedergelassenen Ärzten.  Der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB), Dr. Wolfgang Krombholz, Dr. Pedro Schmelz und Dr. Claudia Ritter-Rupp, zieht eineinhalb Jahre nach Einführung der entsprechenden Abrechnungsziffern im Vergütungssystem ein positives Resümee. "Wir freuen uns, dass das Interesse der Vertragsärzte so groß ist. Unsere jahrelangen Forderungen an die Politik, bessere Rahmenbedingungen für die Versorgung von älteren und pflegebedürftigen Patienten zu schaffen, tragen nun Früchte. Gerade diese Versorgung erfordert von den niedergelassenen Kollegen viel Fingerspitzengefühl, Einfühlungsvermögen und Zeit", so der KVB-Vorstand.

An der kooperativen Versorgung der Pflegeheimbewohner beteiligen sich bislang über 600 stationäre Pflegeeinrichtungen und zeigen so ihr Interesse an einer Versorgung durch Vertragsärzte mit verbindlichen Absprachen und bekannten Ansprechpartnern. "Wenn pflegebedürftige Menschen eine hausärztliche Betreuung wünschen, kann dies meist gewährleistet werden", erläutert Margit Berndl, stellvertretende Vorsitzende der Freien Wohlfahrtspflege Bayern. "Bei Vertretungen oder im Bereitschaftsdienst sind in den einzelnen Regionen jedoch noch unterschiedlich aufwendige Absprachen nötig. Die sich oft daran anknüpfende fachärztliche Versorgung stellt uns vor allem im ländlichen Bereich vor Herausforderungen, wobei die kontinuierliche Unterstützung durch die KVB bei der Vermittlung dabei eine große Hilfe ist."

Der bayerische Landesvorsitzende des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) Kai A. Kasri ergänzt: "In enger Zusammenarbeit mit der KVB haben wir uns bereits vor vielen Jahren für eine verbesserte heimärztliche Versorgung stark gemacht. Über unsere gemeinsame Initiative konnte das im Jahr 2006 von der KVB gestartete Modellprojekt Geriatrischer Praxisverbund in zahlreichen bpa-Mitgliedseinrichtungen erfolgreich installiert werden." Der bpa-Landesgeschäftsstellenleiter Joachim Görtz sieht in der positiven Entwicklung der Kooperationsverträge auch die Verpflichtung, die Pflegeeinrichtungen endlich angemessen zu unterstützen. "Für die Teilnahme an regelmäßigen Visiten und patientenorientierten Fallbesprechungen erhalten die Pflegeeinrichtungen keine Vergütung. Dass die Zeit der Pflegekräfte dabei von den Kostenträgern schlicht nicht berücksichtigt wird, ist nicht akzeptabel und gehört geändert."

Zum Hintergrund:
Im Vergütungssystem der Ärzte regelt das Kapitel 37.2 des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs (EBM) die Leistungen für ärztliche Kooperations- und Koordinationsaufgaben, die zusätzlich im Rahmen von Kooperationsverträgen (gemäß der Anlage 27 zum Bundesmantelvertrag der Ärzte (BMV-Ä) beziehungsweise Paragraf 119 b SGB V) zur Versorgung von Patienten in stationären Pflegeeinrichtungen erbracht werden. Mit der Implementierung dieses Kapitels wird die medizinische Versorgung in stationären Pflegeeinrichtungen gestärkt und die bayerischen Pilotprojekte (Geriatrische Praxisverbünde und AOK Pflegenetze) nach über elfjährigem Bestehen in eine sichere, kassenübergreifende und flächendeckende Lösung überführt.
 

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