Mitgliederberatung

Dienststellen/Standorte

Vermittlungsbörsen

KVB-Börse

Online-Service für die Vermittlung von Praxen und Stellen in Bayern


Bereitschaftsdienst

Vertretervermittlung

Diensttauschbörse (DPP)

Starterpaket/Grundwissen

Informationen, rechtliche Grundlagen und Antragsformulare, die für den Neubeginn bzw. eine veränderte Praxistätigkeit benötigt werden

Starterpaket

Bereitschaftsdienst (116117)

Den Ärztlichen Bereitschaftsdienst erreichen Sie kostenfrei unter

116117

Der Ärztliche Bereitschaftsdienst in Ihrer Region

Bereitschaftsdienste

Bereitschaftspraxen

Patienten-Terminservice

Patienten-Infoline

Hilfe bei der Suche nach Haus- und Fachärzten mit der KVB-Arztsuche

Mo-Fr: 12:00-15:00 Uhr

Kontaktdaten

Arzt-/Psychotherapeutensuche

Presseinformation vom 17.09.2020

KVB-Vorstand zu Gesundheits-Apps: "Patienten nicht zu Versuchskaninchen machen!"

München, 17. September 2020: Zur Vorsicht bei der Nutzung und Verordnung digitaler Gesundheitsanwendungen in Form von Apps auf dem Smartphone ruft der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) auf.

Gesundheits-Apps sind nicht Bestandteil einer leitliniengerechten, qualitätsgesicherten und evidenzbasierten medizinischen Versorgung der Patienten. Es besteht auch keine Pflicht für die Praxen, solche Apps zu verordnen. Die Patienten sollten bei der Nutzung der Apps dringend darauf achten, dass sie nicht leichtfertig hochsensible Gesundheitsdaten preisgeben, die von den Anbietern der Apps eventuell für kommerzielle Zwecke verwendet werden könnten.

Der Vorstand der KVB – Dr. Wolfgang Krombholz, Dr. Pedro Schmelz und Dr. Claudia Ritter-Rupp – erklärte dazu: "Die Digitalisierung des Gesundheitswesens ist nicht aufzuhalten und macht in vielen Bereichen durchaus auch Sinn.

Bei den Gesundheits-Apps, die künftig von den Ärzten und Psychotherapeuten verordnet oder von den Krankenkassen veranlasst und von diesen auch erstattet werden können, sehen wir allerdings das große Problem der Intransparenz in Bezug auf Qualität und Datenschutz. Hier muss eindeutig eine sorgfältige Prüfung des wirklichen Nutzens erfolgen, bevor solche Apps in der medizinischen Versorgung zum Einsatz kommen. Die Patienten dürfen nicht zu 'Versuchskaninchen' der IT-Industrie und der App-Programmierer gemacht werden.“

Noch weitgehend ungeklärt ist ferner aus Sicht des Vorstands der KVB, wer das Haftungsrisiko trägt, falls die eingesetzte App beispielsweise nicht die korrekten oder auch widersprüchliche Daten liefert.

Damit Ärzte und Psychotherapeuten keinem unkalkulierbaren Haftungsrisiko ausgesetzt sind, fordert der Vorstand der KVB, dass das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) nur Gesundheits-Apps zulässt, deren Sicherheit und bedenkenlose Anwendung garantiert werden können.

Zugang zu Meine KVB

Der Zugang zum Mitgliederportal ist über KV-Ident Plus, KV-SafeNet oder die Telematikinfrastruktur (TI) möglich.

Der Internet Explorer wird nicht mehr unterstützt. Bitte nutzen Sie einen anderen aktuellen Browser.

Bitte wählen Sie den Zugangsweg.

KV-Ident Plus:

KV-SafeNet und Telematikinfrastruktur (TI):